Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Lauchzwiebel

Die Lauchzwiebel verdankt ihren Namen der äußerlichen und geschmacklichen Verwandtschaft mit dem Lauch bzw. Porree.
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Die Lauchzwiebel verdankt ihren Namen der äußerlichen und geschmacklichen Verwandtschaft mit dem Lauch bzw. Porree. Lauchzwiebeln haben aber, im Gegensatz zu den breiten und flachen des Lauchs, schmale röhrenförmige Blätter, außerdem bilden sie keine richtige Zwiebel aus, d. h. sie sind am Grunde nur mehr oder weniger verdickt und besitzen einen weißen 40-50 cm langen Schaft.

Herkunft

Man vermutet als Heimat Zentral- und Westchina. Dort sowie in Japan ist die Bedeutung als Gewürz- und Gemüsepflanze bis heute besonders hoch. Lauchzwiebeln sind aus inländischem Anbau nahezu ganzjährig erhältlich. Zudem erreichen uns Importe aus Italien.

Tipps

Lauchzwiebeln müssen sehr rasch verzehrt werden, denn ihre Haltbarkeit ist stark begrenzt, nur 1-2 Tage in Keller, Speisekammer oder Kühlschrank.

Zubereitung

Lauchzwiebeln eignen sich als Rohkost, gedünstet oder gekocht als Gemüsebeilage, als Suppenbasis oder -einlage, für Eintöpfe und Aufläufe, als Belag für herzhafte Kuchen und Quiches und zum Überbacken mit Schinken und Käse. Das Laub der Lauchzwiebeln ist außerdem, wie Schnittlauch in Röllchen geschnitten, ein hervorragendes Gewürz für Kräuterquark, Saucen und Salate. 
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Liebstöckel

Liebstöckel ist eine winterharte, bis 2,5m hoch werdende Staude, deren oberirdischer Teil im herbst vollständig abstirbt.
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Liebstöckel ist eine winterharte, bis 2,5m hoch werdende Staude, deren oberirdischer Teil im herbst vollständig abstirbt. Der Wurzelstock überwintert im Boden und kann bei mehrjährigen Pflanzen 50cm Durchmesser erreichen. Aus der breiten Wurzelbasis wachsen im Frühjahr kräftige, hohle, schwach gestreifte, kahle Stengel mit Blättern.

Herkunft

Als Heimat des Liebstöckels vermutet man den Iran. In Europa ist er schon seit langem eingebürgert. Vermutlich waren es die Römer, die ihn zu uns brachten. Im Mittelalter wurde er als Heil- und Gewürzpflanze angebaut. Heute ist Liebstöckel an den Hängen der europäischen Mittelgebirge und in küstennahen Gebieten Südeuropas zu finden. Bei uns gibt es keinen Großanbau. Liebstöckel wird nur auf lokalen Märkten angeboten; die beste Sammelzeit ist während der Blüte.

Tipps

Der Tee aus getrockneten Liebstöckel-Blättern wirkt lindernd bei Halsschmerzen und Fieber.

Zubereitung

Die zerkleinerten frischen Liebstöckelblätter sind ein beliebtes Küchengewürz für Salate, Suppen, Soßen, Hammel- und Rinderbraten und andere Fleischgerichte, Geflügel, Gemüse, Eintöpfe usw. Allerdings sollte man Liebstöckel immer nur sparsam dosieren; seine Würzkraft übertönt sonst jeden anderen Geschmack. Die Blätter behalten auch bei längerer Kochzeit ihre Würzkraft. Liebstöckel kann außerdem bei salzarmer Diät dieses weitgehend ersetzen. 
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Limequat

Die Limequat ist eine Kreuzung aus Limette und Kumquat. Die Neuzüchtung ist weniger kälteempfindlich und robuster. Limequats wachsen wild an hohen, dornigen Sträuchern.
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Die Limequat ist eine Kreuzung aus Limette und Kumquat. Die Neuzüchtung ist weniger kälteempfindlich und robuster. Limequats wachsen wild an hohen, dornigen Sträuchern. Größe und Form verdanken Limequats ihren Vorfahren, den Kumquats oder Limetten. Unter ihrer dünnen, glatten, gelb bis grünen Schale befindet sich ein saftiges, leicht säuerliches, sehr erfrischendes Fruchtfleisch.

Herkunft

Limequats werden in fast allen tropischen und subtropischen Ländern angebaut. Bei uns werden sie von Oktober bis April angeboten. Importe kommen aus Israel, den USA, Italien und Südafrika.

Tipps

Die Frucht sollte vorsichtig behandelt werden; sie ist druckempfindlich und wenig haltbar.

