Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Feige

Die birnenförmigen Früchte werden bis zu 8 cm groß. Die Farbe der dünnen Schale variiert von gelb über grün bis hin zu dunkelviolett.
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Die birnenförmigen Früchte werden bis zu 8 cm groß. Die Farbe der dünnen Schale variiert von gelb über grün bis hin zu dunkelviolett. Je dunkler die Schalenfärbung der Feige ist, desto süßer, weicher und cremiger ist das hellrosa bis dunkelrote süß-aromatische, mit kleinen Samenkernen durchsetzte Fruchtfleisch.

Herkunft

Frische Feigen kommen in den Wintermonaten aus Südamerika, von Juni bis Juli aus Spanien und Italien und von September bis November aus Frankreich und der Türkei.

Tipps

Frische Feigen sollten möglichst bald verzehrt werden. Bis dahin werden sie abgedeckt, frei nebeneinander liegend im Kühlschrank aufbewahrt. Optimal reif sind die Feigen, wenn der Blütenkopf aufplatzt und die Feige zu „saften“ beginnt.

Zubereitung

Feigen werden fast ausschließlich roh gegessen. Dazu wird die gut gekühlte Frucht der Länge nach halbiert und ausgelöffelt oder geviertelt und das Fruchtfleisch von der Schale abgelöst. Frische Feigen passen ideal zu herzhaften Beilagen wie Käse, Schinken und Salami, als Beigabe zu Fruchtsalaten oder verarbeitet zu Kompott, Mus oder Marmelade. Feigen verleihen Fleisch- und Geflügelgerichten eine raffinierte, orientalische Note. Um den Geschmack der Feigen noch etwas zu heben, kann man die Fruchthälften mit etwas Limettensaft beträufeln.
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Feijoa

Die Feijoa ist mit der Guave verwandt. Die runden, länglich-ovalen oder birnenförmigen Früchte wachsen an einem kleinen, bis 4 m hohen, immergrünen, strauchartigen Baum.
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Die Feijoa ist mit der Guave verwandt. Die runden, länglich-ovalen oder birnenförmigen Früchte wachsen an einem kleinen, bis 4 m hohen, immergrünen, strauchartigen Baum. Ihre feste, lederige, nicht essbare Schale ist glatt oder leicht gerunzelt, dunkelgrün in der Farbe. Darunter befindet sich das gelblich-weiße Fruchtfleisch, welches 4-5 geleeartige, mit Kernchen gespickte Fruchtkammern beherbergt. Der säuerlich bis süß-würzige, leicht parfümierte Geschmack der Feijoa erinnert an Guave oder Ananas. Daher wird sie auch als Ananas-Guave bezeichnet.

Herkunft

Die Feijoa stammt aus der Region um Uruguay. Heute wird sie in subtropischen Klimaten, vor allem in Neuseeland, den USA (Kalifornien, Florida), Australien und in vielen Ländern Südamerikas, Afrikas und Asiens angebaut. Da die Feijoa frostresistent ist, gedeiht sie auch in Südfrankreich, Italien und Israel sowie rund um die Schwarzmeerküste. Obwohl ganzjährig verfügbar, ist die Feijoa nur selten am Markt anzutreffen. Kolumbien bietet sie fast ganzjährig an, Kalifornien von September bis Januar, Neuseeland von März bis Juni, Frankreich von Oktober bis Dezember und Israel von November bis Januar.

Saison

Zwischen Februar und Mai kommen Feijoa aus Neuseeland oder aus südamerikanischen Anbaugebieten auf den Markt. Aus europäischer Produktion gibt es manchmal kleinere Angebote im Herbst.

Tipps

Die reife Frucht gibt auf leichten Druck nach; sie kann dann noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitung

Die Früchte müssen gewaschen und anschließend geschält werden. Sie werden meist roh gegessen. Hierzu schneidet man sie wie eine Kiwi in zwei Hälften und löffelt sie aus. Die kleinen Kernchen kann man mitessen. Feijoas eignen sich auch gut – zusammen mit anderen Früchten – für Obstsalate und als Zutat zu Eiscreme und Süßspeisen. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Fruchtsaucen, Cremes, Drinks usw.
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Feldsalat

Feldsalat, ein kleines, unscheinbares Pflänzchen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Seine maximal 20 hell- bis dunkelgrünen Blätter sind von unterschiedlicher Form und Größe und bilden eine kleine Grundrosette, hin und wieder mit Andeutung eines kleinen Köpfchens.
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Feldsalat, ein kleines, unscheinbares Pflänzchen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Seine maximal 20 hell- bis dunkelgrünen Blätter sind von unterschiedlicher Form und Größe und bilden eine kleine Grundrosette, hin und wieder mit Andeutung eines kleinen Köpfchens.

Herkunft

Dieses anspruchslose, frostharte Kraut kommt in Europa wild vor und wurde in früheren Zeiten im Herbst und Winter gesammelt und als Wildgemüse vermarktet. Erst im letzten Jahrhundert ist Feldsalat eine Kulturpflanze geworden. In zahlreichen westeuropäischen Ländern – vor allem in Frankreich, Italien, England, Deutschland, Belgien und in den Niederlanden – wird Feldsalat kultiviert, überwiegend unter Glas und Folie. Die Hauptsaison für Feldsalat sind die Wintermonate und das Frühjahr. Außerhalb dieser Zeit wird er kaum angeboten.

Tipps

Feldsalat lässt sich nur einige Tage, angefeuchtet und eingepackt in einen Plastikbeutel, im Gemüsefach des Kühlschranks frisch halten.

