Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Mangold

Zur gleichen Art wie die Rote Bete gehörend, werden vom Mangold allerdings nicht die Wurzelknollen verwendet, sondern die Blätter und Blattstiele.
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Zur gleichen Art wie die Rote Bete gehörend, werden vom Mangold allerdings nicht die Wurzelknollen verwendet, sondern die Blätter und Blattstiele. Unterschieden wird zwischen Blatt- oder Schnittmangold (Verwendung der Blätter) und Stiel- oder Rippenmangold (Verwendung der Stiele). Beim Schnittmangold sind die Blätter erheblich kleiner als beim Stielmangold.

Herkunft

Seit undenklichen Zeiten wird Mangold, ursprünglich an den Küstengebieten des Mittelmeeres angebaut. Bedeutender Anbau erfolgt in Italien, Frankreich, Holland, Spanien und einigen weiteren Ländern Mittel- und Südeuropas. Die Haupterntezeit in Deutschland ist von Mai bis September. Allerdings ist der Anbau in Deutschland kaum nennenswert.

Tipps

Mangold sollte sofort Verwendung finden, denn er ist kaum haltbar; er verliert zudem rasch an Vitamin C.

Zubereitung

Mangold wird entweder als Stengel- oder Blattgemüse verwendet. Die Blätter werden wie Spinat geputzt, gedünstet und oder aber als kräftige und würzige Gemüsebeilage zu Fleisch- und Fischgerichten serviert. Stiele und Rippen kann man wie Spargel oder Schwarzwurzeln anrichten; dazu aber vorher die dünne faserige Haut von den Stielen abziehen, sodann in Stücke schneiden, dünsten und mit heller Soße servieren. 
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Mangostane

Die Mangostane ist eine Königin der Früchte. Das Fruchtfleisch schmeckt erfrischend, mild süß-säuerlich und schmilzt auf der Zunge.
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Die Mangostane ist eine Königin der Früchte. Das Fruchtfleisch schmeckt erfrischend, mild süß-säuerlich und schmilzt auf der Zunge. Mangostane wachsen auf 12-15 m hohen Bäumen. Die rundliche, abgeplattete Frucht ist von violetter, weinroter bis braunroter Farbe. Die Schale ist dick, fest und ledrig. Das Fruchtfleisch besteht aus vier bis sieben mandarinenähnlichen Segmenten mit essbaren grünen Kernen.

Herkunft

Heimat ist die Inselwelt des Malaiischen Archipels. Anbau in den südostasiatischen Ländern, in Mittelamerika und Brasilien. Die Früchte sind in etwa von der Größe einer kleinen Orange, sind kugelförmig und besitzen eine bis 8mm dicke, feste, lederartige, rotbraune bis blaue Außenschale.

Tipps

Vorsicht, beim Aufschneiden der Schale tritt ein Saft aus, der nur schwer entfernbare, purpurfarbene Flecken verursacht!

Zubereitung

In erster Linie eignet sich die Mangostane zum Frischverzehr. Es empfiehlt sich, die in Fruchtfleischsegmente zerteilte Frucht gut gekühlt zu verzehren, mitsamt den Kernen. Ähnlich wie Kiwis kann man Mangostane aber vielseitig verwenden: zu Süßspeisen, Fleischgerichten, Gewürzsoßen oder in Puddings, Cremes, Speiseeis oder Cocktails. 
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Maniok (Cassava)

Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale.
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Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale. Im Innern sind sie weiß oder gelb und fest. Der Geschmack des Manioks ist recht neutral und mehlig.

Herkunft

Die Urheimat des Manioks liegt im tropischen Teil Amerikas. In Südamerika von Peru bis Südmexiko und in der Karibik wurde diese Pflanze schon vor Jahrtausenden als wichtiges Nahrungsmittel genutzt. Von dort gelangte sie über Spanien nach Afrika und sogar bis nach Asien. Überall in den feuchten Tropen der Welt wird Maniok heute angebaut. Unter den Weltnahrungsmitteln rangiert Maniok an 6. Stelle! Einfuhren aus Brasilien und anderen Anbauländern erreichen uns ganzjährig, zum überwiegenden Teil jedoch als hochwertiges Futtermittel.

Zubereitung

Zum Verzehr wird die Knolle (ähnlich wie Kartoffeln verwendet) gewaschen, geschält, der Länge nach geteilt und die harte Mittelvene herausgelöst. Dann wird sie in Stücke geschnitten, in Salzwasser gekocht und mit pikanter Soße, z.B. aus Olivenöl, Petersilie, Salz und Knoblauch, serviert. Als Beilage zu Fischgerichten wird Maniok in mit Butter bestrichener, gesalzener und gepfefferter Form empfohlen. Gekochter Maniok lässt sich auch, in Streifen oder Stücke geschnitten, gut braten oder fritieren 
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Maracuja

Die Maracuja ist kugelförmig oder leicht oval, wiegt im Schnitt etwa 90 g, mit außen grüner, grünlich-gelber, gelber, zitronengelber, bis leicht rötlich geflammter dicker Schale.
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Die Maracuja ist kugelförmig oder leicht oval, wiegt im Schnitt etwa 90 g, mit außen grüner, grünlich-gelber, gelber, zitronengelber, bis leicht rötlich geflammter dicker Schale.

