Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Kaki

Der aus dem Griechischen kommende Gattungsname "Diospyros", übersetzt "Göttliches Feuer", charakterisiert die intensive, von gelborange bis tiefrot leuchtende Farbe der Kaki auf das treffendste. In ihrer Beschaffenheit ähnelt die Kaki einer Tomate.
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Der aus dem Griechischen kommende Gattungsname "Diospyros", übersetzt "Göttliches Feuer", charakterisiert die intensive, von gelborange bis tiefrot leuchtende Farbe der Kaki auf das treffendste. In ihrer Beschaffenheit ähnelt die Kaki einer Tomate. Unter der dünnen Haut steckt ein geleeartiges Fruchtfleisch mit 8 bis mehr Kernen. Ihr süßes, birnen- und aprikosenartiges Aroma entfaltet die Kaki erst im überreifen Zustand; dann hat das Fleisch seinen hohen Gehalt an Gerbstoff (Tannin) verloren und damit seine zusammenziehende Wirkung. Eine besonders schmackhafte Sorte unter den Kaki-Früchten stellen die Neuzüchtungen  Sharon und Persimon dar (die wiederum mit der Schale verspeist und auch etwas fester mit „Biss“ gegessen werden können); geschmacklich erinnert diese Kernlose an Quitte, Birne und Aprikose.

Herkunft

Die Heimat der Kaki ist in Japan, wo sie zu den beliebtesten Früchten überhaupt zählt, außerdem in Süd-Korea und China. Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad wird sie mittlerweile auch in Israel, Italien, Frankreich, Australien, Neuseeland, Brasilien, Peru, Chile und anderen subtropischen Ländern kultiviert. Importe von Kakis erreichen uns von Oktober bis Dezember aus Italien (Kaki) und Spanien (Sharon und Persimon), von Mitte November bis Ende Februar aus Israel ("Sharon") und von März bis Juli in der Hauptsache aus Brasilien.

Tipps

Noch feste Kakis können im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen aufbewahrt werden; bei reifen Früchten ist das anders, sie sollten schnell verbraucht werden, da sie sonst mit zunehmender Reife matschig werden.

Zubereitung

Die Kaki ist ein Beispiel dafür, dass nicht immer das Aussehen einer Frucht den Geschmack bestimmt. Die Kakifrucht ist nämlich erst im überreifen Stadium am geschmacklichen Zenit angelangt, was wohl zu der anfänglichen Ablehnung dieser Frucht gegenüber beigetragen hat. Kakis verzehrt man roh und ohne Schale. Bei Sharon und Persimon kann die Schale mitgegessen werden. Der Eigengeschmack wird durch Zugabe von etwas Zitronensaft positiv unterstützt. Zahlreich sind die Verwendungsmöglichkeiten zu Obstsalaten, Kompotten, Konfitüren, Mus, Quarkspeisen usw. 
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Kaktusfeige

Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen, etwa gänseeigroßen, essbaren Beerenrüchte der Opuntien. Unter ihrer stacheligen Haut befindet sich ein zartsüßes, saftiges Fruchtfleisch.
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Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen nennt man die ovalen, etwa gänseeigroßen, essbaren Beerenrüchte der Opuntien. Unter ihrer stacheligen Haut befindet sich ein zartsüßes, saftiges Fruchtfleisch. Die Schale weist, je nach Reifegrad, eine grüne, rötliche, lachsfarbene, gelbe oder tiefbraune Farbe auf. Sie ist besetzt mit kleinen, warzenartigen Erhebungen, auf denen zahlreiche feine, fast unsichtbare Stachelhärchen sitzen. Das erfrischende, fein säuerlich schmeckende Fruchtfleisch ist gelborange bis rot, durchsetzt mit kleinen, essbaren Kernen. Der Geschmack ist süß bis leicht säuerlich und erinnert an den der Birne.

Herkunft

Die Heimat der Kaktusfeige ist vermutlich Mexiko. Heute erfolgt der systematische Anbau in Mittel- und Südamerika, in Kalifornien, Australien, Südafrika und den meistern Mittelmeerländern. Hauptlieferant für unsere Märkte ist Italien (Juli bis November), daneben liefern noch viele andere Länder wie Israel, Spanien, Südafrika usw. die somit ganzjährig erhältliche Frucht.

Tipps

Kaktusfeigen dürfen nie mit bloßen Händen angefasst werden. Am besten trägt man beim Schälen der Früchte Küchenhandschuhe. Es gibt jedoch auf unseren Märkten auch gebürstete Früchte, denen die Stacheln weitgehend entfernt wurden. Trotzdem Vorsicht!