Zubereitung

Vor der Verwendung wird Feldsalat gründlich gewaschen. Seine Zubereitung erfolgt im Allgemeinen als Salat mit Marinaden oder Dressings. Besonders hübsch wirkt der Salat, wenn man die Pflänzchen ganz lässt und nur das Wurzelende entfernt. Feldsalat kann, z. B. mit Putenbruststreifen und einer Sherry-Marinade angerichtet, eine kleine Köstlichkeit sein. Ganz besonders knackig wird Feldsalat, legt man ihn vor der Zubereitung in eiskaltes Wasser.
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Fenchel

Der Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler. Charakteristisch sind die weißlichen, flachen oder rundlichen Knollen, zwiebelähnlich aus verdickten Blattscheiden, mit dicken Stielen und fein gefiederten Blättern.
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Der Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler. Charakteristisch sind die weißlichen, flachen oder rundlichen Knollen, zwiebelähnlich aus verdickten Blattscheiden, mit dicken Stielen und fein gefiederten Blättern. Der herzhafte Fenchel schmeckt anisartig und etwas süßlich.

Herkunft

Die Heimat des Gemüsefenchels liegt im Mittelmeergebiet und Vorderasien bis Persien. Heute wird er in der ganzen Welt kultiviert, hauptsächlich aber in wärmeren Ländern, in Süditalien, Südfrankreich, Spanien, Griechenland und Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Gemüsefenchel erst in den letzten Jahrzehnten bekannt geworden. Er ist das ganze Jahr über erhältlich, allerdings mit nur einem geringen Angebot im Juli/August.

Tipps

Im Kühlschrank ist Fenchel, in Frischhaltefolie eingewickelt, bis zu 2 Wochen haltbar.

Zubereitung

Die Zubereitung geht wie folgt: Knollen waschen, Wurzelansatz abschneiden, Stängel kürzen und die äußeren Blätter entfernen. Fenchel eignet sich als Salat, in Rohkostplatten oder als Nachspeise. Weitere der zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten sind: Kochen, Dünsten, Überbacken, Schmoren als Warmgemüse zu Fleisch- und Fischgerichten.
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Gartenkresse

Die Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze, deren eigentliche Erscheinungsform – voll entwickelte Laubblätter und in Trauben erscheinende weiße Blüten – der Verbraucher kaum zu Gesicht bekommt.
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Die Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze, deren eigentliche Erscheinungsform – voll entwickelte Laubblätter und in Trauben erscheinende weiße Blüten – der Verbraucher kaum zu Gesicht bekommt. Wenige Tage nach der Keimung werden die Pflanzen nämlich bereits, nur versehen mit ihren Keimblättern, verkauft. Der Geschmack der Gartenkresse ist rettichartig, herb und pikant.Weitere Informationen finden Sie im Bereich Brunnenkresse.Herkunft Als Heimat der Gartenkresse wird Nord- und Ostafrika sowie Südwestasien angegeben. Sie diente bereits den alten Griechen als Nutzpflanze. Seit der Römerzeit ist sie auch in Mitteleuropa bekannt. Wirtschaftlich bedeutender Anbau wird in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, England, Deutschland und besonders in Dänemark betrieben. Gartenkresse ist ganzjährig erhältlich.

Zubereitung

Während der Winter- und Nachwintermonate mit ihrem geringeren Angebot an frischem Gemüse ist die Gartenkresse eine willkommene Bereicherung des Speisezettels. Sie ist allein kaum als Salat anzurichten, da sie außergewöhnlich kräftig und pfeffrig im Geschmack ist. Aber ein halbes Paket Kresse einem gemischten Salat beigegeben, einige Stängel auf hartgekochte Eier gestreut oder aber auf Quark- oder Butterbrote gelegt, sind ein köstlicher Genuss. 
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Gemüsezwiebel

Die Gemüsezwiebel misst bis etwa 15 cm Durchmesser und hat ein Gewicht von 200 g und mehr. Ihre trockene Schale ist hell, goldbraun bis kupferfarben.
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Die Gemüsezwiebel misst bis etwa 15 cm Durchmesser und hat ein Gewicht von 200 g und mehr. Ihre trockene Schale ist hell, goldbraun bis kupferfarben. Darunter verbirgt sich weißes, saftiges, mildes, leicht süßlich schmeckendes Fruchtfleisch.

Herkunft

Die Gemüsezwiebel stammt aus Spanien. Sie ist eine besonders große Abart der Speisezwiebel. Da sie hohe Wärmeansprüche stellt, wird sie hauptsächlich in südlichen Ländern kultiviert. Gemüsezwiebeln kommen ganzjährig aus Spanien, den Kanaren, Chile und Ägypten auf unsere Märkte.

Tipps

Für eine längere Aufbewahrung sind Gemüsezwiebeln nicht geeignet.

Zubereitung

Die Verwendungsmöglichkeiten der Gemüsezwiebel sind vielfältig: reine Zwiebelsalate, Schmoren und Kochen zu Zwiebelgemüse, auch kombiniert mit Paprika, Suppen, Omeletts, gebackene Zwiebelringe, besonders aber zum Füllen mit Hackfleisch.
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Granadilla / Passionsfrucht

Unter der leuchtend orangefarbenen, festen Schale der Granadilla befindet sich das saftige, geleeartige, äußerst aromatische Fruchtfleisch, das kleine braune, essbare Kernchen umhüllt.
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Unter der leuchtend orangefarbenen, festen Schale der Granadilla befindet sich das saftige, geleeartige, äußerst aromatische Fruchtfleisch, das kleine braune, essbare Kernchen umhüllt. Die ovalen Früchte haben einen Durchmesser von 5-6 cm. Die Granadilla gehört zur Familie der Passionsfrüchte.