Herkunft

Die Maracuja ist eine von vielen zur Familie der Passionsfrüchte gehörenden Arten. Ihr Ursprung liegt in den subtropischen bis tropischen Gebieten Afrikas. Heute wird sie in Südamerika, Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, Indien, Taiwan, Hawai und Kalifornien angebaut.

Tipps

Maracuja können nach dem Kauf meist noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitung

Sie eignen sich gut zum Frischverzehr (Frucht halbieren und auslöffeln), zu Obstsalaten, Eiscreme, Süßspeisen und Mixgetränken. Aufgrund des ausgezeichneten intensiven Aromas können Maracujas zur Geschmacksverbesserung beinahe aller Fruchtsäfte und Cocktails dienen. 
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Mellowfrucht (Pepino)

Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.
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Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.Die Schale ist cremefarben mit dunkelroten bis violetten Streifen. Das Fruchtfleisch ist cremegelb bis lachsfarben, sehr saftig, und angenehm duftend. Geschmacklich ähnelt sie einer Mischung aus Melone und Birne, sehr süß, aber nicht ganz so ausgeprägt.

Herkunft

Beheimatet ist die Pepino in den warmen, hochgelegenen Gebirgstälern Perus und Kolumbiens. Sie wird heute aber in nahezu allen Südamerikanischen Ländern angebaut. Außerdem gibt es kleinere Kulturen in den USA, Australien, Kenia und mehreren Ländern des Mittelmeerraumes.Importiert wird die Frucht hauptsächlich aus Peru (Juli bis Januar), Chile (Februar bis August) und aus Neuseeland (Januar bis Juni).

Tipps

Man sollte Pepinos erst verzehren, wenn die Fruchtfarbe von grünlich auf cremefarben übergegangen ist und die Frucht auf leichten Druck nachgibt.Nach dem Aufschneiden verfärben sich Pepinos schnell. Sie sollten deswegen erst kurz vor dem Verzehr zerteilt werden.

Zubereitung

Man isst sie am besten roh und leicht gekühlt mit oder ohne Schale und entfernt die Kerne. Fruchtstücke kann man mit Zucker, Zitronensaft und Ingwer würzen und als delikate Nachspeise reichen. 
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Minneola

Minneolas erfreuen sich steigender Beliebtheit. Entstanden ist die Frucht, die man zu den besten ihrer Art zählt, aus einer Kreuzung von "Duncan"-Grapefruit x "Dancy"-Tangerine.
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Minneolas erfreuen sich steigender Beliebtheit. Entstanden ist die Frucht, die man zu den besten ihrer Art zählt, aus einer Kreuzung von "Duncan"-Grapefruit x "Dancy"-Tangerine. Charakteristisch ist ihre Glockenform, die sich durch den höckerartig ausgebildeten Stengelansatz bildet. Die Minneola ist sehr saftreich, zartfleischig und kernarm. Die leichte Schälbarkeit stammt von der Tangerine, der kräftige aromatische Geschmack von der Grapefruit.

Herkunft

Minneolas erreichen uns hauptsächlich aus Israel, Zypern, Spanien, Argentinien, Südafrika, Uruguay, den USA sowie aus der Türkei von Dezember bis September.InhaltsstoffeWie alle Easy Peeler sind auch die Minneolas reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen (Kalium, Karotin, Vitamin C).

Tipps

Leicht gekühlt bleiben Minneolas einige Tage im  Kühlschrank haltbar.

Zubereitung

Minneolas eignen sich hervorragend zum Frischverzehr. Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit sind sie besonders praktisch für unterwegs. Verwenden kann man diese Zitrusfrucht als Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten, Tortenbelägen oder Mixgetränken. Frisch gepresster Saft schmeckt super erfrischend. 
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Mispel

Die zum Kernobst zählende Mispel wächst an einem bis zu 5 m hohen Baum oder Strauch. Sie ist walnussgroß und jeweils von fünf Zipfeln eines hoch gezogenen Kelches umgeben.
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Die zum Kernobst zählende Mispel wächst an einem bis zu 5 m hohen Baum oder Strauch. Sie ist walnussgroß und jeweils von fünf Zipfeln eines hoch gezogenen Kelches umgeben. Ihre Form ist oval. Mispeln sind von einer festen behaarten Haut umgeben. Die Anfangs grünen Scheinfrüchte färben sich bei der Reife Ende Oktober rostrot. Das Fruchtfleisch ist leuchtend weiß bis rötlich.

Herkunft

Die Mispel stammt aus dem vorderen Orient. Von dort aus verbreitete sie sich nach Süd- und Westeuropa. Ein erwerbsmäßiger Anbau findet nur sehr begrenzt statt, in Italien und Großbritannien beispielsweise. Bei uns hingegen wird sie äußerst selten als Obstbaum kultiviert. Ihre Marktbedeutung ist ohnehin sehr gering; im Angebot findet man sie selten. In ihren Erzeugerländern – u. a. in Kalifornien, Japan, Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland, Holland, Süddeutschland – findet man sie auf den lokalen Märkten. Wobei die in Spanien angebauten Nisperos in den letzten Jahren auch bei uns immer beliebter wurden.