Zubereitung

Zum Essen wird die Kaktusfeige der Länge nach halbiert und einfach ausgelöffelt. Die mexikanische Variante geht so: Frucht auf eine Gabel spießen, an beiden Enden je eine flache Scheibe abschneiden, die Fruchthaut mit einem Messer der Länge nach bis ins Fleisch aufschlitzen und abziehen. Das Fruchtfleisch kann man dann in Scheiben oder Stücke geschnitten servieren. Am besten schmecken die Früchte gut gekühlt und mit Limettensaft beträufelt. Andere Verwendungsmöglichkeiten: Obstsalate, Salate mit Schinken, Geflügel, Räucherforellen, Scampis, für Sorbets, Kompott, Eiscreme usw. 
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Kapstachelbeere (Physalis)

Die Kapstachelbeere zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle, der vergrößerte Blütenkelch, birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht.
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Die Kapstachelbeere zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle, der vergrößerte Blütenkelch, birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht. Die grünlichgelben bis leuchtendgelben, saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma.

Herkunft

Die Heimat der Kapstachelbeere ist die Andenregion zwischen Venezuela und Chile. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie am Kap der guten Hoffnung, dem Vorgebirge an der Südspitze Afrikas, eingeführt und fand dort großen Anklang, deshalb der Name. Hauptexportländer für Europa sind Kolumbien, Südafrika, Ecuador und Madagaskar. Kapstachelbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Kapstachelbeeren sind auch sehr gut zum Tiefgefrieren geeignet.

Zubereitung

Kapstachelbeeren aus der Hülle lösen, waschen und roh verzehren. Die kleinen Samenkerne darf man mitessen. Besonders lecker sind Kapstachelbeeren in Obstsalaten, Desserts oder als Kuchenbelag. Sie werden auch häufig „schokoliert“ und bei Desserts verwendet. 
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Karambola (Sternfrucht)

Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht").
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Die Karambola ist eine längliche Frucht von ca. 7-12 cm mit scharfkantigen Längsrippen. Schneidet man die Frucht in Scheiben, entstehen sehr dekorative Sterne ("Sternfrucht"). Die Farbe ist durchscheinend grünlichgelb, bei Vollreife kräftig gelb, glatt und wachsartig und die Kanten verfärben sich leicht bräunlich. Das knackige, saftige Fleisch ist aromatisch süßsäuerlich und von intensivem Duft.

Herkunft

Die Karambola ist in Südostasien beheimatet. Aus Malaysia, Israel, Brasilien und Thailand kommt sie ganzjährig auf unsere Märkte.

Tipps

Sternfruchtscheiben sind auch ein vorzügliches Putzmittel für Messinggegenstände: Diese damit einreiben, eine kurze Zeit einwirken lassen und polieren.

Zubereitung

Karambolas sind erfrischende Früchte für den Rohverzehr. Sie lassen sich prima für Obstsalate und Süßspeisen verwenden. Die dünne Haut der reifen Frucht läßt sich leicht abziehen, kann aber auch mitgegessen werden. In Sekt oder Cocktails schwimmend sind Karambolas auch ein optischer Hit. 
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Karotte

Karotten bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot)
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Karotten bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot). Die kurzen, rundlichen, stumpfen Sorten nennen wir Karotten. Botanisch sind Möhren und Karotten aber das Gleiche. Die Möhre/Karotte hat einen fein süßlichen, aromatischen Geschmack.

Herkunft

Das Heimatgebiet der Möhre ist weit verbreitet; Wildformen wachsen in Europa und Asien. Mit einer Anbaufläche von ca. 468 000 ha und einer Gesamtproduktion von rund 5,4 Mio t ist die Möhre eine der wichtigsten Gemüsearten überhaupt. Der Anbau findet praktisch in allen Ländern der Welt statt. Neben der deutschen Produktion importieren wir Möhren vor allem aus Italien, Spanien, den Niederlanden und Frankreich.

Tipps

Die Haltbarkeit von Möhren ist gering. Im Kühlschrank bleiben Sie zwar einige Tage frisch – dann vorher das Laub entfernen – aber "Frisch schmeckt´s am Besten".

Zubereitung

Zum Rohverzehr eignen sich am besten die frühen Möhren, ob frisch aus der Hand, als Salat, auf Rohkostplatten oder als Saft ausgepresst. Häufiger ist aber die Verwendung der Möhre gekocht oder geschmort als Warmgemüse, Möhreneintopf, Möhrenauflauf oder zusammen mit anderen Gemüsen, z.B. mit Erbsen und Spargel, als "Leipziger Allerlei". 
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Kartoffel (Speisekartoffel)

Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze.
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Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Kartoffeln sind verdickte Teile der unterirdischen Sprosse der einjährigen Kartoffelpflanze. Diese dienen der Reservenährstoffspeicherung. Die Knollen sind unterschiedlich groß, rund, oval oder nierenförmig. Die Farbe ist je nach Sorte weißlich, hellgelb, ockergelb, hellrot bis violett. Das Fleisch ist meist weiß oder gelb.

