Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Kerbel

Kerbel ist ein 30-60 cm hoch werdendes, petersilienähnliches Kraut mit dünnen Stängeln und mehrfach gefiederten hellgrünen, angenehm duftenden Blättern.
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Kerbel ist ein 30-60 cm hoch werdendes, petersilienähnliches Kraut mit dünnen Stängeln und mehrfach gefiederten hellgrünen, angenehm duftenden Blättern. Einige glattblättrige Formen haben Ähnlichkeit mit dem giftigen Schierling, bei krausblättrigen Typen ist keine Verwechslung möglich. Im Juni erscheinen die weißen Blüten. Der Geschmack des Kerbels ist angenehm süßlich, zart anis- oder fenchelähnlich.

Herkunft

Kerbel stammt aus Südosteuropa, Südrußland und Westasien. Anbau findet in ganz Europa, im Mittelmeerraum und in den USA statt. Von größerer Bedeutung ist Kerbel aber nur dort, wo er als frisches, unentbehrliches Küchenkraut verwendet wird, z. B. in Frankreich oder Belgien. Bei uns ist der Anbau von Kerbel im großen Stil nicht von Interesse. Ab März beginnt die Aussaat; drei Wochen danach ist Kerbel am aromatischsten. Durch wiederholte Folgeaussaaten ist es möglich, frischen Kerbel bis in den Oktober hinein anzubieten.

Tipps

Im Kühlschrank ist Kerbel einige Tage haltbar. Auch zum Einfrieren ist er geeignet. Noch ein Hinweis: Es empfiehlt sich weniger, Kerbel getrocknet zu kaufen, denn beim Trocknen verliert er viel an Farbe, Aroma und Geschmack.

Zubereitung

Frischer Kerbel eignet sich hervorragend als Belag fürs Butterbrot, zum Würzen von Salaten, Gemüsen, Fleisch- oder Fischgerichten; vor allem aber zur Bereitung der berühmten Kerbelsuppe. Zudem passt das feine Aroma dieses Krautes in jede Kräutersoße, zu Quark, Joghurt, Käsegerichten, zur Herstellung von Kräuterbutter usw. Auch zum Garnieren von kalten Platten ist Kerbel empfehlenswert. 
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Kirsche

Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen. Jeder kennt sie. Die rundlichen Früchte sind verschiedenfarbig: gelb, rötlich bis fast schwarz
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Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen. Jeder kennt sie. Die rundlichen Früchte sind verschiedenfarbig: gelb, rötlich bis fast schwarz. Der Fruchthandel unterscheidet zwischen Süßkirschen, Sauerkirschen und süßsauren Bastardkirschen, wobei letztere weniger von Bedeutung sind.

Herkunft

Die Heimat der bereits bei den Römern bekannten Kirsche ist das gesamte europäische und asiatische Festland. An der Entstehung der zahllosen zeitgenössischen Kulturformen sind in der Hauptsache die Vogelkirsche und Wildformen der Sauerkirsche beteiligt gewesen. Kirschen werden heute weltweit in der gemäßigten Zone angebaut. Europa ist mit 75 % an der Weltproduktion beteiligt, wobei Italien und Deutschland führend sind. An Bedeutung gewinnt der Anbau in den osteuropäischen Staaten. Obwohl die heimische Ernte beachtlich ist, werden noch erhebliche Mengen importiert, u. a. aus Italien, Spanien, Türkei, Frankreich, Griechenland und Ungarn. Die Hauptsaison für Kirschen ist bei uns Juni/Juli.

Tipps

Kirschen – entsteint oder nicht – eignen sich exzellent zum Einfrieren.

Zubereitung

Süßkirschen ("Tafelkirschen") werden in der Hauptsache roh und frisch verzehrt, Sauerkirschen weniger. Kirschen werden zubereitet zu Kompotten, Obstsalaten, Desserts, Kaltschalen, Marmeladen, Saft usw. Kirschen lassen sich gut einmachen. Außerdem ist ihre Verwendung als Kuchen- und Tortenbelag beliebt. 
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Kiwano

Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht, die, wenn sie reif ist, leuchtend orangegelb gefärbt und mit warzenartigen Stacheln besetzt ist. Im unreifen Zustand ist die Kiwano grün.
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Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht, die, wenn sie reif ist, leuchtend orangegelb gefärbt und mit warzenartigen Stacheln besetzt ist. Im unreifen Zustand ist die Kiwano grün. Das geleeartige, dunkelgrüne Fruchtfleisch, in das zahlreiche Kerne eingebettet sind, erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Banane und Limette mit einer leichten Gurkennote. Dieser köstlich erfrischenden Frucht könnte eine ähnliche Zukunft wie der Kiwi beschieden sein.

Herkunft

Die Kiwano stammt aus der Kalahariwüste. Mittlerweile hat man diese afrikanische Wildgurke in Italien, Portugal, in Südafrika, Kenia und Israel erfolgreich in Kultur genommen. In letzter Zeit wird sie bei uns aus Neuseeland angeboten. Von Januar bis Juni kommt sie auf den europäischen Markt.

Tipps

Im Kühlschrank hält sich die Frische der Kiwano nur kurze Zeit.