Herkunft

Die Hauptproduzenten der Granadillas kommen vorwiegend aus Südamerika. Sie sind aber auch weit verbreitet in Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, Indien, Taiwan, Hawaii, Kalifornien und anderen klimatisch geeigneten Gebieten.

Tipps

Nach dem Kauf sind Granadillas noch gut 2 Wochen kühl lagerbar. Vermischt man das Fruchtfleisch mit der gleichen Menge Zucker und stellt es in einem Schraubglas in den Kühlschrank, so hält es sich sogar wochenlang.

Zubereitung

Zum Rohverzehr kann man die Schale einfach mit den Fingern aufbrechen und das Fruchtfleisch mitsamt den Kernen auslöffeln. Aufgrund des sehr intensiven Aromas lassen sich mit Granadillas hervorragende Fruchtsoßen, Desserts und Eiscremes zubereiten, oder man verwendet das Fruchtfleisch als Beigabe zu Obstsalaten.
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Granatapfel

Der Granatapfel, der sich im Orient allergrößter Beliebtheit erfreut, ist die Scheinbeerenfrucht des 5-8 m hohen, immergrünen Granatapfelbaumes.
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Der Granatapfel, der sich im Orient allergrößter Beliebtheit erfreut, ist die Scheinbeerenfrucht des 5-8 m hohen, immergrünen Granatapfelbaumes. Die gelbbraune bis dunkelrote Frucht ist groß wie ein Apfel und gekrönt mit 6 verhärteten Kelchblattzipfeln. Unter der etwa 5 mm dicken Schale der Frucht befindet sich das geleeartige Fruchtfleisch, das, unterteilt in mehrere Fächer, zahllose, von einer süß-aromatischen Samenschale umhüllte Kerne beherbergt.

Herkunft

Die Heimat des Granatapfelbaumes reicht von Vorderasien bis zum Himalaja. Sein Anbau findet in Afghanistan, im Iran, in Spanien, Italien, Israel, auf den Kanaren, Madeira Zypern und  in Kalifornien statt. In der zweiten Jahreshälfte sind Granatäpfel ständig auf dem Markt; von Oktober bis Dezember aus Spanien, Türkei und Italien, von Juni bis Oktober aus Israel und anderen Mittelmeerländern. Sorten gibt es zwar viele, für den Handel ist dies aber unrelevant.

Tipps

Vorsicht! Die in der Frucht befindliche Gerbsäure verursacht auf Kleidung bräunliche, kaum zu beseitigende Flecken.

Zubereitung

Zur Verwendung schneidet man die harte, ungenießbare Schale des Granatapfels vom Kelch zum Stiel mehrfach ein. Dann zieht man die Spalten ab, um das Innere der Frucht freizulegen. Allerdings kann man die Frucht auch einfach in der Mitte durchschneiden. Die Kerne beeinträchtigen den Genuss etwas; normalerweise kaut man sie aus. Natürlich lassen sich Granatäpfel auch auspressen; der gewonnene Saft schmeckt angenehm süß bis feinsäuerlich. Weitere Verwendung finden Saft und Samenhüllen zu Obstsalaten, Eisbechern, Granatapfelcreme usw. Ein besonderer Party Gag ist es, wenn man den Granatapfel leicht vorkühlt, ihn anschließend auf einer harten Fläche rollt bis sich der Saft innen löst, dann ein kleines Loch hinein bohrt, einen Strohhalm rein steckt und ihn austrinkt.
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Grapefruit

Der Volksmund unterscheidet oft nicht zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Pampelmusen sind mit einem Durchmesser von bis zu 25 cm und einem Gewicht von bis zu 6 kg die größten aller Zitrusfrüchte.
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Der Volksmund unterscheidet oft nicht zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Pampelmusen sind mit einem Durchmesser von bis zu 25 cm und einem Gewicht von bis zu 6 kg die größten aller Zitrusfrüchte. Während Pampelmusen bei uns kaum importiert werden, wächst die Zahl der Grapefruit-Freunde ständig. Unterschieden wird bei Grapefruit zwischen den weißfleischigen, meist europäischen Sorten, die überwiegend etwas herber sind, den milden roséfarbenen Sorten und den ebenfalls lieblichen rotfleischigen Grapefruit.

Herkunft

Die Grapefruit – aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden – wird heute in allen Zitrus-Anbauländern angebaut. Die wichtigsten Anbau- und Exportländer sind die USA mit 60% der Weltproduktion, alle Mittelmeerländer sowie Südafrika und Südamerika für Sommer-Grapefruit. Die Saison für Grapefruit ist ganzjährig.

Tipps

Roséfarbene Ruby-Red-Grapefruits sind die ideale Frühstückfrucht. Trotz des typischen Grapefruitgeschmacks und der vollen diätetischen Wirkung sind Ruby-Red-Grapefruits weder bitter noch herbe und werden durch ihre geschmacklichen Vorzüge deshalb auch allen schmecken, denen eine Grapefruit bisher zu herbe war.