Herkunft

Urheimat sind die Anden-Länder Südamerikas. Dort werden sie seit 2 000 Jahren kultiviert. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Kartoffel in Europa eingeführt, als Garten- und Zierpflanze ab 1621 auch in Deutschland. Erst Friedrich der Große erkannte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Heute beträgt die jährliche Inlandsernte um 7 Mio t. Wichtige Anbauländer sind weiter: China, die GUS, Polen, Frankreich, England, Italien und die Niederlande. Kartoffeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Frühkartoffeln kommen ab Ende Februar vor allem aus Italien, Zypern, Ägypten, Marokko und Spanien auf unsere Märkte. Die heimische Ernte beginnt mit den frühesten Sorten Ende Juni und setzt sich fort im August mit den mittelfrühen und schließlich im Oktober mit den mittelspäten und späten Sorten. Man unterscheidet zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligkochenden Sorten.

Zubereitung

Kartoffeln werden nie roh gegessen. Es gibt die Möglichkeit, sie als Pellkartoffeln zuzubereiten, also mit abgebürsteter Schale zu kochen. In der Regel werden Kartoffeln aber geschält und gekocht. Grünverfärbungen der Kartoffelpflanze sollte man unbedingt großzügig wegschneiden, denn sie sind Hinweis auf das giftige Alkaloid Solanin. Beim Kochen sollte man darauf achten, die Kartoffel nicht zu lange im Wasser liegenzulassen, denn dann verliert sie an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die Möglichkeiten, Kartoffeln zuzubereiten, sind ungezählt. Langeweile kann kaum aufkommen. 
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Kerbel

Kerbel ist ein 30-60 cm hoch werdendes, petersilienähnliches Kraut mit dünnen Stängeln und mehrfach gefiederten hellgrünen, angenehm duftenden Blättern.
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Kerbel ist ein 30-60 cm hoch werdendes, petersilienähnliches Kraut mit dünnen Stängeln und mehrfach gefiederten hellgrünen, angenehm duftenden Blättern. Einige glattblättrige Formen haben Ähnlichkeit mit dem giftigen Schierling, bei krausblättrigen Typen ist keine Verwechslung möglich. Im Juni erscheinen die weißen Blüten. Der Geschmack des Kerbels ist angenehm süßlich, zart anis- oder fenchelähnlich.

Herkunft

Kerbel stammt aus Südosteuropa, Südrußland und Westasien. Anbau findet in ganz Europa, im Mittelmeerraum und in den USA statt. Von größerer Bedeutung ist Kerbel aber nur dort, wo er als frisches, unentbehrliches Küchenkraut verwendet wird, z. B. in Frankreich oder Belgien. Bei uns ist der Anbau von Kerbel im großen Stil nicht von Interesse. Ab März beginnt die Aussaat; drei Wochen danach ist Kerbel am aromatischsten. Durch wiederholte Folgeaussaaten ist es möglich, frischen Kerbel bis in den Oktober hinein anzubieten.

Tipps

Im Kühlschrank ist Kerbel einige Tage haltbar. Auch zum Einfrieren ist er geeignet. Noch ein Hinweis: Es empfiehlt sich weniger, Kerbel getrocknet zu kaufen, denn beim Trocknen verliert er viel an Farbe, Aroma und Geschmack.

Zubereitung

Frischer Kerbel eignet sich hervorragend als Belag fürs Butterbrot, zum Würzen von Salaten, Gemüsen, Fleisch- oder Fischgerichten; vor allem aber zur Bereitung der berühmten Kerbelsuppe. Zudem passt das feine Aroma dieses Krautes in jede Kräutersoße, zu Quark, Joghurt, Käsegerichten, zur Herstellung von Kräuterbutter usw. Auch zum Garnieren von kalten Platten ist Kerbel empfehlenswert. 
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Kirsche

Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen. Jeder kennt sie. Die rundlichen Früchte sind verschiedenfarbig: gelb, rötlich bis fast schwarz
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Die zum Steinobst zählenden Kirschen wachsen an bis zu 20 m hohen Bäumen. Jeder kennt sie. Die rundlichen Früchte sind verschiedenfarbig: gelb, rötlich bis fast schwarz. Der Fruchthandel unterscheidet zwischen Süßkirschen, Sauerkirschen und süßsauren Bastardkirschen, wobei letztere weniger von Bedeutung sind.