Zubereitung

Für den Frischverzehr schneidet man die Frucht in der Mitte durch und löffelt das Fleisch samt Kernen aus. Eine geschmackliche Verfeinerung erfährt dieses durch die Zugabe von Zitronensaft und Schlagsahne. Die Farbe und Konsistenz der Kiwano erinnert stark an Götterspeise; deshalb eignet es sich hervorragend zum Dekorieren von Fruchtsalaten und kalten Platten. Aber auch für Süßspeisen, Getränke und als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten kann man die Kiwano verwenden. 
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Kiwi (grün)

Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze; je mehr, um so kleiner die Einzelfrucht.
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Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze; je mehr, um so kleiner die Einzelfrucht. Die länglich-ovale Kiwi mit der rostbraunen, pelzig-behaarten Haut ist ca. 5-8 cm lang, hat ungefähr 5 cm Durchmesser und 65 bis 100 g Gewicht. Das Fruchtfleisch ist grasgrün mit weißer Mitte und vielen kleinen, schwärzlichen Samenkernen. Der köstliche Geschmack der Kiwi wird gerne als Mischung aus Stachelbeeren, Melone und Erdbeeren beschrieben.

Herkunft

Die Heimat der Kiwi sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans. Schwerpunktmäßig wird sie heute in Neuseeland angebaut. Dort erhielt sie auch ihren Namen, abgeleitet vom National- und Wappentier Australiens, dem putzigen, in Erdlöchern lebenden flügellosen Waldvogel Kiwi-Kiwi. Angebaut wird sie außer in Neuseeland auch in Australien, Kalifornien, Südafrika, Südamerika und in den Mittelmeerländern. Kiwis haben eine einzigartige Karriere hinter sich. Die saftigen Früchte, die in Deutschland, dem größten Absatzmarkt der Welt, kaum noch als Exoten gelten, sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß Kiwis nicht zu weich oder zu hart sind. Mittelharte Früchte haben einen optimalen Reifegrad und das volle Aroma. Im Kühlschrank sind Kiwis einige Tage haltbar.

Zubereitung

Als Frischfrucht genießt man Kiwis am besten gut gekühlt. Dazu schneidet man sie quer durch und löffelt sie aus; man kann sie aber auch schälen und in Scheiben geschnitten servieren. Die feinen Samenkerne isst man mit. Verfeinern kann man den ohnehin schon feinen Geschmack der Kiwi mit Zitronen- oder Orangensaft, Vanillesoße, Himbeergeist, Weinbrand oder Schlagsahne. Auch zum Garnieren von Süßspeißen, Salaten, Käseplatten usw. empfehlen sich Kiwis als appetitanregende Zierde. 
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Knoblauch

Mit einer jährlichen Weltproduktion von rund 2,5 Mio t gehört Knoblauch zu den 20 wichtigsten Gemüsearten der Welt. Als Naturheilmittel hat der Knoblauch Hochkonjunktur.
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Mit einer jährlichen Weltproduktion von rund 2,5 Mio t gehört Knoblauch zu den 20 wichtigsten Gemüsearten der Welt. Als Naturheilmittel hat der Knoblauch Hochkonjunktur. Die Knoblauchzwiebel, ist breit-eiförmig, grob längswulstig, glatt, weiß-glänzend und aus bis zu 12 Tochterzwiebeln, sogenannten Zinken oder Klauen, zusammengesetzt. Die Zwiebel ist umhüllt von mehreren trockenen, weißen bis rötlichen Schalen. Jede einzelne Zehe wiederum ist von einer papierartigen Haut umgeben.

Herkunft

Die Heimat des Knoblauchs ist nicht gesichert; sein Ursprung liegt wahrscheinlich in Südwestasien, in den Steppen Innerasiens und in Indien. Schon die Völker der Antike, die Sumerer (5000 v. Chr.), die alten Babylonier, Inder, Chinesen, Griechen und Römer gebrauchten Knoblauch zu kulinarischen wie medizinischen Zwecken. Heute wird Knoblauch überall dort angebaut, wo ein trockenes und sonniges Klima herrscht. Den deutschen Markt beherrschen bei unbedeutender Eigenerzeugung ganzjährig Importe aus Spanien, Frankreich, Italien, Argentinien, Mexiko, China usw.

Tipps

Gegen Knoblauch-Atem hilft das folgende: Etwas Petersilie, Pfefferminz, 1-2 Gewürznelken, frische, in Essig eingelegte Ingwerscheiben kauen oder frische Milch trinken.

Zubereitung

Die köstlichsten Speisen und Gerichte enthalten Knoblauch oder sind gerade durch ihn so köstlich geworden. Zur Verwendung werden die Zehen geschält und auf ein wenig Salz mit einem Messer oder in einer Knoblauchpresse zerdrückt. Grundsätzlich sollte Knoblauch nur maßvoll verwendet werden. Ein Hauch von Knoblauch passt nahezu zu jedem Salat. Vielfach wird Knoblauch verwendet zu Lamm - und fettem Schweinefleisch, zu kräftigen Soßen, in Eintöpfen, Nudelgerichten, Knoblauchbutter usw. 
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Knollensellerie

Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest
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Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest. Die verhältnismäßig kurzen Blattstiele sind im Gegensatz zum Bleichsellerie für die Verwendung ungeeignet.

Herkunft

Knollensellerie-Anbau finden wir vom Mittelmeerraum, seinem Heimatgebiet, bis Skandinavien. Die führenden Produzenten sind Frankreich, die Niederlande, Belgien und die Bundesrepublik. Unser Markt wird unterstützt durch Importe aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Belgien usw. Die Haupterntesaison geht von September bis November.

Tipps

Die Schale des Selleries läßt keine sicheren Rückschlüsse über die Frische der Knolle zu. Sichere Hinweise über den Zustand des Gemüses gibt die Frische des Blattwerkes.

