Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Cashew (Kaschu)

Die Cashewnuß wächst auf dem bis zu 10m hohen Cashewbaum. Dessen „Frucht“, der Cashewapfel, ist nichts anderes als der bis 9 cm lange fleischige Fruchtstiel der eigentlichen Frucht, der Cashewnuß
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Die Cashewnuß wächst auf dem bis zu 10m hohen Cashewbaum. Dessen „Frucht“, der Cashewapfel, ist nichts anderes als der bis 9 cm lange fleischige Fruchtstiel der eigentlichen Frucht, der Cashewnuß. Der Cashewapfel ist zwar als Obst verzehrbar und wird auch in der Marmeladen- und Saftindustrie verwendet, ist aber nicht lager- und versandfähig, so dass er bei uns nicht bekannt ist. Die eigentliche Frucht ist die Nuss, die unten aus dem Apfel herauswächst. Ihre Schale ist ungenießbar und giftig. Damit die Nuss geschält werden kann, wird sie an der Sonne oder in Heißluft geröstet. Der Geschmack der ölhaltigen Cashewnuss ist  etwas süßlich.

Herkunft

Die Heimat der Cashewnuss ist Südamerika und Westindien, wo sie auch weiterhin hauptsächlich angebaut wird. Weitere Anbaugebiete sind Zentralamerika, Kenia, Tansania, Mosambik, Ägypten, Vietnam und Sri Lanka. Die Haupterntezeit ist Mai/Juni. Bei uns werden sie ganzjährig angeboten.

Zubereitung

Cashewnüsse schmecken sehr gut als Snack zu Wein und Bier. Auch als Zutat für Müsli, diverse Salate, Soßen und Desserts sind sie sehr geeignet. Ähnlich wie bei Haselnüssen sind sie eine beliebte Backzutat.
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Cassava (Maniok)

Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale.
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Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale. Im Innern sind sie weiß oder gelb und fest. Der Geschmack des Manioks ist recht neutral und mehlig.

Herkunft

Die Urheimat des Manioks liegt im tropischen Teil Amerikas. In Südamerika von Peru bis Südmexiko und in der Karibik wurde diese Pflanze schon vor Jahrtausenden als wichtiges Nahrungsmittel genutzt. Von dort gelangte sie über Spanien nach Afrika und sogar bis nach Asien. Überall in den feuchten Tropen der Welt wird Maniok heute angebaut. Unter den Weltnahrungsmitteln rangiert Maniok an 6. Stelle! Einfuhren aus Brasilien und anderen Anbauländern erreichen uns ganzjährig, zum überwiegenden Teil jedoch als hochwertiges Futtermittel.

Zubereitung

Zum Verzehr wird die Knolle (ähnlich wie Kartoffeln verwendet) gewaschen, geschält, der Länge nach geteilt und die harte Mittelvene herausgelöst. Dann wird sie in Stücke geschnitten, in Salzwasser gekocht und mit pikanter Soße, z.B. aus Olivenöl, Petersilie, Salz und Knoblauch, serviert. Als Beilage zu Fischgerichten wird Maniok in mit Butter bestrichener, gesalzener und gepfefferter Form empfohlen. Gekochter Maniok lässt sich auch  - in Streifen oder Stücke geschnitten - gut braten oder fritieren
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Champignon

Der Champignon ist ein mittelgroßer Lamellenpilz und der beliebteste unter den essbaren Hutpilzen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Farbe der glatten, glänzend-seidigen Haut des Hutes.
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Der Champignon ist ein mittelgroßer Lamellenpilz und der beliebteste unter den essbaren Hutpilzen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Farbe der glatten, glänzend-seidigen Haut des Hutes. Von weiß, cremefarben, gelblich über hellbraun bis sattbraun sind die Variationen vielfältig. Je dunkler die Färbung des Pilzes, desto aromatischer ist sein Geschmack.

Herkunft

Die Heimat des Champignons ist Frankreich, daher auch der Name (franz. Champignon = Pilz). Heute werden Champignons in Spezialbetrieben ganzjährig herangezogen. Die bedeutendsten Champignonlieferanten für unseren Markt sind, neben der deutschen Produktion, Frankreich, Polen, Ungarn und die Niederlande.

Tipps

Champignons können nur kurze Zeit kühl gelagert werden. Der Lagerort sollte nicht nur kühl, sondern auch sonnen- und zugluftgeschützt sein. Die Frische von Champignons erkennt man am geschlossenen Pilzhut.

Zubereitung

Champignons sollten möglichst noch am Tage des Kaufs verarbeitet werden. Dazu schneidet man die Stielenden ab, putzt sie vorsichtig mit einem Papiertuch oder einer kleinen weichen Bürste und beträufelt sie mit Zitronensaft, damit das Fruchtfleisch seine Farbe behält. Champignons lassen sich roh in Salaten, gedünstet oder gebraten als Beilage, sowie in Soßen und Suppen verwenden.
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Charentais-Melone

Die Charentais-Melonen gehören zur großen Familie der Zuckermelonen. Sie sind zwar die kleinsten, aber wegen ihres köstlichen Aromas die begehrtesten Mitglieder.
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Die Charentais-Melonen gehören zur großen Familie der Zuckermelonen. Sie sind zwar die kleinsten, aber wegen ihres köstlichen Aromas die begehrtesten Mitglieder. Die runden, leicht abgeflachten Früchte haben eine glatte, gerippte oder leicht warzenartige Schale. Die Farbe ist weiß bis gelblich oder blaugrün mit dunklen Längsstreifen. Das Fruchtfleisch ist orangefarben und schmeckt ausgesprochen süß-aromatisch. Dadurch wird sie auch die „Königin der Melonen“ genannt.

Herkunft

Melonenpflanzen haben sich vor etwa 3 000 Jahren im tropischen Erdgürtel angesiedelt. Heute gedeihen Melonen in allen wärmeren Ländern. Der Hauptlieferant für die echten Charentais-Melonen ist Frankreich von Juni bis September. In den Wintermonaten kommen auch Lieferungen aus afrikanischen  und süd- und mittelamerikanischen Ländern auf unsere Märkte.

