Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Schnittlauch

Der Schnittlauch besteht aus einer etwa kirschgroßen Zwiebel, aus der sich 15-60 cm lange, röhrenförmige Blätter entwickeln. Da die Pflanze sich schnell durch Tochterzwiebeln bestockt, entstehen ganze Büschel. Schnittlauch blüht im Juni/Juli in rötlich-violetten Trauben auf kurzem Blütenschaft.
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Der Schnittlauch besteht aus einer etwa kirschgroßen Zwiebel, aus der sich 15-60 cm lange, röhrenförmige Blätter entwickeln. Da die Pflanze sich schnell durch Tochterzwiebeln bestockt, entstehen ganze Büschel. Schnittlauch blüht im Juni/Juli in rötlich-violetten Trauben auf kurzem Blütenschaft.

Herkunft

Die Heimat des Schnittlauchs ist vermutlich in Zentralasien. Er ist in ganz Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. In Europa ist er seit dem Mittelalter als Gewürzpflanze bekannt. Anbau erfolgt heute in allen Gebieten der genannten Kontinente mit gemäßigtem Klima. Die Anbaufläche in der Bundesrepublik ist klein; die Schnittlauchkultur hat aber eine verhältnismäßig hohe wirtschaftliche Bedeutung. Die Ernte im Freiland erfolgt von Mai bis Oktober; drei Schnitte der Pflanze sind im Jahr möglich. Die Kombination von Freilandkultur und Treiberei gewährt die ganzjährige Verfügbarkeit von Schnittlauch. Importe erreichen uns aus Frankreich, Italien, Dänemark usw.

Tipps

Schnittlauch im Topf – hell und feucht gestellt – ist viel länger frisch und wächst sogar nach. Ansonsten ist Schnittlauch ein ausgesprochener Tagesartikel, der nur kurze Zeit kühl gelagert werden sollte.

Zubereitung

Schnittlauch ist wie Petersilie ein Universalküchenkraut; er dient zum Würzen von Suppen, Soßen, Mayonnaise, Salaten, Quark usw. Fein geschnitten, gehört er aufs Butterbrot. Er passt zu allem, was auch mit Zwiebeln gewürzt werden kann. Man sollte ihn aber nicht mitkochen, weil er dann an Geschmack verliert. Deshalb gebe man ihn immer nur kurz vorm Servieren der heißen Speise bei. Schnittlauch eignet sich auch gut zum Garnieren. 
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Schwarzwurzel

Die Schwarzwurzel, auch Winterspargel genannt, ist eine braun- bis schwarzrindige, walzenförmige Pfahlwurzel mit weißem Milchsaft.
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Die Schwarzwurzel, auch Winterspargel genannt, ist eine braun- bis schwarzrindige, walzenförmige Pfahlwurzel mit weißem Milchsaft. Das Innere der Wurzel ist fleischig, weich, weiß und hat einen ausgezeichneten, zarten, nussartigen, an Spargel erinnernden Geschmack. Unter den Gemüsearten wird der Gesamtnährwert der Schwarzwurzel nur noch von Erbsen und Bohnen übertroffen.

Herkunft

Die Heimat der Schwarzwurzel ist Südeuropa. Bis zum 16. Jahrhundert galt die Schwarzwurzel als Heilpflanze. Erst danach wurde sie auch als Gemüse genutzt. Die bedeutenden Produktionsländer heute sind Belgien, Frankreich und die Niederlande. Die Saison geht von Oktober bis April. Das Anbaugebiet in Deutschland beträgt nur rund 50 ha. Importe erfolgen im wesentlichen aus Belgien und den Niederlanden.

Tipps

Der beim Putzen der Wurzeln austretende Saft, der die Hände gelblich verfärbt, läßt sich mit Zitronensaft leicht entfernen. Schwarzwurzeln kann man im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage aufbewahren.

Zubereitung

Schwarzwurzeln werden fast ausschließlich als Kochgemüse verwendet. Dazu die Wurzeln unter fließendem kalten Wasser abbürsten, dann dünn schälen und in 4-5 cm lange Stücke schneiden. Geschälte Wurzeln legt man sofort in eine mit Essig, Mehl und kaltem Wasser gefüllte Schale, damit die weiße Fleischfarbe erhalten bleibt. Nach dem Kochen isst man Schwarzwurzeln als schmackhafte Beilage in weißer Soße zu gebratenem Rind- und Schweinefleisch, zusammen mit Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Fleischklößchen oder als Salat angemacht. 
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Sellerie (Knollensellerie)

Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest
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Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest. Die verhältnismäßig kurzen Blattstiele sind im Gegensatz zum Bleichsellerie für die Verwendung ungeeignet.

Herkunft

Knollensellerie-Anbau finden wir vom Mittelmeerraum, seinem Heimatgebiet, bis Skandinavien. Die führenden Produzenten sind Frankreich, die Niederlande, Belgien und die Bundesrepublik. Unser Markt wird unterstützt durch Importe aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Belgien usw. Die Haupterntesaison geht von September bis November.

Tipps

Die Schale des Selleries läßt keine sicheren Rückschlüsse über die Frische der Knolle zu. Sichere Hinweise über den Zustand des Gemüses gibt die Frische des Blattwerkes.

