Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Cardy

Cardy kannten bereits die Ägypter im 4. Jahrhundert v. Chr. In englischen und französischen Küchengärten kam er um 1650 in Mode und auch in Deutschland war er noch im vorigen Jahrhundert weit verbreitet.
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Cardy kannten bereits die Ägypter im 4. Jahrhundert v. Chr. In englischen und französischen Küchengärten kam er um 1650 in Mode und auch in Deutschland war er noch im vorigen Jahrhundert weit verbreitet. Nicht nur im Aussehen, auch botanisch ist Cardy mit der Artischocke verwandt. Die 100-150 cm hoch werdende Pflanze entwickelt eine Rosette von Blättern mit langen silbrig-grau-grünen, bleichsellerieähnlichen Blattstielen. Diese schmecken leicht bitter, nussartig und würzig.

Herkunft

Cardy stammt aus den warmfeuchten Gebieten der südlichen und westlichen Mittelmeerländer und Nordafrikas. Sein Anbau spielt in Spanien, Frankreich, Italien und den USA noch eine Rolle. Am Markt ist Cardy dann, wenn das Angebot an frischem Gemüse im Herbst geringer wird, also von Ende September bis Ende Dezember.

Tipps

Beim Kauf sollte man darauf achten, daß die Stiele fest und knackig sind. Cardy fault rasch, man sollte ihn sofort verwenden.

Zubereitung

Vom Cardy verzehrt man die gebleichten Blattstiele. Darin ist er dem Bleichsellerie, dem Fenchel und Spargel ähnlich. Die Zubereitung geht wie folgt: Staude auseinander teilen, Blätter, hohle Enden und die stangeligen Ränder abschneiden, sodann die Stengel waschen, in Stücke schneiden und sofort in Essigwasser legen, um eine Schwarzfärbung zu verhindern, anschließend 15-20 Minuten kochen, Haut abziehen und fertig garen. Die Rezeptmöglichkeiten sind vielfältig. Empfehlenswert ist die Verwendung als schmackhafte Beilage zu Fleischgerichten, ebenso die Mischung mit anderen Gemüsen.
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Cashew (Kaschu)

Die Cashewnuß wächst auf dem bis zu 10m hohen Cashewbaum. Dessen „Frucht“, der Cashewapfel, ist nichts anderes als der bis 9 cm lange fleischige Fruchtstiel der eigentlichen Frucht, der Cashewnuß
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Die Cashewnuß wächst auf dem bis zu 10m hohen Cashewbaum. Dessen „Frucht“, der Cashewapfel, ist nichts anderes als der bis 9 cm lange fleischige Fruchtstiel der eigentlichen Frucht, der Cashewnuß. Der Cashewapfel ist zwar als Obst verzehrbar und wird auch in der Marmeladen- und Saftindustrie verwendet, ist aber nicht lager- und versandfähig, so dass er bei uns nicht bekannt ist. Die eigentliche Frucht ist die Nuss, die unten aus dem Apfel herauswächst. Ihre Schale ist ungenießbar und giftig. Damit die Nuss geschält werden kann, wird sie an der Sonne oder in Heißluft geröstet. Der Geschmack der ölhaltigen Cashewnuss ist  etwas süßlich.

Herkunft

Die Heimat der Cashewnuss ist Südamerika und Westindien, wo sie auch weiterhin hauptsächlich angebaut wird. Weitere Anbaugebiete sind Zentralamerika, Kenia, Tansania, Mosambik, Ägypten, Vietnam und Sri Lanka. Die Haupterntezeit ist Mai/Juni. Bei uns werden sie ganzjährig angeboten.

Zubereitung

Cashewnüsse schmecken sehr gut als Snack zu Wein und Bier. Auch als Zutat für Müsli, diverse Salate, Soßen und Desserts sind sie sehr geeignet. Ähnlich wie bei Haselnüssen sind sie eine beliebte Backzutat.
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Cassava (Maniok)

Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale.
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Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale. Im Innern sind sie weiß oder gelb und fest. Der Geschmack des Manioks ist recht neutral und mehlig.

