Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Majoran

Majoran ist ein 20-50 cm hoch werdendes Kraut, das sehr gedrungen wächst und stark verästelt ist. Die rötlichen Stängel sind mit kleinen eiförmigen, filzig-behaarten Blättern besetzt.
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Majoran ist ein 20-50 cm hoch werdendes Kraut, das sehr gedrungen wächst und stark verästelt ist. Die rötlichen Stängel sind mit kleinen eiförmigen, filzig-behaarten Blättern besetzt. Von Juni bis September steht der Majoran in rötlich bis weißlicher, hinter Deckblättern verborgener Blüte. Majoran ist ähnlich im Geschmack wie Thymian, jedoch delikater, süßer und duftender.

Herkunft

Die Heimat des bereits bei Ägyptern, Griechen und Römern bekannten Majorans ist Nordafrika, das östliche Mittelmeergebiet, Südwest-Asien bis Vorderindien. Wild wächst er nur im Süden. Angebaut wird er in allen Ländern der gemäßigten Klimazone der nördlichen Hemisphäre, in Europa vor allem in Frankreich, Italien, Spanien usw. Der heimische Anbau ist nur gering. Die Ernte erfolgt im Juni/Juli, kurz vor der Blüte; bei günstiger Witterung ist eine zweite Ernte möglich, im September/Oktober.

Tipps

Majoran sollte man trocken und luftig lagern. Bei längerer Aufbewahrung verliert er jedoch an Würzkraft.

Zubereitung

In erster Linie ist Majoran ein Wurstgewürz (Leberwurst, Blutwurst); als eines der wichtigsten Küchenkräuter überhaupt findet Majoran auch Verwendung bei folgenden Speisen und Gerichten: Schweinebraten, Hackfleisch, Leber, Leberknödel, Fleischfüllungen, Wild- und Geflügelbraten, Fischgerichte, Eierspeisen usw. Allerdings sollte man dieses hocharomatische Kraut immer nur sparsam dosieren; es darf auch mitgekocht werden, dabei verliert es nicht an Aroma. 
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Mandarinen

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen.
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art. 
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Mandel

Mandeln gehören zur Familie der Rosengewächse und sind die Samen der bis zu 6m hohen Mandelbäume. Die Bäume tragen rosafarbene (Bittermandel) oder weiße (Süßmandel) Blüten aus denen eine kleine, etwas längliche oder eiförmige graue Frucht entwickelt.
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Mandeln gehören zur Familie der Rosengewächse und sind die Samen der bis zu 6m hohen Mandelbäume. Die Bäume tragen rosafarbene (Bittermandel) oder weiße (Süßmandel) Blüten aus denen eine kleine, etwas längliche oder eiförmige graue Frucht entwickelt. Im Steinkern der Frucht befindet sich in einer harten, muschelartigen Schale der weiße weiche Keimling, der von einer dünnen, braunen Samenhaut umhüllt ist. Unterschieden werden die Mandeln in: Süße Mandeln (harte Schale -süßer Kern), bittere Mandeln (harte Steinschale - bitterer Kern) und die Krachmandel (weiche poröse Schale, süßer Kern).    

Herkunft

Die bei uns angebotenen Mandeln stammen fast ausschließlich aus Spanien oder aus den USA.

Saison

Die Ernte beginnt etwa Mitte August und dauert bis Ende Oktober.

Tipps

Bei Verdauungsproblemen, Augen und Schleimhauterkrankungen wirken sich Mandeln sehr positiv aus. Mandeln sind Cholesterinspiegel senkend und stärken das Herz und den Kreislauf.

Zubereitung

Leicht gesalzene Mandeln sind appetitfördernd und verdauungsanregend. Mandeln eignen sich hervorragend für Kuchen oder als Knabbergebäck für den Feierabend. 
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Mango

Mangos sind die Nummer 1 bei den exotischen Früchten, wenn es um Geschmack, Aroma, Saftgehalt und Duft geht. Sie sind länglichrund bis nierenförmig mit glatter, ledriger Haut.
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Mangos sind die Nummer 1 bei den exotischen Früchten, wenn es um Geschmack, Aroma, Saftgehalt und Duft geht. Sie sind länglichrund bis nierenförmig mit glatter, ledriger Haut. Mangos kommen in den unterschiedlichsten Färbungen von grasgrün bis gelborange und leuchtend rot vor, ihr Fruchtfleisch ist leuchtend gelb, zart und saftig. Es umschließt einen schmalen, flachen Kern. Mangos schmecken süß, zugleich aber auch herb und pikant mit einem intensiven, köstlichen Aroma.

