Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Pak-Choi

Pak-Choi ist eine botanisch mit dem Chinakohl verwandte, ostasiatische Kohlsorte. Doch im Gegensatz zum Chinakohl bildet der Pak-Choi keine geschlossenen Köpfe, sondern ist ein Blattstielgemüse.
mehr erfahren
Pak-Choi ist eine botanisch mit dem Chinakohl verwandte, ostasiatische Kohlsorte. Doch im Gegensatz zum Chinakohl bildet der Pak-Choi keine geschlossenen Köpfe, sondern ist ein Blattstielgemüse. Die Pflanze wird 40-50 cm hoch, ihr auffallendstes Merkmal sind die etwa 3 cm langen und mehrere Zentimeter breiten, weißen, kahlen, fleischigen, knackigen Blattrippen der dunkelgrünen Blätter. Geschmacklich ist der Pak-Choi mit dem Chinakohl vergleichbar, ein bißchen milder, mit eigener Note.

Herkunft

Pak-Choi stammt aus dem Fernen Osten, aus Südostasien. Er wird hauptsächlich in China, Korea, Taiwan und Japan angebaut. In Europa, vornehmlich in den Niederlanden, wird Pak-Choi erst seit kurzem erwerbsmäßig kultiviert. Obwohl ein Gemüse der Subtropen, wächst Pak-Choi auch in unserem Klima hervorragend; bis in den November hinein kann er geerntet werden. Importe erreichen uns ganzjährig in erster Linie aus den Niederlanden.

Tipps

Pak-Choi sollte man grundsätzlich nur wenig salzen und würzen, um den Eigengeschmack nicht zu zerstören.

Zubereitung

Der wertvollste Teil der Pflanze sind die kräftigen Blattrippen. Zur Zubereitung schneidet man das untere Kohlende ab, um die einzelnen Blätter voneinander lösen zu können. Diese wäscht man in kaltem Wasser gründlich ab. Man kann Pak-Choi wie Chinakohl als feingeschnittenen Salat anrichten. Üblicher jedoch ist der Verzehr als Warmgemüse, ähnlich Mangold, Spinat oder Wirsing, als Beilage zu vielerlei Fleisch- und Fischgerichten. 
weniger Informationen

Papaya

Die Papaya, auch Baummelone genannt, wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen. Papayas sind je nach Sorte rund, eiförmig, länglich oder birnenförmig mit einer dünnen, ledrigen, gelbgrünen bis goldgelben Schale.
mehr erfahren
Die Papaya, auch Baummelone genannt, wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen. Papayas sind je nach Sorte rund, eiförmig, länglich oder birnenförmig mit einer dünnen, ledrigen, gelbgrünen bis goldgelben Schale. Das tiefgelbe, orange oder lachsrote Fruchtfleisch ist melonenartig süß und sehr saftig. Die pfefferkorngroßen Kerne im Inneren der Frucht werden nicht mitgegessen.

Herkunft

Die Heimat der Papaya wird in Südmexiko vermutet. Heute werden Papayas vor allem in Mittel- und Südamerika, Afrika, Australien und Indien angebaut. Auf dem europäischen Markt sind Papayas ganzjährig, größtenteils aus Kenia, Brasilien und Costa Rica und von der Elfenbeinküste, erhältlich.

Tipps

Das in der Frucht enthaltene, wirtschaftlich bedeutsame Papain ist ein exzellenter Fleischzartmacher. Dem Wasser zugesetzt, in dem das Fleisch zubereitet wird, genügt schon eine geringe Menge Papain und eine Temperatur von 70-80° C, um das Fleisch vollständig weich zu machen.