Zubereitung

Die Schale von Limequats ist essbar; da die Früchte unbehandelt sind, kann man sie auch unbesorgt mitessen. Limequats eignen sich aber nicht nur zum Frischverzehr, auch zum Verfeinern von Fleisch- und Fischgerichten finden sie Verwendung. Außerdem lassen sie sich gut für Marmeladen, Konfitüren, Cocktails und Longdrinks nutzen. 
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Limette

Limetten wachsen auf mit kurzen, scharfen Dornen bewehrten Sträuchern oder 4-5 m hohen Bäumen. Die runden Früchte sind 5-6 cm groß und haben eine dunkelgrüne bis grüngelbe glatte, dünne Schale.
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Limetten wachsen auf mit kurzen, scharfen Dornen bewehrten Sträuchern oder 4-5 m hohen Bäumen. Die runden Früchte sind 5-6 cm groß und haben eine dunkelgrüne bis grüngelbe glatte, dünne Schale. Das meist kernlose grünliche Fruchtfleisch der Limette ist fast doppelt so saftig wie das der Zitronen, hocharomatisch und stark sauer.

Herkunft

Die Heimat der Limette ist der südostasiatische Raum, insbesondere Malaysia. Als kälteempfindlichste Zitrusart ist die Limette ein reines Tropengewächs. Daher wird sie in vielen feuchten Tropengebieten ihrer Heimat angebaut, ferner in Afrika und Zentralamerika. Limetten stehen uns das ganze Jahr über zur Verfügung.

Tipps

Die Lagerfähigkeit der Limette ist deutlich schlechter als die der Zitrone. Die Schale schrumpft leicht, die Frucht verliert viel Wasser.

Zubereitung

Die Limette ist die "Zitrone der Tropen”, denn man kann die meist unbehandelte Schale und den im Kühlschrank gut haltbaren Saft genauso wie Zitronen verwenden. Limetten erfreuen sich bei uns zunehmender Beliebtheit als Bestandteil aromatischer Drinks, als Beigabe zu Fleisch- und Fischgerichten, in Salatsoßen und Desserts. 
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Litchi

Litchis wachsen büschelweise an halbhohen Bäumen. Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm.
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Litchis wachsen büschelweise an halbhohen Bäumen. Die leuchtend roten bis braunen Früchte haben einen Durchmesser von 3-4 cm. Die Haut der Litchi ist spröde und von noppenartiger Struktur. Das unter der Schale sitzende saftreiche Fruchtfleisch ist weißlich, perlmuttartig durchschimmernd und von einem feinen, säuerlich-süßen, an Muskat erinnernden Geschmack. Im Inneren der Frucht befindet sich ein haselnussgroßer, ungenießbarer Kern.

Herkunft

Litchis wurden bereits vor 3 000 Jahren im alten China kultiviert. Die Litchi gilt in China als die feinste aller Früchte. Heute wird sie in vielen subtropischen Gebieten der Welt angebaut wie z. B. Asien, Südafrika, Madagaskar, Neuseeland, Brasilien, Thailand und Israel. Die Frischfruchtimporte kommen von Anfang Dezember bis in den Sommer hinein auf unseren Markt.

Tipps

Litchis sollten möglichst schnell verbraucht werden. Sie lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks aber einige Tage lagern jedoch nicht zu feucht, da die Litschis sehr leicht zu schimmeln beginnen.

Zubereitung

Litchis werden überwiegend roh verzehrt. Hierzu befreit man das Fruchtfleisch wie ein gekochtes Ei von der spröden Schale. Litchis lassen sich gut mit anderen exotischen Früchten in Obstsalaten kombinieren. Ihr feines, erfrischendes Aroma harmoniert außerdem ausgezeichnet mit vielen Süßspeisen, aber auch als Verfeinerung von Saucen zu Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichten empfehlen sich Litchis als Beigabe. 
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Lollo Rosso

Dieser besonders in Süddeutschland beliebte Schnitt- und Pflücksalat bildet eine kompakte Blattrosette, keinen geschlossenen Kopf. Seine Blätter sind gekraust und am Rand dunkelrot bis violett.
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Dieser besonders in Süddeutschland beliebte Schnitt- und Pflücksalat bildet eine kompakte Blattrosette, keinen geschlossenen Kopf. Seine Blätter sind gekraust und am Rand dunkelrot bis violett. Eine den Gemüsemarkt bereichernde Variante ist der Lollo Bionda, der sich in seiner grüngelben Blattfarbe vom Lollo Rosso unterscheidet. Beide sind im Geschmack knackigfrisch, leicht herb, mild-nussig.

