Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Physalis

Die Kapstachelbeere (Physalis) zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle (der vergrößerte Blütenkelch) birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht.
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Die Kapstachelbeere (Physalis) zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle (der vergrößerte Blütenkelch) birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht. Die grünlichgelben bis leuchtendgelben, saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma.

Herkunft

Die Heimat der Kapstachelbeere ist die Andenregion zwischen Venezuela und Chile. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie am Kap der guten Hoffnung, dem Vorgebirge an der Südspitze Afrikas, eingeführt und fand dort großen Anklang, deshalb der Name. Hauptexportländer für Europa sind Kolumbien, Südafrika, Ecuador und Madagaskar. Kapstachelbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Kapstachelbeeren sind auch sehr gut zum Tiefgefrieren geeignet.

Zubereitung

Kapstachelbeeren aus der Hülle lösen, waschen und roh verzehren. Die kleinen Samenkerne darf man mitessen. Besonders lecker sind Kapstachelbeeren in Obstsalaten, Desserts oder als Kuchenbelag. Sie werden auch häufig „schokoliert“ und bei Desserts verwendet.
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Pistazie

Die Pistazie ist mit der Cashewnuss verwandt und ist die Frucht eines Baumes, der mehrere hundert Jahre alt werden kann. Sie ist 10-20 mm groß und Oval.
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Die Pistazie ist mit der Cashewnuss verwandt und ist die Frucht eines Baumes, der mehrere hundert Jahre alt werden kann. Sie ist 10-20 mm groß und Oval. Die harte Schale ist glatt und weißlich-hellbraun.  Sie springt bei der Reifung auf, so dass sich Pistazien leicht öffnen lassen. Der verzehrbare Kern ist etwas länglich und kann je nach Sorte gelb, hellgrün oder rötlich sein. Umschlossen wird er von einer Samenhaut.  Die Pistazie hat einen angenehmen aromatischen Geschmack. Im Handel findet man die Pistazie sowohl mit Schale als auch geschält und enthäutet.

Herkunft

Die Pistazie ist in Syrien, im Irak und im Iran beheimatet. In Europa wird sie vor allem in Mittelmeerländern, wie Italien und der Türkei angebaut. Weitere Produktionsländer sind die USA und Tunesien. Auf dem Markt sind Pistazien ganzjährig zu finden.

Tipps

Geröstete und gesalzene Nüsse können in einem kühlen, luftigen und trockenen Raum bis zu drei Wochen gelagert werden. Bei zu langer Lagerung können Pistazien leicht ranzig werden.

Zubereitung

Während die Pistazie im Ursprungsgebiet vielfach roh gegessen wird, genießen wir sie eher geröstet und gesalzen. Häufig verwendet werden sie auch für Knabbermischungen. Großer Beliebtheit erfreut sich Pistazieneis. Eine große Menge Pistazien geht in die Lebensmittel- und Fleischwarenindustrie. 
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Pitahaya

Die Pitahaya-Frucht wächst an einem kuriosen Kaktus mit langen, dreikantigen Trieben und Zweigen. Auch die Frucht selbst ist von bizarr exotischem Aussehen.
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Die Pitahaya-Frucht wächst an einem kuriosen Kaktus mit langen, dreikantigen Trieben und Zweigen. Auch die Frucht selbst ist von bizarr exotischem Aussehen. Sie ist oval bis eiförmig, ca. 10 cm lang. Auf der gelben Schale befinden sich kakteenartige Wülste und Auswüchse. Das weißliche gallertartige Fruchtfleisch enthält – gleichmäßig verteilt – zahllose schwarze Samen. Die Pitahaya, von der es auch noch eine rotgefärbte Art (Drachenfrucht)  gibt, schmeckt erfrischend und einzigartig aromatisch. Man traut ihr zu, in die Fußstapfen der bekannten Exoten Mango, Ananas usw. zu treten.

Herkunft

Die gelbe Pitahaya ist in den Tropen und Subtropen Südamerikas beheimatet. Das Hauptanbaugebiet ist Kolumbien, wo sie von der Küste bis in die Höhenlage angebaut wird. Kolumbien liefert sie von Dezember bis März und im Juli/August. Die rote Pitahaya erreicht uns überwiegend aus Thailand und Israel.InhaltsstoffeDa eine Pitahaya zu 90 % aus Wasser besteht, kann man sie ohne Reue genießen. In größeren Mengen gegessen, können Pitahayas verdauungsfördernd wirken.

Tipps

Pitahayas können bis zu 12 Tage an einem kühlen Ort aufbewahrt werden.