Herkunft

Die Heimat der bereits bei den Römern bekannten Kirsche ist das gesamte europäische und asiatische Festland. An der Entstehung der zahllosen zeitgenössischen Kulturformen sind in der Hauptsache die Vogelkirsche und Wildformen der Sauerkirsche beteiligt gewesen. Kirschen werden heute weltweit in der gemäßigten Zone angebaut. Europa ist mit 75 % an der Weltproduktion beteiligt, wobei Italien und Deutschland führend sind. An Bedeutung gewinnt der Anbau in den osteuropäischen Staaten. Obwohl die heimische Ernte beachtlich ist, werden noch erhebliche Mengen importiert, u. a. aus Italien, Spanien, Türkei, Frankreich, Griechenland und Ungarn. Die Hauptsaison für Kirschen ist bei uns Juni/Juli.

Tipps

Kirschen – entsteint oder nicht – eignen sich exzellent zum Einfrieren.

Zubereitung

Süßkirschen ("Tafelkirschen") werden in der Hauptsache roh und frisch verzehrt, Sauerkirschen weniger. Kirschen werden zubereitet zu Kompotten, Obstsalaten, Desserts, Kaltschalen, Marmeladen, Saft usw. Kirschen lassen sich gut einmachen. Außerdem ist ihre Verwendung als Kuchen- und Tortenbelag beliebt. 
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Kiwano

Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht, die, wenn sie reif ist, leuchtend orangegelb gefärbt und mit warzenartigen Stacheln besetzt ist. Im unreifen Zustand ist die Kiwano grün.
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Die mit Gurken und Melonen verwandte Kiwano ist eine ca. 15 cm lange Frucht, die, wenn sie reif ist, leuchtend orangegelb gefärbt und mit warzenartigen Stacheln besetzt ist. Im unreifen Zustand ist die Kiwano grün. Das geleeartige, dunkelgrüne Fruchtfleisch, in das zahlreiche Kerne eingebettet sind, erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Banane und Limette mit einer leichten Gurkennote. Dieser köstlich erfrischenden Frucht könnte eine ähnliche Zukunft wie der Kiwi beschieden sein.

Herkunft

Die Kiwano stammt aus der Kalahariwüste. Mittlerweile hat man diese afrikanische Wildgurke in Italien, Portugal, in Südafrika, Kenia und Israel erfolgreich in Kultur genommen. In letzter Zeit wird sie bei uns aus Neuseeland angeboten. Von Januar bis Juni kommt sie auf den europäischen Markt.

Tipps

Im Kühlschrank hält sich die Frische der Kiwano nur kurze Zeit.

Zubereitung

Für den Frischverzehr schneidet man die Frucht in der Mitte durch und löffelt das Fleisch samt Kernen aus. Eine geschmackliche Verfeinerung erfährt dieses durch die Zugabe von Zitronensaft und Schlagsahne. Die Farbe und Konsistenz der Kiwano erinnert stark an Götterspeise; deshalb eignet es sich hervorragend zum Dekorieren von Fruchtsalaten und kalten Platten. Aber auch für Süßspeisen, Getränke und als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten kann man die Kiwano verwenden. 
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Kiwi (grün)

Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze; je mehr, um so kleiner die Einzelfrucht.
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Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze; je mehr, um so kleiner die Einzelfrucht. Die länglich-ovale Kiwi mit der rostbraunen, pelzig-behaarten Haut ist ca. 5-8 cm lang, hat ungefähr 5 cm Durchmesser und 65 bis 100 g Gewicht. Das Fruchtfleisch ist grasgrün mit weißer Mitte und vielen kleinen, schwärzlichen Samenkernen. Der köstliche Geschmack der Kiwi wird gerne als Mischung aus Stachelbeeren, Melone und Erdbeeren beschrieben.

Herkunft

Die Heimat der Kiwi sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans. Schwerpunktmäßig wird sie heute in Neuseeland angebaut. Dort erhielt sie auch ihren Namen, abgeleitet vom National- und Wappentier Australiens, dem putzigen, in Erdlöchern lebenden flügellosen Waldvogel Kiwi-Kiwi. Angebaut wird sie außer in Neuseeland auch in Australien, Kalifornien, Südafrika, Südamerika und in den Mittelmeerländern. Kiwis haben eine einzigartige Karriere hinter sich. Die saftigen Früchte, die in Deutschland, dem größten Absatzmarkt der Welt, kaum noch als Exoten gelten, sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß Kiwis nicht zu weich oder zu hart sind. Mittelharte Früchte haben einen optimalen Reifegrad und das volle Aroma. Im Kühlschrank sind Kiwis einige Tage haltbar.