Zubereitung

Knollensellerie wird üblicherweise für sich als Gemüse zubereitet oder aber als würzende Einlage in Suppen oder Eintopfgerichte gegeben. In der Pfanne gebraten sind Selleriescheiben eine köstliche, herzhafte Delikatesse. 
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Kohlrabi

Beim Kohlrabi handelt es sich um eine zweijährige Pflanze, deren Strunk durch Verdickung des Markkörpers eine massive Sproßknolle bildet. Diese ist plattrund, rund, oval und kann bis zu 20 cm Durchmesser erreichen.
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Beim Kohlrabi handelt es sich um eine zweijährige Pflanze, deren Strunk durch Verdickung des Markkörpers eine massive Sproßknolle bildet. Diese ist plattrund, rund, oval und kann bis zu 20 cm Durchmesser erreichen. Ihre Farbe ist weißlich bis kräftig grün, rötlich oder violettblau. Der Geschmack des knackigen Kohlrabis ist etwas süßlich, manchmal fast nussartig, jedoch wenig kohlartig. Jung ist er am zartesten.

Herkunft

Die Herkunft des Kohlrabis ist vermutlich Nordeuropa. Kohlrabi ist ein typisch deutsches Gemüse. Die Bundesrepublik ist dann auch der größte Erzeuger und Verbraucher des Kohlrabis. Hauptanbaugebiete sind hier in Nordrhein-Westfalen, die Umgebung von Köln und Bonn, der Niederrhein, Bayern und Baden-Württemberg. Europäische Anbaugebiete finden sich weiterhin in den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich, in der Schweiz und Polen, z. T. in erster Linie für den Export in die BRD. Kohlrabi ist ganzjährig erhältlich.

Tipps

Kohlrabi ist im Gemüsefach des Kühlschranks gut 8 Tage haltbar, vorher sollte man aber das Blattwerk abschneiden.

Zubereitung

Besonders zart und bekömmlich sind die Knollen, bevor sie ihre volle Größe erreicht haben. Zur Zubereitung Knollen waschen, Wurzelansatz entfernen, Blattstiele direkt an der Knolle abschneiden, die Knollen sodann geschält in Scheiben oder Würfel schneiden. Kohlrabi wird roh in Salaten, aber häufiger noch als Warmgemüse zu zahlreichen Fleisch- und anderen Speisen verzehrt. Auch die Herzblätter können verwendet werden: kleingehackt in Salate oder andere Gerichte geben und wie Spinat anrichten oder für Rouladen verwenden. 
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Kohlrübe (Steckrübe)

Die Knolle der Kohlrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb.
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Die Knolle der Kohlrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb. Für Speisezwecke werden die gelbfleischigen Sorten bevorzugt. Die zu Unrecht in den Ruf eines minderwertigen Gemüses gelangte Steckrübe hat einen herbsüßen Geschmack, vergleichbar mit dem der Möhre.

Herkunft

Die Herkunft der Kohlrübe, dieser alten Kulturpflanze, ist unklar. Als Annahme wird eine Kreuzung von Kohlrabi mit der Herbstrübe genannt, entstanden im westlichen Mittelmeergebiet. Heute wird die Steckrübe jedenfalls in allen gemäßigten Klimazonen der Welt angebaut. Unser Markt wird hauptsächlich durch die heimische Produktion bedient. Einige wenige Importe kommen aus den Niederlanden. Die Saison geht von September bis Mai.

Tipps

Aus geschmacklichen Gründen sollte man Kohlrüben nicht zu lange lagern. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Steckrüben bis zu 10 Tagen haltbar.

Zubereitung

Steckrüben werden üblicherweise als Warmgemüse verzehrt. Hierzu werden die Rüben gewaschen, dick geschält, geraspelt, in Stifte zerschnitten, in wenig Fett gedünstet oder 40-45 Minuten in Brühe gekocht. Steckrüben ergeben, mit Muskatnuss gewürzt, eine köstliche Beilage zu Fleischgerichten. 
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Kokosnuss

Die Kokosnuss und Kokospalme sind Inbegriff für Sommer, Sonne, Strand und Meer. Bei dem Genuss des süß- säuerlichen Kokoswasser oder des nussig schmeckenden Fruchtfleisches kommen unweigerlich Urlaubsgefühle auf.
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Die Kokosnuss und Kokospalme sind Inbegriff für Sommer, Sonne, Strand und Meer.Bei dem Genuss des süß- säuerlichen Kokoswasser oder des nussig schmeckenden Fruchtfleisches kommen unweigerlich Urlaubsgefühle auf.Die Frucht wächst an den 20-30m hohen Kokospalmen die je nach Sorte und Alter 50- 180 Nüsse pro Jahr tragen. Genaugenommen handelt es sich gar nicht um Nüsse, sondern um Steinfrüchte, die mit Ihrer Schale bis 2,5 kg wiegen. Die eigentliche Nuss ist der Kern der Frucht und wiegt 0,5 bis 1 kg.

Herkunft

Die ursprüngliche Herkunft der Kokosnuss ist ungewiss, da sie auf dem Wasser treibend mehrere tausend Kilometer zurücklegen kann ohne dabei ihre Keimfähigkeit zu verlieren.Wahrscheinlich stammt sie aus dem tropischen Melanesien, das sind Inselgruppen im südwestlichen Stillen Ozean. Heute gedeihen die Kokosnüsse in sämtlichen Tropengebieten, in Meeresnähe, wo sie der Seebriese ausgesetzt sind.Die Saison der Kokosnüsse ist ganzjährig, wobei die Dominikanische Republik mit Abstand unser Hauptlieferant ist.

Tipps

Um an den leckeren Inhalt der Nuss zukommen, muss man durch zwei der drei "Augen" des Steinkerns einen Nagel schlagen. Durch das eine Loch lässt man die Kokosmilch in eine Schale laufen während durch das andere Loch Luft zum Ausgleich strömen kann. Dann nimmt man die Nuss in die Hand und schlägt leicht mit einem Hammer entlang der Narbe auf die Schale, bis diese aufspringt. Nun ist es ganz leicht, an das leckere Fruchtfleisch zu kommen.