Herkunft

Die Urheimat des Manioks liegt im tropischen Teil Amerikas. In Südamerika von Peru bis Südmexiko und in der Karibik wurde diese Pflanze schon vor Jahrtausenden als wichtiges Nahrungsmittel genutzt. Von dort gelangte sie über Spanien nach Afrika und sogar bis nach Asien. Überall in den feuchten Tropen der Welt wird Maniok heute angebaut. Unter den Weltnahrungsmitteln rangiert Maniok an 6. Stelle! Einfuhren aus Brasilien und anderen Anbauländern erreichen uns ganzjährig, zum überwiegenden Teil jedoch als hochwertiges Futtermittel.

Zubereitung

Zum Verzehr wird die Knolle (ähnlich wie Kartoffeln verwendet) gewaschen, geschält, der Länge nach geteilt und die harte Mittelvene herausgelöst. Dann wird sie in Stücke geschnitten, in Salzwasser gekocht und mit pikanter Soße, z.B. aus Olivenöl, Petersilie, Salz und Knoblauch, serviert. Als Beilage zu Fischgerichten wird Maniok in mit Butter bestrichener, gesalzener und gepfefferter Form empfohlen. Gekochter Maniok lässt sich auch  - in Streifen oder Stücke geschnitten - gut braten oder fritieren
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Champignon

Der Champignon ist ein mittelgroßer Lamellenpilz und der beliebteste unter den essbaren Hutpilzen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Farbe der glatten, glänzend-seidigen Haut des Hutes.
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Der Champignon ist ein mittelgroßer Lamellenpilz und der beliebteste unter den essbaren Hutpilzen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Farbe der glatten, glänzend-seidigen Haut des Hutes. Von weiß, cremefarben, gelblich über hellbraun bis sattbraun sind die Variationen vielfältig. Je dunkler die Färbung des Pilzes, desto aromatischer ist sein Geschmack.

Herkunft

Die Heimat des Champignons ist Frankreich, daher auch der Name (franz. Champignon = Pilz). Heute werden Champignons in Spezialbetrieben ganzjährig herangezogen. Die bedeutendsten Champignonlieferanten für unseren Markt sind, neben der deutschen Produktion, Frankreich, Polen, Ungarn und die Niederlande.

Tipps

Champignons können nur kurze Zeit kühl gelagert werden. Der Lagerort sollte nicht nur kühl, sondern auch sonnen- und zugluftgeschützt sein. Die Frische von Champignons erkennt man am geschlossenen Pilzhut.

Zubereitung

Champignons sollten möglichst noch am Tage des Kaufs verarbeitet werden. Dazu schneidet man die Stielenden ab, putzt sie vorsichtig mit einem Papiertuch oder einer kleinen weichen Bürste und beträufelt sie mit Zitronensaft, damit das Fruchtfleisch seine Farbe behält. Champignons lassen sich roh in Salaten, gedünstet oder gebraten als Beilage, sowie in Soßen und Suppen verwenden.
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Charentais-Melone

Die Charentais-Melonen gehören zur großen Familie der Zuckermelonen. Sie sind zwar die kleinsten, aber wegen ihres köstlichen Aromas die begehrtesten Mitglieder.
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Die Charentais-Melonen gehören zur großen Familie der Zuckermelonen. Sie sind zwar die kleinsten, aber wegen ihres köstlichen Aromas die begehrtesten Mitglieder. Die runden, leicht abgeflachten Früchte haben eine glatte, gerippte oder leicht warzenartige Schale. Die Farbe ist weiß bis gelblich oder blaugrün mit dunklen Längsstreifen. Das Fruchtfleisch ist orangefarben und schmeckt ausgesprochen süß-aromatisch. Dadurch wird sie auch die „Königin der Melonen“ genannt.

Herkunft

Melonenpflanzen haben sich vor etwa 3 000 Jahren im tropischen Erdgürtel angesiedelt. Heute gedeihen Melonen in allen wärmeren Ländern. Der Hauptlieferant für die echten Charentais-Melonen ist Frankreich von Juni bis September. In den Wintermonaten kommen auch Lieferungen aus afrikanischen  und süd- und mittelamerikanischen Ländern auf unsere Märkte.