Herkunft

Der Mangobaum, der 25 Meter Höhe erreichen kann, ist in Südostasien seit über 4 000 Jahren bekannt. Heute sind Mangos fast überall in den Tropen verbreitet und werden fast das ganze Jahr über zu uns exportiert. Zu den Hauptimportländern zählen: Brasilien, Peru, Südafrika, Kenia, Israel, Spanien, Thailand.

Tipps

Reife Mangos geben auf leichten Fingerdruck etwas nach. Sie müssen dann rasch verbraucht werden. Achtung: Mangosaft kann sehr schwer entfernbare Flecken in Textilien hinterlassen!

Zubereitung

Mangos eignen sich hervorragend für den Frischverzehr. Hierzu einfach beidseitig an dem flachen Kern vorbeischneiden und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben. Mangofruchtfleisch schmeckt hervorragend als Dessert in den vielfältigsten Zubereitungsarten, aber auch als Vorspeise z. B. mit Schinken- oder Lachsscheiben umwickelt. 
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Mangold

Zur gleichen Art wie die Rote Bete gehörend, werden vom Mangold allerdings nicht die Wurzelknollen verwendet, sondern die Blätter und Blattstiele.
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Zur gleichen Art wie die Rote Bete gehörend, werden vom Mangold allerdings nicht die Wurzelknollen verwendet, sondern die Blätter und Blattstiele. Unterschieden wird zwischen Blatt- oder Schnittmangold (Verwendung der Blätter) und Stiel- oder Rippenmangold (Verwendung der Stiele). Beim Schnittmangold sind die Blätter erheblich kleiner als beim Stielmangold.

Herkunft

Seit undenklichen Zeiten wird Mangold, ursprünglich an den Küstengebieten des Mittelmeeres angebaut. Bedeutender Anbau erfolgt in Italien, Frankreich, Holland, Spanien und einigen weiteren Ländern Mittel- und Südeuropas. Die Haupterntezeit in Deutschland ist von Mai bis September. Allerdings ist der Anbau in Deutschland kaum nennenswert.

Tipps

Mangold sollte sofort Verwendung finden, denn er ist kaum haltbar; er verliert zudem rasch an Vitamin C.

Zubereitung

Mangold wird entweder als Stengel- oder Blattgemüse verwendet. Die Blätter werden wie Spinat geputzt, gedünstet und oder aber als kräftige und würzige Gemüsebeilage zu Fleisch- und Fischgerichten serviert. Stiele und Rippen kann man wie Spargel oder Schwarzwurzeln anrichten; dazu aber vorher die dünne faserige Haut von den Stielen abziehen, sodann in Stücke schneiden, dünsten und mit heller Soße servieren. 
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Mangostane

Die Mangostane ist eine Königin der Früchte. Das Fruchtfleisch schmeckt erfrischend, mild süß-säuerlich und schmilzt auf der Zunge.
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Die Mangostane ist eine Königin der Früchte. Das Fruchtfleisch schmeckt erfrischend, mild süß-säuerlich und schmilzt auf der Zunge. Mangostane wachsen auf 12-15 m hohen Bäumen. Die rundliche, abgeplattete Frucht ist von violetter, weinroter bis braunroter Farbe. Die Schale ist dick, fest und ledrig. Das Fruchtfleisch besteht aus vier bis sieben mandarinenähnlichen Segmenten mit essbaren grünen Kernen.

Herkunft

Heimat ist die Inselwelt des Malaiischen Archipels. Anbau in den südostasiatischen Ländern, in Mittelamerika und Brasilien. Die Früchte sind in etwa von der Größe einer kleinen Orange, sind kugelförmig und besitzen eine bis 8mm dicke, feste, lederartige, rotbraune bis blaue Außenschale.

Tipps

Vorsicht, beim Aufschneiden der Schale tritt ein Saft aus, der nur schwer entfernbare, purpurfarbene Flecken verursacht!

Zubereitung

In erster Linie eignet sich die Mangostane zum Frischverzehr. Es empfiehlt sich, die in Fruchtfleischsegmente zerteilte Frucht gut gekühlt zu verzehren, mitsamt den Kernen. Ähnlich wie Kiwis kann man Mangostane aber vielseitig verwenden: zu Süßspeisen, Fleischgerichten, Gewürzsoßen oder in Puddings, Cremes, Speiseeis oder Cocktails. 
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Maniok (Cassava)

Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale.
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Maniok, auch Cassava genannt, ist ein mehrjähriger, 2-5 m hoher Strauch. Seine Wurzeln sind 30-50 cm lange, 5-10 cm dicke und 1-10 kg schwere, spindelförmige oder zylindrische, büschelig zusammenstehende, verdickte Knollen mit bräunlicher Schale. Im Innern sind sie weiß oder gelb und fest. Der Geschmack des Manioks ist recht neutral und mehlig.