Zubereitung

Besonders lecker schmecken Kokosnüsse geraspelt als Bestandteil in Ananas- und anderen Obstsalaten oder als frischer Snack für zwischendurch. 
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Kopfsalat

Kopfsalat ist eine der Varietäten des Gartensalates. Dieser altbekannte, meist gegessene Salat heißt auch vielfach "Buttersalat". Eissalat und Batavia-Salat zählen ebenfalls zu den Butterkopfsalaten.
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Kopfsalat ist eine der Varietäten des Gartensalates. Dieser altbekannte, meist gegessene Salat heißt auch vielfach "Buttersalat". Eissalat und Batavia-Salat zählen ebenfalls zu den Butterkopfsalaten. Der Kopfsalat bildet eine offene Blattrosette, aus der sich der dichte, feste Kopf aus sich überdeckenden zarten, weichen Blättern entwickelt. Diese sind großlappig, weich und saftig. Die inneren "Herzblätter" des Kopfes erhalten weniger Licht und sind deshalb heller und zarter. Kopfsalat ist relativ neutral im Geschmack, angenehm mild bis leicht herb, insgesamt erfrischend.

Herkunft

Als Urform der verschiedenen Gartensalate gilt der wilde Zaunlattich, der auch bei uns Verbreitung findet. Ursprünglich stammt er aus Südeuropa oder Vorderasien. In Mitteleuropa wurde der Gartensalat, der schon im Altertum bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannt war, unter Karl dem Großen (um 800) kultiviert. Heute wird Kopfsalat weltweit angebaut. Er ist der in Mittel- und Westeuropa dominierende Salattyp. In Europa sind die Hauptanbauländer Italien, Frankreich, Spanien, England, Österreich, die Beneluxländer und die Bundesrepublik. Bei uns ist der Kopfsalat der am meisten angebaute Salat überhaupt. Er ist das ganze Jahr über erhältlich, wobei die Eigenproduktion durch Importe von November bis Mai eine Unterstützung erfährt.

Tipps

Kopfsalat ist im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage haltbar. Dabei sollte man ihn leicht mit Wasser besprühen und in feuchtes (unbedrucktes) Papier hüllen.

Zubereitung

Kopfsalat wird meistens roh als Salat verzehrt. Er sollte aber immer nur kurz vor dem Essen zubereitet werden; das hält ihn frisch und vitaminreich. Bei der Verwendung werden die Blätter vom Kopf gelöst und kurz und gründlich unter fließendem kaltem Wasser gewaschen. Sofort danach lässt man die Blätter abtropfen und trocknet sie mit einem Küchentuch oder in einer Salatschleuder. Kopfsalat ist aufgrund seines relativ neutralen Geschmacks äußerst vielseitig verwendbar. Er lässt sich süß oder herzhaft anrichten, verträgt sich mit leichten Sahne- und Joghurtsaucen ebenso wie mit klassischen Vinaigretten. Als leichte Sommerkost gehört er zu jeder Mahlzeit. Raffiniert angerichtet, kann er Vorspeise oder Dessert ersetzen. 
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Koriander

Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch, seine Stängel tragen im unteren Teil gestielte Blätter, im oberen mehr fadenförmige.
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Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch, seine Stängel tragen im unteren Teil gestielte Blätter, im oberen mehr fadenförmige. Von Juni bis August erscheinen die weißen bis rötlichen Blüten. Aus diesen entwickeln sich pfefferkorngroße, gelbliche bis bräunliche Früchte. Die ganze Pflanze besitzt einen unangenehmen Geruch; erst nach längerer Lagerung bekommen die reifen Früchte den eigenartig aromatischen Duft und den entfernt an getrocknete Orangenschalen erinnernden Geschmack.

Herkunft

Die Heimat des Korianders liegt in Nordafrika, Vorder- und Westasien. Seit Jahrtausenden schon ist er in Ägypten, Indien und China als Gewürz- und Heilkraut bekannt. In Europa wächst er wild im Weinbauklima der südlichen Länder. Gewerbemäßig angebaut wird er vor allem in Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Anbau nur bescheiden; unsere Versorgung erfolgt vorwiegend durch Importe.

Zubereitung

In vielen tropischen und subtropischen Ländern ist Koriander ein sehr verbreitetes Gewürz. Bei uns würzt man mit ihm hauptsächlich Backwaren, Brot, Kuchen, Lebkuchen, Spekulatius usw. Aber auch zahlreiche Fleisch- und Wurstwaren, Salate, Suppen, Eintopfgerichte usw. erhalten durch Koriander ihren charakteristischen Geschmack. Koriander kann man mitkochen; der Geschmack bleibt erhalten. 
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Kumquat

Die Kumquat, bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen, ist die Frucht eines immergrünen, dornigen Strauches. Die Früchte sehen aus wie kleine Ausgaben von Orangen, stellen aber eine eigene Gattung dar.
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Die Kumquat, bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen, ist die Frucht eines immergrünen, dornigen Strauches. Die Früchte sehen aus wie kleine Ausgaben von Orangen, stellen aber eine eigene Gattung dar. Sie sind die kleinsten bekannten Zitrusfrüchte überhaupt, weshalb sie auch als "Zwergorange" bekannt sind. Ihre Schale ist dünn und glatt, von gelber bis roter Farbe, aromatisch duftend. Die Schale der Kumquats ist zudem essbar. Zusammen ergeben die würzige Süße der Schale und der leicht säuerliche Orangengeschmack des Fruchtfleisches eine höchst interessante wohlschmeckende Geschmackskombination.