Zubereitung

Mispeln schmecken im reifen Zustand bitter und herb, in etwa wie sehr saure Äpfel. Erst wenn die ersten leichten Herbstfröste über die Früchte hinweggegangen sind oder sie zwei Wochen lang kühl und trocken lagernd nachreifen konnten, werden sie genießbar. Es kommt zu einem Gärungsprozess. Die Früchte schmecken jetzt nach süß-säuerlichem Wein. Durch Frost und Überreife wird die Gerbsäure abgebaut. Dennoch scheidet Frischverzehr praktisch aus. Mispeln werden meist zu Marmelade, Mus oder Gelee verarbeitet. 
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Möhre

Möhren bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot).
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Möhren bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot). Die kurzen, rundlichen, stumpfen Sorten nennen wir Karotten. Botanisch sind Möhren und Karotten aber das Gleiche. Die Möhre/Karotte hat einen fein süßlichen, aromatischen Geschmack.

Herkunft

Das Heimatgebiet der Möhre ist weit verbreitet; Wildformen wachsen in Europa und Asien. Mit einer Anbaufläche von ca. 468 000 ha und einer Gesamtproduktion von rund 5,4 Mio t ist die Möhre eine der wichtigsten Gemüsearten überhaupt. Der Anbau findet praktisch in allen Ländern der Welt statt. Neben der deutschen Produktion importieren wir Möhren vor allem aus Italien, Spanien, den Niederlanden und Frankreich.

Tipps

Die Haltbarkeit von Möhren ist gering. Im Kühlschrank bleiben Sie zwar einige Tage frisch – dann vorher das Laub entfernen – aber "Frisch schmeckt´s am Besten".

Zubereitung

Zum Rohverzehr eignen sich am besten die frühen Möhren, ob frisch aus der Hand, als Salat, auf Rohkostplatten oder als Saft ausgepresst. Häufiger ist aber die Verwendung der Möhre gekocht oder geschmort als Warmgemüse, Möhreneintopf, Möhrenauflauf oder zusammen mit anderen Gemüsen, z.B. mit Erbsen und Spargel, als "Leipziger Allerlei". 
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Nashi

Nashis zählen wie unsere heimischen Äpfel und Birnen zu den Rosengewächsen. Sie werden auch als japanische oder asiatische Birnen bezeichnet.
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Nashis zählen wie unsere heimischen Äpfel und Birnen zu den Rosengewächsen. Sie werden auch als japanische oder asiatische Birnen bezeichnet. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fruchttypen: der chinesische Typ ähnelt eher einer Birne, der japanische Typ ist apfelförmig. Nashis haben eine dünne, gelbe bis hellgrüne genießbare Schale und helles, saftiges Fruchtfleisch mit vielen Steinzellen. Das Fruchtfleisch schmeckt birnenartig und süß. Im Gegensatz zum schmelzenden Fleisch europäischer Birnen weisen Nashis aber ein festes Fleisch auf, das mehr Richtung Apfel tendiert. Es ist gut möglich, dass die Nashi in der Welt bereits von mehr Menschen gegessen wird als unsere europäische Birne.

Herkunft

Die Heimat der Nashi liegt in China, Korea und Japan. Insbesondere in Japan hat man sich um eine intensive Züchtungsarbeit gekümmert; das kam der Sortenvielfalt zugute. Heute werden Nashis in Japan, Korea, China, Taiwan, Neuseeland, Australien, Chile und in den USA (Kalifornien und Washington) kultiviert. Erst seit den 60er Jahren wird diese Frucht auch in Deutschland angeboten; ihren festen Platz auf dem Markt hat sie sich aber erst jetzt erobert. Unsere Hauptlieferanten sind Japan (Oktober-Januar), Korea (Oktober-Mai), China (Oktober-Mai) und Neuseeland (Februar-August).Die Shandong-Apfelbirne ist eine Verwandte der Nashi. Seit 1987 ist die grüngelbliche, langstielige, in der Form einer Birne, im Geschmack der Nashi ähnelnde Frucht auch in Europa erhältlich. Mustergültig verpackt, erreicht sie uns aus der nordchinesischen Provinz (zuerst, na klar, aus Shandong). Ihre Haltbarkeit beträgt erstaunliche 6-8 Monate nach der Ernte. Bis April/Mai ist sie bei uns erhältlich.

Tipps

Angeschnittene Nashis werden wie Äpfel und Birnen an der Luft schnell braun.

Zubereitung

Nashis werden als Frischobst gegessen. Man kann sie schälen oder es sein lassen. Vorsichtig geschält, sind sie aber noch saftiger und süßer. Gekühlt schmecken sie sehr erfrischend. Man kann die Früchte auch für Obstsalate, Marmeladen, Konfitüren und Süßspeisen verwenden. 
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Nektarine

Nektarinen besitzen eine glatte, attraktive, rötlich glänzende Fruchthaut, haben festes, je nach Sorte ein gelbes oder weißes Fruchtfleisch, welches süß oder pikant säuerlich schmeckt, und eine gute Steinlöslichkeit.
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Nektarinen besitzen eine glatte, attraktive, rötlich glänzende Fruchthaut, haben festes, je nach Sorte ein gelbes oder weißes Fruchtfleisch, welches süß oder pikant säuerlich schmeckt, und eine gute Steinlöslichkeit. Bemerkenswert ist die Fülle an Saft und Aromastoffen.