Zubereitung

Als Frischfrucht genießt man Kiwis am besten gut gekühlt. Dazu schneidet man sie quer durch und löffelt sie aus; man kann sie aber auch schälen und in Scheiben geschnitten servieren. Die feinen Samenkerne isst man mit. Verfeinern kann man den ohnehin schon feinen Geschmack der Kiwi mit Zitronen- oder Orangensaft, Vanillesoße, Himbeergeist, Weinbrand oder Schlagsahne. Auch zum Garnieren von Süßspeißen, Salaten, Käseplatten usw. empfehlen sich Kiwis als appetitanregende Zierde. 
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Knoblauch

Mit einer jährlichen Weltproduktion von rund 2,5 Mio t gehört Knoblauch zu den 20 wichtigsten Gemüsearten der Welt. Als Naturheilmittel hat der Knoblauch Hochkonjunktur.
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Mit einer jährlichen Weltproduktion von rund 2,5 Mio t gehört Knoblauch zu den 20 wichtigsten Gemüsearten der Welt. Als Naturheilmittel hat der Knoblauch Hochkonjunktur. Die Knoblauchzwiebel, ist breit-eiförmig, grob längswulstig, glatt, weiß-glänzend und aus bis zu 12 Tochterzwiebeln, sogenannten Zinken oder Klauen, zusammengesetzt. Die Zwiebel ist umhüllt von mehreren trockenen, weißen bis rötlichen Schalen. Jede einzelne Zehe wiederum ist von einer papierartigen Haut umgeben.

Herkunft

Die Heimat des Knoblauchs ist nicht gesichert; sein Ursprung liegt wahrscheinlich in Südwestasien, in den Steppen Innerasiens und in Indien. Schon die Völker der Antike, die Sumerer (5000 v. Chr.), die alten Babylonier, Inder, Chinesen, Griechen und Römer gebrauchten Knoblauch zu kulinarischen wie medizinischen Zwecken. Heute wird Knoblauch überall dort angebaut, wo ein trockenes und sonniges Klima herrscht. Den deutschen Markt beherrschen bei unbedeutender Eigenerzeugung ganzjährig Importe aus Spanien, Frankreich, Italien, Argentinien, Mexiko, China usw.

Tipps

Gegen Knoblauch-Atem hilft das folgende: Etwas Petersilie, Pfefferminz, 1-2 Gewürznelken, frische, in Essig eingelegte Ingwerscheiben kauen oder frische Milch trinken.

Zubereitung

Die köstlichsten Speisen und Gerichte enthalten Knoblauch oder sind gerade durch ihn so köstlich geworden. Zur Verwendung werden die Zehen geschält und auf ein wenig Salz mit einem Messer oder in einer Knoblauchpresse zerdrückt. Grundsätzlich sollte Knoblauch nur maßvoll verwendet werden. Ein Hauch von Knoblauch passt nahezu zu jedem Salat. Vielfach wird Knoblauch verwendet zu Lamm - und fettem Schweinefleisch, zu kräftigen Soßen, in Eintöpfen, Nudelgerichten, Knoblauchbutter usw. 
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Knollensellerie

Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest
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Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und fest. Die verhältnismäßig kurzen Blattstiele sind im Gegensatz zum Bleichsellerie für die Verwendung ungeeignet.

Herkunft

Knollensellerie-Anbau finden wir vom Mittelmeerraum, seinem Heimatgebiet, bis Skandinavien. Die führenden Produzenten sind Frankreich, die Niederlande, Belgien und die Bundesrepublik. Unser Markt wird unterstützt durch Importe aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Belgien usw. Die Haupterntesaison geht von September bis November.

Tipps

Die Schale des Selleries läßt keine sicheren Rückschlüsse über die Frische der Knolle zu. Sichere Hinweise über den Zustand des Gemüses gibt die Frische des Blattwerkes.

Zubereitung

Knollensellerie wird üblicherweise für sich als Gemüse zubereitet oder aber als würzende Einlage in Suppen oder Eintopfgerichte gegeben. In der Pfanne gebraten sind Selleriescheiben eine köstliche, herzhafte Delikatesse. 
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Kohlrabi

Beim Kohlrabi handelt es sich um eine zweijährige Pflanze, deren Strunk durch Verdickung des Markkörpers eine massive Sproßknolle bildet. Diese ist plattrund, rund, oval und kann bis zu 20 cm Durchmesser erreichen.
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Beim Kohlrabi handelt es sich um eine zweijährige Pflanze, deren Strunk durch Verdickung des Markkörpers eine massive Sproßknolle bildet. Diese ist plattrund, rund, oval und kann bis zu 20 cm Durchmesser erreichen. Ihre Farbe ist weißlich bis kräftig grün, rötlich oder violettblau. Der Geschmack des knackigen Kohlrabis ist etwas süßlich, manchmal fast nussartig, jedoch wenig kohlartig. Jung ist er am zartesten.