Zubereitung

Zur Zubereitung wird die Frucht quer durchgeschnitten. Mit einem Messer trennt man die einzelnen Fruchtfleischsegmente voneinander, die dann leicht aus der Schale gelöffelt werden können. Ruby-Red-Grapefruits sind aber nicht nur zum Rohverzehr, sondern auch für Süßspeisen, Salate oder als pikante Zutat für viele herzhafte Gerichte geeignet. Oder einfach auspressen und den Fruchtsaft pur genießen.
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Grünkohl

Grünkohl ist ein Blattkohl. Sein unverzweigter Spross bildet an der Spitze eine offene Blattrosette. Die großen, länglichen Blätter kräuseln sich je nach Sorte mehr oder weniger.
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Grünkohl ist ein Blattkohl. Sein unverzweigter Spross bildet an der Spitze eine offene Blattrosette. Die großen, länglichen Blätter kräuseln sich je nach Sorte mehr oder weniger. Genauso verhält es sich mit der Farbe, die bei frühen Sorten meist hellgrün, bei späteren dunkelgrün bis blaugrün ist. Der Geschmack des Grünkohls ist angenehm würzig und süßlich-herb.

Herkunft

Die Heimat des Grünkohls liegt im östlichen Mittelmeerraum. Trotz bescheidener Ansprüche an Klima und Boden hat er weltweit keine größere Verbreitung erlangt. Der Hauptanbau des Grünkohls erfolgt in den Niederlanden, England, Skandinavien und vor allem in Norddeutschland. Unser Markt wird fast vollständig von der inländischen Produktion abgedeckt. Die Saison geht von Ende September bis Februar/März.

Tipps

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Grünkohl bis zu einer Woche haltbar.

Zubereitung

Grünkohl wird hauptsächlich gedünstet oder geschmort verzehrt. Dazu wird er vorher gut gewaschen, die harten Stiele schneidet man heraus und blanchiert den Kohl in Salzwasser, gut ausdrücken und mehr oder weniger grob zerhacken. Nicht zu lange kochen, da er dann seinen Vitamin C-Gehalt verliert. Der so zubereitete Grünkohl wird mit Kartoffeln und Schweinefleisch oder deftigen Wurstwaren gegessen. Eine typisch norddeutsche Spezialität ist das "Kohl und Pinkel"-Essen, wobei Grünkohl mit deftigem Fleisch und der Pinkelwurst (Grützwurst) in fröhlicher Runde verzehrt wird.
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Guave

Guaven wachsen an strauchartigen, 3-6 m hohen Bäumen. Die apfel- oder birnenförmigen Früchte haben einen Durchmesser von 3-12 cm. Ihre weiche, wachsartige Schale ist von gelber Färbung mit einer Ahnung von Weiß oder Rosa.
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Guaven wachsen an strauchartigen, 3-6 m hohen Bäumen. Die apfel- oder birnenförmigen Früchte haben einen Durchmesser von 3-12 cm. Ihre weiche, wachsartige Schale ist von gelber Färbung mit einer Ahnung von Weiß oder Rosa. Das Fruchtfleisch kann weiß, weißgrün, lachsfarben bis rötlich sein. Um die Fruchtachse angeordnet, befindet sich die voller Kerne steckende Pulpe. (Mittlerweile gibt es kernarme Züchtungen.) Der Geschmack der herrlich duftenden Guave wird oft als eine Mischung von Birne, Quitte und Feige beschrieben.

Herkunft

Die Heimat der Guave liegt in den tropischen Gebieten Amerikas. Anfang des 17. Jahrhunderts nach Asien gebracht, verbreitete sie sich in alle Länder der Tropen und Subtropen. Ihr Anbau erfolgt heute in Südafrika, Südamerika, Mexiko, Indien und in einigen Mittelmeerländern. Guaven sind das ganze Jahr über erhältlich, in der Hauptsache aus Brasilien, aber auch (ergänzend im Herbst) aus Israel, Südafrika, Kalifornien, Florida, Thailand, Indien und Pakistan.

Tipps

Die druckempfindlichen Früchte sind kaum lagerfähig.

Zubereitung

Die Guave wird hauptsächlich als Frischobst verzehrt. Man kann sie wie Äpfel essen, wobei man sie aber am Besten schält, oder man gibt sie zerkleinert Obstsalaten bei, nutzt sie als Kuchenbelag oder als Aromaträger in Quarkspeisen. Als Regel gilt: Alle Rezepte für die Quitte sind auch auf die Guave anwendbar.
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Gurke

Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse in sehr verschiedenen Formen und Größen. Salatgurken werden bis zu 40 cm lang und ca. 10 cm dick.
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Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse in sehr verschiedenen Formen und Größen. Salatgurken werden bis zu 40 cm lang und ca. 10 cm dick. Sie sind meist gleichmäßig geformt, manchmal walzenförmig oder an den Enden verjüngt, sowie von glatter, mäßig geriefter Schale.

Herkunft

Gurken waren bereits den Griechen und Römern bekannt. In das nördlichere Europa drangen sie erst im Mittelalter vor. Aufgrund ihrer subtropischen Heimat haben Gurken hohe Ansprüche an den Standort, vor allem in Bezug auf Wärme. Salatgurken werden weltweit angebaut, überwiegend in Gewächshäusern. Die bedeutendsten Anbauländer in Europa sind die Mittelmeerländer, die Niederlande und Deutschland. Importe kommen, um ein ganzjähriges Angebot zu gewährleisten, größtenteils aus den Niederlanden, Griechenland und Spanien.

Tipps

Beim Einkauf sollte man auf eine glatte, gleichmäßig ausgefärbte Schale und ein stumpfes Ende der Frucht achten. Farbaufhellungen sind ein Zeichen für Überreife.