Zubereitung

Knollensellerie wird üblicherweise für sich als Gemüse zubereitet oder aber als würzende Einlage in Suppen oder Eintopfgerichte gegeben. In der Pfanne gebraten sind Selleriescheiben eine köstliche, herzhafte Delikatesse. 
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Shii Take

Nach dem Champignon ist der Shii Take weltweit der häufigst gehandelte Pilz. Sein Hut hat einen Durchmesser von 5-10 cm, manchmal auch 20 cm. Er ist bräunlich grau bis rotbraun, in der Mitte oft etwas dunkler.
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Nach dem Champignon ist der Shii Take weltweit der häufigst gehandelte Pilz. Sein Hut hat einen Durchmesser von 5-10 cm, manchmal auch 20 cm. Er ist bräunlich grau bis rotbraun, in der Mitte oft etwas dunkler. Das Fleisch ist fest, saftig, aber nicht wässrig, weiß bis bräunlich mit einem intensiven Pilzaroma.

Herkunft

Ursprünglich stammt der Shii Take aus Japan, wo man ihn schon seit 2 000 Jahren kennt und anbaut. Erst seit wenigen Jahren wird er in den Niederlanden und in der BRD gezüchtet. Die Pilzzucht ist ganzjährig. Hauptangebotszeit aber ist im Frühjahr und Herbst.

Zubereitung

Vor dem Zubereiten muß man den Pilz nur mit Küchenkrepp-Papier abwischen und evtl. den Stiel am unteren Ende nachschneiden. Erst nach dem Garen werden Salz und Gewürze dazugegeben. Der Shii Take eignet sich gut zum Braten, Dünsten, Fritieren, Grillen und als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten. 
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Spargel (grün)

Grüner Spargel wird nicht wie seine weißen Artgenossen unter der Erde in Hügelbeeten, sondern ohne Abdeckung gezogen. Durch die ständige Lichteinwirkung erhält dieser Spargel seine kräftig grüne Farbe.
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Grüner Spargel wird nicht wie seine weißen Artgenossen unter der Erde in Hügelbeeten, sondern ohne Abdeckung gezogen. Durch die ständige Lichteinwirkung erhält dieser Spargel seine kräftig grüne Farbe. Grüner Spargel ist im Geschmack herzhafter als weißer Spargel, würziger und dabei besonders zart.

Herkunft

Noch im 17. Jahrhundert war nur der Grünspargel bekannt. In Klöstern und an Fürstenhöfen war er das geschätzte Gemüse. Erst seit einigen Jahren ist er wiederentdeckt worden und nun ganzjährig auf unseren Märkten erhältlich.

Tipps

Frischen Spargel erkennt man daran, dass die Stangen straff und prall sind und sofort brechen, wenn man sie biegt. Die Schnittflächen sind glatt, wenn man sie eindrückt, tritt Saft aus. Ungeschält und in ein feuchtes Tuch gewickelt, bleibt frischer grüner Spargel im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 4 Tage lang frisch.

Zubereitung

Grüner Spargel braucht nur im unteren Drittel geschält zu werden. Die Kochzeit beträgt ca. 8-10 Minuten. Die Stangen sollten dabei mit den Köpfen nach oben in einem hohen Topf stehen. So bricht er nicht und wird gleichmäßig gar. Aufgrund seiner geschmacklichen Vollkommenheit bietet grüner Spargel zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten. Ob klassisch mit zerlassener Butter zu Schinken und Kartoffeln, als Gemüsebeilage zu Fleisch- und Fischgerichten, in Eintöpfen und Suppen, als Ragout, Auflauf oder als kleine Vorspeise mit Räucherlachs und Rührei – die Rezeptvarianten kennen keine Grenzen. 
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Spargel (weiß)

Spargel ist eine Staude, deren oberirdische Teile im Herbst absterben und die im nächsten Frühjahr aus den Knospen des ausdauernden Wurzelstockes wieder austreibt.
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Spargel ist eine Staude, deren oberirdische Teile im Herbst absterben und die im nächsten Frühjahr aus den Knospen des ausdauernden Wurzelstockes wieder austreibt. Diese mit feinen schuppenförmigen Schutzblättern bedeckten Sprosse sind das, was als Spargel geerntet und als begehrtes Gemüse verzehrt wird. Im Verbrauch an frischem Spargel sind die Deutschen führend innerhalb der EU. 84 % aller Bundesbürger lieben den Genuss frischen Spargels!

Herkunft

Als Ursprungsgebiet werden die Salzsteppen und sandigen Meeresdünen Osteuropas, Vorder- und Mittelasiens vermutet. Heute ist Spargel in ganz Europa, in Nordafrika und in Nordamerika, aber auch in der südlichen Hemisphäre (Peru und Südafrika) anzutreffen. Neben Deutschland sind in Europa Frankreich, Spanien, die Niederlande, Belgien und Griechenland die wichtigsten Anbauländer. Ein erheblicher Anteil an Frischware wird importiert, dabei liegt die Spitze im Mai.

Tipps

Welken und Schrumpfen der Stangen verhindert man, indem man sie in ein mäßig feuchtes Tuch einwickelt. So sind sie einige Tage im Kühlschrank lagerfähig – aber auch hier gilt: Frisch schmeckt's besser! Denn bei jeder Kühllagerung verliert der Spargel an Vitamin C.