Herkunft

Ein englischer Botaniker brachte die Kumquat im Jahre 1846 nach Europa. Die im südöstlichen China und Indochina beheimatete Frucht wächst überall dort, wo auch Orangen gedeihen. In der Hauptsache wird sie aber in China, Japan, in Nord- und Südafrika, Nord- und Südamerika sowie in einigen Mittelmeerländern angebaut. Die Saison für Kumquats ist in den Herbst- und Wintermonaten. Lieferungen erreichen uns aus Israel, Südafrika, Italien, Marokko, Spanien und Brasilien.

Tipps

Kumquats kommen unbehandelt in den Handel, so dass man die Schale unbesorgt – allerdings gewaschen – mitessen kann. Am besten ganz verspeisen, der erste Biss ist allerdings sehr sauer. Anschließend sollte man die Schale gut kauen, denn hier sitzen die ätherischen Öle. Je länger man die Kumquat kaut, desto süßer wird sie.

Zubereitung

Kumquats werden in der Regel als Frischfrucht samt Schale und Kernen gegessen. Man verwendet Kumquats für Obstsalate, Cremes, Süßspeisen, Torten, zur Garnierung von Wild- und Geflügelbraten usw. Tiefgefroren kann man sie anstelle von Eiswürfeln Mixgetränken beigeben. Weiter kann man die Früchte zu Kompott, Marmelade, Konfitüre usw. verarbeiten. 
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Kürbis

Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch gesehen, sind es Beerenfrüchte – variieren in Größe und Färbung. Sie können je nach Sorte gewaltig groß werden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser und bis 75 kg schwer.
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Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch gesehen, sind es Beerenfrüchte – variieren in Größe und Färbung. Sie können je nach Sorte gewaltig groß werden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser und bis 75 kg schwer. Unter der ungenießbaren derben Schale liegt das weiche, saftige, zarte gelbe Fruchtfleisch, in dessen Mitte sich Fächer mit zahlreichen Kernen befinden.

Herkunft

Der Riesenkürbis kommt ursprünglich aus Südamerika. Der Anbau erfolgt in fast allen Ländern der Welt. In Europa sind Frankreich und Griechenland beim Anbau führend. Der erwerbsmäßige Kürbisanbau spielt in Deutschland eine immer größere Rolle. Die Inlandsernte geht von September bis November, in den Folgemonaten unterstützt durch bescheidene Importe aus südlichen Ländern.

Tipps

Kürbisse können, kühl und trocken gelagert, einige Monate aufbewahrt werden.

Zubereitung

Kürbisse werden am häufigsten zu süßsaurem Essiggemüse zubereitet. Dazu wird die von der festen Schale und den Kernen befreite Frucht in Würfel oder Streifen geschnitten und in einem Aufguss aus Essig, Gewürzen, Kräutern und Zucker pasteurisiert. Weitere schmackhafte Verwendungsmöglichkeiten sind: Kürbissuppen, Kürbisgemüse, Kürbiseintopf, Kürbisauflauf, Kompott, Kürbisbrot usw. 
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Lauchzwiebel

Die Lauchzwiebel verdankt ihren Namen der äußerlichen und geschmacklichen Verwandtschaft mit dem Lauch bzw. Porree.
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Die Lauchzwiebel verdankt ihren Namen der äußerlichen und geschmacklichen Verwandtschaft mit dem Lauch bzw. Porree. Lauchzwiebeln haben aber, im Gegensatz zu den breiten und flachen des Lauchs, schmale röhrenförmige Blätter, außerdem bilden sie keine richtige Zwiebel aus, d. h. sie sind am Grunde nur mehr oder weniger verdickt und besitzen einen weißen 40-50 cm langen Schaft.

Herkunft

Man vermutet als Heimat Zentral- und Westchina. Dort sowie in Japan ist die Bedeutung als Gewürz- und Gemüsepflanze bis heute besonders hoch. Lauchzwiebeln sind aus inländischem Anbau nahezu ganzjährig erhältlich. Zudem erreichen uns Importe aus Italien.

Tipps

Lauchzwiebeln müssen sehr rasch verzehrt werden, denn ihre Haltbarkeit ist stark begrenzt, nur 1-2 Tage in Keller, Speisekammer oder Kühlschrank.

Zubereitung

Lauchzwiebeln eignen sich als Rohkost, gedünstet oder gekocht als Gemüsebeilage, als Suppenbasis oder -einlage, für Eintöpfe und Aufläufe, als Belag für herzhafte Kuchen und Quiches und zum Überbacken mit Schinken und Käse. Das Laub der Lauchzwiebeln ist außerdem, wie Schnittlauch in Röllchen geschnitten, ein hervorragendes Gewürz für Kräuterquark, Saucen und Salate. 
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Liebstöckel

Liebstöckel ist eine winterharte, bis 2,5m hoch werdende Staude, deren oberirdischer Teil im herbst vollständig abstirbt.
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Liebstöckel ist eine winterharte, bis 2,5m hoch werdende Staude, deren oberirdischer Teil im herbst vollständig abstirbt. Der Wurzelstock überwintert im Boden und kann bei mehrjährigen Pflanzen 50cm Durchmesser erreichen. Aus der breiten Wurzelbasis wachsen im Frühjahr kräftige, hohle, schwach gestreifte, kahle Stengel mit Blättern.