Zubereitung

Zum Rohverzehr die Charentais-Melone halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und das Fruchtfleisch einfach aus der Schale löffeln. Als Vorspeise schmecken diese köstlichen Melonen z. B. hervorragend in Kombination mit Schinken. Vielfältige Möglichkeiten gibt es auch bei der Verwendung für Desserts. Als Zugabe zu Fruchtsalaten, mariniert mit Säften oder Alkohol, als Sorbet, Gelee oder Kaltschale zaubert die Charentais-Melone immer eine erfrischende Note. In vielen pikanten Salaten oder als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten sind diese Melonen ebenfalls äußerst beliebt.
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Chayote

Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses. Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich.
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Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses. Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich. Die dünne Schale ist grün bis gelblich gefärbt, wellig und weich bestachelt. Das Fruchtfleisch ist weiß oder grünlich und von neutralem, gurkenähnlichem Geschmack. Die Chayote besitzt einen einzigen Kern, der zwar genießbar ist, meist jedoch nicht mitgegessen wird.

Herkunft

Chayoten stammen aus den Bergen Mexikos, Mittelamerikas und Brasiliens. Schon bei den Azteken waren sie als alltägliches Gemüse beliebt. Heute werden sie hauptsächlich in Westindien, Mittelamerika, Westafrika und im Mittelmeerraum angebaut. Importe dieser Früchte erreichen uns vorwiegend aus Brasilien (März bis Juni) sowie aus Costa Rica und Kenia (April bis Dezember). Seit einigen Jahren werden sie auch in Deutschland produziert.

Tipps

Da Chayoten einen klebrigen Saft absondern, ist es ratsam, sie unter fließendem Wasser zu schälen.

Zubereitung

Chayoten sind sehr vielseitig verwendbar. Für den Rohgenuß als Salat werden die Früchte geschält, in Scheiben geschnitten, ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit Zitronensaft oder feinem Essig beträufelt. Meistens jedoch werden Chayoten gegart. Dazu die Früchte schälen und den Kern nach Belieben entfernen. Halbierte Früchte brauchen 40-50 Min. Garzeit. Gegarte Früchte können ebenfalls als Salat angerichtet werden. Beliebter ist jedoch die Zubereitung als Warmgemüse, allein oder gemischt mit anderen Gemüsen, als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten.
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Cherimoya

Die Cherimoya ist die bekannteste und wohlschmeckendste unter den Annonen-Arten. Sie wächst an 3-5 m hohen Bäumen. Die Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht, deren Teilfrüchte äußerlich als Warzen oder Schuppen sichtbar sind.
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Die Cherimoya ist die bekannteste und wohlschmeckendste unter den Annonen-Arten. Sie wächst an 3-5 m hohen Bäumen. Die Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht, deren Teilfrüchte äußerlich als Warzen oder Schuppen sichtbar sind. Die Cherimoya erinnert an grünliche Riesenerdbeeren von der Größe einer Grapefruit. Das Fruchtfleisch, das Feinschmecker als das köstlichste bezeichnen, ist weich, sahneartig, sehr delikat, mild-süß, äußerst wohlschmeckend. Als Vergleich wird häufig "Erbeeren mit Schlagsahne" genannt.

Herkunft

Als Urheimat der Cherimoya gilt das Hochland von Peru und Ecuador. Anbau erfolgt heute hauptsächlich in Chile, Israel, Spanien, Kalifornien, Brasilien, Mexiko und Indien. Unsere Märkte erreichen Importe hauptsächlich von September bis Februar aus Spanien, im November und Dezember aus Israel und Südamerika. Manchmal wird die Cherimoya im Handel auch als Annone angeboten.

Tipps

Unreife Früchte sollten niemals im Kühlschrank nachreifen. Sie bekommen sonst einen Kälteschaden und die Schalen verfärben sich bräunlich.  Wenn sich die Schale ins dunkelgrüne verfärbt und die Frucht weicher wird, der Stielansatz aufplatzt und die Frucht zu „saften“ beginnt, dann kann man sie genießen.

Zubereitung

Zur Verwendung schneidet man die Frucht der Länge nach durch. Die im Fruchtfleisch sitzenden schwarzen Kerne sind hart und ungenießbar; sie müssen entfernt werden. Das Fruchtfleisch ist leicht von der Schale lösbar. Jetzt muss man es nur noch auslöffeln. Weiter kann man sie für Marmeladen, Obstsalate und Fruchtbecher verwenden.
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Chicoree

Seine knackige Frische, der unverwechselbar angenehm herbe Geschmack und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten haben dem Chicoree geholfen, seinen Siegeszug auch in unsere deutschen Küchen anzutreten.
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Seine knackige Frische, der unverwechselbar angenehm herbe Geschmack und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten haben dem Chicoree geholfen, seinen Siegeszug auch in unsere deutschen Küchen anzutreten. Die bis zu 20 cm langen Sprossen sind ein delikates Salatgemüse. Die festanliegenden Blätter bilden einen kompakten weißen Kolben mit bleich-gelblichen Spitzen. Je mehr sich diese grünlich verfärben, desto herber ist der Geschmack.

Herkunft

Die Entdeckung verdanken wir einem glücklichen Zufall. Als belgische Bauern vor über 150 Jahren nach einer reichlichen Ernte Zichorienwurzeln tief in die Erde pflanzten, trieben diese im Winter knackige, herzhaft schmeckende Knospen, die durch den Lichtmangel bleich und zart geblieben waren. Belgien ist auch heute noch der weltweit größte Exporteur von Chicoree; jedoch kommen auch bedeutende Mengen aus den Niederlanden, Frankreich und der heimischen Produktion zu uns. Die Hauptsaison liegt zwischen Oktober und Mai, darüber hinaus ist Chicoree inzwischen das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Um die Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte Chicoree im Gemüsefach des Kühlschrankes, also kühl und dunkel, gelagert werden. Unerwünschte Bitterstoffe entfernt man, indem mit einem spitzen Messer am Wurzelansatz ein möglichst tiefer, kegelförmiger Kern herausgeschnitten wird. Außerdem bitte nicht der direkten Lichteinstrahlung aussetzten, da sich sonst im Chicoree sehr viele Bitterstoffe bilden, die den Chicoree grün verfärben und ihn ungenießbar werden lassen.