Herkunft

Die Herkunft des Kohlrabis ist vermutlich Nordeuropa. Kohlrabi ist ein typisch deutsches Gemüse. Die Bundesrepublik ist dann auch der größte Erzeuger und Verbraucher des Kohlrabis. Hauptanbaugebiete sind hier in Nordrhein-Westfalen, die Umgebung von Köln und Bonn, der Niederrhein, Bayern und Baden-Württemberg. Europäische Anbaugebiete finden sich weiterhin in den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich, in der Schweiz und Polen, z. T. in erster Linie für den Export in die BRD. Kohlrabi ist ganzjährig erhältlich.

Tipps

Kohlrabi ist im Gemüsefach des Kühlschranks gut 8 Tage haltbar, vorher sollte man aber das Blattwerk abschneiden.

Zubereitung

Besonders zart und bekömmlich sind die Knollen, bevor sie ihre volle Größe erreicht haben. Zur Zubereitung Knollen waschen, Wurzelansatz entfernen, Blattstiele direkt an der Knolle abschneiden, die Knollen sodann geschält in Scheiben oder Würfel schneiden. Kohlrabi wird roh in Salaten, aber häufiger noch als Warmgemüse zu zahlreichen Fleisch- und anderen Speisen verzehrt. Auch die Herzblätter können verwendet werden: kleingehackt in Salate oder andere Gerichte geben und wie Spinat anrichten oder für Rouladen verwenden. 
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Kohlrübe (Steckrübe)

Die Knolle der Kohlrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb.
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Die Knolle der Kohlrübe ist rund, ovalrund oder spitz zulaufend. Sie kann kopfgroß und bis 1,5 kg schwer werden. Ihre dicke rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb. Für Speisezwecke werden die gelbfleischigen Sorten bevorzugt. Die zu Unrecht in den Ruf eines minderwertigen Gemüses gelangte Steckrübe hat einen herbsüßen Geschmack, vergleichbar mit dem der Möhre.

Herkunft

Die Herkunft der Kohlrübe, dieser alten Kulturpflanze, ist unklar. Als Annahme wird eine Kreuzung von Kohlrabi mit der Herbstrübe genannt, entstanden im westlichen Mittelmeergebiet. Heute wird die Steckrübe jedenfalls in allen gemäßigten Klimazonen der Welt angebaut. Unser Markt wird hauptsächlich durch die heimische Produktion bedient. Einige wenige Importe kommen aus den Niederlanden. Die Saison geht von September bis Mai.

Tipps

Aus geschmacklichen Gründen sollte man Kohlrüben nicht zu lange lagern. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Steckrüben bis zu 10 Tagen haltbar.

Zubereitung

Steckrüben werden üblicherweise als Warmgemüse verzehrt. Hierzu werden die Rüben gewaschen, dick geschält, geraspelt, in Stifte zerschnitten, in wenig Fett gedünstet oder 40-45 Minuten in Brühe gekocht. Steckrüben ergeben, mit Muskatnuss gewürzt, eine köstliche Beilage zu Fleischgerichten. 
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Kokosnuss

Die Kokosnuss und Kokospalme sind Inbegriff für Sommer, Sonne, Strand und Meer. Bei dem Genuss des süß- säuerlichen Kokoswasser oder des nussig schmeckenden Fruchtfleisches kommen unweigerlich Urlaubsgefühle auf.
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Die Kokosnuss und Kokospalme sind Inbegriff für Sommer, Sonne, Strand und Meer.Bei dem Genuss des süß- säuerlichen Kokoswasser oder des nussig schmeckenden Fruchtfleisches kommen unweigerlich Urlaubsgefühle auf.Die Frucht wächst an den 20-30m hohen Kokospalmen die je nach Sorte und Alter 50- 180 Nüsse pro Jahr tragen. Genaugenommen handelt es sich gar nicht um Nüsse, sondern um Steinfrüchte, die mit Ihrer Schale bis 2,5 kg wiegen. Die eigentliche Nuss ist der Kern der Frucht und wiegt 0,5 bis 1 kg.

Herkunft

Die ursprüngliche Herkunft der Kokosnuss ist ungewiss, da sie auf dem Wasser treibend mehrere tausend Kilometer zurücklegen kann ohne dabei ihre Keimfähigkeit zu verlieren.Wahrscheinlich stammt sie aus dem tropischen Melanesien, das sind Inselgruppen im südwestlichen Stillen Ozean. Heute gedeihen die Kokosnüsse in sämtlichen Tropengebieten, in Meeresnähe, wo sie der Seebriese ausgesetzt sind.Die Saison der Kokosnüsse ist ganzjährig, wobei die Dominikanische Republik mit Abstand unser Hauptlieferant ist.