Zubereitung

Zum Schälen des Spargels kurz unterm Kopf ansetzen, darauf das untere holzige Ende abschneiden. Beim Kochen sollten die Stangen mit dem Kopf nach oben möglichst aufrecht in einem hohen Topf stehen. Die Kochzeit beträgt ca. 15 Minuten. Spargel mit Kartoffeln, ausgelassener Butter und Schinken ist äußerst beliebt. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Spargelmischgemüse, Eintopf, Spargelpilzgerichte, Spargelauflauf usw. 
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Speisefrühkartoffel

Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze.
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Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze. Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung. Die Knollen sind unterschiedlich groß, rund, oval oder nierenförmig. Die Farbe ist je nach Sorte weißlich, hellgelb, ockergelb, hellrot bis violett. Das Fleisch ist meist weiß oder gelb.

Herkunft

Urheimat sind die Anden-Länder Südamerikas. Dort werden sie seit 2 000 Jahren kultiviert. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kartoffel in Europa eingeführt, als Garten- und Zierpflanze ab 1621 auch in Deutschland. Erst Friedrich der Große erkannte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Heute beträgt die jährliche Inlandsernte um 7 Mio t. Wichtige Anbauländer sind weiter: China, die GUS, Polen, Frankreich, England, Italien und die Niederlande. Kartoffeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Frühkartoffeln kommen ab Ende Februar vor allem aus Italien, Zypern, Ägypten, Marokko und Spanien auf unsere Märkte. Die heimische Ernte beginnt mit den frühesten Sorten Ende Juni. Man unterscheidet zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Sorten.

Zubereitung

Kartoffeln werden nie roh gegessen. Es gibt die Möglichkeit, sie als Pellkartoffeln zuzubereiten, also mit abgebürsteter Schale zu kochen. In der Regel werden Kartoffeln aber geschält und gekocht. Grünverfärbungen der Kartoffelpflanze sollte man unbedingt großzügig wegschneiden, denn sie sind Hinweis auf das giftige Alkaloid Solanin. Beim Kochen sollte man darauf achten, die Kartoffel nicht zu lange im Wasser liegenzulassen, denn dann verliert sie an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten, sind ungezählt. Langeweile kann kaum aufkommen. 
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Speisekartoffel

Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze. Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung.
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Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze. Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung. Die Knollen sind unterschiedlich groß, rund, oval oder nierenförmig. Die Farbe ist je nach Sorte weißlich, hellgelb, ockergelb, hellrot bis violett. Das Fleisch ist meist weiß oder gelb.

Herkunft

Urheimat sind die Anden-Länder Südamerikas. Dort werden sie seit 2 000 Jahren kultiviert. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kartoffel in Europa eingeführt, als Garten- und Zierpflanze ab 1621 auch in Deutschland. Erst Friedrich der Große erkannte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Heute beträgt die jährliche Inlandsernte um 7 Mio t. Wichtige Anbauländer sind weiter: China, die GUS, Polen, Frankreich, England, Italien und die Niederlande. Kartoffeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Frühkartoffeln kommen ab Ende Februar vor allem aus Italien, Zypern, Ägypten, Marokko und Spanien auf unsere Märkte. Die heimische Ernte beginnt mit den frühesten Sorten Ende Juni und setzt sich fort im August mit den mittelfrühen und schließlich im Oktober mit den mittelspäten und späten Sorten. Man unterscheidet zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Sorten.

Zubereitung

Kartoffeln werden nie roh gegessen. Es gibt die Möglichkeit, sie als Pellkartoffeln zuzubereiten, also mit abgebürsteter Schale zu kochen. In der Regel werden Kartoffeln aber geschält und gekocht. Grünverfärbungen der Kartoffelpflanze sollte man unbedingt großzügig wegschneiden, denn sie sind Hinweis auf das giftige Alkaloid Solanin. Beim Kochen sollte man darauf achten, die Kartoffel nicht zu lange im Wasser liegenzulassen, denn dann verliert sie an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten, sind ungezählt. Langeweile kann kaum aufkommen. 
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Spinat

Spinat ist ein 30 cm und höher werdendes zartes Blattgemüse, das mit der Rote Bete und der Melde verwandt ist. Seine fleischigen Blätter bilden eine Rosette. Frühe Aussaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs- und Sommerspinat, spätere den gröberen Winterspinat.
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Spinat ist ein 30 cm und höher werdendes zartes Blattgemüse, das mit der Rote Bete und der Melde verwandt ist. Seine fleischigen Blätter bilden eine Rosette. Frühe Aussaten ergeben den feinblättrigen Frühjahrs- und Sommerspinat, spätere den gröberen Winterspinat. Bei der Unterscheidung von "Blatt-" und "Wurzelspinat" handelt es sich nicht um verschiedene Kulturformen, sondern um unterschiedliche Ernteverfahren.

Herkunft

Als Heimat wird Mittelasien vermutet. Heute wird Spinat weltweit angebaut, mit Ausnahme der Tropengebiete. Die Hauptanbauländer in der EG sind Italien, Frankreich und Deutschland. Spinat ist ganzjährig erhältlich.

Tipps

Bereits zubereiteter Spinat sollte nicht wieder aufgewärmt werden, da sich das im Spinat befindliche Nitrat in Nitrit umwandelt und zu Gesundheitsstörungen führen könnte.