Herkunft

Die Urheimat des Manioks liegt im tropischen Teil Amerikas. In Südamerika von Peru bis Südmexiko und in der Karibik wurde diese Pflanze schon vor Jahrtausenden als wichtiges Nahrungsmittel genutzt. Von dort gelangte sie über Spanien nach Afrika und sogar bis nach Asien. Überall in den feuchten Tropen der Welt wird Maniok heute angebaut. Unter den Weltnahrungsmitteln rangiert Maniok an 6. Stelle! Einfuhren aus Brasilien und anderen Anbauländern erreichen uns ganzjährig, zum überwiegenden Teil jedoch als hochwertiges Futtermittel.

Zubereitung

Zum Verzehr wird die Knolle (ähnlich wie Kartoffeln verwendet) gewaschen, geschält, der Länge nach geteilt und die harte Mittelvene herausgelöst. Dann wird sie in Stücke geschnitten, in Salzwasser gekocht und mit pikanter Soße, z.B. aus Olivenöl, Petersilie, Salz und Knoblauch, serviert. Als Beilage zu Fischgerichten wird Maniok in mit Butter bestrichener, gesalzener und gepfefferter Form empfohlen. Gekochter Maniok lässt sich auch, in Streifen oder Stücke geschnitten, gut braten oder fritieren 
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Maracuja

Die Maracuja ist kugelförmig oder leicht oval, wiegt im Schnitt etwa 90 g, mit außen grüner, grünlich-gelber, gelber, zitronengelber, bis leicht rötlich geflammter dicker Schale.
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Die Maracuja ist kugelförmig oder leicht oval, wiegt im Schnitt etwa 90 g, mit außen grüner, grünlich-gelber, gelber, zitronengelber, bis leicht rötlich geflammter dicker Schale.

Herkunft

Die Maracuja ist eine von vielen zur Familie der Passionsfrüchte gehörenden Arten. Ihr Ursprung liegt in den subtropischen bis tropischen Gebieten Afrikas. Heute wird sie in Südamerika, Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, Indien, Taiwan, Hawai und Kalifornien angebaut.

Tipps

Maracuja können nach dem Kauf meist noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitung

Sie eignen sich gut zum Frischverzehr (Frucht halbieren und auslöffeln), zu Obstsalaten, Eiscreme, Süßspeisen und Mixgetränken. Aufgrund des ausgezeichneten intensiven Aromas können Maracujas zur Geschmacksverbesserung beinahe aller Fruchtsäfte und Cocktails dienen. 
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Mellowfrucht (Pepino)

Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.
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Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.Die Schale ist cremefarben mit dunkelroten bis violetten Streifen. Das Fruchtfleisch ist cremegelb bis lachsfarben, sehr saftig, und angenehm duftend. Geschmacklich ähnelt sie einer Mischung aus Melone und Birne, sehr süß, aber nicht ganz so ausgeprägt.

Herkunft

Beheimatet ist die Pepino in den warmen, hochgelegenen Gebirgstälern Perus und Kolumbiens. Sie wird heute aber in nahezu allen Südamerikanischen Ländern angebaut. Außerdem gibt es kleinere Kulturen in den USA, Australien, Kenia und mehreren Ländern des Mittelmeerraumes.Importiert wird die Frucht hauptsächlich aus Peru (Juli bis Januar), Chile (Februar bis August) und aus Neuseeland (Januar bis Juni).

Tipps

Man sollte Pepinos erst verzehren, wenn die Fruchtfarbe von grünlich auf cremefarben übergegangen ist und die Frucht auf leichten Druck nachgibt.Nach dem Aufschneiden verfärben sich Pepinos schnell. Sie sollten deswegen erst kurz vor dem Verzehr zerteilt werden.

Zubereitung

Man isst sie am besten roh und leicht gekühlt mit oder ohne Schale und entfernt die Kerne. Fruchtstücke kann man mit Zucker, Zitronensaft und Ingwer würzen und als delikate Nachspeise reichen. 
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Minneola

Minneolas erfreuen sich steigender Beliebtheit. Entstanden ist die Frucht, die man zu den besten ihrer Art zählt, aus einer Kreuzung von "Duncan"-Grapefruit x "Dancy"-Tangerine.
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Minneolas erfreuen sich steigender Beliebtheit. Entstanden ist die Frucht, die man zu den besten ihrer Art zählt, aus einer Kreuzung von "Duncan"-Grapefruit x "Dancy"-Tangerine. Charakteristisch ist ihre Glockenform, die sich durch den höckerartig ausgebildeten Stengelansatz bildet. Die Minneola ist sehr saftreich, zartfleischig und kernarm. Die leichte Schälbarkeit stammt von der Tangerine, der kräftige aromatische Geschmack von der Grapefruit.