Zubereitung

Zum Rohverzehr die Charentais-Melone halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und das Fruchtfleisch einfach aus der Schale löffeln. Als Vorspeise schmecken diese köstlichen Melonen z. B. hervorragend in Kombination mit Schinken. Vielfältige Möglichkeiten gibt es auch bei der Verwendung für Desserts. Als Zugabe zu Fruchtsalaten, mariniert mit Säften oder Alkohol, als Sorbet, Gelee oder Kaltschale zaubert die Charentais-Melone immer eine erfrischende Note. In vielen pikanten Salaten oder als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten sind diese Melonen ebenfalls äußerst beliebt.
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Chayote

Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses. Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich.
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Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses. Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich. Die dünne Schale ist grün bis gelblich gefärbt, wellig und weich bestachelt. Das Fruchtfleisch ist weiß oder grünlich und von neutralem, gurkenähnlichem Geschmack. Die Chayote besitzt einen einzigen Kern, der zwar genießbar ist, meist jedoch nicht mitgegessen wird.

Herkunft

Chayoten stammen aus den Bergen Mexikos, Mittelamerikas und Brasiliens. Schon bei den Azteken waren sie als alltägliches Gemüse beliebt. Heute werden sie hauptsächlich in Westindien, Mittelamerika, Westafrika und im Mittelmeerraum angebaut. Importe dieser Früchte erreichen uns vorwiegend aus Brasilien (März bis Juni) sowie aus Costa Rica und Kenia (April bis Dezember). Seit einigen Jahren werden sie auch in Deutschland produziert.

Tipps

Da Chayoten einen klebrigen Saft absondern, ist es ratsam, sie unter fließendem Wasser zu schälen.

Zubereitung

Chayoten sind sehr vielseitig verwendbar. Für den Rohgenuß als Salat werden die Früchte geschält, in Scheiben geschnitten, ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit Zitronensaft oder feinem Essig beträufelt. Meistens jedoch werden Chayoten gegart. Dazu die Früchte schälen und den Kern nach Belieben entfernen. Halbierte Früchte brauchen 40-50 Min. Garzeit. Gegarte Früchte können ebenfalls als Salat angerichtet werden. Beliebter ist jedoch die Zubereitung als Warmgemüse, allein oder gemischt mit anderen Gemüsen, als Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten.
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Cherimoya

Die Cherimoya ist die bekannteste und wohlschmeckendste unter den Annonen-Arten. Sie wächst an 3-5 m hohen Bäumen. Die Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht, deren Teilfrüchte äußerlich als Warzen oder Schuppen sichtbar sind.
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Die Cherimoya ist die bekannteste und wohlschmeckendste unter den Annonen-Arten. Sie wächst an 3-5 m hohen Bäumen. Die Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht, deren Teilfrüchte äußerlich als Warzen oder Schuppen sichtbar sind. Die Cherimoya erinnert an grünliche Riesenerdbeeren von der Größe einer Grapefruit. Das Fruchtfleisch, das Feinschmecker als das köstlichste bezeichnen, ist weich, sahneartig, sehr delikat, mild-süß, äußerst wohlschmeckend. Als Vergleich wird häufig "Erbeeren mit Schlagsahne" genannt.

Herkunft

Als Urheimat der Cherimoya gilt das Hochland von Peru und Ecuador. Anbau erfolgt heute hauptsächlich in Chile, Israel, Spanien, Kalifornien, Brasilien, Mexiko und Indien. Unsere Märkte erreichen Importe hauptsächlich von September bis Februar aus Spanien, im November und Dezember aus Israel und Südamerika. Manchmal wird die Cherimoya im Handel auch als Annone angeboten.

Tipps

Unreife Früchte sollten niemals im Kühlschrank nachreifen. Sie bekommen sonst einen Kälteschaden und die Schalen verfärben sich bräunlich.  Wenn sich die Schale ins dunkelgrüne verfärbt und die Frucht weicher wird, der Stielansatz aufplatzt und die Frucht zu „saften“ beginnt, dann kann man sie genießen.