Zubereitung

Papayas eignen sich hervorragend zum Rohverzehr. Hierfür wird die Frucht geschält, der Länge nach halbiert und die Kerne herausgeschabt. Da Papayas wenig Fruchtsäure enthalten, empfiehlt es sich, immer etwas Säure, z. B. Limettensaft, zur Aromatisierung hinzuzugeben. Papayas sind zum Frühstück, als Vorspeise oder zum Dessert ein ganz besonderer, erfrischender Genuss. Auch in Salaten, Fleisch- und Fischgerichten sowie Mixgetränken bieten Papayas eine interessante Geschmacksvariante
weniger Informationen

Paprika (Gemüsepaprika)

Paprika wächst an einem 30-100 cm hoch werdenden Busch. Die Früchte, "Paprikaschoten", gibt es in vielen Formen, Farben und Größen.
mehr erfahren
Paprika wächst an einem 30-100 cm hoch werdenden Busch. Die Früchte, "Paprikaschoten", gibt es in vielen Formen, Farben und Größen. Die runden oder blockigen bis länglich schmal und spitz zulaufenden Schoten erreichen Faustgröße und bis 250 g Gewicht. Die glatte, glänzende Haut kann rot, gelb, grün, aber auch orange, weiß, violett und schwarz sein. Im Inneren befinden sich Fruchtkammern und Kerne. Paprika schmeckt knackig-frisch und mild-würzig.

Herkunft

Beheimatet ist die Paprikapflanze in den Tropen Süd- und Mittelamerikas. Spanische Eroberer brachten sie von dort im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie zunächst allein als Zierpflanze angebaut wurde und erst später als Gemüse. Heute wird sie in zahlreichen Ländern kultiviert, u. a. in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Türkei, Ungarn, Israel und in vielen afrikanischen, asiatischen, mittel- und südamerikanischen Ländern. Auch in Deutschland ist Paprika heute ein fester Bestandteil des Gemüsesortiments. Paprika gibt es das ganze Jahr über, am stärksten vom Sommer bis zum Spätherbst vor allem aus Spanien, Italien, Ungarn, Türkei und den Niederlanden.

Hauptsorten

Die Unterscheidung in Gemüse- und Gewürzpaprika (Peperoni, Spanischer Pfeffer) beruht auf dem Geschmack bzw. dem Gehalt des Alkaloids Capsaicin, das im letzteren ungleich mehr vorhanden ist. Gewürzpaprika bildet meist spitz zulaufende Schoten von bis zu 15 cm Länge. Das Fruchtfleisch ist fester und dickhäutiger, scharf bis sehr scharf (je nach Capsaicin-Gehalt) und würzig. Besonders feurig sind die kleinen Chillischoten.Ein weiterer Paprika-Typ neben Gemüse- und Gewürzpaprika ist der vor hundert Jahren in Ungarn gezüchtete Tomatenpaprika, den man für eine Kreuzung zwischen Gemüsepaprika und Tomate halten könnte. Die Fruchtwände des Tomatenpaprikas sind fleischig und saftig. Die Frucht ist geschmacklich schärfer als Gemüsepaprika, dafür aber weitaus süßlicher. Gegessen wird dieser Paprika-Typ wie Tomaten oder andere Paprikaschoten.

Tipps

Beim Einkaufen sollte man darauf achten, dass die Früchte fest, glatt und glänzend sind. Runzeln und Flecken weisen auf zu lange Lagerung mit Vitamin- und Aromaverlust hin. Paprika schmeckt gehäutet besonders fein (zu diesem Zweck kurz mit kochendem Wasser überbrühen).

Zubereitung

Früchte waschen, aufschneiden, Stielansatz, die inneren Scheidewände und Kerne entfernen und die Schoten nach Belieben verwenden. Paprika isst man roh, als Salat, geschmort oder gekocht, für sich oder zusammen mit anderen Gemüsen als Warmgemüse, Eintopf oder als Sauergemüse. Sehr beliebt sind Paprikaschoten mit Reis/Fleischfüllungen. 
weniger Informationen

Paranuss

Die Paranuss wächst an einem der größten Bäume des Urwalds, der bis zu 60 Meter hoch wird. Wenn der Baum im September seine Blätter abwirft, kommen große, kugelförmige und dickschalige Kapselfrüchte zum Vorschein, die bis zu 3 kg schwer werden.
mehr erfahren
Die Paranuss wächst an einem der größten Bäume des Urwalds, der bis zu 60 Meter hoch wird. Wenn der Baum im September seine Blätter abwirft, kommen große, kugelförmige und dickschalige Kapselfrüchte zum Vorschein, die bis zu 3 kg schwer werden. Mit der Zeit werden die Stiele mürbe, so dass die Früchte zu Boden fallen und aufgesammelt werden können. Die uns bekannte Paranuss befindet sich in diesen Kapselfrüchten. Sie sind 3-5 cm lang und am Rücken gewölbt. Die äußere Schale ist graubraun und steinhart, während die innere Schale rotbraun und weich ist. Der Kern ist weiß bis hellgelb und von der Konsistenz halbweich.