Zubereitung

Die Pitahaya ist eine ideale Frischfrucht; ihr einzigartiges, süßliches und erfrischendes Aroma entfaltet sie nur in rohem Zustand. Zum Verzehr schneidet man die Pitahaya längs durch und löffelt das Fruchtfleisch aus. Auch für Obstsalate eignet sich diese köstliche Frucht vorzüglich. Durch ihr kurioses Aussehen eignen sich Pitahayas auch ideal zum Dekorieren und für Buffets. 
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Pomelo

Die Pomelo ist eine Kreuzung aus Pampelmuse x Grapefruit. Sie ist kleiner als die Pampelmuse, aber größer als die Grapefruit und von birnenförmigem Aussehen.
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Die Pomelo ist eine Kreuzung aus Pampelmuse x Grapefruit. Sie ist kleiner als die Pampelmuse, aber größer als die Grapefruit und von birnenförmigem Aussehen. Ihre weißgelbe bis grünliche Schale ist ziemlich dick und umschließt fest das Fruchtfleisch. Dieses ist von hellgelber Farbe, (zum Saisonbeginn aus Israel gibt es auch noch rote Sorten) in Segmente aufgeteilt und angenehm säuerlich im Geschmack. Je pappiger und schrumpeliger die Schale, desto besser schmeckt die Frucht. Neuere Züchtungen versprechen eine größere Marktbedeutung in den kommenden Jahren.

Herkunft

Die Kreuzung von Pampelmuse x Grapefruit ist in Israel entstanden. Erste Lieferungen erreichten Deutschland im Jahre 1974. Seit 1978 stehen größere Mengen zur Verfügung. Importe erreichen uns aus Israel von Anfang November bis April und aus Südafrika von Juli bis September.Unsere Märkte haben die Pomelo gut aufgenommen.

Tipps

Bei Zimmertemperatur halten die Früchte sich bis zu 2 Wochen.

Zubereitung

Pomelos werden roh verzehrt; es empfiehlt sich, die Außenhaut der einzelnen Segmente vorher zu entfernen. Verwenden kann man die Frucht für Obstsalate, Marmelade, Süßspeisen und Eis. Frisch gepresst, ist der süß-säuerliche Saft der Pomelo herrlich erfrischend. Ansonsten gelten alle bei Grapefruits und Orangen üblichen Zubereitungen auch für Pomelos. 
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Porree

Stengelbasis und Blattscheiden des Porrees bilden einen bis 8 cm dicken und bis 40 cm langen, fest geschlossenen, weißen, bis grünweißen Schaft mit nach oben hin breiten, kräftigen, grünen, sich voneinander lösenden Blättern.
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Stengelbasis und Blattscheiden des Porrees bilden einen bis 8 cm dicken und bis 40 cm langen, fest geschlossenen, weißen, bis grünweißen Schaft mit nach oben hin breiten, kräftigen, grünen, sich voneinander lösenden Blättern. Der Geschmack ist stark würzig und aromatisch.

Herkunft

Vermutet wird die Heimat des Porrees in den Mittelmeerländern und Vorderasien. Anbauschwerpunkte sind in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Türkei, Italien und Spanien. Saison ist nahezu das ganze Jahr. Unsere Ernte wird ergänzt durch Importe vor allem aus den Niederlanden, aus Belgien und Frankreich.

Tipps

Porree sollte man nicht in der Nähe aromaempfindlicher Produkte lagern. Auf Butter, Eier, Blumenkohl, Äpfel, Birnen und Beerenfrüchte übertragen sich nämlich die starken Aromastoffe. Bei Bronchialerkrankungen wirkt Porree schleimlösend.

Zubereitung

Gegessen wird der weiße, in Scheiben oder Streifen geschnittene Schaft und manchmal auch 10-15 Zentimeter vom grünen Blatt. Überwiegend wird er gedünstet oder gekocht und als Gemüse-Beilage zu Fleischgerichten, in Suppen, Eintöpfen, Auflauf, Salaten, Soßen, Fleischbrühe usw. verwendet.
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Quitte

Quitten werden in Apfel- und Birnenquitten unterschieden. Apfelquitten haben ein knorpelig-holziges, hartes, trockenes, mehr oder weniger rötliches Fruchtfleisch.
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Quitten werden in Apfel- und Birnenquitten unterschieden. Apfelquitten haben ein knorpelig-holziges, hartes, trockenes, mehr oder weniger rötliches Fruchtfleisch. Birnenquitten hingegen sind weicher und aromatischer mit hellrotem Saft. Größe und Gewicht variieren je nach Sorte, auch über 1000 g schwere Früchte sind keine Seltenheit. Die grüne bis goldgelbe Schale ist ledrig-hart und glatt. Ist die Quitte vollreif, leuchtet sie zitronengelb und ist mit einem leichten, selbstabfallenden Flaum bedeckt.

Herkunft

Die Heimat der Quitte ist in Zentralasien. Neben unserem heimischen Anbau wird sie hauptsächlich in Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Ungarn und auf dem Balkan geerntet. Die Erntezeit beginnt meist nach den ersten Nachtfrösten, also im September und November.

Tipps

Bei längerer Lagerung verfärbt sich das Fruchtfleisch braun. Auch sollte man Druckstellen vermeiden, da die Früchte dann sehr schnell faulen.