Zubereitung

Zur Verwendung schneidet man die Frucht der Länge nach durch. Die im Fruchtfleisch sitzenden schwarzen Kerne sind hart und ungenießbar; sie müssen entfernt werden. Das Fruchtfleisch ist leicht von der Schale lösbar. Jetzt muss man es nur noch auslöffeln. Weiter kann man sie für Marmeladen, Obstsalate und Fruchtbecher verwenden.
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Chicoree

Seine knackige Frische, der unverwechselbar angenehm herbe Geschmack und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten haben dem Chicoree geholfen, seinen Siegeszug auch in unsere deutschen Küchen anzutreten.
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Seine knackige Frische, der unverwechselbar angenehm herbe Geschmack und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten haben dem Chicoree geholfen, seinen Siegeszug auch in unsere deutschen Küchen anzutreten. Die bis zu 20 cm langen Sprossen sind ein delikates Salatgemüse. Die festanliegenden Blätter bilden einen kompakten weißen Kolben mit bleich-gelblichen Spitzen. Je mehr sich diese grünlich verfärben, desto herber ist der Geschmack.

Herkunft

Die Entdeckung verdanken wir einem glücklichen Zufall. Als belgische Bauern vor über 150 Jahren nach einer reichlichen Ernte Zichorienwurzeln tief in die Erde pflanzten, trieben diese im Winter knackige, herzhaft schmeckende Knospen, die durch den Lichtmangel bleich und zart geblieben waren. Belgien ist auch heute noch der weltweit größte Exporteur von Chicoree; jedoch kommen auch bedeutende Mengen aus den Niederlanden, Frankreich und der heimischen Produktion zu uns. Die Hauptsaison liegt zwischen Oktober und Mai, darüber hinaus ist Chicoree inzwischen das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Um die Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte Chicoree im Gemüsefach des Kühlschrankes, also kühl und dunkel, gelagert werden. Unerwünschte Bitterstoffe entfernt man, indem mit einem spitzen Messer am Wurzelansatz ein möglichst tiefer, kegelförmiger Kern herausgeschnitten wird. Außerdem bitte nicht der direkten Lichteinstrahlung aussetzten, da sich sonst im Chicoree sehr viele Bitterstoffe bilden, die den Chicoree grün verfärben und ihn ungenießbar werden lassen.

Zubereitung

Angerichtet als leckerer, frischer Salat, kombiniert mit anderen Salatarten oder mit Früchten, ist Chicoree bei uns vor allem bekannt. Schade eigentlich, denn das Besondere an Chicoree ist die Vielfalt seiner Zubereitungsmöglichkeiten. Gedünstet und mit Schinken, Käse oder Bechamelsoße gratiniert, geschmort, als Suppe, Auflauf oder gefüllt - so zubereitet ist Chicoree ein ganz besonderer Genuss.
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Chillies

Chillies, Verwandte des Paprikas, sind die Beerenfrüchte eines bis 2 m hoch werdenden Nachtschattengewächses. Chilli-Früchte sind klein, nur 1-5 cm lang, schotenförmig, unreif grün, reif gelb, orangerot bis bräunlich.
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Chillies, Verwandte des Paprikas, sind die Beerenfrüchte eines bis 2 m hoch werdenden Nachtschattengewächses. Chilli-Früchte sind klein, nur 1-5 cm lang, schotenförmig, unreif grün, reif gelb, orangerot bis bräunlich. Im Unterschied zu den Schoten des Gewürzpaprikas sind Chillies nicht nur wesentlich kleiner, sondern auch viel schärfer. Der besonders hohe Gehalt an Capsaicin macht die Chillieschote so teuflisch scharf im Geschmack.

Herkunft

Chillies sind in Südamerika beheimatet. Spanische Entdecker brachten sie nach Europa. Anbau erfolgt heute in fast allen tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas, Afrikas, Indiens, Südostasiens, Chinas, und, in geringerem Umfang, in Süd- und Osteuropa. Chillies werden bei uns fast ausschließlich importiert, schätzungsweise geht man von 250 t im Jahr aus. Leider erfasst die Statistik Chillies und Gewürzpaprika zusammen, weshalb keine genaueren Angaben möglich sind.