Zubereitung

Angerichtet als leckerer, frischer Salat, kombiniert mit anderen Salatarten oder mit Früchten, ist Chicoree bei uns vor allem bekannt. Schade eigentlich, denn das Besondere an Chicoree ist die Vielfalt seiner Zubereitungsmöglichkeiten. Gedünstet und mit Schinken, Käse oder Bechamelsoße gratiniert, geschmort, als Suppe, Auflauf oder gefüllt - so zubereitet ist Chicoree ein ganz besonderer Genuss.
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Chillies

Chillies, Verwandte des Paprikas, sind die Beerenfrüchte eines bis 2 m hoch werdenden Nachtschattengewächses. Chilli-Früchte sind klein, nur 1-5 cm lang, schotenförmig, unreif grün, reif gelb, orangerot bis bräunlich.
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Chillies, Verwandte des Paprikas, sind die Beerenfrüchte eines bis 2 m hoch werdenden Nachtschattengewächses. Chilli-Früchte sind klein, nur 1-5 cm lang, schotenförmig, unreif grün, reif gelb, orangerot bis bräunlich. Im Unterschied zu den Schoten des Gewürzpaprikas sind Chillies nicht nur wesentlich kleiner, sondern auch viel schärfer. Der besonders hohe Gehalt an Capsaicin macht die Chillieschote so teuflisch scharf im Geschmack.

Herkunft

Chillies sind in Südamerika beheimatet. Spanische Entdecker brachten sie nach Europa. Anbau erfolgt heute in fast allen tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas, Afrikas, Indiens, Südostasiens, Chinas, und, in geringerem Umfang, in Süd- und Osteuropa. Chillies werden bei uns fast ausschließlich importiert, schätzungsweise geht man von 250 t im Jahr aus. Leider erfasst die Statistik Chillies und Gewürzpaprika zusammen, weshalb keine genaueren Angaben möglich sind.

Tipps

Die Kerne der Chillies enthalten die Hauptschärfe. Bitte waschen Sie sich die Finger bevor Sie Ihre Augen berühren.

Zubereitung

Die frische, reife Frucht findet in vielerlei Gerichten, besonders der ostasiatischen und südamerikanischen Küche, als Gewürz Verwendung. Chillies dürfen nur in kleinsten Mengen zugegeben und sollten stets mitgekocht werden.
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Chinakohl

Durch die vielerorts eröffneten Chinarestaurants gewinnt der Lieblingskohl der Chinesen auch hier zu Lande immer mehr Freunde.
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Durch die vielerorts eröffneten Chinarestaurants gewinnt der Lieblingskohl der Chinesen auch hier zu Lande immer mehr Freunde. Im Unterschied zu den bekannten Kopfkohlarten besitzt der Chinakohl keinen Strunk, sondern es schließen sich bei ihm die Blätter von selbst zu einem ovalen lockeren Kopf zusammen. Die leichtgewellten Außenblätter sind gelb- bis dunkelgrün, mit breiten weißen Blattrippen; innen ist der Kopf gelb bis goldgelb. Im Geschmack ist Chinakohl angenehm zart, knackig-mild, dezent-kohlartig.

Herkunft

Seit dem 5. Jahrhundert wird Chinakohl in China angebaut. Außer in China findet man verbreiteten Anbau in Japan und in Taiwan. In die USA und nach Europa ist Chinakohl erst Anfang dieses Jahrhunderts gelangt. Hier sind nennenswerte Anbaugebiete außer Deutschland: die Niederlande, Italien, Spanien, Österreich, Polen, Ungarn, Israel und die BRD. Chinakohl ist ganzjährig auf dem Markt.

Tipps

Chinakohl wird auch von Personen gut vertragen, die sonst kohlempfindlich sind.

Zubereitung

Der vielseitig verwendbare Chinakohl besitzt die Vorzüge des Kopfsalates, des Weißkohls, der Endivie und des Wirsings. Ob als Salat oder Warmgemüse - für beide Zwecke ist er gleich gut geeignet. Beliebte Salat-Zutaten sind Apfel- und Apfelsinenstücke, Mandarinen, Kiwi, Pfirsiche u. a. Als Warmgemüse ist die Verwendung wie bei Weißkohl und Wirsing: lose Außenblätter entfernen, das untere Ende nachschneiden, Kopf waschen, Blätter zerteilen oder in Streifen schneiden. Die Garzeit beträgt kaum 10 Minuten. Nun ist der Chinakohl eine besonders schmackhafte Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten.
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Clementine

Clementinen zählen zu den Strauchbeerenfrüchten. Sie sind klein bis mittelgroß, flach oder bauchig. Die glänzende orangene Schale geht etwas schwerer vom Fruchtfleisch ab als bei der Mandarine.
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Clementinen zählen zu den Strauchbeerenfrüchten. Sie sind klein bis mittelgroß, flach oder bauchig. Die glänzende orangene Schale geht etwas schwerer vom Fruchtfleisch ab als bei der Mandarine. Die Fruchtfächer lassen sich aber ähnlich leicht wie bei der Mandarine zerlegen. Das meist kernlose Fruchtfleisch ist sehr saftig, zudem dank eines ausgewogenen Zucker/Säure-Verhältnisses süß und aromatisch. Clementinen duften angenehm.