Zubereitung

Quitten sind hervorragend für die Verarbeitung zu Kompott, Gelee (aufgrund ihres hohen Pektingehaltes mit Schale verarbeiten), Likör, Quittenbrot und anderen Backwaren geeignet. 
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Radicchio Rosso

Botanisch gesehen, gehört der Radicchio Rosso gar nicht zu den Salatarten, sondern steht in Verwandtschaft mit den Zichoriengewächsen.
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Botanisch gesehen, gehört der Radicchio Rosso gar nicht zu den Salatarten, sondern steht in Verwandtschaft mit den Zichoriengewächsen. Seine kleinen, relativ festen Salatköpfe erinnern denn auch eher an einen kleinen Rotkohl. Seine Blätter sind dunkelweinrot mit weißen Adern und sich zur Wurzel hin verdickenden Rippen, zart, von innen nach außen immer dünner werdend. Sein auffälligstes Geschmacksmerkmal ist eine edle Bitterkeit.

Herkunft

Die Heimat des Radicchio Rosso ist Europa, Vorderasien und Nordafrika. Heute wird er weltweit angebaut, in Europa in erster Linie in Italien und Frankreich. Der Radicchio Rosso mag keine strengen Winter, weshalb der Anbau bei uns nur geringfügig betrieben wird. Auf dem Markt ist er von Oktober bis Mai.

Tipps

Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt sich Radicchio Rosso einige Tage aufbewahren.

Zubereitung

Zur Zubereitung – immer nur kurz vor dem Verzehr – werden die Blätter einzeln gelöst; den Bittergeschmack kann man mildern, indem man die Blätter eine Weile in lauwarmes Wasser legt.Der beliebte Radicchio Rosso ergibt als Salat, angemacht mit Essig, Öl, Joghurt, Marinaden usw., allein oder mit anderen Salaten, eine geschätzte Beilage für Kenner. Auf kalten Platten macht er sich sehr dekorativ. Außerdem ist er ein feines Schnellgemüse, das in wenigen Minuten Garzeit zubereitet ist, z. B. ähnlich wie Spinat.
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Radieschen

Radieschen sind kugelig rund, können aber auch langoval, zylindrisch oder rübenartig halblang gestreckt sein.
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Radieschen sind kugelig rund, können aber auch langoval, zylindrisch oder rübenartig halblang gestreckt sein. Die Farbe variiert von weiß über rosa, rot und violett bis zweifarbig weißrot gestreift oder halbweiß/halbrot; innen sind Radieschen stets weiß.

Herkunft

Als Heimat wird Vorderasien, aber auch China vermutet. In Europa sind radiesartige Formen erstmals im 16. Jahrhundert in Frankreich aufgetreten, viel später als der verwandte Rettich. Heute sind Radieschen ein in der ganzen Welt bedeutender Marktartikel. Die USA produzieren soviel wie die Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland zusammen. Radieschen sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Radieschen sind kein Lagergemüse. Nachlassende Frische kann man am Welken und Vergilben der Blätter ablesen.

Zubereitung

Radieschen werden roh verzehrt, in Scheiben geschnitten oder geraspelt und gesalzen aufs Butterbrot, als Salat angerichtet oder auf Rohkostplatten serviert. Auch als dekorative Garnierung eignen sich Radieschen. 
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Rambutan

Kastaniengroß bis 8 cm lang und 2-5 cm dick, besitzt die einzelne Frucht eine pergamentartige, an der Oberfläche gefelderte, weinrote Schale.
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Kastaniengroß bis 8 cm lang und 2-5 cm dick, besitzt die einzelne Frucht eine pergamentartige, an der Oberfläche gefelderte, weinrote Schale. Auf jedem Feld sitzen lange, wellige, wollig-weiche bis borstige, rote oder weiß-gelbe Haare oder Stacheln. Das Fruchtfleisch, exotisch duftend, ist milchig-weiß durchsichtig und saftig, ähnlich dem von Weintrauben oder Litschis und schmeckt wie diese süß-säuerlich. Der mandelähnliche Kern hängt fest am Fruchtfleisch.

Herkunft

Rambutan ist ein echtes Tropengewächs und beheimatet in den feucht-warmen Gebieten Indiens, Vietnams und des Malaiischen Archipels. Mittlerweile wird er auch im tropischen Afrika, auf Madagaskar, in Costa Rica, Ecuador und Australien angebaut. Frischimporte erreichen uns aus Sri Lanka und Thailand.

Zubereitung

Zum Frischverzehr wird die Frucht seitlich leicht eingeschnitten und das Fruchtfleisch aus der Schale genommen. Eine geschmackliche Verbesserung erreicht man, indem man das Fruchtfleisch mit Zucker und Zimt oder Vanillezucker überstreut. Gut gekühlt servieren. Weitere Zubereitungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten: Kompott, Marmelade, Konfitüre, Obstsalate, Desserts, Rambutan in Sekt oder in Cocktails u. a. 
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Rauke (Rucola)

Die Rauke ist ein Kraut, dessen Blätter an Rettiche, Radieschen oder Speiserüben erinnern. Seine großen weiß und rot gefärbten Blüten erscheinen von Mai bis Juli.
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Die Rauke ist ein Kraut, dessen Blätter an Rettiche, Radieschen oder Speiserüben erinnern. Seine großen weiß und rot gefärbten Blüten erscheinen von Mai bis Juli. Die jungen Blätter schmecken angenehm kräftig bis scharf, die älteren sind eher bitter.