Herkunft

Als Heimat des Liebstöckels vermutet man den Iran. In Europa ist er schon seit langem eingebürgert. Vermutlich waren es die Römer, die ihn zu uns brachten. Im Mittelalter wurde er als Heil- und Gewürzpflanze angebaut. Heute ist Liebstöckel an den Hängen der europäischen Mittelgebirge und in küstennahen Gebieten Südeuropas zu finden. Bei uns gibt es keinen Großanbau. Liebstöckel wird nur auf lokalen Märkten angeboten; die beste Sammelzeit ist während der Blüte.

Tipps

Der Tee aus getrockneten Liebstöckel-Blättern wirkt lindernd bei Halsschmerzen und Fieber.

Zubereitung

Die zerkleinerten frischen Liebstöckelblätter sind ein beliebtes Küchengewürz für Salate, Suppen, Soßen, Hammel- und Rinderbraten und andere Fleischgerichte, Geflügel, Gemüse, Eintöpfe usw. Allerdings sollte man Liebstöckel immer nur sparsam dosieren; seine Würzkraft übertönt sonst jeden anderen Geschmack. Die Blätter behalten auch bei längerer Kochzeit ihre Würzkraft. Liebstöckel kann außerdem bei salzarmer Diät dieses weitgehend ersetzen. 
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Limequat

Die Limequat ist eine Kreuzung aus Limette und Kumquat. Die Neuzüchtung ist weniger kälteempfindlich und robuster. Limequats wachsen wild an hohen, dornigen Sträuchern.
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Die Limequat ist eine Kreuzung aus Limette und Kumquat. Die Neuzüchtung ist weniger kälteempfindlich und robuster. Limequats wachsen wild an hohen, dornigen Sträuchern. Größe und Form verdanken Limequats ihren Vorfahren, den Kumquats oder Limetten. Unter ihrer dünnen, glatten, gelb bis grünen Schale befindet sich ein saftiges, leicht säuerliches, sehr erfrischendes Fruchtfleisch.

Herkunft

Limequats werden in fast allen tropischen und subtropischen Ländern angebaut. Bei uns werden sie von Oktober bis April angeboten. Importe kommen aus Israel, den USA, Italien und Südafrika.

Tipps

Die Frucht sollte vorsichtig behandelt werden; sie ist druckempfindlich und wenig haltbar.

Zubereitung

Die Schale von Limequats ist essbar; da die Früchte unbehandelt sind, kann man sie auch unbesorgt mitessen. Limequats eignen sich aber nicht nur zum Frischverzehr, auch zum Verfeinern von Fleisch- und Fischgerichten finden sie Verwendung. Außerdem lassen sie sich gut für Marmeladen, Konfitüren, Cocktails und Longdrinks nutzen. 
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Limette

Limetten wachsen auf mit kurzen, scharfen Dornen bewehrten Sträuchern oder 4-5 m hohen Bäumen. Die runden Früchte sind 5-6 cm groß und haben eine dunkelgrüne bis grüngelbe glatte, dünne Schale.
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Limetten wachsen auf mit kurzen, scharfen Dornen bewehrten Sträuchern oder 4-5 m hohen Bäumen. Die runden Früchte sind 5-6 cm groß und haben eine dunkelgrüne bis grüngelbe glatte, dünne Schale. Das meist kernlose grünliche Fruchtfleisch der Limette ist fast doppelt so saftig wie das der Zitronen, hocharomatisch und stark sauer.

Herkunft

Die Heimat der Limette ist der südostasiatische Raum, insbesondere Malaysia. Als kälteempfindlichste Zitrusart ist die Limette ein reines Tropengewächs. Daher wird sie in vielen feuchten Tropengebieten ihrer Heimat angebaut, ferner in Afrika und Zentralamerika. Limetten stehen uns das ganze Jahr über zur Verfügung.

Tipps

Die Lagerfähigkeit der Limette ist deutlich schlechter als die der Zitrone. Die Schale schrumpft leicht, die Frucht verliert viel Wasser.

Zubereitung

Die Limette ist die "Zitrone der Tropen”, denn man kann die meist unbehandelte Schale und den im Kühlschrank gut haltbaren Saft genauso wie Zitronen verwenden. Limetten erfreuen sich bei uns zunehmender Beliebtheit als Bestandteil aromatischer Drinks, als Beigabe zu Fleisch- und Fischgerichten, in Salatsoßen und Desserts. 
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Litchi

Litchis wachsen büschelweise an halbhohen Bäumen. Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm.
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Litchis wachsen büschelweise an halbhohen Bäumen. Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm. Die Haut der Litchi ist spröde und von noppenartiger Struktur. Das unter der Schale sitzende saftreiche Fruchtfleisch ist weißlich, perlmuttartig durchschimmernd und von einem feinen, säuerlich-süßen, an Muskat erinnernden Geschmack. Im Inneren der Frucht befindet sich ein haselnussgroßer, ungenießbarer Kern.

Herkunft

Litchis wurden bereits vor 3 000 Jahren im alten China kultiviert. Die Litchi gilt in China als die feinste aller Früchte. Heute wird sie in vielen subtropischen Gebieten der Welt angebaut wie z. B. Asien, Südafrika, Madagaskar, Neuseeland, Brasilien, Thailand und Israel. Die Frischfruchtimporte kommen von Anfang Dezember bis in den Sommer hinein auf unseren Markt.

Tipps

Litchis sollten möglichst schnell verbraucht werden. Sie lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks aber einige Tage lagern jedoch nicht zu feucht, da die Litschis sehr leicht zu schimmeln beginnen.