Herkunft

Die Clementine ist ein Zufallsbastard, der Anfang des Jahrhunderts im Garten des Paters Pierre Clement bei Oran/Algerien entdeckt wurde. Es wird vermutet, dass sie das Produkt von Manderine x Pomeranze sei, aber auch die Tangerine ist im Gespräch, was die Abstammung anbetrifft. Zu den Anbauländern der Clementine zählen heute Algerien, Ägypten, Marokko, Spanien, Italien, Frankreich, Südafrika und Uruguay. Europäische Clementinen sind von November bis Februar auf unserem Markt.

Tipps

Clementinen sollten kernlos sein oder aber nur wenige Kerne aufweisen; eine absolute Kernlosigkeit ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Clementinen mit vielen Kernen heißen deshalb anders; man nennt sie "Monreales".

Zubereitung

Clementinen werden in aller Regel frisch verzehrt. Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit eignen sie sich besonders gut für unterwegs. Als Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten, Tortenbelägen oder Mixgetränken sind sie allseits beliebt. Frisch gepresst, schmeckt der aus ihnen gewonnene Saft herrlich erfrischend.
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Cranberry

Die rote Cranberry ist äußerlich und geschmacklich der heimischen Preiselbeere sehr ähnlich; nur ist sie etwas größer. Sie hat eine kräftig rote Fruchtfarbe und einen angenehm säuerlichen Geschmack.
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Die rote Cranberry ist äußerlich und geschmacklich der heimischen Preiselbeere sehr ähnlich; nur ist sie etwas größer. Sie hat eine kräftig rote Fruchtfarbe und einen angenehm säuerlichen Geschmack.Cranberry- Pflanzen sind kleine, am Boden rankende, immergrüne Halbsträucher, die feuchte Standorte brauchen. Sie können jährlich Früchte tragen und über 100 Jahre alt werden.

Herkunft

Heimat und natürliches Verbreitungsgebiet sind die Nordost- Staaten Amerikas und Kanada, in den letzten Jahren auch Chile, Polen und einige osteuropäischen Staaten.Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Sorten, wobei besonders die amerikanischen "McFarlin", "Searles", "Early Black" und "Howes" weit verbreitet sind. Die Hauptsaison der Cranberry ist von Oktober bis Dezember, wobei sie für den industriellen Bereich ganzjährig lieferbar ist.

Tipps

Aufgrund des hohen Gehaltes an bakteriziden und fungiziden Säuren sind die Beeren besonders lange haltbar.

Zubereitung

Die Verwendung der Cranberry ist sehr vielfältig. Sie können roh als Snack verzehrt, aber auch zu anderen Produkten wie Konfitüren, Gelees, Pudding und Eis weiterverarbeitet werden.
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Curuba

Curuba ist die Beerenfrucht einer immergrünen Rankenpflanze. Sie wird auch Bananen-Passionsfrucht genannt, weil sie einer kurzen, ungekrümmten Banane ähnelt.
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Curuba ist die Beerenfrucht einer immergrünen Rankenpflanze. Sie wird auch Bananen-Passionsfrucht genannt, weil sie einer kurzen, ungekrümmten Banane ähnelt. Sie ist länglich oval, ca. 10 cm lang, 3-4 cm dick und im Querschnitt rund. Die Farbe der Schale wechselt je nach Reifegrad von grün nach hellgelb, es gibt aber auch eine rote Form. Unter der Schale befindet sich eine 5 mm dicke, bei der Reife lederartige Fruchtwand, die als genießbaren Teil zahlreiche Samenkerne umschließt, welche von einem orangefarbenen, saftigen, die eigentliche Pulpe liefernden Samenmantel, sackartig umschlossen sind. Angenehm im Duft, ist die Curuba vollfruchtig, säuerlich aromatisch im Geschmack

Herkunft

Die Curuba ist in den kühleren, aber frostfreien Gebieten der kolumbianischen Anden beheimatet. Die Einwohner sind stolz auf ihre Curuba und betrachten sie als Nationalfrucht. Kultiviert wird sie heute auch in Gebieten mit kühlerem Höhenklima (Venezuela und Peru). Sogar nach Neuseeland ist die Frucht gelangt. Curuba wird das ganze Jahr über per Luftfracht exportiert, mit einer Angebotsspitze im Februar/März und im September.

Tipps

Bei der Verwendung zu Getränken empfiehlt es sich, in einem Mixgerät auf kleinster Stufe die Samen vom Fruchtfleisch zu lösen und dieses dann zu passieren.

Zubereitung

Zum Rohgenuss und für andere Verwendungsarten wird die Frucht längs halbiert. Das Fruchtfleisch kann man auslöffeln, es ist allerdings recht sauer. In ihrer Heimat ist die Curuba beliebt in Milchshakes oder Joghurts, jeweils unter Zugabe von Zucker. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Saft, Gelees, Kaltschalen, Sorbets, Cremes, Desserts, Speiseeis usw.
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Dattel

Die pflaumenartigen, länglich-ovalen Früchte sind 8-10 cm lang, rötlich-braun und innen weiß mit einem steinharten, graubraunen, ungenießbaren Kern. Ihr Geschmack ist honigsüß und delikat.
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Die pflaumenartigen, länglich-ovalen Früchte sind 8-10 cm lang, rötlich-braun und innen weiß mit einem steinharten, graubraunen, ungenießbaren Kern. Ihr Geschmack ist honigsüß und delikat.

Herkunft

Beheimatet ist die Dattel im subtropischen Afrika. Angebaut wird sie hauptsächlich in Nord- und Südafrika, Israel, Griechenland, Türkei, Iran, Irak, Australien, südliche USA, Texas und Mexiko. Man unterscheidet zwischen der Frischfrucht, die zwischen Oktober und Februar frisch und im restlichen Jahr tiefgekühlt gehandelt wird, und der Trockenfrucht, deren Hauptverkaufszeit in den Wintermonaten ist, die aber praktisch unbegrenzt haltbar ist.

Tipps

Trockendatteln sind praktisch unbegrenzt haltbar.