Herkunft

Der Lollo Rosso Salat ist in Italien beheimatet. Kultiviert wird er heute auch in Frankreich, in den Niederlanden und in der Bundesrepublik. Lollo Rosso ist ganzjährig auf dem Markt erhältlich. Unsere heimische Ernte von Mai bis Dezember wird in den anderen Monaten durch Importe aus Italien, Frankreich und den Niederlanden unterstützt.

Tipps

Der im Gaststättengewerbe wegen seiner guten Haltbarkeit und dauerhaften Frische beliebte Lollo Rosso Salat kann im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage aufbewahrt werden.

Zubereitung

Der knackige Lollo Rosso wird in der Regel roh als Salat verzehrt. Insbesondere Mischsalate werden durch seine rote Färbung aufgepeppt. Seine gekrausten Blätter eignen sich auch sehr schön zur dekorativen Garnierung. 
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Longan

Die mit der Litchi verwandte Longan ist eine auf bis zu 20m hohen Bäumen wie Trauben in Büscheln wachsende Schließfrucht. Sie hat einen Durchmesser von ca. 2-2,5cm und eine bräunliche feste Schale.
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Die mit der Litchi verwandte Longan ist eine auf bis zu 20m hohen Bäumen wie Trauben in Büscheln wachsende Schließfrucht. Sie hat einen Durchmesser von ca. 2-2,5cm und eine bräunliche feste Schale. Das lieblich duftende Fruchtfleisch ist hellglasig wie das der Litchi. Es schmeckt angenehm aromatisch und leicht säuerlich. Im Inneren der Frucht verbirgt sich ein nicht eßbarer Kern.

Herkunft

Die aus China stammende Frucht ist heute als Obst- und Zierbaum in den Tropen der alten und neuen Welt verbreitet. Schwerpunkte des Anbaus liegen in Südchina, Taiwan und Indien, aber auch Hawaii und Israel. Frischfruchtimporte erreichen uns in unbedeutenden Mengen von Juni bis August aus Thailand und im Oktober aus Israel auf dem Luftweg. Ganzjährig werden sie in Konserven aus Taiwan und China importiert.

Tipps

Die frische Frucht sollte wegen der geringen Haltbarkeit möglichst schnell gegessen werden. Man kann sie bei niedrigen Temperaturen (1,5°C) im Kühlschrank aber einige Tage lagern. Bei Zimmertemperatur sind sie nur 1-2 Tage haltbar.

Zubereitung

Besonders lecker und erfrischend schmeckt die Frucht roh und leicht gekühlt, nachdem man die harte Schale entfernt hat. Je nach Belieben kann man sie mit Zucker oder Zimtzucker verfeinern oder mit anderen exotischen Früchten in einem Obstsalat mischen. 
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Löwenzahn

Wegen seiner flachen, ausgebreiteten, tief-gezahnten Blätter trägt er seinen Namen: Der bei uns überall auf Wiesen und Weiden wild wachsende Löwenzahn – auch bekannt als Butter- oder Kuhblume – ist vielen allerdings nur als Unkraut ein Begriff.
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Wegen seiner flachen, ausgebreiteten, tief-gezahnten Blätter trägt er seinen Namen: Der bei uns überall auf Wiesen und Weiden wild wachsende Löwenzahn – auch bekannt als Butter- oder Kuhblume – ist vielen allerdings nur als Unkraut ein Begriff. Die jungen Blätter können aber auch als Salat genossen werden. Die jungen, zarten, hellgrünen Blätter sind fein-herb und schmackhaft. Kultursorten besitzen zudem weniger Bitterstoffe.

Herkunft

Der Löwenzahn ist eine alte Kulturpflanze. Die Kräuterbücher des Mittelalters loben seine Heilkräfte. Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Blätter des Löwenzahns als Salat verzehrt, vor allem in den romanischen Ländern. Und auch heute noch ist Frankreich neben Belgien, Italien und der Schweiz das Land mit dem stärksten Anbau. Mit Importen aus Frankreich und Italien wird auch unser heimischer Markt von November bis März beliefert. Die bundesrepublikanische Produktion ist nur sehr gering. Wild wachsender Löwenzahn wird im Frühjahr gesammelt und kommt als Rosette auf den Markt. Durch Zusammenbinden der Pflanze während des Wachstums wird der blassgelbe, noch mildere Bleich-Löwenzahn produziert.

Tipps

Löwenzahnblätter sind einige Tage, eingewickelt in Papier, im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar.

Zubereitung

Löwenzahn kann für sich allein oder mit anderen Gemüsen als Salat zubereitet werden. Er liebt ganz besonders Essig-Öl-Marinaden, wobei Himbeer- oder Sherry-Essig seinen Eigengeschmack vorzüglich unterstützt. In feine Streifen geschnitten, eignet sich Löwenzahn aber auch als Brotbelag, zu Appetithäppchen, zu Quark und Rohkkostplatten. 
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