Herkunft

Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung der Nektarine. Einmal soll es sich bei ihr um eine Mutante des Pfirsichs, ein andermal um einen Bastard – entstanden aus einer Kreuzung von Pfirsich und Pflaume – handeln. Erst durch bessere Züchtungen in den letzten Jahrzehnten, vornehmlich in den USA, erlebte sie ihren geschmacklichen und kommerziellen Aufschwung. Anbau findet hauptsächlich in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Kalifornien, Chile und Südafrika statt. Einfuhren kommen aus allen diesen klimatisch, begünstigten Ländern.

Tipps

Die Nektarine ist sehr stoss- und druckempfindlich.

Zubereitung

Die Verwendung erfolgt wie beim Pfirsich: Die Frucht wird roh mit Schale genossen oder in Stückchen geschnitten und als besonders leckere Zutat in Obstsalate gegeben. Aber auch als Dekoration für Fleischspeisen eignen sich Nektarinen. 
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Okra

Die Okra ist eines der ältesten Gemüse. Ihre Spuren lassen sich bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. verfolgen. Die Okra gehört zu den Fruchtgemüsen.
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Die Okra ist eines der ältesten Gemüse. Ihre Spuren lassen sich bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. verfolgen. Die Okra gehört zu den Fruchtgemüsen. Die bis 2,50 m hoch werdende Okra-Pflanze hat gezahnte Blätter und gelbe Blüten. Ihre Früchte ähneln der Peperoni. Je nach Sorte sind sie 4-15 cm lang. Die Schale der Schote ist gelb bis dunkelgrün. Im Innern befinden sich kleine, runde, weiche Samenkörner. Der Geschmack der Okra ist mild, leicht herb, säuerlich-pikant und erinnert an Bohnen.

Herkunft

Die Heimat der Okra ist in Äthiopien, im Hochland Ostafrikas zu suchen. Heute ist die Okra über Afrika hinaus ein beliebtes Gemüse, das nach Deutschland in erster Linie durch die türkischen und griechischen Gastarbeiter gelangte. Importe erreichen uns das ganze Jahr über aus Afrika, Brasilien und den mittelamerikanischen Ländern.

Tipps

Okras nicht zu kalt aufbewahren. Zum Tiefgefrieren sind sie gut geeignet.

Zubereitung

Der harte Stielansatz am dicken Ende der Schote wird abgeschnitten, die Spitze gekappt. Den beim Kochen austretenden milchigen Schleim kann man verhindern, indem man die Schoten 5 Minuten in kochendem Wasser mit einem Schuss Essig blanchiert, mit kaltem Wasser abschreckt und abtropfen lässt. Die Zubereitungsarten sind vielfältig: mit anderen Gemüsen zu einer Gemüsesuppe, als Eintopf oder Warmgemüse oder als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten. 
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Orange (Apfelsine)

Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen. Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich, fruchtig und sehr aromatisch
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Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen. Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich, fruchtig und sehr aromatisch. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Blond- und Blutorangen; Blondorangen (u. a. Salustianas, Navel, Navelinas, Navel-Lates, Valencia-Lates und Lates) haben, je nach Sorte, hellgelbes bis orangenes, Blutorangen (u. a. 'Sanguinelli', 'Washington Sanguines' und 'Moro') orangenes bis tiefrotes Fruchtfleisch. Allen gleich ist der typisch köstliche Fruchtgeschmack und der hohe Saftanteil.

Herkunft

Die ursprünglich aus China kommende Orange ist heute eine der weitverbreitetsten Früchte auf der Erde. Von November bis Mai sind die Hauptverkaufsmonate europäischer Orangen, von Juni bis Oktober liefert die südliche Erdhälfte die frische, vitaminreiche Frucht, die im Norden Deutschlands auch als Apfelsine bezeichnet wird.

Tipps

Orangen kommen verzehrreif auf unsere Märkte und halten sich bei trockener, kühler und dunkler Lagerung oft mehrere Wochen.

Zubereitung

Orangen werden meist frisch gegessen. Aber auch frisch gepresster Saft ist besonders erfrischend und gibt Energie für den ganzen Tag. Orangen sind auch eine beliebte Zutat zu Salaten und geben Fleisch- und Fischgerichten eine besondere Note. 
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Oregano

Oregano ist eine bis 60 cm hohe Staude, an deren rötlichen Stängeln ei- bis herzförmige, wenig behaarte Blätter sitzen. Von Juni bis September erscheinen die hellkarminroten bis rotvioletten Blüten, die in Doldenrispen zusammen stehen.
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Oregano ist eine bis 60 cm hohe Staude, an deren rötlichen Stängeln ei- bis herzförmige, wenig behaarte Blätter sitzen. Von Juni bis September erscheinen die hellkarminroten bis rotvioletten Blüten, die in Doldenrispen zusammen stehen. Oregano ist angenehm würzig im Duft und herb-pfeffrig im Geschmack, darin dem Thymian und Majoran ähnlich.

Herkunft

Die Heimat dieser mit dem Gartenmajoran verwandten Pflanze ist in ganz Europa, Kleinasien, Nordafrika, im Iran, im Himalaja und in Sibirien. Oregano ist weniger wärmebedürftig als unser Gartenmajoran. Bedeutende Anbauländer sind: Italien, Spanien, USA. Bei uns spielt der Anbau nur eine geringe Rolle. Während der Vegetationszeit kann Oregano laufend geerntet werden. Die Haupternte erfolgt aber während der Blüte.

Tipps

Als Tee lindert Oregano Husten und Erkrankungen der Luftwege.

