Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

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Haselnuss

Die Haselnuss wächst am bis zu 7 Meter hohen Haselnussstrauch. Charakteristisch ist ihre relativ dicke, harte Schale, in der sich der genießbare Kern befindet.
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Die Haselnuss wächst am bis zu 7 Meter hohen Haselnussstrauch.  Charakteristisch ist ihre relativ dicke, harte Schale, in der sich der genießbare Kern befindet. Dieser ist kugelig-rund und von einer bräunlichen Haut umhüllt.  Man unterscheidet Haselnüsse hauptsächlich zwischen den rundlichen Zellernüssen und den länglichen Lambertsnüssen, wobei die Lambertsnüsse als geschmacklich hochwertiger gelten.

Herkunft

Seit Urzeiten wächst die Haselnuss in einem Gebiet von Europa bis nach Kleinasien. Heute wird sie hauptsächlich im Mittelmeerraum angebaut. Außerdem befinden sich noch bedeutende Anbaugebiete in den USA und in Osteuropa.  Ab Mitte August beginnt die Haselnuss zu reifen. Die Hauptimportländer sind für uns die USA (Oregon), die Türkei und Frankreich, aus der die Haselnuss ganzjährig importiert wird.    

Tipps

Ungeschält sind Haselnüsse deutlich länger haltbar, am besten, wenn sie luftig gelagert werden.

Zubereitung

Die Haselnuss kann man knacken und allein genießen. Sie bereichert aber auch sehr gut Obstsalate. Sehr nützlich kann sie auch als Zutat für Backwaren sein. 
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Heidelbeeren

Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen, kräftigen Sträuchern. Ihre Beeren sind größer als die ihrer wild wachsenden Verwandten
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Kulturheidelbeeren wachsen im Gegensatz zu unseren heimischen Waldheidelbeeren an bis zu 2 m hohen, kräftigen Sträuchern. Ihre Beeren sind größer als die ihrer wild wachsenden Verwandten. Die Schale der Beeren ist blauschwarz, das Fruchtfleisch dagegen ist hell mit rötlichem Fruchtsaft. Beim Verzehr bekommt man daher kaum einen blauen Mund. Der Geschmack der Früchte ist süß-säuerlich mit feinem Waldaroma.

Herkunft

Heidelbeeren wachsen vor allem auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis bis in die Mittelmeerländer. Die ersten europäischen Beeren kommen Anfang April aus Spanien und lösen damit direkt die Versorgung aus der Südhalbkugel (Chile, Argentinien, Neuseeland, Australien und Südafrika) ab. Neben der einheimischen Produktion erreichen uns außerdem Heidelbeeren aus den Niederlanden, Frankreich, Polen, Rumänien, Ungarn und Italien. Die Erntezeit geht von Juni bis September.

Tipps

Die ungewaschenen Früchte lassen sich bei niedrigen Temperaturen einige Tage im Kühlschrank lagern.

Zubereitung

Heidelbeeren vor der Zubereitung kalt abbrausen und abtropfen lassen. Sie eignen sich sowohl zum Frischverzehr wie auch als Beigabe in Obstsalaten, zu Speiseeis, Puddings, Omeletts oder in Fruchtkaltschalen. Gezuckert mit Milch, Schlagsahne, Quark oder Joghurt sind sie eine köstliche, erfrischende Delikatesse. Da der Saft der Heidelbeeren besonders gut gelierfähig ist, lassen sich daraus hervorragend Marmeladen oder Gelees zubereiten.
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Himbeere

Die herrlich saftigen und süßen Himbeeren wachsen an bis zu 2 m hohen dornigen Halbsträuchern. Botanisch gesehen sind Himbeeren Sammelfrüchte, d. h. mehrere kleine, behaarte Steinfrüchte sitzen auf einem Fruchtboden, von dem sie sich während der Reifung leicht lösen
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Die herrlich saftigen und süßen Himbeeren wachsen an bis zu 2 m hohen dornigen Halbsträuchern. Botanisch gesehen sind Himbeeren Sammelfrüchte, d. h. mehrere kleine, behaarte Steinfrüchte sitzen auf einem Fruchtboden, von dem sie sich während der Reifung leicht lösen. Unsere Gartenhimbeere erreicht einen Durchmesser von etwa 2 cm, die Wildform hingegen nur 0,5-1 cm. Die meisten Sorten der runden und länglichen Himbeere sind von intensiv roter Farbe. Unter den heimischen Obstarten ist ihr Aroma einzigartig.

Herkunft

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Himbeere ist riesig. Sie wächst wild im mittleren und nördlichen Europa, in Asien und im nordöstlichen Nordamerika. Fast überall, wo sie verbreitet ist, wird sie auch erwerbsmäßig angebaut. Die Saison für Himbeeren geht von Juni bis September. Die besonders aromatischen Waldhimbeeren werden gewerblich gesammelt im Bayrischen Wald, in Polen und in den Balkanländern. Unsere Märkte werden hauptsächlich mit kultivierte Früchte aus Italien, Ungarn, Spanien, Rumänien und der heimischen Produktion beliefert.

Tipps

Die Himbeere ist leicht verderblich. Eine längere Aufbewahrung dieser Weichfrucht ist deshalb nicht ratsam. Sie eignet sich aber sehr gut zum Einfrieren.

Zubereitung

Himbeeren werden entweder roh verzehrt oder sofort verarbeitet. Verwendung findet diese köstliche Frucht in Kaltschalen, Obstsalaten, Eis, Pudding, Roter Grütze, Kuchen, Marmelade, Rumtöpfen usw.
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