Herkunft

Die Heimat der Rauke ist ziemlich weit reichend: vom südlichen Mitteleuropa über die Mittelmeerländer bis nach Afghanistan und Turkestan. Die Rauke, die bereits den Römern ein Begriff war, wird heute in Europa vor allem in Deutschland, Italien und Frankreich angebaut. Rauke ist das ganze Jahr über auf unseren Märkten erhältlich.

Tipps

Die Haltbarkeit der Blätter ist sehr beschränkt.

Zubereitung

Die jungen Blätter werden roh, allein oder gemischt, als Salat angemacht. Auch auf Rohkostplatten machen sie sich sehr gut. Es gibt außerdem die Möglichkeit, die Rauke als Warmgemüse zuzubereiten. Hierzu werden die Blätter gewaschen und kurz gekocht. 
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Reineclaude (Pflaume)

Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.
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Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.

Herkunft

Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr. nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte liegen im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.

Hauptsorten

Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen. Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt.Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen, Backen und Einmachen.Die Reineclaude ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.Die Mirabelle ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.

Zubereitung

Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe. 
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Rettich

Rettiche sind rund, zapfen- oder spindelförmig, bis 30 cm lang und in der Farbe weiß, rosa, rot, braun, violettblau bis schwarz und rot mit weißen Spitzen.
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Rettiche sind rund, zapfen- oder spindelförmig, bis 30 cm lang und in der Farbe weiß, rosa, rot, braun, violettblau bis schwarz und rot mit weißen Spitzen. Das hinter der rauhen oder glatten Schale befindliche Fleisch ist stets weiß.

Herkunft

Rettich ist in Vorderasien heimisch und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Der Schwerpunkt des Rettichanbaus liegt heute in Ostasien, in China, Japan und Korea; in Europa sind es die Länder Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande und Deutschland. Das Angebot bei uns ist ganzjährig, wozu die Importe beitragen.

Tipps

Gegen Husten, Heiserkeit und chronische Bronchitis hilft angemachter Rettichsaft mit Zucker oder Honig. Kühl und nicht zu trocken aufbewahrt, ist Rettich bis 10 Tage haltbar.

Zubereitung

Rettich wird überwiegend roh verzehrt – gerieben, geschnitten, als Brotbelag oder zu Salaten. Durch Salzen verliert er erheblich an Wasser. Es gibt eine Reihe von Kochrezepten wie Rettichauflauf oder Rettichsuppe. Beim Erhitzen geht allerdings der intensive Rettichgeschmack verloren. 
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Rhabarber

Rhabarber, eine sogenannte Rhizomstaude, entwickelt auf bis zu 60 cm langen und 3-5 cm breiten, glatten und kahlen Stielen seine Blätter
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Rhabarber, eine sogenannte Rhizomstaude, entwickelt auf bis zu 60 cm langen und 3-5 cm breiten, glatten und kahlen Stielen seine Blätter. Genutzt werden die Blattstiele, die sogenannten "Rhabarberstangen"; diese sind grünstielig-grünfleischig, rotstielig-grünfleischig oder rotstielig-rotfleischig. Obwohl botanisch ein Gemüse, wird Rhabarber ausschließlich als Dessert verzehrt.

Herkunft

Bereits vor 4000 bis 5000 Jahren soll die Rhabarberpflanze in China medizinisch genutzt worden sein. Doch erst im 18. Jahrhundert lernte man, zuerst in England, die fleischigen Blattstiele zu nutzen. Heute wird Rhabarber in allen gemäßigten Zonen der Erde angebaut, in Europa hauptsächlich in den Niederlanden, England und der Bundesrepublik. Unsere Ware stammt überwiegend aus einheimischer Freilandkultur. Die Haupterntezeit ist April bis Juli. Davor, von Dezember bis April, kommt die Ware aus dem Treibhaus, ergänzt durch Lieferungen auch aus den Niederlanden und Belgien.

Tipps

Rhabarber hat eine abführende Wirkung. Wegen seiner blutreinigenden und darmregulierenden Wirkung wird er deshalb gerne für entschlackende Frühjahrskuren verwendet. Wie Spargel in ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er sich einige Tage im Kühlschrank.

Zubereitung

Rhabarber wird immer gekocht verzehrt. Die Stangen werden gewaschen, von Stielenden und Blattansätzen befreit und zerkleinert. Rhabarber eignet sich für das erste frische, feine Kompott im Frühjahr, Desserts, Kuchen- und Tortenbelag, Rhabarberkaltschale und Fruchtgrütze. 
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Römersalat

Die dünnen, feinen länglichen Blätter des Römersalates, die eine starke Mittelrippe aufweisen, schließen sich, etagenförmig um einen Mittelstrunk angeordnet, zu einem länglichen, mehr oder weniger lockeren Kopf zusammen.
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Die dünnen, feinen länglichen Blätter des Römersalates, die eine starke Mittelrippe aufweisen, schließen sich, etagenförmig um einen Mittelstrunk angeordnet, zu einem länglichen, mehr oder weniger lockeren Kopf zusammen. Bei den älteren Sorten musste man nachhelfen. Man band sie zusammen; deshalb heißt dieser Salat auch Bindesalat. Seine Außenblätter sind zumeist kräftig grün, die Innenblätter infolge der Kopfbildung gelblich gebleicht. Herzhafter als Kopfsalat, ist der Römersalat ein leckeres, knackiges, saftiges Geschmackserlebnis.