Zubereitung

Gurken können geschält und ungeschält verwendet werden. Bei uns werden Gurken hauptsächlich roh in Salaten verzehrt, allein für sich oder zusammen mit anderen Gemüsen wie Tomaten, Blattsalaten, Bohnen, Paprika u. a., mit Dill und anderen Kräutern gewürzt. Aber auch in der warmen Küche sind sie als Schmorgemüse oder gefüllt mit pikanter Fleischfüllung, sehr beliebt.
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Haselnuss

Die Haselnuss wächst am bis zu 7 Meter hohen Haselnussstrauch. Charakteristisch ist ihre relativ dicke, harte Schale, in der sich der genießbare Kern befindet.
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Die Haselnuss wächst am bis zu 7 Meter hohen Haselnussstrauch.  Charakteristisch ist ihre relativ dicke, harte Schale, in der sich der genießbare Kern befindet. Dieser ist kugelig-rund und von einer bräunlichen Haut umhüllt.  Man unterscheidet Haselnüsse hauptsächlich zwischen den rundlichen Zellernüssen und den länglichen Lambertsnüssen, wobei die Lambertsnüsse als geschmacklich hochwertiger gelten.

Herkunft

Seit Urzeiten wächst die Haselnuss in einem Gebiet von Europa bis nach Kleinasien. Heute wird sie hauptsächlich im Mittelmeerraum angebaut. Außerdem befinden sich noch bedeutende Anbaugebiete in den USA und in Osteuropa.  Ab Mitte August beginnt die Haselnuss zu reifen. Die Hauptimportländer sind für uns die USA (Oregon), die Türkei und Frankreich, aus der die Haselnuss ganzjährig importiert wird.    

Tipps

Ungeschält sind Haselnüsse deutlich länger haltbar, am besten, wenn sie luftig gelagert werden.

Zubereitung

Die Haselnuss kann man knacken und allein genießen. Sie bereichert aber auch sehr gut Obstsalate. Sehr nützlich kann sie auch als Zutat für Backwaren sein. 
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Heidelbeeren

Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen, kräftigen Sträuchern. Ihre Beeren sind größer als die ihrer wild wachsenden Verwandten
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Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen, kräftigen Sträuchern. Ihre Beeren sind größer als die ihrer wild wachsenden Verwandten. Die Schale der Beeren ist blauschwarz, das Fruchtfleisch dagegen ist hell mit rötlichem Fruchtsaft. Beim Verzehr bekommt man daher kaum einen blauen Mund. Der Geschmack der Früchte ist süß-säuerlich mit feinem Waldaroma.

Herkunft

Heidelbeeren wachsen vor allem auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis bis in die Mittelmeerländer. Die ersten europäischen Beeren kommen Anfang April aus Spanien und lösen damit direkt die Versorgung aus der Südhalbkugel (Chile, Argentinien, Neuseeland, Australien und Südafrika) ab. Neben der einheimischen Produktion erreichen uns außerdem Heidelbeeren aus den Niederlanden, Frankreich, Polen, Rumänien, Ungarn und Italien. Die Erntezeit geht von Juni bis September.

Tipps

Die ungewaschenen Früchte lassen sich bei niedrigen Temperaturen einige Tage im Kühlschrank lagern.

Zubereitung

Heidelbeeren vor der Zubereitung kalt abbrausen und abtropfen lassen. Sie eignen sich sowohl zum Frischverzehr wie auch als Beigabe in Obstsalaten, zu Speiseeis, Puddings, Omeletts oder in Fruchtkaltschalen. Gezuckert mit Milch, Schlagsahne, Quark oder Joghurt sind sie eine köstliche, erfrischende Delikatesse. Da der Saft der Heidelbeeren besonders gut gelierfähig ist, lassen sich daraus hervorragend Marmeladen oder Gelees zubereiten.
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Himbeere

Die herrlich saftigen und süßen Himbeeren wachsen an bis zu 2 m hohen dornigen Halbsträuchern. Botanisch gesehen sind Himbeeren Sammelfrüchte, d. h. mehrere kleine, behaarte Steinfrüchte sitzen auf einem Fruchtboden, von dem sie sich während der Reifung leicht lösen
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Die herrlich saftigen und süßen Himbeeren wachsen an bis zu 2 m hohen dornigen Halbsträuchern. Botanisch gesehen sind Himbeeren Sammelfrüchte, d. h. mehrere kleine, behaarte Steinfrüchte sitzen auf einem Fruchtboden, von dem sie sich während der Reifung leicht lösen. Unsere Gartenhimbeere erreicht einen Durchmesser von etwa 2 cm, die Wildform hingegen nur 0,5-1 cm. Die meisten Sorten der runden und länglichen Himbeere sind von intensiv roter Farbe. Unter den heimischen Obstarten ist ihr Aroma einzigartig.

Herkunft

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Himbeere ist riesig. Sie wächst wild im mittleren und nördlichen Europa, in Asien und im nordöstlichen Nordamerika. Fast überall, wo sie verbreitet ist, wird sie auch erwerbsmäßig angebaut. Die Saison für Himbeeren geht von Juni bis September. Die besonders aromatischen Waldhimbeeren werden gewerblich gesammelt im Bayrischen Wald, in Polen und in den Balkanländern. Unsere Märkte werden hauptsächlich mit kultivierte Früchte aus Italien, Ungarn, Spanien, Rumänien und der heimischen Produktion beliefert.

Tipps

Die Himbeere ist leicht verderblich. Eine längere Aufbewahrung dieser Weichfrucht ist deshalb nicht ratsam. Sie eignet sich aber sehr gut zum Einfrieren.