Tipps

Die Kerne der Chillies enthalten die Hauptschärfe. Bitte waschen Sie sich die Finger bevor Sie Ihre Augen berühren.

Zubereitung

Die frische, reife Frucht findet in vielerlei Gerichten, besonders der ostasiatischen und südamerikanischen Küche, als Gewürz Verwendung. Chillies dürfen nur in kleinsten Mengen zugegeben und sollten stets mitgekocht werden.
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Chinakohl

Durch die vielerorts eröffneten Chinarestaurants gewinnt der Lieblingskohl der Chinesen auch hier zu Lande immer mehr Freunde.
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Durch die vielerorts eröffneten Chinarestaurants gewinnt der Lieblingskohl der Chinesen auch hier zu Lande immer mehr Freunde. Im Unterschied zu den bekannten Kopfkohlarten besitzt der Chinakohl keinen Strunk, sondern es schließen sich bei ihm die Blätter von selbst zu einem ovalen lockeren Kopf zusammen. Die leichtgewellten Außenblätter sind gelb- bis dunkelgrün, mit breiten weißen Blattrippen; innen ist der Kopf gelb bis goldgelb. Im Geschmack ist Chinakohl angenehm zart, knackig-mild, dezent-kohlartig.

Herkunft

Seit dem 5. Jahrhundert wird Chinakohl in China angebaut. Außer in China findet man verbreiteten Anbau in Japan und in Taiwan. In die USA und nach Europa ist Chinakohl erst Anfang dieses Jahrhunderts gelangt. Hier sind nennenswerte Anbaugebiete außer Deutschland: die Niederlande, Italien, Spanien, Österreich, Polen, Ungarn, Israel und die BRD. Chinakohl ist ganzjährig auf dem Markt.

Tipps

Chinakohl wird auch von Personen gut vertragen, die sonst kohlempfindlich sind.

Zubereitung

Der vielseitig verwendbare Chinakohl besitzt die Vorzüge des Kopfsalates, des Weißkohls, der Endivie und des Wirsings. Ob als Salat oder Warmgemüse - für beide Zwecke ist er gleich gut geeignet. Beliebte Salat-Zutaten sind Apfel- und Apfelsinenstücke, Mandarinen, Kiwi, Pfirsiche u. a. Als Warmgemüse ist die Verwendung wie bei Weißkohl und Wirsing: lose Außenblätter entfernen, das untere Ende nachschneiden, Kopf waschen, Blätter zerteilen oder in Streifen schneiden. Die Garzeit beträgt kaum 10 Minuten. Nun ist der Chinakohl eine besonders schmackhafte Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten.
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Clementine

Clementinen zählen zu den Strauchbeerenfrüchten. Sie sind klein bis mittelgroß, flach oder bauchig. Die glänzende orangene Schale geht etwas schwerer vom Fruchtfleisch ab als bei der Mandarine.
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Clementinen zählen zu den Strauchbeerenfrüchten. Sie sind klein bis mittelgroß, flach oder bauchig. Die glänzende orangene Schale geht etwas schwerer vom Fruchtfleisch ab als bei der Mandarine. Die Fruchtfächer lassen sich aber ähnlich leicht wie bei der Mandarine zerlegen. Das meist kernlose Fruchtfleisch ist sehr saftig, zudem dank eines ausgewogenen Zucker/Säure-Verhältnisses süß und aromatisch. Clementinen duften angenehm.

Herkunft

Die Clementine ist ein Zufallsbastard, der Anfang des Jahrhunderts im Garten des Paters Pierre Clement bei Oran/Algerien entdeckt wurde. Es wird vermutet, dass sie das Produkt von Manderine x Pomeranze sei, aber auch die Tangerine ist im Gespräch, was die Abstammung anbetrifft. Zu den Anbauländern der Clementine zählen heute Algerien, Ägypten, Marokko, Spanien, Italien, Frankreich, Südafrika und Uruguay. Europäische Clementinen sind von November bis Februar auf unserem Markt.

Tipps

Clementinen sollten kernlos sein oder aber nur wenige Kerne aufweisen; eine absolute Kernlosigkeit ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Clementinen mit vielen Kernen heißen deshalb anders; man nennt sie "Monreales".