Zubereitung

Frische Datteln werden überwiegend roh verzehrt. Obstsalaten verleihen sie eine orientalische Note. Verlockend sind auch mit Käse und Speck umhüllte und gegrillte Datteln. Süße Leckermäuler können bestimmt mit Marzipan und Nougat gefüllten Datteln nicht widerstehen.
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Dicke Bohne

Die Dicke Bohne gehört trotz ihres Namens botanisch nicht zu den Bohnen, sondern zu den Wicken. Sie ist eine mit einem kräftigen Stengel bis 100 cm hoch wachsende Hülsenfrucht, in deren oberen Blattachsen reinweiße oder schwarzweiße Blüten sitzen.
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Die Dicke Bohne gehört trotz ihres Namens botanisch nicht zu den Bohnen, sondern zu den Wicken. Sie ist eine mit einem kräftigen Stengel bis 100 cm hoch wachsende Hülsenfrucht, in deren oberen Blattachsen reinweiße oder schwarzweiße Blüten sitzen. Aus ihnen entwickeln sich die Hülsen, außen samtartig behaart, dickschalig, später derb-lederartig, mit schwammigem Fleisch und an den Stellen, wo die Samen sitzen, stark aufgetrieben. Die Samen sind weißlich, grünlich, bräunlich oder auch rot und violettschwarz.

Herkunft

Man vermutet die Heimat der kleinsamigen Dicken Bohne im Orient, in Zentral- und Südwestasien, die der großsamigen Formen in den Mittelmeerländern, vor allem Nordafrika. Heute ist der Anbau in der Türkei, in Marokko, in den europäischen Ländern Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und in der BRD verbreitet. Die Inlandsernte geht von Juni bis September. Importe ereichen uns von Januar bis September aus den Mittelmeerländern.

Tipps

Ausgepulte Samen sind auch im Kühlschrank nur kurz haltbar!

Zubereitung

Dicke Bohnen sollten nur gekocht verzehrt werden. Zur Zubereitung pult man die Samen aus, wäscht sie in kaltem Wasser und kocht sie entweder in Salzwasser oder für Suppen und Eintöpfe in Brühe. Zusammen mit Schweinefleisch, Speck und  Zwiebelwürfeln ergeben sie ein besonders deftiges Gericht, wohlschmeckend und nahrhaft zugleich.
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Dill

Dill ist ein bis 1,50 m Höhe erreichendes Doldengewächs mit feingestreiften Stängeln und sehr fein gefiederten Blättern, die fadenförmige Spitzen aufweisen. Von Juli bis September erscheinen die zartgelben Blüten, die zahllose Samen hervorbringen.
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Dill ist ein bis 1,50 m Höhe erreichendes Doldengewächs mit feingestreiften Stängeln und sehr fein gefiederten Blättern, die fadenförmige Spitzen aufweisen. Von Juli bis September erscheinen die zartgelben Blüten, die zahllose Samen hervorbringen.

Herkunft

Dill war bereits den alten Ägyptern bekannt. Seine Heimat ist in Südeuropa, dem Mittelmeerraum, Russland und dem westlichen Asien. Heute ist Dill über den ganzen Erdball verbreitet. Dill-Anbau erfolgt in mehreren osteuropäischen Ländern, in China, in Skandinavien und in einigen EG-Ländern, in bescheidenem Umfang auch in Süddeutschland. Aus heimischer Herkunft wird Dill ganzjährig angeboten. Importe kommen aus Italien, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden und Israel.

Zubereitung

Dill – Kraut und Blütendolden – ist vielfach das Gewürz, welches beim Einlegen von Gurken verwendet wird. Aber auch Salate jeder Art, Essiggemüse und Sauerkraut, Kräuterbutter, Mayonnaise, Remoulade, Fischgerichte usw. profitieren vom frischen, aromatischen Dillkraut. Dill sollte man aber nie mitkochen, weil sich dann das geschmacksgebende ätherische Öl verflüchtigt. Getrocknete Dillsamen können wie Kümmel verwendet werden.
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Durian

Die dunkelgelbe bis olivgrüne Frucht ist länglich-oval. Die Schale ist mit kurzen, dicken, pyramidenartigen, dornigen Höckern besetzt. Die Durianfrucht ist eindeutig eine Frucht für Kenner und Liebhaber.
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Die dunkelgelbe bis olivgrüne Frucht ist länglich-oval. Die Schale ist mit kurzen, dicken, pyramidenartigen, dornigen Höckern besetzt. Die Durianfrucht ist eindeutig eine Frucht für Kenner und Liebhaber. Man nennt sie auch Frucht der Extreme, da sie bei voller Reife einen unangenehmen, für Europäer als penetrant empfundenen, Geruch verströmt. Dadurch wird sie im Volksmund auch „Stinkfrucht“ genannt.Der Geschmack straft den Geruch jedoch eindeutig Lügen. "Vanillepudding mit Mandeln" oder "süße Zwiebelsauce mit braunem Sherry gewürzt" sind passende Beschreibungen für den Geschmack dieser außergewöhnlichen Frucht.

Herkunft

Durianfrüchte werden im ganzen südostasiatischen Raum angebaut. Bei uns werden Durians frisch meist aus Thailand von April bis Juli angeboten.

Inhaltsstoffe

Über die Inhaltsstoffe der Durianfrucht ist wenig bekannt, sicher ist jedoch, dass sie einen hohen Nährwert hat.

Tipps

Angeschnittene Früchte sollten sofort verbraucht werden, da das Fruchtfleisch schnell ranzig und sauer wird und sich durch Oxidation bräunlich verfärbt.

