Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

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Gartenkresse

Die Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze, deren eigentliche Erscheinungsform – voll entwickelte Laubblätter und in Trauben erscheinende weiße Blüten – der Verbraucher kaum zu Gesicht bekommt.
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Die Gartenkresse ist eine äußerst rasch wachsende Pflanze, deren eigentliche Erscheinungsform – voll entwickelte Laubblätter und in Trauben erscheinende weiße Blüten – der Verbraucher kaum zu Gesicht bekommt. Wenige Tage nach der Keimung werden die Pflanzen nämlich bereits, nur versehen mit ihren Keimblättern, verkauft. Der Geschmack der Gartenkresse ist rettichartig, herb und pikant.Weitere Informationen finden Sie im Bereich Brunnenkresse.Herkunft Als Heimat der Gartenkresse wird Nord- und Ostafrika sowie Südwestasien angegeben. Sie diente bereits den alten Griechen als Nutzpflanze. Seit der Römerzeit ist sie auch in Mitteleuropa bekannt. Wirtschaftlich bedeutender Anbau wird in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, England, Deutschland und besonders in Dänemark betrieben. Gartenkresse ist ganzjährig erhältlich.

Zubereitung

Während der Winter- und Nachwintermonate mit ihrem geringeren Angebot an frischem Gemüse ist die Gartenkresse eine willkommene Bereicherung des Speisezettels. Sie ist allein kaum als Salat anzurichten, da sie außergewöhnlich kräftig und pfeffrig im Geschmack ist. Aber ein halbes Paket Kresse einem gemischten Salat beigegeben, einige Stängel auf hartgekochte Eier gestreut oder aber auf Quark- oder Butterbrote gelegt, sind ein köstlicher Genuss. 
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Gemüsezwiebel

Die Gemüsezwiebel misst bis etwa 15 cm Durchmesser und hat ein Gewicht von 200 g und mehr. Ihre trockene Schale ist hell, goldbraun bis kupferfarben.
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Die Gemüsezwiebel misst bis etwa 15 cm Durchmesser und hat ein Gewicht von 200 g und mehr. Ihre trockene Schale ist hell, goldbraun bis kupferfarben. Darunter verbirgt sich weißes, saftiges, mildes, leicht süßlich schmeckendes Fruchtfleisch.

Herkunft

Die Gemüsezwiebel stammt aus Spanien. Sie ist eine besonders große Abart der Speisezwiebel. Da sie hohe Wärmeansprüche stellt, wird sie hauptsächlich in südlichen Ländern kultiviert. Gemüsezwiebeln kommen ganzjährig aus Spanien, den Kanaren, Chile und Ägypten auf unsere Märkte.

Tipps

Für eine längere Aufbewahrung sind Gemüsezwiebeln nicht geeignet.

Zubereitung

Die Verwendungsmöglichkeiten der Gemüsezwiebel sind vielfältig: reine Zwiebelsalate, Schmoren und Kochen zu Zwiebelgemüse, auch kombiniert mit Paprika, Suppen, Omeletts, gebackene Zwiebelringe, besonders aber zum Füllen mit Hackfleisch.
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Granadilla / Passionsfrucht

Unter der leuchtend orangefarbenen, festen Schale der Granadilla befindet sich das saftige, geleeartige, äußerst aromatische Fruchtfleisch, das kleine braune, essbare Kernchen umhüllt.
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Unter der leuchtend orangefarbenen, festen Schale der Granadilla befindet sich das saftige, geleeartige, äußerst aromatische Fruchtfleisch, das kleine braune, essbare Kernchen umhüllt. Die ovalen Früchte haben einen Durchmesser von 5-6 cm. Die Granadilla gehört zur Familie der Passionsfrüchte.

Herkunft

Die Hauptproduzenten der Granadillas kommen vorwiegend aus Südamerika. Sie sind aber auch weit verbreitet in Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, Indien, Taiwan, Hawaii, Kalifornien und anderen klimatisch geeigneten Gebieten.

Tipps

Nach dem Kauf sind Granadillas noch gut 2 Wochen kühl lagerbar. Vermischt man das Fruchtfleisch mit der gleichen Menge Zucker und stellt es in einem Schraubglas in den Kühlschrank, so hält es sich sogar wochenlang.

Zubereitung

Zum Rohverzehr kann man die Schale einfach mit den Fingern aufbrechen und das Fruchtfleisch mitsamt den Kernen auslöffeln. Aufgrund des sehr intensiven Aromas lassen sich mit Granadillas hervorragende Fruchtsoßen, Desserts und Eiscremes zubereiten, oder man verwendet das Fruchtfleisch als Beigabe zu Obstsalaten.
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Granatapfel

Der Granatapfel, der sich im Orient allergrößter Beliebtheit erfreut, ist die Scheinbeerenfrucht des 5-8 m hohen, immergrünen Granatapfelbaumes.
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Der Granatapfel, der sich im Orient allergrößter Beliebtheit erfreut, ist die Scheinbeerenfrucht des 5-8 m hohen, immergrünen Granatapfelbaumes. Die gelbbraune bis dunkelrote Frucht ist groß wie ein Apfel und gekrönt mit 6 verhärteten Kelchblattzipfeln. Unter der etwa 5 mm dicken Schale der Frucht befindet sich das geleeartige Fruchtfleisch, das, unterteilt in mehrere Fächer, zahllose, von einer süß-aromatischen Samenschale umhüllte Kerne beherbergt.