Zubereitung

Spinat sollte nur vorsichtig erwärmt werden um die oben erwähnten Inhaltsstoffe zu erhalten. Oder probieren Sie einmal die vielfältigen Spinatzubereitungsarten der italienischen Küche. 
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Squash

Squash ist eine Kürbisart, die aus einer Kreuzung zwischen Gurke und Kürbis entstanden sein soll. In Amerika zählt Squash zu den verbreiteten Gemüsekürbissen.
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Squash ist eine Kürbisart, die aus einer Kreuzung zwischen Gurke und Kürbis entstanden sein soll. In Amerika zählt Squash zu den verbreiteten Gemüsekürbissen. Die Früchte der rankenden Kriechpflanze sind etwa handgroß, rund, platt; sie ähneln einer "fliegenden Untertasse" oder einem Pilzhut mit unregelmäßig gelapptem Rand. Die Farbe ist meistens weiß, hellgrün oder gelb. Im Geschmack erinnert Squash an Gurke oder Zucchini, nur weniger intensiv.

Herkunft

Squash wurde von den Indianern bereits im vorkolumbianischen Amerika angebaut. Squash ist wärmebedürftiger als Zucchinis und wird in vielen wärmeren Ländern der Erde angebaut, auch in Südeuropa. Aus eigener Produktion wird Squash von Mitte Juli bis Oktober angeboten. Außerdem gibt es ganzjährige Importe aus verschiedenen europäischen Ländern, insbesondere Frankreich ("Sommersquash") und Kenia ("Wintersquash").

Zubereitung

Squash wird immer nur gekocht, gedämpft, gebraten oder gebacken verwendet. Da er keinen ausgeprägten Eigengeschmack besitzt, lässt Squash sich vielseitig verwenden und zusammen mit anderen Gemüsen zu Fleisch- und Fischgerichten anrichten. Zur Zubereitung werden die Früchte gewaschen und ungeschält geschnitzelt, gewürfelt oder in Scheiben geschnitten. Die Kochzeit ist relativ kurz. Gern werden die Früchte auch ausgehöhlt, mit Fleisch oder Gehacktem gefüllt und in Folie im Backofen ausgebacken. 
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Stachelbeere

Stachelbeer-Sträucher werden bis 2 m hoch. Sie sind mit Dornen bewehrt und im Winter kahl. Die einzeln oder paarweise hängenden Stachelbeeren haben etwa die Größe von Kirschen.
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Stachelbeer-Sträucher werden bis 2 m hoch. Sie sind mit Dornen bewehrt und im Winter kahl. Die einzeln oder paarweise hängenden Stachelbeeren haben etwa die Größe von Kirschen. Ihre Schale ist glatt und fest und mit mehr oder weniger borstigen Flaumhaaren bedeckt. Reife Beeren sind von weißlich-grüner, goldgelber, oder hellbrauner bis roter Färbung. Die Früchte sind durchscheinend und mit weißlichen Streifen durchzogen. Das weiche, saftige Fruchtfleisch, voll mit kleinen essbaren Kernen, schmeckt je nach Reifezustand und Sorte sauer bis köstlich süß.

Herkunft

Beheimatet ist die Stachelbeere in Eurasien und Nordafrika. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie in Kultur genommen. Ihr Anbau erfolgt in allen gemäßigten Klimazonen der Welt. Hauptanbauländer sind die Bundesrepublik, Polen, Rumänien, Italien, England, Niederlande und Ungarn. Die Saison beginnt im Mai, steigert sich im Juni, fällt im Juli ab und ist bis September beendet.

Tipps

Stachelbeeren eignen sich sehr gut zum Tiefgefrieren.

Zubereitung

Reife, frische Stachelbeeren sind eine wahre Delikatesse. Vorzüglich eignen sie sich aber auch für Kopmpott, Marmelade, Konfitüre, Gelee, Kaltschalen, Kuchen- und Tortenbelag. 
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Steckrübe (Kohlrübe)

Die Knolle der Steckrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb.
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Die Knolle der Steckrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb. Für Speisezwecke werden die gelbfleischigen Sorten bevorzugt. Die zu Unrecht in den Ruf eines minderwertigen Gemüses gelangte Steckrübe hat einen herbsüßen Geschmack, vergleichbar mit dem der Möhre.

Herkunft

Die Herkunft der Kohlrübe, dieser alten Kulturpflanze, ist unklar. Als Annahme wird eine Kreuzung von Kohlrabi mit der Herbstrübe genannt, entstanden im westlichen Mittelmeergebiet. Heute wird die Steckrübe jedenfalls in allen gemäßigten Klimazonen der Welt angebaut. Unser Markt wird hauptsächlich durch die heimische Produktion bedient. Einige wenige Importe kommen aus den Niederlanden. Die Saison geht von September bis Mai.

Tipps

Aus geschmacklichen Gründen sollte man Steckrüben nicht zu lange lagern. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Steckrüben bis zu 10 Tagen haltbar.

Zubereitung

Steckrüben werden üblicherweise als Warmgemüse verzehrt. Hierzu werden die Rüben gewaschen, dick geschält, geraspelt, in Stifte zerschnitten, in wenig Fett gedünstet oder 40-45 Minuten in Brühe gekocht. Steckrüben ergeben, mit Muskatnuss gewürzt, eine köstliche Beilage zu Fleischgerichten. 
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Steinpilz

Der gewölbte Hut des Steinpilzes misst 8-20 cm im Durchmesser und ist hell- bis kastanienbraun. Die Unterseite ähnelt einem Schwamm.
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Der gewölbte Hut des Steinpilzes misst 8-20 cm im Durchmesser und ist hell- bis kastanienbraun. Die Unterseite ähnelt einem Schwamm. Die Röhren sind im jungen Stadium weißlich, werden später gelbgrün, dunkeloliv bis dunkelbraun. Der weißlich bis bräunliche, bauchige Stiel ist mit einem weißen bis hellbraunen Adernetz gezeichnet. Der Steinpilz ist ein besonders edler Pilz. Sein Aroma ist besonders intensiv.