Zubereitung

Oregano ist ein klassisches Gewürz der Italiener. Es wird vor allem für Pizza, Pasta und Spaghetti verwandt. Ohne Oregano sind diese undenkbar. Weiter kann man das Gewürz für Tomaten-, Auberginen- und Zucchinisalate, für Fleischgerichte, für Scampi, Käse, Suppen usw. verwenden. Olivenöl nimmt dem Oregano den bitteren Beigeschmack 
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Ortanique (Easy Peeler)

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen.
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art. 
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Pak-Choi

Pak-Choi ist eine botanisch mit dem Chinakohl verwandte, ostasiatische Kohlsorte. Doch im Gegensatz zum Chinakohl bildet der Pak-Choi keine geschlossenen Köpfe, sondern ist ein Blattstielgemüse.
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Pak-Choi ist eine botanisch mit dem Chinakohl verwandte, ostasiatische Kohlsorte. Doch im Gegensatz zum Chinakohl bildet der Pak-Choi keine geschlossenen Köpfe, sondern ist ein Blattstielgemüse. Die Pflanze wird 40-50 cm hoch, ihr auffallendstes Merkmal sind die etwa 3 cm langen und mehrere Zentimeter breiten, weißen, kahlen, fleischigen, knackigen Blattrippen der dunkelgrünen Blätter. Geschmacklich ist der Pak-Choi mit dem Chinakohl vergleichbar, ein bißchen milder, mit eigener Note.

Herkunft

Pak-Choi stammt aus dem Fernen Osten, aus Südostasien. Er wird hauptsächlich in China, Korea, Taiwan und Japan angebaut. In Europa, vornehmlich in den Niederlanden, wird Pak-Choi erst seit kurzem erwerbsmäßig kultiviert. Obwohl ein Gemüse der Subtropen, wächst Pak-Choi auch in unserem Klima hervorragend; bis in den November hinein kann er geerntet werden. Importe erreichen uns ganzjährig in erster Linie aus den Niederlanden.

Tipps

Pak-Choi sollte man grundsätzlich nur wenig salzen und würzen, um den Eigengeschmack nicht zu zerstören.

Zubereitung

Der wertvollste Teil der Pflanze sind die kräftigen Blattrippen. Zur Zubereitung schneidet man das untere Kohlende ab, um die einzelnen Blätter voneinander lösen zu können. Diese wäscht man in kaltem Wasser gründlich ab. Man kann Pak-Choi wie Chinakohl als feingeschnittenen Salat anrichten. Üblicher jedoch ist der Verzehr als Warmgemüse, ähnlich Mangold, Spinat oder Wirsing, als Beilage zu vielerlei Fleisch- und Fischgerichten. 
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Papaya

Die Papaya, auch Baummelone genannt, wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen. Papayas sind je nach Sorte rund, eiförmig, länglich oder birnenförmig mit einer dünnen, ledrigen, gelbgrünen bis goldgelben Schale.
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Die Papaya, auch Baummelone genannt, wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen. Papayas sind je nach Sorte rund, eiförmig, länglich oder birnenförmig mit einer dünnen, ledrigen, gelbgrünen bis goldgelben Schale. Das tiefgelbe, orange oder lachsrote Fruchtfleisch ist melonenartig süß und sehr saftig. Die pfefferkorngroßen Kerne im Inneren der Frucht werden nicht mitgegessen.

Herkunft

Die Heimat der Papaya wird in Südmexiko vermutet. Heute werden Papayas vor allem in Mittel- und Südamerika, Afrika, Australien und Indien angebaut. Auf dem europäischen Markt sind Papayas ganzjährig, größtenteils aus Kenia, Brasilien und Costa Rica und von der Elfenbeinküste, erhältlich.

Tipps

Das in der Frucht enthaltene, wirtschaftlich bedeutsame Papain ist ein exzellenter Fleischzartmacher. Dem Wasser zugesetzt, in dem das Fleisch zubereitet wird, genügt schon eine geringe Menge Papain und eine Temperatur von 70-80° C, um das Fleisch vollständig weich zu machen.

Zubereitung

Papayas eignen sich hervorragend zum Rohverzehr. Hierfür wird die Frucht geschält, der Länge nach halbiert und die Kerne herausgeschabt. Da Papayas wenig Fruchtsäure enthalten, empfiehlt es sich, immer etwas Säure, z. B. Limettensaft, zur Aromatisierung hinzuzugeben. Papayas sind zum Frühstück, als Vorspeise oder zum Dessert ein ganz besonderer, erfrischender Genuss. Auch in Salaten, Fleisch- und Fischgerichten sowie Mixgetränken bieten Papayas eine interessante Geschmacksvariante
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Paprika (Gemüsepaprika)

Paprika wächst an einem 30-100 cm hoch werdenden Busch. Die Früchte, "Paprikaschoten", gibt es in vielen Formen, Farben und Größen.
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Paprika wächst an einem 30-100 cm hoch werdenden Busch. Die Früchte, "Paprikaschoten", gibt es in vielen Formen, Farben und Größen. Die runden oder blockigen bis länglich schmal und spitz zulaufenden Schoten erreichen Faustgröße und bis 250 g Gewicht. Die glatte, glänzende Haut kann rot, gelb, grün, aber auch orange, weiß, violett und schwarz sein. Im Inneren befinden sich Fruchtkammern und Kerne. Paprika schmeckt knackig-frisch und mild-würzig.