Herkunft

Minneolas erreichen uns hauptsächlich aus Israel, Zypern, Spanien, Argentinien, Südafrika, Uruguay, den USA sowie aus der Türkei von Dezember bis September.InhaltsstoffeWie alle Easy Peeler sind auch die Minneolas reich an wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen (Kalium, Karotin, Vitamin C).

Tipps

Leicht gekühlt bleiben Minneolas einige Tage im  Kühlschrank haltbar.

Zubereitung

Minneolas eignen sich hervorragend zum Frischverzehr. Wegen ihrer natürlichen Verpackung und leichten Schälbarkeit sind sie besonders praktisch für unterwegs. Verwenden kann man diese Zitrusfrucht als Zugabe zu Obstsalaten, Dessertspeisen, Geflügel- und Wildgerichten, Tortenbelägen oder Mixgetränken. Frisch gepresster Saft schmeckt super erfrischend. 
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Mispel

Die zum Kernobst zählende Mispel wächst an einem bis zu 5 m hohen Baum oder Strauch. Sie ist walnussgroß und jeweils von fünf Zipfeln eines hoch gezogenen Kelches umgeben.
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Die zum Kernobst zählende Mispel wächst an einem bis zu 5 m hohen Baum oder Strauch. Sie ist walnussgroß und jeweils von fünf Zipfeln eines hoch gezogenen Kelches umgeben. Ihre Form ist oval. Mispeln sind von einer festen behaarten Haut umgeben. Die Anfangs grünen Scheinfrüchte färben sich bei der Reife Ende Oktober rostrot. Das Fruchtfleisch ist leuchtend weiß bis rötlich.

Herkunft

Die Mispel stammt aus dem vorderen Orient. Von dort aus verbreitete sie sich nach Süd- und Westeuropa. Ein erwerbsmäßiger Anbau findet nur sehr begrenzt statt, in Italien und Großbritannien beispielsweise. Bei uns hingegen wird sie äußerst selten als Obstbaum kultiviert. Ihre Marktbedeutung ist ohnehin sehr gering; im Angebot findet man sie selten. In ihren Erzeugerländern – u. a. in Kalifornien, Japan, Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland, Holland, Süddeutschland – findet man sie auf den lokalen Märkten. Wobei die in Spanien angebauten Nisperos in den letzten Jahren auch bei uns immer beliebter wurden.

Zubereitung

Mispeln schmecken im reifen Zustand bitter und herb, in etwa wie sehr saure Äpfel. Erst wenn die ersten leichten Herbstfröste über die Früchte hinweggegangen sind oder sie zwei Wochen lang kühl und trocken lagernd nachreifen konnten, werden sie genießbar. Es kommt zu einem Gärungsprozess. Die Früchte schmecken jetzt nach süß-säuerlichem Wein. Durch Frost und Überreife wird die Gerbsäure abgebaut. Dennoch scheidet Frischverzehr praktisch aus. Mispeln werden meist zu Marmelade, Mus oder Gelee verarbeitet. 
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Möhre

Möhren bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot).
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Möhren bestehen aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stengel und Blätter. Die Form der Wurzel (kurz, rund, kreiselförmig, kegelförmig, halblang, am Ende abgestumpft oder zylindrisch oder lang mit spitzem Ende) variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot). Die kurzen, rundlichen, stumpfen Sorten nennen wir Karotten. Botanisch sind Möhren und Karotten aber das Gleiche. Die Möhre/Karotte hat einen fein süßlichen, aromatischen Geschmack.

Herkunft

Das Heimatgebiet der Möhre ist weit verbreitet; Wildformen wachsen in Europa und Asien. Mit einer Anbaufläche von ca. 468 000 ha und einer Gesamtproduktion von rund 5,4 Mio t ist die Möhre eine der wichtigsten Gemüsearten überhaupt. Der Anbau findet praktisch in allen Ländern der Welt statt. Neben der deutschen Produktion importieren wir Möhren vor allem aus Italien, Spanien, den Niederlanden und Frankreich.

Tipps

Die Haltbarkeit von Möhren ist gering. Im Kühlschrank bleiben Sie zwar einige Tage frisch – dann vorher das Laub entfernen – aber "Frisch schmeckt´s am Besten".

Zubereitung

Zum Rohverzehr eignen sich am besten die frühen Möhren, ob frisch aus der Hand, als Salat, auf Rohkostplatten oder als Saft ausgepresst. Häufiger ist aber die Verwendung der Möhre gekocht oder geschmort als Warmgemüse, Möhreneintopf, Möhrenauflauf oder zusammen mit anderen Gemüsen, z.B. mit Erbsen und Spargel, als "Leipziger Allerlei". 
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