Herkunft

Der Steinpilz findet sich an Waldrändern und in Laub- und Nadelwäldern. Er kann von Juni bis Oktober geerntet werden. Lieferländer sind neben Deutschland auch Österreich, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien, Litauen, Lettland und Südafrika.

Tipps

Nach dem Einbringen bzw. Einkaufen sofort ausbreiten und luftig lagern, baldmöglichst putzen und zubereiten.

Zubereitung

Gebraten oder gedünstet ergeben Steinpilze ausgezeichnete, eigenständige Gerichte oder ein köstlicher Bestandteil von Pilzragouts, Füllungen und Soßen. 
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Sternfrucht (Karambola)

Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht")
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Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht"). Die Farbe ist durchscheinend grünlichgelb, bei Vollreife kräftig gelb, glatt und wachsartig und die Kanten verfärben sich leicht bräunlich. Das knackige, saftige Fleisch ist aromatisch süßsäuerlich und von intensivem Duft.

Herkunft

Die Karambola ist in Südostasien beheimatet. Aus Malaysia, Israel, Brasilien und Thailand kommt sie ganzjährig auf unsere Märkte.

Tipps

Sternfruchtscheiben sind auch ein vorzügliches Putzmittel für Messinggegenstände: Diese damit einreiben, eine kurze Zeit einwirken lassen und polieren.

Zubereitung

Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr. Sie lassen sich prima für Obstsalate und Süßspeisen verwenden. Die dünne Haut der reifen Frucht läßt sich leicht abziehen, kann aber auch mitgegessen werden. In Sekt oder Cocktails schwimmend sind Karambolas auch ein optischer Hit. 
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Sweetie

Die Sweetie ist eine interessante Novität auf dem Obstmarkt. Sie ist Anfang der 80er Jahre in Israel aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse entstanden. Seit 1985 ist sie auch dem Bundesdeutschen bekannt und erfreut sich wachsender Beliebtheit.
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Die Sweetie ist eine interessante Novität auf dem Obstmarkt. Sie ist Anfang der 80er Jahre in Israel aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse entstanden. Seit 1985 ist sie auch dem Bundesdeutschen bekannt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sie ist groß und oval, wiegt ungefähr 300 bis 1500 g. Unter ihrer dicken, grünen bis gelben Schale steckt ein süß-aromatisches, festes Fruchtfleisch, das aufgrund sehr fester Segmenthäutchen nicht so schnell austrocknet. Die Sweetie schmeckt äußerst süß und aromatisch.

Herkunft

Israel, der Entstehungsort der Sweetie, ist auch bisher der einzige Lieferant für den bundesdeutschen Markt. Die Angebotszeit reicht von September bis Mai.

Tipps

Als Aufbewahrungsort empfiehlt sich die kühle Speisekammer.

Zubereitung

Sweeties werden verwendet wie Orangen und Grapefruits, also in erster Linie zum Frischverzehr, geschält oder gelöffelt. Frisch gepresster Saft schmeckt köstlich erfrischend. Auch für viele leckere Desserts, für Marmeladen usw. sind Sweeties geeignet 
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Tafeltraube

Der Begriff "Traube" bezieht sich auf die charakteristische Wuchsform der einzelnen Beeren in einem traubenartigen Fruchtstand. Die Beeren sind rund, rötlich rot, blau bis schwarzblau.
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Der Begriff "Traube" bezieht sich auf die charakteristische Wuchsform der einzelnen Beeren in einem traubenartigen Fruchtstand. Die Beeren sind rund, rötlich rot, blau bis schwarzblau. Im Gegensatz zu den "Weißen" enthalten die "Blauen" in der Schale den Farbstoff Anthocyan sowie im Allgemeinen mehr Gerbsäure im Fruchtfleisch. Bis zu fünf harte Samenkerne sind im Fruchtfleisch eingeschlossen. Die Wachsschicht auf der Schale entsteht durch den Wechsel zwischen der Luftfeuchtigkeit nachts und der Zufuhr warmer Luft am Tage. Kondensniederschlag verursacht jenen weißen, mehlartigen und abwischbaren Reif. Wenn dieser verdunstet, kommt es zur Wachsschicht, auch "Duftfilm" genannt, ein Zeichen von höchster Güte.

Herkunft

Ursprünglich in Transkaukasien und Mittelasien beheimatet, werden heute Reben in allen Erdteilen angebaut. Trauben gehören zu den wichtigsten Obstarten auf dem internationalen Früchtemarkt. Gut die Hälfte der Traubenernte wird in Europa produziert, wobei Italien, Griechenland und Spanien führend sind. Da die heimischen Reben fast nur für den Frischgenuss meist zu viel Säure enthaltende Keltertrauben liefern, lebt der deutsche Markt überwiegend von Importen, ca. 280 000 t/Jahr. Der weltweite Anbau von Tafeltrauben ermöglicht es dem Handel, sie das ganze Jahr über anzubieten. Die ersten sechs Monate des Jahres erhalten wir die Tafeltrauben der südlichen Hemisphäre, vorwiegend aus Südafrika, Chile, Marokko, Ägypten und Argentinien; von August bis Dezember beliefern uns die europäischen Weinbauländer. Der Höhepunkt der deutschen Einfuhren liegt im September und Oktober.