Herkunft

Beheimatet ist die Paprikapflanze in den Tropen Süd- und Mittelamerikas. Spanische Eroberer brachten sie von dort im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie zunächst allein als Zierpflanze angebaut wurde und erst später als Gemüse. Heute wird sie in zahlreichen Ländern kultiviert, u. a. in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Türkei, Ungarn, Israel und in vielen afrikanischen, asiatischen, mittel- und südamerikanischen Ländern. Auch in Deutschland ist Paprika heute ein fester Bestandteil des Gemüsesortiments. Paprika gibt es das ganze Jahr über, am stärksten vom Sommer bis zum Spätherbst vor allem aus Spanien, Italien, Ungarn, Türkei und den Niederlanden.

Hauptsorten

Die Unterscheidung in Gemüse- und Gewürzpaprika (Peperoni, Spanischer Pfeffer) beruht auf dem Geschmack bzw. dem Gehalt des Alkaloids Capsaicin, das im letzteren ungleich mehr vorhanden ist. Gewürzpaprika bildet meist spitz zulaufende Schoten von bis zu 15 cm Länge. Das Fruchtfleisch ist fester und dickhäutiger, scharf bis sehr scharf (je nach Capsaicin-Gehalt) und würzig. Besonders feurig sind die kleinen Chillischoten.Ein weiterer Paprika-Typ neben Gemüse- und Gewürzpaprika ist der vor hundert Jahren in Ungarn gezüchtete Tomatenpaprika, den man für eine Kreuzung zwischen Gemüsepaprika und Tomate halten könnte. Die Fruchtwände des Tomatenpaprikas sind fleischig und saftig. Die Frucht ist geschmacklich schärfer als Gemüsepaprika, dafür aber weitaus süßlicher. Gegessen wird dieser Paprika-Typ wie Tomaten oder andere Paprikaschoten.

Tipps

Beim Einkaufen sollte man darauf achten, dass die Früchte fest, glatt und glänzend sind. Runzeln und Flecken weisen auf zu lange Lagerung mit Vitamin- und Aromaverlust hin. Paprika schmeckt gehäutet besonders fein (zu diesem Zweck kurz mit kochendem Wasser überbrühen).

Zubereitung

Früchte waschen, aufschneiden, Stielansatz, die inneren Scheidewände und Kerne entfernen und die Schoten nach Belieben verwenden. Paprika isst man roh, als Salat, geschmort oder gekocht, für sich oder zusammen mit anderen Gemüsen als Warmgemüse, Eintopf oder als Sauergemüse. Sehr beliebt sind Paprikaschoten mit Reis/Fleischfüllungen. 
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Paranuss

Die Paranuss wächst an einem der größten Bäume des Urwalds, der bis zu 60 Meter hoch wird. Wenn der Baum im September seine Blätter abwirft, kommen große, kugelförmige und dickschalige Kapselfrüchte zum Vorschein, die bis zu 3 kg schwer werden.
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Die Paranuss wächst an einem der größten Bäume des Urwalds, der bis zu 60 Meter hoch wird. Wenn der Baum im September seine Blätter abwirft, kommen große, kugelförmige und dickschalige Kapselfrüchte zum Vorschein, die bis zu 3 kg schwer werden. Mit der Zeit werden die Stiele mürbe, so dass die Früchte zu Boden fallen und aufgesammelt werden können. Die uns bekannte Paranuss befindet sich in diesen Kapselfrüchten. Sie sind 3-5 cm lang und am Rücken gewölbt. Die äußere Schale ist graubraun und steinhart, während die innere Schale rotbraun und weich ist. Der Kern ist weiß bis hellgelb und von der Konsistenz halbweich.

Herkunft

Paranüsse wachsen in Südamerika, besonders in den Urwäldern des Amazonas in Brasilien, Peru, Venezuela und Bolivien. Der Ausfuhrhafen befindet sich im brasilianischen Bundesstaat Pará, der dieser Nuss auch ihren Namen gibt. Es wird kein professioneller Anbau der Paranuss betrieben. Die Früchte wachsen wild.Nachdem die Früchte ab September beginnen abzufallen, werden sie von November bis März eingesammelt. Auf dem hiesigen Markt werden die Paranüsse ganzjährig angeboten.

Tipps

Die Nüsse müssen luftig, trocken und kühl gelagert werden.

Zubereitung

Wie die meisten Nüsse, kann man die Paranuss knacken und essen. Die Verwendung ähnelt der von Mandeln und Haselnüssen, also in Knabbermischungen und in Backzutaten. Auch für spezielle Gerichte ist die Paranuss sehr gut zu verwenden. 
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Passionsfrucht

Es gibt 400 Arten der Gattung Passiflora, von denen einige zauberhaft schöne Blüten hervorbringen. Die Früchte der verschiedenen Arten sind unterschiedlich groß, rund, oval, in der Farbe gelblich, weinrot, purpurviolett bis dunkelbraun.
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Es gibt 400 Arten der Gattung Passiflora, von denen einige zauberhaft schöne Blüten hervorbringen. Die Früchte der verschiedenen Arten sind unterschiedlich groß, rund, oval, in der Farbe gelblich, weinrot, purpurviolett bis dunkelbraun. Die schrumpel-schalige Frucht besitzt ein großes Kerngehäuse, das neben zahllosen schwärzlichen Kernen eine weiße bis gelbliche, geleeartige Masse enthält. Die Passionsfrucht schmeckt erfrischend süß-säuerlich und hat ein ausgesprochen exotisches Aroma.