Tipps

Um an den leckeren Inhalt der Nuss zukommen, muss man durch zwei der drei "Augen" des Steinkerns einen Nagel schlagen. Durch das eine Loch lässt man die Kokosmilch in eine Schale laufen während durch das andere Loch Luft zum Ausgleich strömen kann. Dann nimmt man die Nuss in die Hand und schlägt leicht mit einem Hammer entlang der Narbe auf die Schale, bis diese aufspringt. Nun ist es ganz leicht, an das leckere Fruchtfleisch zu kommen.

Zubereitung

Besonders lecker schmecken Kokosnüsse geraspelt als Bestandteil in Ananas- und anderen Obstsalaten oder als frischer Snack für zwischendurch. 
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Kopfsalat

Kopfsalat ist eine der Varietäten des Gartensalates. Dieser altbekannte, meist gegessene Salat heißt auch vielfach "Buttersalat". Eissalat und Batavia-Salat zählen ebenfalls zu den Butterkopfsalaten.
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Kopfsalat ist eine der Varietäten des Gartensalates. Dieser altbekannte, meist gegessene Salat heißt auch vielfach "Buttersalat". Eissalat und Batavia-Salat zählen ebenfalls zu den Butterkopfsalaten. Der Kopfsalat bildet eine offene Blattrosette, aus der sich der dichte, feste Kopf aus sich überdeckenden zarten, weichen Blättern entwickelt. Diese sind großlappig, weich und saftig. Die inneren "Herzblätter" des Kopfes erhalten weniger Licht und sind deshalb heller und zarter. Kopfsalat ist relativ neutral im Geschmack, angenehm mild bis leicht herb, insgesamt erfrischend.

Herkunft

Als Urform der verschiedenen Gartensalate gilt der wilde Zaunlattich, der auch bei uns Verbreitung findet. Ursprünglich stammt er aus Südeuropa oder Vorderasien. In Mitteleuropa wurde der Gartensalat, der schon im Altertum bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannt war, unter Karl dem Großen (um 800) kultiviert. Heute wird Kopfsalat weltweit angebaut. Er ist der in Mittel- und Westeuropa dominierende Salattyp. In Europa sind die Hauptanbauländer Italien, Frankreich, Spanien, England, Österreich, die Beneluxländer und die Bundesrepublik. Bei uns ist der Kopfsalat der am meisten angebaute Salat überhaupt. Er ist das ganze Jahr über erhältlich, wobei die Eigenproduktion durch Importe von November bis Mai eine Unterstützung erfährt.

Tipps

Kopfsalat ist im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage haltbar. Dabei sollte man ihn leicht mit Wasser besprühen und in feuchtes (unbedrucktes) Papier hüllen.

Zubereitung

Kopfsalat wird meistens roh als Salat verzehrt. Er sollte aber immer nur kurz vor dem Essen zubereitet werden; das hält ihn frisch und vitaminreich. Bei der Verwendung werden die Blätter vom Kopf gelöst und kurz und gründlich unter fließendem kaltem Wasser gewaschen. Sofort danach lässt man die Blätter abtropfen und trocknet sie mit einem Küchentuch oder in einer Salatschleuder. Kopfsalat ist aufgrund seines relativ neutralen Geschmacks äußerst vielseitig verwendbar. Er lässt sich süß oder herzhaft anrichten, verträgt sich mit leichten Sahne- und Joghurtsaucen ebenso wie mit klassischen Vinaigretten. Als leichte Sommerkost gehört er zu jeder Mahlzeit. Raffiniert angerichtet, kann er Vorspeise oder Dessert ersetzen. 
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Koriander

Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch, seine Stängel tragen im unteren Teil gestielte Blätter, im oberen mehr fadenförmige.
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Koriander, ein uraltes Gewürz- und Heilkraut, wird 30-60 cm hoch, seine Stängel tragen im unteren Teil gestielte Blätter, im oberen mehr fadenförmige. Von Juni bis August erscheinen die weißen bis rötlichen Blüten. Aus diesen entwickeln sich pfefferkorngroße, gelbliche bis bräunliche Früchte. Die ganze Pflanze besitzt einen unangenehmen Geruch; erst nach längerer Lagerung bekommen die reifen Früchte den eigenartig aromatischen Duft und den entfernt an getrocknete Orangenschalen erinnernden Geschmack.

Herkunft

Die Heimat des Korianders liegt in Nordafrika, Vorder- und Westasien. Seit Jahrtausenden schon ist er in Ägypten, Indien und China als Gewürz- und Heilkraut bekannt. In Europa wächst er wild im Weinbauklima der südlichen Länder. Gewerbemäßig angebaut wird er vor allem in Nordafrika. In der Bundesrepublik ist der Anbau nur bescheiden; unsere Versorgung erfolgt vorwiegend durch Importe.