Zubereitung

Litchis werden überwiegend roh verzehrt. Hierzu befreit man das Fruchtfleisch wie ein gekochtes Ei von der spröden Schale. Litchis lassen sich gut mit anderen exotischen Früchten in Obstsalaten kombinieren. Ihr feines, erfrischendes Aroma harmoniert außerdem ausgezeichnet mit vielen Süßspeisen, aber auch als Verfeinerung von Saucen zu Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichten empfehlen sich Litchis als Beigabe. 
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Lollo Rosso

Dieser besonders in Süddeutschland beliebte Schnitt- und Pflücksalat bildet eine kompakte Blattrosette, keinen geschlossenen Kopf. Seine Blätter sind gekraust und am Rand dunkelrot bis violett.
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Dieser besonders in Süddeutschland beliebte Schnitt- und Pflücksalat bildet eine kompakte Blattrosette, keinen geschlossenen Kopf. Seine Blätter sind gekraust und am Rand dunkelrot bis violett. Eine den Gemüsemarkt bereichernde Variante ist der Lollo Bionda, der sich in seiner grüngelben Blattfarbe vom Lollo Rosso unterscheidet. Beide sind im Geschmack knackigfrisch, leicht herb, mild-nussig.

Herkunft

Der Lollo Rosso Salat ist in Italien beheimatet. Kultiviert wird er heute auch in Frankreich, in den Niederlanden und in der Bundesrepublik. Lollo Rosso ist ganzjährig auf dem Markt erhältlich. Unsere heimische Ernte von Mai bis Dezember wird in den anderen Monaten durch Importe aus Italien, Frankreich und den Niederlanden unterstützt.

Tipps

Der im Gaststättengewerbe wegen seiner guten Haltbarkeit und dauerhaften Frische beliebte Lollo Rosso Salat kann im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage aufbewahrt werden.

Zubereitung

Der knackige Lollo Rosso wird in der Regel roh als Salat verzehrt. Insbesondere Mischsalate werden durch seine rote Färbung aufgepeppt. Seine gekrausten Blätter eignen sich auch sehr schön zur dekorativen Garnierung. 
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Longan

Die mit der Litchi verwandte Longan ist eine auf bis zu 20m hohen Bäumen wie Trauben in Büscheln wachsende Schließfrucht. Sie hat einen Durchmesser von ca. 2-2,5cm und eine bräunliche feste Schale.
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Die mit der Litchi verwandte Longan ist eine auf bis zu 20m hohen Bäumen wie Trauben in Büscheln wachsende Schließfrucht. Sie hat einen Durchmesser von ca. 2-2,5cm und eine bräunliche feste Schale. Das lieblich duftende Fruchtfleisch ist hellglasig wie das der Litchi. Es schmeckt angenehm aromatisch und leicht säuerlich. Im Inneren der Frucht verbirgt sich ein nicht eßbarer Kern.

Herkunft

Die aus China stammende Frucht ist heute als Obst- und Zierbaum in den Tropen der alten und neuen Welt verbreitet. Schwerpunkte des Anbaus liegen in Südchina, Taiwan und Indien, aber auch Hawaii und Israel. Frischfruchtimporte erreichen uns in unbedeutenden Mengen von Juni bis August aus Thailand und im Oktober aus Israel auf dem Luftweg. Ganzjährig werden sie in Konserven aus Taiwan und China importiert.

Tipps

Die frische Frucht sollte wegen der geringen Haltbarkeit möglichst schnell gegessen werden. Man kann sie bei niedrigen Temperaturen (1,5°C) im Kühlschrank aber einige Tage lagern. Bei Zimmertemperatur sind sie nur 1-2 Tage haltbar.

Zubereitung

Besonders lecker und erfrischend schmeckt die Frucht roh und leicht gekühlt, nachdem man die harte Schale entfernt hat. Je nach Belieben kann man sie mit Zucker oder Zimtzucker verfeinern oder mit anderen exotischen Früchten in einem Obstsalat mischen. 
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Löwenzahn

Wegen seiner flachen, ausgebreiteten, tief-gezahnten Blätter trägt er seinen Namen: Der bei uns überall auf Wiesen und Weiden wild wachsende Löwenzahn – auch bekannt als Butter- oder Kuhblume – ist vielen allerdings nur als Unkraut ein Begriff.
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Wegen seiner flachen, ausgebreiteten, tief-gezahnten Blätter trägt er seinen Namen: Der bei uns überall auf Wiesen und Weiden wild wachsende Löwenzahn – auch bekannt als Butter- oder Kuhblume – ist vielen allerdings nur als Unkraut ein Begriff. Die jungen Blätter können aber auch als Salat genossen werden. Die jungen, zarten, hellgrünen Blätter sind fein-herb und schmackhaft. Kultursorten besitzen zudem weniger Bitterstoffe.

Herkunft

Der Löwenzahn ist eine alte Kulturpflanze. Die Kräuterbücher des Mittelalters loben seine Heilkräfte. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Blätter des Löwenzahns als Salat verzehrt, vor allem in den romanischen Ländern. Und auch heute noch ist Frankreich neben Belgien, Italien und der Schweiz das Land mit dem stärksten Anbau. Mit Importen aus Frankreich und Italien wird auch unser heimischer Markt von November bis März beliefert. Die bundesrepublikanische Produktion ist nur sehr gering. Wild wachsender Löwenzahn wird im Frühjahr gesammelt und kommt als Rosette auf den Markt. Durch Zusammenbinden der Pflanze während des Wachstums wird der blassgelbe, noch mildere Bleich-Löwenzahn produziert.

Tipps

Löwenzahnblätter sind einige Tage, eingewickelt in Papier, im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar.