Tipps

Tafeltrauben regen die Darm- und Nierentätigkeit an und sind wirksam gegen Harnsäureablagerungen, Gicht, Arteriosklerose und andere Beschwerden. Medizinische Traubenkuren wirken entschlackend und gewichtsreduzierend. Tafeltrauben besitzen so viele positive "Nebenwirkungen" wie kaum eine andere Frucht!

Zubereitung

Man verzehrt die vorher mit lauwarmem Wasser von Staub zu befreienden köstlichen und knackigen Tafeltrauben am besten roh. Aber nicht nur zum So-Essen eignen sich Tafeltrauben. Auch auf Obstkuchen, in Salaten oder als Dekoration für kalte Aufschnitt- oder Käseplatten sind Trauben immer wieder ein optischer und kulinarischer Genuss. 
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Tamarillo

Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, sie ist also eine nahe Verwandte unserer Tomate und Kartoffel.
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Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, sie ist also eine nahe Verwandte unserer Tomate und Kartoffel. Die Tamarillo ist eine 8-10 cm lange, eiförmige Beerenfrucht mit glatter Schale. Ihr Fruchtfleisch kann gelb, rot oder dunkelpurpurrot sein und enthält zahlreiche essbare, weiche Samenkerne. Tamarillos haben einen leichtherb süßsäuerlichen Geschmack.

Herkunft

Die Heimat der Tamarillo ist das nördliche Südamerika. Heute wird sie in vielen tropischen und subtropischen Regionen angebaut, u. a. in Neuseeland, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Kenia. In kleineren Mengen kommt sie das ganze Jahr über auf unsere Märkte.

Tipps

Die Tamarillo ist reif, wenn sie auf leichten Druck hin nachgibt und ihre Farbe kräftig rot ist. Frische Tamarillos sollten bald verzehrt werden. Da in der Schale Bitterstoffe liegen empfiehlt es sich, die Frucht kurz zu überbrühen um anschließend die Schale leicht abzuziehen.

Zubereitung

Tamarillos eignen sich zum Rohverzehr, indem man sie wäscht, längs durchschneidet und, je nach Geschmack mit Zucker oder Salz bestreut, auslöffelt. Sie eignet sich als exotische Beigabe zu Obst-, Fleisch-, Fisch- und Geflügelsalaten. Gebacken ist sie außerdem eine raffinierte Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. 
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Tangerine

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art. 
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Temple

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese.
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art.
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Thymian

Thymian ist ein kleiner, 15-50 cm hoch werdender, immergrüner Halbstrauch; seine aufrechten Stängel sind mit ungestielten, kleinen, lanzettförmigen, am Rande etwas eingerollten Blättern versehen.
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Thymian ist ein kleiner, 15-50 cm hoch werdender, immergrüner Halbstrauch; seine aufrechten Stängel sind mit ungestielten, kleinen, lanzettförmigen, am Rande etwas eingerollten Blättern versehen. Von Juni bis September erscheinen die weißlich bis lilarosa gefärbten Blüten. Ihr intensiver Geruch lässt die Wiesen an Juniabenden duften.

Herkunft

Die Heimat dieses schon bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern bekannten und geschätzten Gewächses ist im Mittelmeerraum. Bei uns kommt der Thymian nur gelegentlich wild vor. Anbau erfolgt hauptsächlich in Spanien, Südfrankreich, Italien, Bulgarien, in Osteuropa und in geringem Umfang auch bei uns. Die Saison beginnt mit der Blüte im Juni; ein zweiter Schnitt erfolgt im August.

Tipps

Bei Halsbeschwerden empfiehlt man Thymian als Gurgelmittel.

Zubereitung

Thymian ist das am vielseitigsten verwendbare Gewürz. Hauptsächlich kommt er für die aus den Mittelmeerländern stammenden Gerichte – für sich allein oder im Gemisch mit anderen Gewürzen – zum Einsatz. Die Italiener schätzen Thymian besonders; er harmoniert vortrefflich mit Knoblauch, Oliven, Tomaten und Wein. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Salatsoßen, Marinaden, Quark, Wurstwaren, Pasteten, Pökelfleisch, Rind- und Hackfleisch, Lamm- und Wildbraten, Fisch, Erbsensuppe usw. Thymian sollte immer nur sparsam verwendet werden; er kann mitgekocht werden, ohne an Aroma einzubüßen. 
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Tomate

Die Tomate ist ein frostempfindliches, krautiges, bis 1,50 m hohes Nachtschattengewächs mit mehr oder weniger stark mit Drüsenhaaren besetzten Stängeln und Blättern.
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Die Tomate ist ein frostempfindliches, krautiges, bis 1,50 m hohes Nachtschattengewächs mit mehr oder weniger stark mit Drüsenhaaren besetzten Stängeln und Blättern. Diese verleihen der Pflanze den arteigenen Geruch. An den mehr oder weniger stark verzweigten Stängeln hängen in Trauben gelbe Blüten und die Früchte. Die vielen Tomatensorten unterscheiden sich in Form, Größe und Gewicht der Früchte ganz erheblich.