Zubereitung

Am besten schmecken sie roh mit etwas Zucker bestreut. Aber auch die herzhafte Variante, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Zwiebeln, ist eine interessante Zubereitungsmöglichkeit.
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Eichblatt

Eichblatt-Salat gehört zu der großen Gruppe der Schnitt- und Pflücksalate, die erst in jüngster Zeit entstanden ist. Er stellt eine wertvolle Bereicherung des Salatangebots dar. Heißen tut er so, weil seine Blätter an die der Eiche erinnern.
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Eichblatt-Salat gehört zu der großen Gruppe der Schnitt- und Pflücksalate, die erst in jüngster Zeit entstanden ist. Er stellt eine wertvolle Bereicherung des Salatangebots dar. Heißen tut er so, weil seine Blätter an die der Eiche erinnern. Die Farbe der Blätter ist hell- bis dunkelgrün, zum Blattrand hin rötlich braun. Im Sommer neigt der Eichblatt-Salat, bei kleinerer Blattform, zur bauschigen Kopfbildung. Erwähnenswert: Er ist frei von Bitterstoffen. Sein frischer, angenehmer Geschmack erinnert an junge Haselnüsse.

Herkunft

Eichblatt-Salat wird in den meisten europäischen Ländern im Feldbau kultiviert; um die Saison zu verlängern aber auch unter Glas. Unser Markt wird teils durch den inländischen Anbau beliefert, teils kommen Importe aus Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden.

Tipps

Auch im Gemüsefach des Kühlschranks ist Eichblatt-Salat nur kurzfristig haltbar.

Zubereitung

Bei der Verwendung werden die äußeren Blätter entfernt, das Strunkende wird abgeschnitten, sodann waschen und als Salat anrichten, entweder für sich oder zusammen mit anderen Salaten. Eichblatt-Salat verträgt sich mit vielen Zutaten bestens, wobei sein zarter Eigengeschmack nicht überdeckt werden sollte.
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Eiskraut

Das Eiskraut ist ein wenig bekanntes Gemüse. Die Arten seiner Gattung, die als hübsche Zierpflanze genutzt werden, sind weitaus bekannter.
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Das Eiskraut ist ein wenig bekanntes Gemüse. Die Arten seiner Gattung, die als hübsche Zierpflanze genutzt werden, sind weitaus bekannter. Das Eiskraut ist ein kriechendes, krautiges Gewächs, das grüne Stängel und dicke saftige, sehr knackige und köstlich würzige Blätter besitzt. Seinen Namen verdankt es folgender Tatsache: Durch Verdunstung entstehen auf Stängeln und Blättern zahlreiche winzige Salzkristalle, deshalb auch der pikant-würzige, an Spinat erinnernde Geschmack.

Herkunft

Des Eiskrauts Heimat liegt an den Meeresküsten Südafrikas. Eingebürgert kommt es auch an den Küstengebieten des Mittelmeeres vor. Anbau als Gemüse findet erwähnenswert in Portugal und Frankreich, auf den Kanaren, in Kalifornien und Australien statt. Von Juli bis Oktober ist Eiskraut aus heimischem Anbau auf dem Markt, außerhalb dieser Monate sind es Importe.

Tipps

Die Haltbarkeit von Eiskraut ist sehr gering. Sofort verbrauchen.

Zubereitung

Eiskraut wird wie Spinat zubereitet oder in Suppen verarbeitet. Es kann allerdings auch roh verzehrt werden.
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Eissalat

Zu der Zeit, als es noch keine Kühlanlagen gab, transportierte man diesen Salat, indem man große Eisstücke über die Ladungen schüttete und so durchs Land fuhr – soviel zur Herkunft seines Namens.
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Zu der Zeit, als es noch keine Kühlanlagen gab, transportierte man diesen Salat, indem man große Eisstücke über die Ladungen schüttete und so durchs Land fuhr – soviel zur Herkunft seines Namens. Eissalat oder auch Eisbergsalat bildet große, dicht geschlossene Köpfe. Ohne Hüllblätter ähnelt er einem sehr losen Weißkohl. Im Gegensatz zum zartblättrigen Kopfsalat sind die Blätter des Eissalats fest und schmecken angenehm knackig. Insgesamt vermittelt der herzhafte Eissalat einen einzigen Eindruck von Kühle und Frische.

Herkunft

Eissalat wurde erstmals auf den sonnigen Feldern Kaliforniens angebaut. Während bei uns noch der Kopfsalat in Anbau und Verzehr vorherrscht, ist es in den USA der Eissalat. Aber auch in Europa hat sich dieser - mittlerweile neben Kopfsalat bekannteste- Salat erfolgreich eingeführt. Das milde Klima liebend, erfolgt sein Freilandanbau hauptsächlich in Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland. Eissalat ist das ganze Jahr über erhältlich. Von Oktober bis Mai erreichen uns Importe.

Inhaltsstoffe

Der Gehalt an Mineralstoffen, organischen Säuren und Vitaminen entspricht im Wesentlichen dem des Kopfsalates.

Tipps

In Sachen Lagerung bietet der Eissalat keinerlei Probleme. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist er bis zu 2 Wochen haltbar. Sogar im Anschnitt, eingewickelt in Frischhaltefolie, kann er ohne Frischeverlust bis zu 1 Woche aufbewahrt werden. In der Kühle wird Eissalat sogar besonders kross und knackig.

Zubereitung

Eissalat wird in erster Linie roh verzehrt. Bei der Verwendung werden zuerst die äußeren losen Umblätter entfernt. Waschen entfällt; Eissalat ist "natursauber". Er kann halbiert, gevierteilt oder in Streifen geschnitten werden. Dank seiner festen Struktur kann er auch schon einige Stunden vor dem Verzehr zubereitet werden, ohne dass die Qualität darunter leidet. Die Zubereitung erfolgt wie beim Kopfsalat; ihr sind kaum Grenzen gesetzt. Eissalat lässt sich mit süßen Zutaten oder fruchtigen Beigaben genauso trefflich kombinieren wie beispielsweise mit knusprig gebratenen Speckwürfeln.
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Endivie

Von der botanisch mit dem Chicorée verwandten Endivie gibt es zwei Varietäten: Escariol (Glatte Endivie) und Frisée (Krause Endivie). Der Escariol ist der etwas derbere Verwandte des Frisée.
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Von der botanisch mit dem Chicorée verwandten Endivie gibt es zwei Varietäten: Escariol (Glatte Endivie) und Frisée (Krause Endivie). Der Escariol ist der etwas derbere Verwandte des Frisée. Seine Blätter sind breit, kräftig gezahnt und weisen eine starke Mittelrippe auf. Der halbgeschlossene Kopf zeigt ein festes, gelbes Herz. Der Frisée bietet einen auffälligeren Anblick. Stark gefiederte Blätter, die zur Mitte hin feiner werden und durch Zusammenbinden des Kopfes während des Wachstums eine gelbe Farbe annehmen, zeichnen diesen "Wirrkopf" aus.