Herkunft

Die Heimat des Granatapfelbaumes reicht von Vorderasien bis zum Himalaja. Sein Anbau findet in Afghanistan, im Iran, in Spanien, Italien, Israel, auf den Kanaren, Madeira Zypern und  in Kalifornien statt. In der zweiten Jahreshälfte sind Granatäpfel ständig auf dem Markt; von Oktober bis Dezember aus Spanien, Türkei und Italien, von Juni bis Oktober aus Israel und anderen Mittelmeerländern. Sorten gibt es zwar viele, für den Handel ist dies aber unrelevant.

Tipps

Vorsicht! Die in der Frucht befindliche Gerbsäure verursacht auf Kleidung bräunliche, kaum zu beseitigende Flecken.

Zubereitung

Zur Verwendung schneidet man die harte, ungenießbare Schale des Granatapfels vom Kelch zum Stiel mehrfach ein. Dann zieht man die Spalten ab, um das Innere der Frucht freizulegen. Allerdings kann man die Frucht auch einfach in der Mitte durchschneiden. Die Kerne beeinträchtigen den Genuss etwas; normalerweise kaut man sie aus. Natürlich lassen sich Granatäpfel auch auspressen; der gewonnene Saft schmeckt angenehm süß bis feinsäuerlich. Weitere Verwendung finden Saft und Samenhüllen zu Obstsalaten, Eisbechern, Granatapfelcreme usw. Ein besonderer Party Gag ist es, wenn man den Granatapfel leicht vorkühlt, ihn anschließend auf einer harten Fläche rollt bis sich der Saft innen löst, dann ein kleines Loch hinein bohrt, einen Strohhalm rein steckt und ihn austrinkt.
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Grapefruit

Der Volksmund unterscheidet oft nicht zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Pampelmusen sind mit einem Durchmesser von bis zu 25 cm und einem Gewicht von bis zu 6 kg die größten aller Zitrusfrüchte.
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Der Volksmund unterscheidet oft nicht zwischen Grapefruit und Pampelmuse. Pampelmusen sind mit einem Durchmesser von bis zu 25 cm und einem Gewicht von bis zu 6 kg die größten aller Zitrusfrüchte. Während Pampelmusen bei uns kaum importiert werden, wächst die Zahl der Grapefruit-Freunde ständig. Unterschieden wird bei Grapefruit zwischen den weißfleischigen, meist europäischen Sorten, die überwiegend etwas herber sind, den milden roséfarbenen Sorten und den ebenfalls lieblichen rotfleischigen Grapefruit.

Herkunft

Die Grapefruit – aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange entstanden – wird heute in allen Zitrus-Anbauländern angebaut. Die wichtigsten Anbau- und Exportländer sind die USA mit 60% der Weltproduktion, alle Mittelmeerländer sowie Südafrika und Südamerika für Sommer-Grapefruit. Die Saison für Grapefruit ist ganzjährig.

Tipps

Roséfarbene Ruby-Red-Grapefruits sind die ideale Frühstückfrucht. Trotz des typischen Grapefruitgeschmacks und der vollen diätetischen Wirkung sind Ruby-Red-Grapefruits weder bitter noch herbe und werden durch ihre geschmacklichen Vorzüge deshalb auch allen schmecken, denen eine Grapefruit bisher zu herbe war.

Zubereitung

Zur Zubereitung wird die Frucht quer durchgeschnitten. Mit einem Messer trennt man die einzelnen Fruchtfleischsegmente voneinander, die dann leicht aus der Schale gelöffelt werden können. Ruby-Red-Grapefruits sind aber nicht nur zum Rohverzehr, sondern auch für Süßspeisen, Salate oder als pikante Zutat für viele herzhafte Gerichte geeignet. Oder einfach auspressen und den Fruchtsaft pur genießen.
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Grünkohl

Grünkohl ist ein Blattkohl. Sein unverzweigter Spross bildet an der Spitze eine offene Blattrosette. Die großen, länglichen Blätter kräuseln sich je nach Sorte mehr oder weniger.
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Grünkohl ist ein Blattkohl. Sein unverzweigter Spross bildet an der Spitze eine offene Blattrosette. Die großen, länglichen Blätter kräuseln sich je nach Sorte mehr oder weniger. Genauso verhält es sich mit der Farbe, die bei frühen Sorten meist hellgrün, bei späteren dunkelgrün bis blaugrün ist. Der Geschmack des Grünkohls ist angenehm würzig und süßlich-herb.