Zubereitung

Himbeeren werden entweder roh verzehrt oder sofort verarbeitet. Verwendung findet diese köstliche Frucht in Kaltschalen, Obstsalaten, Eis, Pudding, Roter Grütze, Kuchen, Marmelade, Rumtöpfen usw.
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Ingwer

Ingwer sind knollenartig verzweigte Wurzelstöcke, die bis zu 20 cm lang werden können und einen Durchmesser von ca. 3 cm haben.
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Ingwer sind knollenartig verzweigte Wurzelstöcke, die bis zu 20 cm lang werden können und einen Durchmesser von ca. 3 cm haben. Sie sind beige oder hellbraun, innen hellgelb mit leicht faserigem Fruchtfleisch. Im Geschmack ist Ingwer würzig und brennend scharf.

Herkunft

Seine Heimat sind die feuchtwarmen tropischen Regenwälder Ostasiens. Später wurde er in Indien als Gewürz und Heilpflanze kultiviert. Die heutigen Anbaugebiete sind Indien, Malaysia, China, Kenia und Brasilien.

Tipps

Ungeschält hält sich eine frische Ingwerknolle mehrere Wochen im Kühlschrank. Geschälte Knollen sollte man mit trockenem Sherry übergießen, damit sie frisch und saftig bleiben.

Zubereitung

Die Zubereitung geht ganz einfach: ein Stückchen von der Knolle abbrechen und die Haut abschaben. Das Fruchtfleisch wird dann gerieben, in dünne Scheiben oder in kleine Würfel geschnitten; es verleiht vielen Gerichten eine feurige, exotische Note. 
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Jackfrucht

Die Jackfrucht ist eine unförmige, bis zu 90cm lange und 50cm breite Frucht, die sich aus den weiblichen Blüten des Jackbaumes entwickelt und bis zu 40kg wiegen kann.
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Die Jackfrucht ist eine unförmige, bis zu 90cm lange und 50cm breite Frucht, die sich aus den weiblichen Blüten des Jackbaumes entwickelt und bis zu 40kg wiegen kann. Sie besitzt eine harte, grüne oder gelbe, warzige Schale und verbreitet bei Reife einen leicht unangenehmen Geruch. Daher wird sie im Volksmund auch „Stinkfrucht“ genannt. Im Inneren der Schale befinden sich viele sechseckige, taubeneigroße, nach Ananas und Banane duftende Einzelfrüchte. Ihr hell- oder goldgelbes Fruchtfleisch ist saftig, feinfaserig und angenehm süß. Der Geschmack erinnert an Feigen oder entfernt an milden Honig.

Herkunft

Heimat der Jackfrucht sind die Regenwälder der westlichen Küstengebirge Vorderindiens. Heute ist sie, wenn auch in unbedeutenden Mengen, in fast allen Tropenländern vertreten.Fruchtimporte erreichen uns auf dem Luftweg aus Thailand, Malaysia und Brasilien in kleinen Mengen das ganze Jahr über.

Tipps

Man sollte sich nicht von dem, für uns Europäer, unangenehmen Geruch abschrecken lassen und beim Verzehr auf die geschmacklich besten Fruchtpartien um den Kern herum beschränken.Da die Jackfrucht sehr kälteempfindlich ist, muss auf die richtige Lagertemperatur geachtet werden. Bei 13°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90-95% lässt sie sich mehrere Wochen lagern.

Zubereitung

Die Jackfrucht kann sowohl frisch in Fruchtsalaten und zu Eiscreme als auch gekocht und gebraten verzehrt werden. 
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Johannisbeere

Johannisbeeren sind die Früchte eines bis 2 m hohen Strauches. Die Beeren sind 5-10 mm groß und in der Schale schwarz-violett, rot oder weiß gefärbt.
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Johannisbeeren sind die Früchte eines bis 2 m hohen Strauches. Die Beeren sind 5-10 mm groß und  in der Schale schwarz-violett, rot oder weiß gefärbt.

Herkunft

Die Heimat der Johannisbeere ist in Mittel- und Osteuropa sowie in einigen asiatischen Ländern. Anbau findet in den Ländern der gemäßigten Zone statt. Reifezeit der Beeren aus Deutschland ist Juli/August. Beträchtliche Importe kommen aus Polen, Italien, Rumänien, Holland und Frankreich.

Tipps

Johannisbeeren sind nur beschränkt lagerfähig.

Zubereitung

Milder schmeckende Sorten sind durchaus für den Rohgenuss geeignet, z. B. in Quarks oder Puddings. Außerdem lassen sich aus Johannisbeeren köstliche Marmeladen, Konfitüren und Geeles herstellen. 
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Johannisbrot

Diese Frucht diente der Bibel nach Johannes dem Täufer in der Wüste neben Heuschrecken als Nahrung, daher der Name "Johannisbrot".
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Diese Frucht diente der Bibel nach Johannes dem Täufer in der Wüste neben Heuschrecken als Nahrung, daher der Name "Johannisbrot".Es wächst in Büscheln hängend (wie Bohnen) an dem bis zu 18m hohen, immergrünen Johannisbrotbaum. Die flache hell- bis dunkelbraune, hartschalige10-30cm lange Frucht besitzt ein rötliches, fleischiges Fruchtmark. Sie riecht leicht ranzig, dabei aber angenehm süß.

Herkunft

Als Heimat des Johannisbrotbaumes wird die arabische Halbinsel angesehen. Heute deckt sich der klimatische Lebensbereich mit den Standorten der Zitruskulturen, und man trifft ihn im gesamten Mittelmeergebiet an.Haupteinfuhrzeit für Johannisbrot ist September- Oktober. Doch ist es das ganze Jahr über erhältlich, wobei Spanien der Hauptlieferant ist.