Herkunft

Tomaten sind eine uralte Kulturpflanze, die von den Indios Mittel- und Südamerikas schon lange vor der Entdeckung der Neuen Welt durch die Spanier angebaut wurde. Christoph Kolumbus brachte sie 1498 nach Europa. Ihren Siegeszug begann sie allerdings erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute ist die Tomate eine der bedeutendsten Gemüsearten überhaupt. Sie werden weltweit, in allen Klimazonen angebaut. Die relativ geringe bundesdeutsche Produktion wird durch ganzjährige Importe aus 20 Ländern gewährleistet, u. a. aus den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Italien, Marokko, und den Balkanstaaten. Die meisten Hauptsorten sind inzwischen auch als Rispentomaten erhältlich. Hierbei wachsen die Tomaten seitlich an den Rispen zu dekorativen, leuchtendroten Strängen.

Hauptsorten

Die "normalen" Tomaten, Rundtomaten genannt, sind die am meisten gefragten Sorten. Größe und Gewicht variieren im Schnitt von 40-75 mm bzw. 50-100 g. Das Fruchtfleisch enthält verhältnismäßig viel Fruchtsäure und hat einen angenehm fruchtigen Geschmack.Fleischtomaten sind größer und wiegen im Schnitt 100-250 g. Sie sind mehr oder weniger unregelmäßig gerippt. Ihr Fleischanteil ist besonders hoch. Außerdem enthalten sie wenig Samenkerne. Fleischtomaten sind schnittfest, enthalten weniger Fruchtsäuren und sind deshalb süß und wohlschmeckend.Cherrytomaten sind kirschgroß, leuchtend scharlachrot oder gelb. Sie sind besonders süß und eignen sich vorzüglich zum Rohgenuss, zum Garnieren von Platten, für Cocktails oder auch zum Einlegen.Ebenfalls wegen ihrer Süße und ihrem konzentrierten Aroma besonders geeignet für Rohverzehr und Salate ist die Flaschentomate. Diese neuerdings stärker gefragten Typen sind meist leuchtend-rot, dickfleischig und kernarm. Sie lassen sich gut schälen und werden deshalb auch meist zum Kochen verwendet.

Tipps

Tomaten sind einige Tage lagerfähig, nur nicht im Kühlschrank! Am besten sind 14° C. Noch grüne, unreife Früchte kann man auf der sonnigen Fensterbank nachreifen lassen. Zum Einfrieren Tomaten enthäuten – so dienen sie als Basis für Suppen und Soßen.

Zubereitung

Tomaten lassen sich roh, in Salaten und Vorspeisen, gedünstet zu Fleisch, in Gemüseeintöpfen, Aufläufen, Pizzen, Saucen, Suppen oder gegrillt, überbacken oder, besonders die großen Fleischtomaten, gefüllt zubereiten. 
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Topinambur

Diese frostharte, ausdauernde Pflanze sieht unserer bekannten Sonnenblume sehr ähnlich. Sie wird ebenfalls 2 bis 3 m hoch, trägt herzförmige Blätter und ab September die großen schönen Blüten
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Diese frostharte, ausdauernde Pflanze sieht unserer bekannten Sonnenblume sehr ähnlich. Sie wird ebenfalls 2 bis 3 m hoch, trägt herzförmige Blätter und ab September die großen schönen Blüten. An den Wurzeln bildet sie, nach Art der Kartoffel, mittelgroße Knollen aus, die sehr unterschiedliche, oftmals seltsame Formen annehmen können: buckelig, spindelförmig, auch birnen- und apfelförmig, an frischen Ingwer erinnernd. Durch ihre hauchdünne hellbraune Schale schimmern die Knollen je nach Sorte weiß, gelb, rot oder violett. Topinambur – in gegartem Zustand – schmeckt nussig, süßlich und etwas artischockenartig.

Herkunft

Topinambur stammt ursprünglich aus Süd- und Nordamerika. Bereits die Indianer verwendeten die Pflanze als Gemüse. Im 17. Jahrhundert brachten Seefahrer die Topinambur nach Frankreich, von wo aus sie auch in andere europäische Länder gelangte. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie jedoch von der Kartoffel verdrängt. Heute wird Topinambur in Nordamerika, in der Sowjetunion, in Asien und in Australien angebaut, in geringem Umfang auch in Europa. Die Inlandserzeugung deckt den geringen Bedarf. Die Ernte der Knollen beginnt im Oktober und dauert bis Mai.

Tipps

Kenner empfehlen, Topinamburknollen niemals wie Kartoffeln zu kochen, da sie dabei Aroma verlieren und fade schmecken.

Zubereitung

Für jede Art des Verzehrs werden die Knollen unter fließendem Wasser sorgfältig gereinigt. Die dünne Haut der Knolle kann, muss aber nicht entfernt werden, da sie gut verdaulich ist. Topinambur wird, fein geschnitzelt, roh zu Salaten oder zu Rohkostgerichten zubereitet. Zum Garen werden die Knollen mit wenig Wasser oder Fett im eigenen Saft gedünstet, gebraten oder gebacken. Danach können sie als Püree oder Gemüse verarbeitet oder in Scheiben geschnitten und mit brauner Butter übergossen werden. Dicke Scheiben oder ganze Knollen können auch, in Panade gewälzt oder von Teig umhüllt, ausgebacken werden. 
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Ugli

Entstanden ist diese Zitrusfrucht aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit, Orange und Tangerine. Die meist runde Frucht mit einem Durchmesser bis zu 16 cm besitzt eine rauhe, schrumpelig-höckerige, unregelmäßig gelbgrüne, dicke Schale.
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Entstanden ist diese Zitrusfrucht aus einer Kreuzung zwischen Grapefruit, Orange und Tangerine. Die meist runde Frucht mit einem Durchmesser bis zu 16 cm besitzt eine rauhe, schrumpelig-höckerige, unregelmäßig gelbgrüne, dicke Schale. Diese Schale umschließt die Frucht recht lose. Das Fruchtfleisch ist orangegelb, schmeckt saftig-süß und enthält wenig Kerne.