Herkunft

Die Heimat der verschiedenen Arten der Passionsfrucht (u. a. Granadilla und Maracuja) sind die Länder Mittel- und Südamerikas. Außer dort findet Anbau vor allem in Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, in Kalifornien und auf Hawaii statt. Angeboten werden Passionsfrüchte hier zu Lande hauptsächlich im Frühsommer und Sommer. Die übrige Zeit des Jahres kommen Früchte aus Kenia und Südamerika zu uns.

Tipps

Nach der Ernte schrumpft die Passionsfrucht ein. Dies ist jedoch kein Zeichen von Verderb, sondern ein Zeichen des Nachreifens. Die Frucht wird voller und süßer im Geschmack. Passionsfrüchte können nach dem Kauf meist noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitung

Zum Rohverzehr werden die Früchte halbiert und das Fruchtfleisch herausgelöffelt. Die Kerne werden mitgegessen. Weitere Verwendung finden Passionsfrüchte in Obstsalaten, zu Speiseeis, Quarkspeisen, Pudding und anderen Süßspeisen. 
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Pecannuss

Die Pecannuss ist mit der Walnuss verwandt und hat wie diese während der Reifung eine fleischige, ungenießbare Außenhülle.
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Die Pecannuss ist mit der Walnuss verwandt und hat wie diese während der Reifung eine fleischige, ungenießbare Außenhülle. Der Baum an dem sie wächst ist 20-50 m hoch. Ihre dünne Schale und ihre längliche Form lässt die Pecannuss eher einer großen Haselnuss ähneln als einer Walnuss. Die Form variiert von zylindrisch und zugespitzt bis kurz und rundlich. Die Farbe der Schale ist hell- bis dunkelbraun. Der viergeteilte braune Kern ähnelt sehr dem der Walnuss.

Herkunft

Die Heimat der Pecannuss befindet sich in den wärmeren Staaten der USA, wie z.B. Alabama, Indiana, Louisiana und Texas. Die USA sind auch der weltgrößte Produzent. Ein weiterer bedeutender Produzent ist Australien. Dieser Anbau auf beiden Seiten des Äquators führt dazu, dass der Anbau nicht mehr so saisonabhängig ist und die Pecannuss während des ganzen Jahres reift. In der Regel sind die australischen Pecannüsse bei uns beliebter, da sie durch die Pflege, die sie nach der Ernte erhalten, ein schönes braun glänzendes Aussehen aufweisen.

Tipps

Wenn man sie kühl und trocken lagert, besteht keine Gefahr, dass Pecannüsse ranzig werden.

Zubereitung

Die Schale der Pecannuss lässt sich leicht entfernen, so dass man den Kern genießen kann. Als Verfeinerung für viele Gerichte, Süßspeisen und Backwaren ist die Pecannuss sehr beliebt. In diesem Bereich gilt die Pecannuss als eine absolute Bereicherung. 
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Pepino

Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.
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Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.Die Schale ist cremefarben mit dunkelroten bis violetten Streifen. Das Fruchtfleisch ist cremegelb bis lachsfarben, sehr saftig, und angenehm duftend. Geschmacklich ähnelt sie einer Mischung aus Melone und Birne, sehr süß, aber nicht ganz so ausgeprägt.

Herkunft

Beheimatet ist die Pepino in den warmen, hochgelegenen Gebirgstälern Perus und Kolumbiens. Sie wird heute aber in nahezu allen Südamerikanischen Ländern angebaut. Außerdem gibt es kleinere Kulturen in den USA, Australien, Kenia und mehreren Ländern des Mittelmeerraumes.Importiert wird die Frucht hauptsächlich aus Peru (Juli bis Januar), Chile (Februar bis August) und aus Neuseeland (Januar bis Juni).

Tipps

Man sollte Pepinos erst verzehren, wenn die Fruchtfarbe von grünlich auf cremefarben übergegangen ist und die Frucht auf leichten Druck nachgibt.Nach dem Aufschneiden verfärben sich Pepinos schnell. Sie sollten deswegen erst kurz vor dem Verzehr zerteilt werden.

Zubereitung

Man isst sie am besten roh und leicht gekühlt mit oder ohne Schale und entfernt die Kerne. Fruchtstücke kann man mit Zucker, Zitronensaft und Ingwer würzen und als delikate Nachspeise reichen. 
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Petersilie

Petersilie ist ein bis 50 cm hoch werdendes Kraut mit der Blüte im Juni/Juli. Wir unterscheiden zwei Typen von Petersilie: Blattpetersilie und Wurzelpetersilie. Von der Blatt- oder Krautpetersilie werden nur die eirundförmigen Laubblätter verwendet.
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Petersilie ist ein bis 50 cm hoch werdendes Kraut mit der Blüte im Juni/Juli. Wir unterscheiden zwei Typen von Petersilie: Blattpetersilie und Wurzelpetersilie. Von der Blatt- oder Krautpetersilie werden nur die eirundförmigen Laubblätter verwendet. Diese sind glatt oder kraus, wobei erstere aromatischer schmecken. Die dünne Wurzel der Blattpetersilie ist für die Verwendung in der Küche ungeeignet. Anders verhält es sich mit der Wurzelpetersilie; ihre fleischig verdickte Wurzel wird wegen des süßlich-würzigen Geschmacks hauptsächlich als Suppengewürz verwendet; die glatten Blätter kommen wie die der Blattpetersilie zum Einsatz.