Zubereitung

Clementinen werden in aller Regel frisch verzehrt. Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit eignen sie sich besonders gut für unterwegs. Als Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten, Tortenbelägen oder Mixgetränken sind sie allseits beliebt. Frisch gepresst, schmeckt der aus ihnen gewonnene Saft herrlich erfrischend.
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Cranberry

Die rote Cranberry ist äußerlich und geschmacklich der heimischen Preiselbeere sehr ähnlich; nur ist sie etwas größer. Sie hat eine kräftig rote Fruchtfarbe und einen angenehm säuerlichen Geschmack.
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Die rote Cranberry ist äußerlich und geschmacklich der heimischen Preiselbeere sehr ähnlich; nur ist sie etwas größer. Sie hat eine kräftig rote Fruchtfarbe und einen angenehm säuerlichen Geschmack.Cranberry- Pflanzen sind kleine, am Boden rankende, immergrüne Halbsträucher, die feuchte Standorte brauchen. Sie können jährlich Früchte tragen und über 100 Jahre alt werden.

Herkunft

Heimat und natürliches Verbreitungsgebiet sind die Nordost- Staaten Amerikas und Kanada, in den letzten Jahren auch Chile, Polen und einige osteuropäischen Staaten.Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Sorten, wobei besonders die amerikanischen "McFarlin", "Searles", "Early Black" und "Howes" weit verbreitet sind. Die Hauptsaison der Cranberry ist von Oktober bis Dezember, wobei sie für den industriellen Bereich ganzjährig lieferbar ist.

Tipps

Aufgrund des hohen Gehaltes an bakteriziden und fungiziden Säuren sind die Beeren besonders lange haltbar.

Zubereitung

Die Verwendung der Cranberry ist sehr vielfältig. Sie können roh als Snack verzehrt, aber auch zu anderen Produkten wie Konfitüren, Gelees, Pudding und Eis weiterverarbeitet werden.
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Curuba

Curuba ist die Beerenfrucht einer immergrünen Rankenpflanze. Sie wird auch Bananen-Passionsfrucht genannt, weil sie einer kurzen, ungekrümmten Banane ähnelt.
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Curuba ist die Beerenfrucht einer immergrünen Rankenpflanze. Sie wird auch Bananen-Passionsfrucht genannt, weil sie einer kurzen, ungekrümmten Banane ähnelt. Sie ist länglich oval, ca. 10 cm lang, 3-4 cm dick und im Querschnitt rund. Die Farbe der Schale wechselt je nach Reifegrad von grün nach hellgelb, es gibt aber auch eine rote Form. Unter der Schale befindet sich eine 5 mm dicke, bei der Reife lederartige Fruchtwand, die als genießbaren Teil zahlreiche Samenkerne umschließt, welche von einem orangefarbenen, saftigen, die eigentliche Pulpe liefernden Samenmantel, sackartig umschlossen sind. Angenehm im Duft, ist die Curuba vollfruchtig, säuerlich aromatisch im Geschmack

Herkunft

Die Curuba ist in den kühleren, aber frostfreien Gebieten der kolumbianischen Anden beheimatet. Die Einwohner sind stolz auf ihre Curuba und betrachten sie als Nationalfrucht. Kultiviert wird sie heute auch in Gebieten mit kühlerem Höhenklima (Venezuela und Peru). Sogar nach Neuseeland ist die Frucht gelangt. Curuba wird das ganze Jahr über per Luftfracht exportiert, mit einer Angebotsspitze im Februar/März und im September.

Tipps

Bei der Verwendung zu Getränken empfiehlt es sich, in einem Mixgerät auf kleinster Stufe die Samen vom Fruchtfleisch zu lösen und dieses dann zu passieren.

Zubereitung

Zum Rohgenuss und für andere Verwendungsarten wird die Frucht längs halbiert. Das Fruchtfleisch kann man auslöffeln, es ist allerdings recht sauer. In ihrer Heimat ist die Curuba beliebt in Milchshakes oder Joghurts, jeweils unter Zugabe von Zucker. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Saft, Gelees, Kaltschalen, Sorbets, Cremes, Desserts, Speiseeis usw.
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