Herkunft

Die Urform der bereits im Altertum bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannten Endivie stammt vermutlich aus Indien. Seit dem 13. Jahrhundert wird sie in England und Frankreich kultiviert, seit dem 16. auch in Deutschland. Heute ist die Endivie in den USA und Westeuropa ein sehr verbreitetes Gemüse. Die Hauptanbauländer in Europa sind Italien, Frankreich, die Niederlande und die Bundesrepublik. Endivien sind das ganze Jahr über erhältlich. Die heimische Saison geht von Mitte Mai bis Dezember. In den Wintermonaten kommen Importe aus Italien, Spanien und Frankreich.

Tipps

In feuchtes Tuch eingeschlagen, sind Endivien im Gemüsefach des Kühlschranks 2-3 Tage haltbar, ohne dass die Qualität darunter leidet. Das Gelbwerden kann man sogar zu Hause durch Lichtausschluss noch fördern. Die Blätter des Escariol halten sich etwas länger frisch als die des Frisée.

Zubereitung

Endivien werden hauptsächlich roh als Salat oder Rohkostspeise zubereitet. Gewaschen werden immer nur die ganzen Blätter, niemals die bereits beschnittenen, denn an den Schnittstellen treten wertvolle Inhaltsstoffe aus. Der bittere Strunk wird nicht verwendet. Die in schmale Streifen geschnittenen Blätter werden mit den üblichen kräftig-pikanten Salatmarinaden oder Dressings angerichtet. Aber auch die süße Geschmacksrichtung mit Joghurt, Ananas, Birnen o.ä. ist sehr beliebt. Zucker neutralisiert den Bittergeschmack.
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Erbsen

Die Erbsenpflanze ist ein einjähriges kahles Kraut. Die eigentlichen Erbsen auch Samen und Körner genannt sitzen in den Hülsen
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Die Erbsenpflanze ist ein einjähriges kahles Kraut. Die eigentlichen Erbsen auch Samen und Körner genannt sitzen in den Hülsen. Der Gemüsehandel unterscheidet folgende Sorten: Schalerbsen (leicht mehlig, wenig süß), Markerbsen (süß und zart) und Zuckererbsen. Nur die Zuckererbsen können mit der ganzen Hülse und den darin befindlichen Samen gegessen werden. Ihr Anbau erfolgt nur für den Frischverzehr.

Herkunft

Erbsen sind eine der ältesten kultivierten Gemüsearten überhaupt. Die Heimat liegt im östlichen Mittelmeergebiet sowie in Vorder- und Mittelasien. Erste Verbreitung in Mitteleuropa erfolgt aber erst im 9. und 10. Jahrhundert n. Chr. Heute werden Erbsen auf der ganzen Welt angebaut. Flächenmäßig stehen sie an 4. Stelle aller Gemüsearten. Europas Anbauschwerpunkte liegen in Großbritannien, Frankreich und Italien. Deutschland mit seiner von Juni bis Ende August dauernden Ernte fällt da einigermaßen zurück, erfährt aber kaum Importe an Frischware. Höher hingegen sind die Importe an Konserven und TK-Ware.

Zubereitung

Wie Bohnen sollten Erbsen nur gegart gegessen werden. In Salzwasser gekocht dienen Erbsen, allein oder als Mischgemüse, als Beilage zu verschiedensten Gerichten, als Zutat in Auflauf und Suppen sowie zur Bereitung von Salaten.
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Erdbeere

Die Erdbeere ist die "Königin" der Beerenobstsorten; unsere heimische Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen. Botanisch gesehen ist die Erdbeerpflanze eine Staude.
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Die Erdbeere ist die "Königin" der Beerenobstsorten; unsere heimische Walderdbeere ist geschmacklich unübertroffen. Botanisch gesehen ist die Erdbeerpflanze eine Staude. Die Erdbeerfrucht, eine Scheinfrucht, ist die fleischig verdickte Blütenachse. Je nach Sorte variieren Erdbeeren in Form und Größe; sie sind hell- bis dunkelrot und mehr oder weniger fest und saftreich. Die Sortenvielfalt bei Erdbeeren ist unübersehbar und ständig in Bewegung.

Herkunft

Unsere schöne, großfrüchtige Erdbeere ist vor über zwei Jahrhunderten aus zufälligen Kreuzungen verschiedener amerikanischer Wildarten entstanden. Erdbeeren werden heute in nahezu allen Ländern der Erde angebaut. Die Züchtung hat Sorten hervorgebracht, die in allen Klimabereichen kultiviert werden können. Die deutsche Produktion fällt in die Monate Juni/Juli. Hauptsächlich in den Frühjahrsmonaten erreichen uns bei ständig steigender Nachfrage Einfuhren aus Israel, Ägypten, Marokko, Spanien, Italien und später auch aus Frankreich, Österreich, Polen, Belgien und den Niederlanden.

Tipps

Erdbeeren sollten so rasch wie möglich verbraucht werden, da sie sehr schnell  verderblich sind.