Zubereitung

Johannisbrot kann sowohl roh mit Hülle gegessen als auch weiterverarbeitet werden zu vielen verschiedenen anderen Produkten wie Branntwein, Kaffee-Ersatz (Karubenkaffee), Stabilisator in Backwaren oder Hustenmittel. 
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Kaki

Der aus dem Griechischen kommende Gattungsname "Diospyros", übersetzt "Göttliches Feuer", charakterisiert die intensive, von gelborange bis tiefrot leuchtende Farbe der Kaki auf das treffendste. In ihrer Beschaffenheit ähnelt die Kaki einer Tomate.
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Der aus dem Griechischen kommende Gattungsname "Diospyros", übersetzt "Göttliches Feuer", charakterisiert die intensive, von gelborange bis tiefrot leuchtende Farbe der Kaki auf das treffendste. In ihrer Beschaffenheit ähnelt die Kaki einer Tomate. Unter der dünnen Haut steckt ein geleeartiges Fruchtfleisch mit 8 bis mehr Kernen. Ihr süßes, birnen- und aprikosenartiges Aroma entfaltet die Kaki erst im überreifen Zustand; dann hat das Fleisch seinen hohen Gehalt an Gerbstoff (Tannin) verloren und damit seine zusammenziehende Wirkung. Eine besonders schmackhafte Sorte unter den Kaki-Früchten stellen die Neuzüchtungen  Sharon und Persimon dar (die wiederum mit der Schale verspeist und auch etwas fester mit „Biss“ gegessen werden können); geschmacklich erinnert diese Kernlose an Quitte, Birne und Aprikose.

Herkunft

Die Heimat der Kaki ist in Japan, wo sie zu den beliebtesten Früchten überhaupt zählt, außerdem in Süd-Korea und China. Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad wird sie mittlerweile auch in Israel, Italien, Frankreich, Australien, Neuseeland, Brasilien, Peru, Chile und anderen subtropischen Ländern kultiviert. Importe von Kakis erreichen uns von Oktober bis Dezember aus Italien (Kaki) und Spanien (Sharon und Persimon), von Mitte November bis Ende Februar aus Israel ("Sharon") und von März bis Juli in der Hauptsache aus Brasilien.

Tipps

Noch feste Kakis können im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen aufbewahrt werden; bei reifen Früchten ist das anders, sie sollten schnell verbraucht werden, da sie sonst mit zunehmender Reife matschig werden.

Zubereitung

Die Kaki ist ein Beispiel dafür, dass nicht immer das Aussehen einer Frucht den Geschmack bestimmt. Die Kakifrucht ist nämlich erst im überreifen Stadium am geschmacklichen Zenit angelangt, was wohl zu der anfänglichen Ablehnung dieser Frucht gegenüber beigetragen hat. Kakis verzehrt man roh und ohne Schale. Bei Sharon und Persimon kann die Schale mitgegessen werden. Der Eigengeschmack wird durch Zugabe von etwas Zitronensaft positiv unterstützt. Zahlreich sind die Verwendungsmöglichkeiten zu Obstsalaten, Kompotten, Konfitüren, Mus, Quarkspeisen usw. 
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Kaktusfeige

Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen, etwa gänseeigroßen, essbaren Beerenrüchte der Opuntien. Unter ihrer stacheligen Haut befindet sich ein zartsüßes, saftiges Fruchtfleisch.
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Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen, etwa gänseeigroßen, essbaren Beerenrüchte der Opuntien. Unter ihrer stacheligen Haut befindet sich ein zartsüßes, saftiges Fruchtfleisch. Die Schale weist, je nach Reifegrad, eine grüne, rötliche, lachsfarbene, gelbe oder tiefbraune Farbe auf. Sie ist besetzt mit kleinen, warzenartigen Erhebungen, auf denen zahlreiche feine, fast unsichtbare Stachelhärchen sitzen. Das erfrischende, fein säuerlich schmeckende Fruchtfleisch ist gelborange bis rot, durchsetzt mit kleinen, essbaren Kernen. Der Geschmack ist süß bis leicht säuerlich und erinnert an den der Birne.

Herkunft

Die Heimat der Kaktusfeige ist vermutlich Mexiko. Heute erfolgt der systematische Anbau in Mittel- und Südamerika, in Kalifornien, Australien, Südafrika und den meistern Mittelmeerländern. Hauptlieferant für unsere Märkte ist Italien (Juli bis November), daneben liefern noch viele andere Länder wie Israel, Spanien, Südafrika usw. die somit ganzjährig erhältliche Frucht.

Tipps

Kaktusfeigen dürfen nie mit bloßen Händen angefasst werden. Am besten trägt man beim Schälen der Früchte Küchenhandschuhe. Es gibt jedoch auf unseren Märkten auch gebürstete Früchte, denen die Stacheln weitgehend entfernt wurden. Trotzdem Vorsicht!

Zubereitung

Zum Essen wird die Kaktusfeige der Länge nach halbiert und einfach ausgelöffelt. Die mexikanische Variante geht so: Frucht auf eine Gabel spießen, an beiden Enden je eine flache Scheibe abschneiden, die Fruchthaut mit einem Messer der Länge nach bis ins Fleisch aufschlitzen und abziehen. Das Fruchtfleisch kann man dann in Scheiben oder Stücke geschnitten servieren. Am besten schmecken die Früchte gut gekühlt und mit Limettensaft beträufelt. Andere Verwendungsmöglichkeiten: Obstsalate, Salate mit Schinken, Geflügel, Räucherforellen, Scampis, für Sorbets, Kompott, Eiscreme usw. 
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Kapstachelbeere (Physalis)

Die Kapstachelbeere zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle, der vergrößerte Blütenkelch, birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht.
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Die Kapstachelbeere zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle, der vergrößerte Blütenkelch, birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht. Die grünlichgelben bis leuchtendgelben, saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma.