Herkunft

Die Heimat des Römersalates kann nur vermutet werden, wahrscheinlich aber Westasien und das Mittelmeergebiet. Wachsen tut er überall dort, wo auch Kopfsalat angebaut werden kann. In Mitteleuropa sind neben den Mittelmeerländern Italien, Frankreich und Spanien die Bundesrepublik, die Niederlande und Österreich die wichtigsten Produzenten. Der Markt wird meist durch die einheimische Produktion beliefert, in den Wintermonaten kommen auch Importe aus Italien zu uns.

Tipps

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Römersalat 2-3 Tage haltbar.

Zubereitung

Bei der Verwendung entfernt man zuerst die Außenblätter, die übrigen Blätter werden einzeln gelöst und gewaschen, getrocknet und dann erst zerschnitten. Gedünstet und mit zerlassener Butter übergossen, ergibt sich, ähnlich wie von Wirsing, eine schmackhafte Gemüsebeilage. Die inneren bleichen Blätter des Römersalates können, nach Entfernung der Strunkreste und in Streifen geschnitten, mit den üblichen herzhaften Dressings zu einem frischen Salat zubereitet werden. 
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Rosenkohl

Der Rosenkohl, auch Brabanter, Brüsseler oder Sprossenkohl genannt, ist eine Triebknospe, die sich in den Achseln der Stengelblätter bildet und als walnussgroßes Röschen geerntet wird.
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Der Rosenkohl, auch Brabanter, Brüsseler oder Sprossenkohl genannt, ist eine Triebknospe, die sich in den Achseln der Stengelblätter bildet und als walnussgroßes Röschen geerntet wird. Diese bestehen aus zahlreichen dicht auf- und übereinander liegenden Blättchen. Bis z. T. mehr als 4 cm Durchmesser können die Röschen erreichen. Die meisten Sorten sind hell- bis dunkelgrün.

Herkunft

Als eine der jüngsten Kohlarten entstand Rosenkohl vor etwas mehr als hundert Jahren in der Gegend von Brüssel. Verbreitet ist der Rosenkohl in Belgien, Frankreich und Großbritannien. Anbauschwerpunkte in Europa liegen in den Küstengebieten der Nordsee und des Atlantiks, in Großbritannien, den Niederlanden und in Frankreich. Bei uns beginnt die Ernte Ende August und geht bis in den Dezember. Allerdings beträgt der Marktanteil der inländischen Produktion nur knapp 15 %. Der Hauptanteil der Importe kommt aus den Niederlanden.

Tipps

Knackfrisch eingekaufter Rosenkohl ist im Gemüsefach des Kühlschranks nur sehr wenige Tage haltbar.

Zubereitung

Röschen putzen, 2-3 äußere Blättchen und den Stengelansatz entfernen, Ansatz über Kreuz einschneiden (bewirkt gleichmäßiges Garen), in Salzwasser kochen oder dünsten. Der herzhafte und bissfeste Rosenkohl eignet sich, mit flüssiger Butter oder Sahne übergossen, als Gemüsebeilage zu Fleisch-, Wild- oder Geflügelgerichten. Durch Zugabe von etwas Milch beim Garen lässt sich der Kohlgeschmack mildern. 
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Rosmarin

Rosmarin ist ein bis 2 m hoher buschiger Strauch mit mehr oder weniger verholzten Zweigen. An den jungen Trieben stehen in Quirlen ca. 20 mm lange, schmale, lederige Blätter.
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Rosmarin ist ein bis 2 m hoher buschiger Strauch mit mehr oder weniger verholzten Zweigen. An den jungen Trieben stehen in Quirlen ca. 20 mm lange, schmale, lederige Blätter. Sie sind vom Rand her zu winzigen, spitzen Röhrchen zusammengerollt. Von Mai bis Juni erscheinen blaue bis violette, seltener weiße Blüten.

Herkunft

Beheimatet ist der schon von den alten Griechen und Römern als Heil- und Gewürzkraut geschätzte Rosmarin in Italien und anderen Mittelmeerländern. Er wird heute in vielen Ländern der gemäßigten Klimazone angebaut, auch in der Bundesrepublik. Stärker ist der Anbau allerdings in Italien, Frankreich und England. Die krautigen Triebe werden von April bis Herbstanfang geschnitten.

Tipps

Im ländlichen Raum wird das getrocknete, hocharomatische "Riechkräutlein" gerne zwischen die Wäsche gelegt, um Motten fernzuhalten.