Zubereitung

Erdbeeren sind in erster Linie Früchte für den Frischverzehr mit oder ohne Zucker, mit Sahne, Milch, Eis, für Obstkuchen und -salate, Quarkspeisen, Milchmixgetränke, Eiscreme und Bowlen. Sowohl für die häusliche wie für die industrielle Marmeladenherstellung ist die Erdbeere die wichtigste Frucht.
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Erdnuss

Die Erdnuss, die eigentlich keine Nuss ist, gehört zu den Hülsenfrüchten und ist daher eher eine Bohne. Sie wächst an Kräutern, deren Stängel an den Blattachseln Blüten tragen.
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Die Erdnuss, die eigentlich keine Nuss ist, gehört zu den Hülsenfrüchten und ist daher eher eine Bohne.  Sie wächst an Kräutern, deren Stängel an den Blattachseln Blüten tragen. Wenn die Befruchtung stattgefunden hat, neigen sich die Stängel nach unten und drücken die an der Spitze sitzende Frucht mehrere Zentimeter in den Boden. Dort reifen die Früchte und nehmen dabei eine Farbe an, die je nach Boden gelblich bis bräunlich ist.  In der 2-6 cm langen Hülse, die eine unebene Form besitzt und in der Mitte etwas eingeschnürt ist, befinden sich meistens 2 Kerne, die von einer dünnen rotbraunen Schale umgeben sind. Um wie die typischen uns bekannten Erdnüsse zu schmecken, werden die Erdnusskerne geröstet. Obwohl diverse Sorten existieren, spielen diese im Handel kaum eine Rolle.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat der Erdnuss ist Südamerika. Heutzutage wird sie in Ländern des gesamten tropischen und subtropischen Gürtels angebaut. Die bedeutendsten Produktionsländer sind Argentinien, USA, China und Indien, wobei die Erdnüsse aus China und Indien hauptsächlich für die Ölproduktion verwendet werden. Auch in Südeuropa und Afrika wird die Erdnuss angebaut. Erdnüsse werden in Deutschland hauptsächlich von Spätherbst bis Jahresende angeboten, sind aber ganzjährig erhältlich. Man findet sie dann im Handel sowohl in der Hülse als auch geschält.

Tipps

Erdnüsse sollte man kühl und trocken lagern, da sie in der Wärme ranzig werden. Im Sommer kann man sie daher ca. 2 Wochen lagern, im Winter dagegen mehrere Monate.

Zubereitung

Erdnüsse kann man entweder in der Hülse zum „knacken“,oder bereits geschält erhalten. Teilweise werden die geschälten Nüsse gesalzen angeboten, sie sind auch ein fester Bestandteil des so genannten Studentenfutters. Als Zutat zu vielen Gerichten ist die Erdnuss ebenfalls sehr beliebt. Große Teile der Produktion wandern jedoch in die Industrie zur Herstellung von Back- und Süßwaren, Speiseöl und Margarine. In vielen Ländern erfreut sich auch die Erdnussbutter großer Beliebtheit. 
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Esskastanie

Die Esskastanie ist nicht mit der ungenießbaren Rosskastanie, die bei uns an den Bäumen wächst, verwandt. Sie wächst an einem bis zu 20 Meter hohen Baum und sitzt in einem anfangs geschlossenen, mit langen Stacheln besetzten Fruchtbecher.
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Die Esskastanie ist nicht mit der ungenießbaren Rosskastanie, die bei uns an den Bäumen wächst, verwandt. Sie wächst an einem bis zu 20 Meter hohen Baum und sitzt in einem anfangs geschlossenen, mit langen Stacheln besetzten Fruchtbecher. Die Schale der Esskastanie ist braun, lederig und besitzt einen hellen Fleck, den man Nabel nennt. Der innere genießbare Teil der Esskastanie ist gelb-weißlich. Bei der Esskastanie unterscheidet man die Marone von der gewöhnlichen Esskastanie. Im Allgemeinen sind die gewöhnlichen Esskastanien größer und rundlich, während Maronen eher herzförmig sind.  Das kräftig schmeckende Fleisch der Marone gilt als schmackhafter.  Von der Esskastanie gibt es mehrere hundert Sorten.

Herkunft

Ursprünglich kommt die Esskastanie aus Kleinasien. In Europa wird sie hauptsächlich in wärmeren Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich und Portugal angebaut. Weitere Produzenten sind Nordamerika, Japan und China. Die Ernte beginnt in der Regel im September, wenn die Esskastanien praktisch von selbst vom Baum fallen.

Tipps

Esskastanien sollten trocken und kühl gelagert werden. Gewöhnliche Esskastanien sind nur kurze Zeit haltbar. Maronen hingegen kann man auch länger aufbewahren.

Zubereitung

Besonders beliebt sind Esskastanien im Winter, wenn sie  frisch geröstet an Verkaufsständen angeboten werden.  Als Beilage zu Fleischgerichten oder für Füllungen sind besonders Maronen geeignet. Auch als ganze Früchte zum Nachtisch werden Esskastanien z.B. in Zucker oder Sirup eingelegt. Immer beliebter wird auch das Kastanienmehl, aus dem diverse Brote und Backwaren hergestellt werden.
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Estragon

Estragon ist eine 60-120 cm hohe Pflanze mit krautigen, verzweigten Stängeln. Ihre Blätter sind länglich, lanzettenähnlich und von hellgrüner Farbe.
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Estragon ist eine 60-120 cm hohe Pflanze mit krautigen, verzweigten Stängeln. Ihre Blätter sind länglich, lanzettenähnlich und von hellgrüner Farbe. Von Juli bis Oktober erscheinen in lockeren Rispen die weißen, grüngelben bis hellroten Blüten.

Herkunft

Die Heimat des Estragons erstreckt sich von Süd- und Ostrussland über die Mongolei und Sibirien bis in das westliche Nordamerika. Im 13. Jahrhundert gelangte das Würzkraut durch die Kreuzzüge nach Europa. Der Bedarf an frischem Estragon wird hauptsächlich aus heimischer Produktion gedeckt. Die Haupternte beginnt mit der Blüte, etwa Mitte Juni.

Tipps

Estragon eignet sich gut zum Tiefgefrieren.

Zubereitung

Die Verwendungsmöglichkeiten dieses "königlichen Würzkrauts" sind vielfältig. Frischer Estragon eignet sich für Salate, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte, Geflügel, Nudeln, Gemüse, Rohkost usw. Man sollte Estragon aber immer nur sparsam dosieren.
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