Zubereitung

Löwenzahn kann für sich allein oder mit anderen Gemüsen als Salat zubereitet werden. Er liebt ganz besonders Essig-Öl-Marinaden, wobei Himbeer- oder Sherry-Essig seinen Eigengeschmack vorzüglich unterstützt. In feine Streifen geschnitten, eignet sich Löwenzahn aber auch als Brotbelag, zu Appetithäppchen, zu Quark und Rohkkostplatten. 
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Majoran

Majoran ist ein 20-50 cm hoch werdendes Kraut, das sehr gedrungen wächst und stark verästelt ist. Die rötlichen Stängel sind mit kleinen eiförmigen, filzig-behaarten Blättern besetzt.
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Majoran ist ein 20-50 cm hoch werdendes Kraut, das sehr gedrungen wächst und stark verästelt ist. Die rötlichen Stängel sind mit kleinen eiförmigen, filzig-behaarten Blättern besetzt. Von Juni bis September steht der Majoran in rötlich bis weißlicher, hinter Deckblättern verborgener Blüte. Majoran ist ähnlich im Geschmack wie Thymian, jedoch delikater, süßer und duftender.

Herkunft

Die Heimat des bereits bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannten Majorans ist Nordafrika, das östliche Mittelmeergebiet, Südwest-Asien bis Vorderindien. Wild wächst er nur im Süden. Angebaut wird er in allen Ländern der gemäßigten Klimazone der nördlichen Hemisphäre, in Europa vor allem in Frankreich, Italien, Spanien usw. Der heimische Anbau ist nur gering. Die Ernte erfolgt im Juni/Juli, kurz vor der Blüte; bei günstiger Witterung ist eine zweite Ernte möglich, im September/Oktober.

Tipps

Majoran sollte man trocken und luftig lagern. Bei längerer Aufbewahrung verliert er jedoch an Würzkraft.

Zubereitung

In erster Linie ist Majoran ein Wurstgewürz (Leberwurst, Blutwurst); als eines der wichtigsten Küchenkräuter überhaupt findet Majoran auch Verwendung bei folgenden Speisen und Gerichten: Schweinebraten, Hackfleisch, Leber, Leberknödel, Fleischfüllungen, Wild- und Geflügelbraten, Fischgerichte, Eierspeisen usw. Allerdings sollte man dieses hocharomatische Kraut immer nur sparsam dosieren; es darf auch mitgekocht werden, dabei verliert es nicht an Aroma. 
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Mandarinen

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen.
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art. 
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Mandel

Mandeln gehören zur Familie der Rosengewächse und sind die Samen der bis zu 6m hohen Mandelbäume. Die Bäume tragen rosafarbene (Bittermandel) oder weiße (Süßmandel) Blüten aus denen eine kleine, etwas längliche oder eiförmige graue Frucht entwickelt.
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Mandeln gehören zur Familie der Rosengewächse und sind die Samen der bis zu 6m hohen Mandelbäume. Die Bäume tragen rosafarbene (Bittermandel) oder weiße (Süßmandel) Blüten aus denen eine kleine, etwas längliche oder eiförmige graue Frucht entwickelt. Im Steinkern der Frucht befindet sich in einer harten, muschelartigen Schale der weiße weiche Keimling, der von einer dünnen, braunen Samenhaut umhüllt ist. Unterschieden werden die Mandeln in: Süße Mandeln (harte Schale -süßer Kern), bittere Mandeln (harte Steinschale - bitterer Kern) und die Krachmandel (weiche poröse Schale, süßer Kern).    

Herkunft

Die bei uns angebotenen Mandeln stammen fast ausschließlich aus Spanien oder aus den USA.

Saison

Die Ernte beginnt etwa Mitte August und dauert bis Ende Oktober.

Tipps

Bei Verdauungsproblemen, Augen und Schleimhauterkrankungen wirken sich Mandeln sehr positiv aus. Mandeln sind Cholesterinspiegel senkend und stärken das Herz und den Kreislauf.

Zubereitung

Leicht gesalzene Mandeln sind appetitfördernd und verdauungsanregend. Mandeln eignen sich hervorragend für Kuchen oder als Knabbergebäck für den Feierabend. 
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Mango

Mangos sind die Nummer 1 bei den exotischen Früchten, wenn es um Geschmack, Aroma, Saftgehalt und Duft geht. Sie sind länglichrund bis nierenförmig mit glatter, ledriger Haut.
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Mangos sind die Nummer 1 bei den exotischen Früchten, wenn es um Geschmack, Aroma, Saftgehalt und Duft geht. Sie sind länglichrund bis nierenförmig mit glatter, ledriger Haut. Mangos kommen in den unterschiedlichsten Färbungen von grasgrün bis gelborange und leuchtend rot vor, ihr Fruchtfleisch ist leuchtend gelb, zart und saftig. Es umschließt einen schmalen, flachen Kern. Mangos schmecken süß, zugleich aber auch herb und pikant mit einem intensiven, köstlichen Aroma.

Herkunft

Der Mangobaum, der 25 Meter Höhe erreichen kann, ist in Südostasien seit über 4 000 Jahren bekannt. Heute sind Mangos fast überall in den Tropen verbreitet und werden fast das ganze Jahr über zu uns exportiert. Zu den Hauptimportländern zählen: Brasilien, Peru, Südafrika, Kenia, Israel, Spanien, Thailand.

Tipps

Reife Mangos geben auf leichten Fingerdruck etwas nach. Sie müssen dann rasch verbraucht werden. Achtung: Mangosaft kann sehr schwer entfernbare Flecken in Textilien hinterlassen!

Zubereitung

Mangos eignen sich hervorragend für den Frischverzehr. Hierzu einfach beidseitig an dem flachen Kern vorbeischneiden und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben. Mangofruchtfleisch schmeckt hervorragend als Dessert in den vielfältigsten Zubereitungsarten, aber auch als Vorspeise z. B. mit Schinken- oder Lachsscheiben umwickelt. 
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