Zubereitung

Rosmarin ist vornehmlich ein Gewürz der italienischen und französischen Küche. Es dient der Geschmacksverfeinerung von Hammelfleisch, Wild, Geflügel, Fischgerichten, Kartoffeln, Reis, Gemüsen, Eintöpfen, Suppen, Soßen usw. Rosmarin sollte aber immer nur sparsam dosiert werden; getrocknete Blätter schmecken schärfer und bitterer als frische. Zum Würzen empfiehlt sich ein Rosmarin-Zweiglein, den man vor dem Servieren der Speise wieder herausfischt, damit man die nadelähnlichen Blätter nicht im Essen hat. 
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Rote Bete

Die Rote Bete ist eine tief wurzelnde und daher weitgehend trockenheitsresistente Pflanze. Ihre Knollen – plattrund, kugelig, birnenförmig oder zylindrisch – sind rot, gelb oder weiß.
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Die Rote Bete ist eine tief wurzelnde und daher weitgehend trockenheitsresistente Pflanze. Ihre Knollen – plattrund, kugelig, birnenförmig oder zylindrisch – sind rot, gelb oder weiß. Das Gewicht der Knollen beträgt 100-600 g. Ihre rote Farbe beruht auf der hohen Konzentration an dem stickstoffhaltigen Glykosid Betanin und an einem gewissen Gehalt an Anthocyan.

Herkunft

Heimat der Ursprungspflanze sind die Küstenlandschaften des östlichen Mittelmeeres und die zentral- und nordasiatischen Steppen und Wüstengebiete. Die heutigen Kulturformen sind jedoch erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Rote Beten werden heute in allen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut, in Europa hauptsächlich in den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich, in der BRD, Polen und Skandinavien. Die Hauptmenge wird im Oktober geerntet.

Tipps

Der rote Farbstoff wird mit Stuhl und Harn wieder ausgeschieden, Blut im Stuhl und Harnbluten vortäuschend.

Zubereitung

Die Zubereitung der Rote Beten beginnt mit dem Waschen, darauf werden sie in Salzwasser gekocht, bis sie weich sind, dann geschält, in Scheiben geschnitten und z.B. in einem Sud mit Essig, Zucker, Salz, Kümmel, Lorbeerblättern als Salat angemacht. Süßsauer eingemacht dienen sie auch als Beilage zu kalten Platten; als würziges Warmgemüse passen sie zu Koteletts, Schnitzel und anderen Fleischgerichten.
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Rote Zwiebeln

Rote Zwiebeln besitzen eine dünne, leuchtend rote bis rötlichblaue äußere Schale. Auch die inneren Zwiebelschuppen zeigen, wenn auch weniger intensiv, diese Färbung.
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Rote Zwiebeln besitzen eine dünne, leuchtend rote bis rötlichblaue äußere Schale. Auch die inneren Zwiebelschuppen zeigen, wenn auch weniger intensiv, diese Färbung. Rote Zwiebeln schmecken mild-würzig, aber weniger stechend-scharf als die normale Haushaltszwiebel, sie sind zugleich süß und mild-scharf.

Herkunft

Die roten Zwiebeln stammen aus Italien und den Balkanländern.

Tipps

Zum Lagern sind rote Zwiebeln weniger geeignet.

Zubereitung

Es empfiehlt sich, auf Grund ihres dekorativen Effekts, rote Zwiebeln für Salat und Salatmarinaden zu verwenden. 
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Rotkohl

Im Unterschied zum Weißkohl hat der Rotkohl kleinere, sehr feste Köpfe und die auf einem hohen Gehalt an Anthocyan beruhende lila-violette Farbe der Blätter.
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Im Unterschied zum Weißkohl hat der Rotkohl kleinere, sehr feste Köpfe und die auf einem hohen Gehalt an Anthocyan beruhende lila-violette Farbe der Blätter. Die Blätter des runden Kopfes variieren je nach Sorte in der Farbe, wobei die Umblätter häufig einen grünroten Schimmer zeigen. Der Kohlgeschmack des Rotkohls ist typischer, sogar etwas feiner als der des Weißkohls.

Herkunft

Wie alle Kohlarten hat auch der Rotkohl seine Heimat im Mittelmeerraum und Kleinasien. Heute erfolgt der Anbau vor allem in Belgien, in den Niederlanden, in Frankreich, Skandinavien, Polen, Österreich, Italien und in erster Linie in der Bundesrepublik. Hier sind die Hauptanbaugebiete Schleswig-Holstein, Nordrhein/Westfalen, Bayern und Niedersachsen. Das Angebot ist ganzjährig. Importe spielen bei diesem Wintergemüse kaum eine Rolle. Erster Frührotkohl kann bereits im Juni geerntet werden.

Tipps

Rotkohl hat eine sehr feste Zellstruktur und ist deshalb schwer verdaulich. Besonders magenempfindliche Personen sollten deshalb Rotkohlspeisen mit dem verdauungsfördernden Kümmel würzen.