Herkunft

Die Heimat der Kapstachelbeere ist die Andenregion zwischen Venezuela und Chile. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie am Kap der guten Hoffnung, dem Vorgebirge an der Südspitze Afrikas, eingeführt und fand dort großen Anklang, deshalb der Name. Hauptexportländer für Europa sind Kolumbien, Südafrika, Ecuador und Madagaskar. Kapstachelbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Kapstachelbeeren sind auch sehr gut zum Tiefgefrieren geeignet.

Zubereitung

Kapstachelbeeren aus der Hülle lösen, waschen und roh verzehren. Die kleinen Samenkerne darf man mitessen. Besonders lecker sind Kapstachelbeeren in Obstsalaten, Desserts oder als Kuchenbelag. Sie werden auch häufig „schokoliert“ und bei Desserts verwendet. 
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Karambola (Sternfrucht)

Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht").
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Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht"). Die Farbe ist durchscheinend grünlichgelb, bei Vollreife kräftig gelb, glatt und wachsartig und die Kanten verfärben sich leicht bräunlich. Das knackige, saftige Fleisch ist aromatisch süßsäuerlich und von intensivem Duft.

Herkunft

Die Karambola ist in Südostasien beheimatet. Aus Malaysia, Israel, Brasilien und Thailand kommt sie ganzjährig auf unsere Märkte.

Tipps

Sternfruchtscheiben sind auch ein vorzügliches Putzmittel für Messinggegenstände: Diese damit einreiben, eine kurze Zeit einwirken lassen und polieren.

Zubereitung

Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr. Sie lassen sich prima für Obstsalate und Süßspeisen verwenden. Die dünne Haut der reifen Frucht läßt sich leicht abziehen, kann aber auch mitgegessen werden. In Sekt oder Cocktails schwimmend sind Karambolas auch ein optischer Hit. 
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Karotte

Karotten bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot)
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Karotten bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot). Die kurzen, rundlichen, stumpfen Sorten nennen wir Karotten. Botanisch sind Möhren und Karotten aber das Gleiche. Die Möhre/Karotte hat einen fein süßlichen, aromatischen Geschmack.

Herkunft

Das Heimatgebiet der Möhre ist weit verbreitet; Wildformen wachsen in Europa und Asien. Mit einer Anbaufläche von ca. 468 000 ha und einer Gesamtproduktion von rund 5,4 Mio t ist die Möhre eine der wichtigsten Gemüsearten überhaupt. Der Anbau findet praktisch in allen Ländern der Welt statt. Neben der deutschen Produktion importieren wir Möhren vor allem aus Italien, Spanien, den Niederlanden und Frankreich.

Tipps

Die Haltbarkeit von Möhren ist gering. Im Kühlschrank bleiben Sie zwar einige Tage frisch – dann vorher das Laub entfernen – aber "Frisch schmeckt´s am Besten".

Zubereitung

Zum Rohverzehr eignen sich am besten die frühen Möhren, ob frisch aus der Hand, als Salat, auf Rohkostplatten oder als Saft ausgepresst. Häufiger ist aber die Verwendung der Möhre gekocht oder geschmort als Warmgemüse, Möhreneintopf, Möhrenauflauf oder zusammen mit anderen Gemüsen, z.B. mit Erbsen und Spargel, als "Leipziger Allerlei". 
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Kartoffel (Speisekartoffel)

Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze.
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Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze. Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung. Die Knollen sind unterschiedlich groß, rund, oval oder nierenförmig. Die Farbe ist je nach Sorte weißlich, hellgelb, ockergelb, hellrot bis violett. Das Fleisch ist meist weiß oder gelb.

Herkunft

Urheimat sind die Anden-Länder Südamerikas. Dort werden sie seit 2 000 Jahren kultiviert. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kartoffel in Europa eingeführt, als Garten- und Zierpflanze ab 1621 auch in Deutschland. Erst Friedrich der Große erkannte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Heute beträgt die jährliche Inlandsernte um 7 Mio t. Wichtige Anbauländer sind weiter: China, die GUS, Polen, Frankreich, England, Italien und die Niederlande. Kartoffeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Frühkartoffeln kommen ab Ende Februar vor allem aus Italien, Zypern, Ägypten, Marokko und Spanien auf unsere Märkte. Die heimische Ernte beginnt mit den frühesten Sorten Ende Juni und setzt sich fort im August mit den mittelfrühen und schließlich im Oktober mit den mittelspäten und späten Sorten. Man unterscheidet zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Sorten.

Zubereitung

Kartoffeln werden nie roh gegessen. Es gibt die Möglichkeit, sie als Pellkartoffeln zuzubereiten, also mit abgebürsteter Schale zu kochen. In der Regel werden Kartoffeln aber geschält und gekocht. Grünverfärbungen der Kartoffelpflanze sollte man unbedingt großzügig wegschneiden, denn sie sind Hinweis auf das giftige Alkaloid Solanin. Beim Kochen sollte man darauf achten, die Kartoffel nicht zu lange im Wasser liegenzulassen, denn dann verliert sie an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten, sind ungezählt. Langeweile kann kaum aufkommen. 
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