Herkunft

Die Heimat dieser Frucht ist Jamaica. Angebaut wird sie in mehreren südamerikanischen Ländern. Importe erreichen uns von Februar bis Juni.

Tipps

Wie alle Zitrusarten unterstützt auch die Ugli das Immunsystem und beugt mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt Infektionskrankheiten vor.

Zubereitung

Uglis werden wie Grapefruit halbiert und ausgelöffelt. Oder die Frucht wird geschält und die leicht voneinander trennbaren Fruchtsegmente werden roh verzehrt. Frisch gepresst ist der Saft besonders köstlich. Als Ergänzung zu Obstsalaten oder als Beigabe zu Fleisch- und Fischgerichten sind Uglis eine außergewöhnliche Bereicherung. 
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Walnuss

Die Walnuss ist die Frucht eines bis zu 30 Meter hohen Baumes. Ähnlich wie bei der Kastanie wird die Frucht von einer fleischigen, lederigen Außenhaut umhüllt, die ungenießbar ist und sich bei der Reife von selbst ablöst oder nach der Ernte entfernt wird.
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Die Walnuss ist die Frucht eines bis zu 30 Meter hohen Baumes. Ähnlich wie bei der Kastanie wird die Frucht von einer fleischigen, lederigen Außenhaut umhüllt, die ungenießbar ist und sich bei der Reife von selbst ablöst oder nach der Ernte entfernt wird. Die eigentliche Nuss hat eine runde bis ovale Form, ist netzig gerunzelt und hell bis dunkelbraun. Die harte Schale besteht aus zwei Hälften, die in Form einer Naht verwachsen sind. In einem vierteiligen Gehäuse befindet sich der hellbraune Kern der Walnuss. Dieser besteht in der Regel aus 2 bis 4 in der Mitte zusammengewachsenen Teilen. Umgeben wird er von einem braunen Häutchen, das das Eindringen von Sauerstoff verhindert.Die verschiedenen Sorten der Walnuss unterscheiden sich hauptsächlich durch die Größe und die Dicke der Schale.

Herkunft

Die Heimat der Walnuss sind die südeuropäischen Länder, außerdem asiatische Länder in den Gegenden um das kaspische Meer sowie Japan und Nordchina. Angebaut wird sie heute in allen mild - gemäßigten Zonen der Erde, wie Frankreich, Italien, Jugoslawien, China und vor allem Kalifornien. Letzerer ist der weltgrößte Walnussproduzent. Für unseren Markt werden die Walnüsse hauptsächlich aus diesen Ländern importiert. Die Ware aus Deutschland spielt nur eine geringe Rolle. Erhältlich sind Walnüsse praktisch ganzjährig, obwohl der Hauptabsatz im Dezember zur Weihnachtszeit stattfindet.

Tipps

Aufgrund des hohen Ölgehalts, sollte man Walnüsse kühl, trocken und luftig lagern.Des Weiteren sind Walnüsse geruchsempfindlich und sollten daher nicht mit geruchsintensiven Lebensmitteln zusammen gelagert werden.

Zubereitung

Hierzulande kennt man die Walnuss klassisch als Nuss zum Knacken und Verzehren. Dann hat sie aber bereits mehrere Vorgänge, wie Waschen und Trocknen durchlaufen. In manchen Gegenden wird sie jedoch noch unreif in Zucker eingemacht oder direkt nach der Ernte ohne jegliche Behandlung genossen. In dieser Form dient sie sehr gut als Beilage zum Wein. Die weiteren Verwendungsmöglichkeiten sind wie bei den meisten Nüssen Backwaren, als Beilage für Gerichte und Desserts und in der Süßwarenherstellung.  Das aus Walnüssen gewonnene Öl gehört zu den besten Würzen für Salate und ist auch dementsprechend teuer. 
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Wassermelone

Die Wassermelone kann 15 kg und mehr an Gewicht erreichen. Ihr Fruchtfleisch enthält noch mehr Wasser als das der Zuckermelone – bis zu 95 %.
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Die Wassermelone kann 15 kg und mehr an Gewicht erreichen. Ihr Fruchtfleisch enthält noch mehr Wasser als das der Zuckermelone – bis zu 95 %. In der warmen Jahreszeit ist die süßliche Wassermelone ein idealer Durstlöscher.

Herkunft

Die Wassermelone wird heute weltweit angebaut: in Südeuropa, Nordafrika, im Süden Rußlands, in den USA, in Südamerika, Japan, China, d. h. in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt. Die wesentlichsten Importe kommen von Mai bis Ende September aus Spanien, Italien, Ungarn, Griechenland und in der Nebensaison aus Panama und Costa Rica.

Tipps

Mit Klarsichtfolie bedeckt, kann man die Schnittflächen der angeschnittenen Wassermelone mehrere Tage im Kühlschrank frisch halten.

Zubereitung

Wassermelonen eignen sich vor allem zum Rohverzehr; dazu die Frucht in Segmente teilen und die nicht essbaren Kerne entfernen. Inzwischen gibt es auch kernarme Sorten, die das Angebot erweitern. Verwendung auch für Obstsalate, Kaltschalen, Sorbets, Desserts oder erfrischende, auch alkoholfreie, Fruchtbowlen. 
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