Zubereitung

Rotkohl wird gern roh als Salat oder zu Rohkostspeisen zubereitet. Meistens wird er allerdings als Gemüse, geschmort oder gedünstet. Als Zutaten zum Rotkohlgemüse empfehlen sich Äpfel, Zwiebeln, Maronen oder Backpflaumen. Die attraktive Farbe des Rotkohls kann durch den Zusatz von ein wenig Essig oder Zitronensaft oder auch durch die Beigabe eines gewürfelten, säuerlichen Apfels verstärkt werden. Zu Gänse-, Enten- und Wildbraten oder Schweinefleisch ist Rotkohl eine beliebte Beilage. Auch Krautwickel mit Hackfleischfüllung sind eine interessante Zubereitungsart. 
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Rucola (Rauke)

Rucola ist ein Kraut, dessen Blätter an Rettiche, Radieschen oder Speiserüben erinnern. Seine großen weiß und rot gefärbten Blüten erscheinen von Mai bis Juli.
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Rucola ist ein Kraut, dessen Blätter an Rettiche, Radieschen oder Speiserüben erinnern. Seine großen weiß und rot gefärbten Blüten erscheinen von Mai bis Juli. Die jungen Blätter schmecken angenehm kräftig bis scharf, die älteren sind eher bitter.

Herkunft

Die Heimat des Rucola ist ziemlich weit reichend: vom südlichen Mitteleuropa über die Mittelmeerländer bis nach Afghanistan und Turkestan. Die Rauke, die bereits den Römern ein Begriff war, wird heute in Europa vor allem in Deutschland, Italien und Frankreich angebaut. Rucola ist das ganze Jahr über auf unseren Märkten erhältlich.

Tipps

Die Haltbarkeit der Blätter ist sehr beschränkt.

Zubereitung

Die jungen Blätter werden roh, allein oder gemischt, als Salat angemacht. Auch auf Rohkostplatten machen sie sich sehr gut. Es gibt außerdem die Möglichkeit, Rucola als Warmgemüse zuzubereiten. Hierzu werden die Blätter gewaschen und kurz gekocht. 
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Salatgurke (Gurke)

Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse mit fleischigen Beerenfrüchten in sehr verschiedenen Formen und Größen.
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Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse mit fleischigen Beerenfrüchten in sehr verschiedenen Formen und Größen. Salatgurken werden bis zu 40 cm lang und ca. 10 cm dick. Sie sind meist gleichmäßig geformt, manchmal walzenförmig oder an den Enden verjüngt, sowie von glatter, mäßig geriefter Schale.

Herkunft

Gurken waren bereits den Griechen und Römern bekannt. In das nördlichere Europa drangen sie erst im Mittelalter vor. Aufgrund ihrer subtropischen Heimat haben Gurken hohe Ansprüche an den Standort, vor allem in Bezug auf Wärme. Salatgurken werden weltweit angebaut, überwiegend in Gewächshäusern. Die bedeutendsten Anbauländer in Europa sind die Mittelmeerländer, die Niederlande und Deutschland. Importe kommen, um ein ganzjähriges Angebot zu gewährleisten, größtenteils aus den Niederlanden, Griechenland und Spanien.

Tipps

Beim Einkauf sollte man auf eine glatte, gleichmäßig ausgefärbte Schale und ein stumpfes Ende der Frucht achten. Farbaufhellungen sind ein Zeichen für Überreife.

Zubereitung

Gurken können geschält und ungeschält verwendet werden. Bei uns werden Gurken hauptsächlich roh in Salaten verzehrt, allein für sich oder zusammen mit anderen Gemüsen wie Tomaten, Blattsalaten, Bohnen, Paprika u. a., mit Dill und anderen Kräutern gewürzt. Aber auch in der warmen Küche sind sie als Schmorgemüse, gefüllt mit pikanter Fleischfüllung, sehr beliebt. 
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Salbei

Salbei ist ein 50-100 cm hoch werdender Halbstrauch. Seine weißwolligen Stängel tragen 3-8 cm lange und 1-4 cm breite, länglich-lanzettlich geformte Blätter.
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Salbei ist ein 50-100 cm hoch werdender Halbstrauch. Seine weißwolligen Stängel tragen 3-8 cm lange und 1-4 cm breite, länglich-lanzettlich geformte Blätter. Von Juni bis August erscheinen die violettbläulich-rosenroten oder weißlichen Blüten. Die Salbei-Pflanze duftet und schmeckt kräftig, würzig-bitter, ein wenig streng und kampferartig.

Herkunft

Die Heimat des schon den alten Griechen und Römern bekannten Salbeis ist am Balkan, Griechenland und in der Türkei. Bereits seit dem Mittelalter wird er bei uns in Klostergärten angepflanzt. Heute wird Salbei in ganz Europa angebaut. Unsere heimische Produktion wird ergänzt durch Importe vom Balkan und Frankreich. Die Ernte geht über den ganzen Sommer, die beste Zeit aber ist Mai/Juni, kurz vor der Blüte, denn dann sind die Blätter am aromatischsten.