Zubereitung

In vielen tropischen und subtropischen Ländern ist Koriander ein sehr verbreitetes Gewürz. Bei uns würzt man mit ihm hauptsächlich Backwaren, Brot, Kuchen, Lebkuchen, Spekulatius usw. Aber auch zahlreiche Fleisch- und Wurstwaren, Salate, Suppen, Eintopfgerichte usw. erhalten durch Koriander ihren charakteristischen Geschmack. Koriander kann man mitkochen; der Geschmack bleibt erhalten. 
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Kumquat

Die Kumquat, bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen, ist die Frucht eines immergrünen, dornigen Strauches. Die Früchte sehen aus wie kleine Ausgaben von Orangen, stellen aber eine eigene Gattung dar.
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Die Kumquat, bei uns nicht selten als Zierfrucht anzutreffen, ist die Frucht eines immergrünen, dornigen Strauches. Die Früchte sehen aus wie kleine Ausgaben von Orangen, stellen aber eine eigene Gattung dar. Sie sind die kleinsten bekannten Zitrusfrüchte überhaupt, weshalb sie auch als "Zwergorange" bekannt sind. Ihre Schale ist dünn und glatt, von gelber bis roter Farbe, aromatisch duftend. Die Schale der Kumquats ist zudem essbar. Zusammen ergeben die würzige Süße der Schale und der leicht säuerliche Orangengeschmack des Fruchtfleisches eine höchst interessante wohlschmeckende Geschmackskombination.

Herkunft

Ein englischer Botaniker brachte die Kumquat im Jahre 1846 nach Europa. Die im südöstlichen China und Indochina beheimatete Frucht wächst überall dort, wo auch Orangen gedeihen. In der Hauptsache wird sie aber in China, Japan, in Nord- und Südafrika, Nord- und Südamerika sowie in einigen Mittelmeerländern angebaut. Die Saison für Kumquats ist in den Herbst- und Wintermonaten. Lieferungen erreichen uns aus Israel, Südafrika, Italien, Marokko, Spanien und Brasilien.

Tipps

Kumquats kommen unbehandelt in den Handel, so dass man die Schale unbesorgt – allerdings gewaschen – mitessen kann. Am besten ganz verspeisen, der erste Biss ist allerdings sehr sauer. Anschließend sollte man die Schale gut kauen, denn hier sitzen die ätherischen Öle. Je länger man die Kumquat kaut, desto süßer wird sie.

Zubereitung

Kumquats werden in der Regel als Frischfrucht samt Schale und Kernen gegessen. Man verwendet Kumquats für Obstsalate, Cremes, Süßspeisen, Torten, zur Garnierung von Wild- und Geflügelbraten usw. Tiefgefroren kann man sie anstelle von Eiswürfeln Mixgetränken beigeben. Weiter kann man die Früchte zu Kompott, Marmelade, Konfitüre usw. verarbeiten. 
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Kürbis

Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch gesehen, sind es Beerenfrüchte – variieren in Größe und Färbung. Sie können je nach Sorte gewaltig groß werden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser und bis 75 kg schwer.
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Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch gesehen, sind es Beerenfrüchte – variieren in Größe und Färbung. Sie können je nach Sorte gewaltig groß werden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser und bis 75 kg schwer. Unter der ungenießbaren derben Schale liegt das weiche, saftige, zarte gelbe Fruchtfleisch, in dessen Mitte sich Fächer mit zahlreichen Kernen befinden.

Herkunft

Der Riesenkürbis kommt ursprünglich aus Südamerika. Der Anbau erfolgt in fast allen Ländern der Welt. In Europa sind Frankreich und Griechenland beim Anbau führend. Der erwerbsmäßige Kürbisanbau spielt in Deutschland eine immer größere Rolle. Die Inlandsernte geht von September bis November, in den Folgemonaten unterstützt durch bescheidene Importe aus südlichen Ländern.

Tipps

Kürbisse können, kühl und trocken gelagert, einige Monate aufbewahrt werden.

Zubereitung

Kürbisse werden am häufigsten zu süßsaurem Essiggemüse zubereitet. Dazu wird die von der festen Schale und den Kernen befreite Frucht in Würfel oder Streifen geschnitten und in einem Aufguss aus Essig, Gewürzen, Kräutern und Zucker pasteurisiert. Weitere schmackhafte Verwendungsmöglichkeiten sind: Kürbissuppen, Kürbisgemüse, Kürbiseintopf, Kürbisauflauf, Kompott, Kürbisbrot usw. 
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