Herkunft

Die Heimat des Grünkohls liegt im östlichen Mittelmeerraum. Trotz bescheidener Ansprüche an Klima und Boden hat er weltweit keine größere Verbreitung erlangt. Der Hauptanbau des Grünkohls erfolgt in den Niederlanden, England, Skandinavien und vor allem in Norddeutschland. Unser Markt wird fast vollständig von der inländischen Produktion abgedeckt. Die Saison geht von Ende September bis Februar/März.

Tipps

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Grünkohl bis zu einer Woche haltbar.

Zubereitung

Grünkohl wird hauptsächlich gedünstet oder geschmort verzehrt. Dazu wird er vorher gut gewaschen, die harten Stiele schneidet man heraus und blanchiert den Kohl in Salzwasser, gut ausdrücken und mehr oder weniger grob zerhacken. Nicht zu lange kochen, da er dann seinen Vitamin C-Gehalt verliert. Der so zubereitete Grünkohl wird mit Kartoffeln und Schweinefleisch oder deftigen Wurstwaren gegessen. Eine typisch norddeutsche Spezialität ist das "Kohl und Pinkel"-Essen, wobei Grünkohl mit deftigem Fleisch und der Pinkelwurst (Grützwurst) in fröhlicher Runde verzehrt wird.
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Guave

Guaven wachsen an strauchartigen, 3-6 m hohen Bäumen. Die apfel- oder birnenförmigen Früchte haben einen Durchmesser von 3-12 cm. Ihre weiche, wachsartige Schale ist von gelber Färbung mit einer Ahnung von Weiß oder Rosa.
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Guaven wachsen an strauchartigen, 3-6 m hohen Bäumen. Die apfel- oder birnenförmigen Früchte haben einen Durchmesser von 3-12 cm. Ihre weiche, wachsartige Schale ist von gelber Färbung mit einer Ahnung von Weiß oder Rosa. Das Fruchtfleisch kann weiß, weißgrün, lachsfarben bis rötlich sein. Um die Fruchtachse angeordnet, befindet sich die voller Kerne steckende Pulpe. (Mittlerweile gibt es kernarme Züchtungen.) Der Geschmack der herrlich duftenden Guave wird oft als eine Mischung von Birne, Quitte und Feige beschrieben.

Herkunft

Die Heimat der Guave liegt in den tropischen Gebieten Amerikas. Anfang des 17. Jahrhunderts nach Asien gebracht, verbreitete sie sich in alle Länder der Tropen und Subtropen. Ihr Anbau erfolgt heute in Südafrika, Südamerika, Mexiko, Indien und in einigen Mittelmeerländern. Guaven sind das ganze Jahr über erhältlich, in der Hauptsache aus Brasilien, aber auch (ergänzend im Herbst) aus Israel, Südafrika, Kalifornien, Florida, Thailand, Indien und Pakistan.

Tipps

Die druckempfindlichen Früchte sind kaum lagerfähig.

Zubereitung

Die Guave wird hauptsächlich als Frischobst verzehrt. Man kann sie wie Äpfel essen, wobei man sie aber am Besten schält, oder man gibt sie zerkleinert Obstsalaten bei, nutzt sie als Kuchenbelag oder als Aromaträger in Quarkspeisen. Als Regel gilt: Alle Rezepte für die Quitte sind auch auf die Guave anwendbar.
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Gurke

Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse in sehr verschiedenen Formen und Größen. Salatgurken werden bis zu 40 cm lang und ca. 10 cm dick.
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Bei der Gurkenpflanze handelt es sich um ein Fruchtgemüse in sehr verschiedenen Formen und Größen. Salatgurken werden bis zu 40 cm lang und ca. 10 cm dick. Sie sind meist gleichmäßig geformt, manchmal walzenförmig oder an den Enden verjüngt, sowie von glatter, mäßig geriefter Schale.

Herkunft

Gurken waren bereits den Griechen und Römern bekannt. In das nördlichere Europa drangen sie erst im Mittelalter vor. Aufgrund ihrer subtropischen Heimat haben Gurken hohe Ansprüche an den Standort, vor allem in Bezug auf Wärme. Salatgurken werden weltweit angebaut, überwiegend in Gewächshäusern. Die bedeutendsten Anbauländer in Europa sind die Mittelmeerländer, die Niederlande und Deutschland. Importe kommen, um ein ganzjähriges Angebot zu gewährleisten, größtenteils aus den Niederlanden, Griechenland und Spanien.

Tipps

Beim Einkauf sollte man auf eine glatte, gleichmäßig ausgefärbte Schale und ein stumpfes Ende der Frucht achten. Farbaufhellungen sind ein Zeichen für Überreife.

Zubereitung

Gurken können geschält und ungeschält verwendet werden. Bei uns werden Gurken hauptsächlich roh in Salaten verzehrt, allein für sich oder zusammen mit anderen Gemüsen wie Tomaten, Blattsalaten, Bohnen, Paprika u. a., mit Dill und anderen Kräutern gewürzt. Aber auch in der warmen Küche sind sie als Schmorgemüse oder gefüllt mit pikanter Fleischfüllung, sehr beliebt.
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