Zubereitung

Salbei – frisch oder getrocknet – ist ein geschätztes Gewürz für Fleisch, speziell Hammelfleisch, Wild-, Enten- und Gänsebraten. Weiter würzt man mit Salbei Schinken und Würste, Fleischfüllungen, Fischgerichte, Soßen, Omeletts, Salate, Teigwaren usw. Salbei kann mitgekocht werden; dabei entwickelt er erst sein volles Aroma. Man sollte ihn wegen seiner starken Würzkraft aber immer nur sparsam verwenden. 
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Sapodilla

Die Sapodilla ist die Beerenfrucht eines immergrünen, bis 20 m hohen Baumes. Die Früchte hängen einzeln oder in Büscheln und sind hühnerei- bis apfelgroß.
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Die Sapodilla ist die Beerenfrucht eines immergrünen, bis 20 m hohen Baumes. Die Früchte hängen einzeln oder in Büscheln und sind hühnerei- bis apfelgroß. Ihre Form geht von kugelrund bis spindelförmig. Unter einer dünnen, mit der Reife den Farbton wechselnden Schale befindet sich das weiche, schmelzende Fruchtfleisch. In ihm stecken lange, harte, ungenießbare Kerne. Im Geschmack erinnert die Sapodilla an unsere Birne, sie ist nur süßer. In Amerika gilt die Sapodilla als eine der besten Tropenfrüchte.

Herkunft

Die Heimat des Sapodillabaums liegt im tropischen Zentralamerika. Auch heute wird er dort noch kultiviert. Anbau erfolgt außerdem im nördlichen Südamerika, in Süd-Florida, auf den Westindischen Inseln, in Indien und in den Tropen Südostasiens. Obwohl ganzjährig verfügbar, wird die Sapodilla nur selten und in geringen Mengen auf unseren Märkten angeboten.

Tipps

Die reife Frucht lässt sich im Kühlschrank gut einige Tage aufbewahren.

Zubereitung

Die Sapodilla kann nur vollreif gegessen werden, da sie vorher viel Gerbsäure und Milchsaft enthält. Zum Rohgenuss wird die gewaschene Frucht längs oder quer halbiert, die Kerne werden herausgenommen, und das Fruchfleisch wird dann pur oder mit Zitronensaft beträufelt ausgelöffelt. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Obstsalate, Kompotte, Konfitüre, Cremes, Speiseeis, Getränke usw. 
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Satsuma

Die in der japanischen Provinz Satsuma gezüchtete gleichnamige Frucht wächst auf Sträuchern. Sie ist mittelgroß, eigentlich leuchtend rot, häufig aber grünlich schimmernd.
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Die in der japanischen Provinz Satsuma gezüchtete gleichnamige Frucht wächst auf Sträuchern. Sie ist mittelgroß, eigentlich leuchtend rot, häufig aber grünlich schimmernd. Die etwas lederige Schale lässt sich leicht lösen. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist zart, saftig, mit wenig Säure und einem guten Geschmack. Die Satsuma enthält nur wenige Kerne.

Herkunft

Satsuma stammen, wie bereits erwähnt, aus Japan. Unsere Importe kommen vor allem aus Spanien und der Türkei. Im Sommer erreichen uns Lieferungen aus der südlichen Hemisphäre. Die Satsuma ist gegen Frost recht widerstandsfähig, und deshalb eröffnet sie auch die Zitrussaion mit spanischer Ware von Anfang Oktober bis Januar. Dann folgt die Clementine und sämtliche Hybriden.

Tipps

Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit eignet sich die Satsuma besonders gut zum Unterwegsverzehr.

Zubereitung

Die Satsuma wird vorwiegend frisch verzehrt. Sie ist aber auch eine beliebte Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten, Tortenbelägen oder Mixgetränken. Frisch gepresster Satsuma-Saft ist nur zu empfehlen. 
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Schalotten

Bei den Schalotten handelt es sich um ausdauernde Pflanzen mit hohlem Stengel. Die Zwiebeln sind umhüllt von einigen trocken-häutigen, rötlich-braunen Schalen und beherbergen in ihrem Inneren 4-15 dem gewölbten Zwiebelboden aufsitzende, längliche, oft kantige, steckzwiebelähnliche Einzelbulben.
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Bei den Schalotten handelt es sich um ausdauernde Pflanzen mit hohlem Stengel. Die Zwiebeln sind umhüllt von einigen trocken-häutigen, rötlich-braunen Schalen und beherbergen in ihrem Inneren 4-15 dem gewölbten Zwiebelboden aufsitzende, längliche, oft kantige, steckzwiebelähnliche Einzelbulben.  Schalotten gelten als die feinsten, aromatischsten und mildesten aller Zwiebelsorten und haben ihren Platz in der feinen Küche gefunden.

Herkunft

Die gesamte Weltanbaufläche der Schalotten liegt bei ca. 100 000 ha. Schwerpunkte der Produktion sind Japan, Mexiko, die Niederlande, Italien und Frankreich. Bei uns spielt der erwerbsmäßige Anbau kaum eine Rolle.

Tipps

Die Zwiebeln können, ohne sie auseinanderzuteilen, luftig und trocken gut aufbewahrt werden.

Zubereitung

Die Verwendung der Schalotten erfolgt wie bei der Speisezwiebel. 
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