Herkunft

Die Heimat der Petersilie ist im südöstlichen Mittelmeergebiet; heute ist sie in ganz Europa heimisch. Weltweit wird diese beliebte Gewürzpflanze im Freiland und unter Glas angebaut. Bedeutende Anbauländer in Europa sind: Frankreich, die Niederlande und einige osteuropäische Länder. Die Haupterntezeit von Blattpetersilie aus dem Freiland ist von Juni bis November, unter Glas gezogene Ware ist ganzjährig verfügbar. Petersilienwurzeln werden ab Oktober/November geerntet.

Tipps

Petersilie kann – ganz oder gehackt – tiefgefroren werden; die Blätter bleiben dabei zwar schön grün, verlieren aber an Würzwert.

Zubereitung

Petersilie ist das Würzkraut Nr. 1 in der Küche! Seine Verwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielseitig. Die fein gehackten Blätter und Stängel braucht man für Salate, Suppen, Fleischfüllungen, Eintöpfe, Soßen, Marinaden, Eierspeisen usw. Auch zur Garnierung von Speisen ist Petersilie, insbesondere die krause, bestens geeignet. Die Petersilienwurzel ist darüber hinaus als Gemüse verwendbar; sie schmeckt wie süße Möhre. 
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Pfifferlinge

Pfifferlinge sind an ihren dotter- oder blassgelben, nach oben gebogenen Hüten leicht erkennbar. Die Hutunterseite läuft am Stiel herab und ist durch Lamellen charakterisiert.
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Pfifferlinge sind an ihren dotter- oder blassgelben, nach oben gebogenen Hüten leicht erkennbar. Die Hutunterseite läuft am Stiel herab und ist durch Lamellen charakterisiert. Das Fleisch ist weiß und schmeckt überaus aromatisch.

Herkunft

Der Pfifferling kommt in unseren Laub- und Nadelwäldern vorzugsweise unter Kiefern vor; hauptsächlich von Juni bis Oktober. Er muß nach wie vor von erwerbsmäßigen Sammlern gesucht werden. Zur geringen und schwankenden Eigenernte kommen ebenfalls jährlich schwankende Einfuhren vor allem aus Polen, Rumänien, Littauen, Lettland,  und Österreich. Weitere Importe stammen aus Frankreich und Spanien.

Tipps

Pilze sollte man möglichst bald verbrauchen. Bitte nicht waschen, (nur abbürsten) da sich der Pilz sonst mit Wasser voll saugt und sehr schwammig wird und an Geschmack verliert.

Zubereitung

Gekocht und gedünstet eignen sich Pfifferlinge wie alle Pilze ausgezeichnet für Pilzragout und Füllungen. Bei der Zubereitung von Soßen sind sie starke Aromaträger. 
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Pfirsich

Pfirsiche werden unterschieden in Früchte mit samtartiger, flaumiger Behaarung mit entweder leichter oder schwerer Steinlöslichkeit, wobei es weißfleischige und gelbfleischige Sorten gibt.
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Pfirsiche werden unterschieden in Früchte mit samtartiger, flaumiger Behaarung mit entweder leichter oder schwerer Steinlöslichkeit, wobei es weißfleischige und gelbfleischige Sorten gibt. Früchte mit glatter Haut sind Nektarinen. Die Pfirsichfrucht ist rundlich mit einer deutlichen Längsfurche, die seidig behaarte Schale ist von gelber bis roter Färbung. Das saftig süße und höchst aromatische Fruchtfleisch, das einen harten Kern einschließt, macht den Pfirsich zu so einer beliebten Frucht.

Herkunft

Der Pfirsich stammt aus China. Anbau erfolgt in allen Ländern der Erde mit warm-gemäßigtem Klima, im subtropischen Sommerregengebiet wie in höheren Lagen der Tropen. Als "Pfirsichgarten Europas" gilt Italien, weiternhin wesentlicher Anbau erfolgt in Frankreich, Spanien, Griechenland, USA, Südamerika, Australien und Südafrika. Die Einfuhrsaison beginnt Mitte Mai mit spanischen Pfirsichen, von Juni bis September wird die bescheidene inländische Produktion tatkräftig unterstützt von Einfuhren aus Italien und Griechenland. Im Winter bis März beliefern uns Südafrika, Argentinien und Chile.

Tipps

Pfirsiche sind stoß- und druckempfindlich. Ihre Lagerfähigkeit ist begrenzt.

Zubereitung

Pfirsiche werden hauptsächlich roh verzehrt. Ihre Verwendung in Obstsalaten, Kompotten, Marmeladen, Konfitüren, Bowlen oder für den Rumtopf garantieren eine fruchtige Köstlichkeit. Als "Kullerpfirsich" ist der, rundherum eingestochene, im mit Sekt aufgefüllten Glas schwimmende Pfirsich eine Bekanntheit. 
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Pflaume

Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.
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Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.

Herkunft

Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr. nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte liegen im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.

Hauptsorten

Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen. Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt.Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen, Backen und Einmachen.Die Reineclaude ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.Die Mirabelle ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.

Zubereitung

Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe. 
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