Herkunft

Paranüsse wachsen in Südamerika, besonders in den Urwäldern des Amazonas in Brasilien, Peru, Venezuela und Bolivien. Der Ausfuhrhafen befindet sich im brasilianischen Bundesstaat Pará, der dieser Nuss auch ihren Namen gibt. Es wird kein professioneller Anbau der Paranuss betrieben. Die Früchte wachsen wild.Nachdem die Früchte ab September beginnen abzufallen, werden sie von November bis März eingesammelt. Auf dem hiesigen Markt werden die Paranüsse ganzjährig angeboten.

Tipps

Die Nüsse müssen luftig, trocken und kühl gelagert werden.

Zubereitung

Wie die meisten Nüsse, kann man die Paranuss knacken und essen. Die Verwendung ähnelt der von Mandeln und Haselnüssen, also in Knabbermischungen und in Backzutaten. Auch für spezielle Gerichte ist die Paranuss sehr gut zu verwenden. 
weniger Informationen

Passionsfrucht

Es gibt 400 Arten der Gattung Passiflora, von denen einige zauberhaft schöne Blüten hervorbringen. Die Früchte der verschiedenen Arten sind unterschiedlich groß, rund, oval, in der Farbe gelblich, weinrot, purpurviolett bis dunkelbraun.
mehr erfahren
Es gibt 400 Arten der Gattung Passiflora, von denen einige zauberhaft schöne Blüten hervorbringen. Die Früchte der verschiedenen Arten sind unterschiedlich groß, rund, oval, in der Farbe gelblich, weinrot, purpurviolett bis dunkelbraun. Die schrumpel-schalige Frucht besitzt ein großes Kerngehäuse, das neben zahllosen schwärzlichen Kernen eine weiße bis gelbliche, geleeartige Masse enthält. Die Passionsfrucht schmeckt erfrischend süß-säuerlich und hat ein ausgesprochen exotisches Aroma.

Herkunft

Die Heimat der verschiedenen Arten der Passionsfrucht (u. a. Granadilla und Maracuja) sind die Länder Mittel- und Südamerikas. Außer dort findet Anbau vor allem in Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, in Kalifornien und auf Hawaii statt. Angeboten werden Passionsfrüchte hier zu Lande hauptsächlich im Frühsommer und Sommer. Die übrige Zeit des Jahres kommen Früchte aus Kenia und Südamerika zu uns.

Tipps

Nach der Ernte schrumpft die Passionsfrucht ein. Dies ist jedoch kein Zeichen von Verderb, sondern ein Zeichen des Nachreifens. Die Frucht wird voller und süßer im Geschmack. Passionsfrüchte können nach dem Kauf meist noch 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitung

Zum Rohverzehr werden die Früchte halbiert und das Fruchtfleisch herausgelöffelt. Die Kerne werden mitgegessen. Weitere Verwendung finden Passionsfrüchte in Obstsalaten, zu Speiseeis, Quarkspeisen, Pudding und anderen Süßspeisen. 
weniger Informationen

Pecannuss

Die Pecannuss ist mit der Walnuss verwandt und hat wie diese während der Reifung eine fleischige, ungenießbare Außenhülle.
mehr erfahren
Die Pecannuss ist mit der Walnuss verwandt und hat wie diese während der Reifung eine fleischige, ungenießbare Außenhülle. Der Baum an dem sie wächst ist 20-50 m hoch. Ihre dünne Schale und ihre längliche Form lässt die Pecannuss eher einer großen Haselnuss ähneln als einer Walnuss. Die Form variiert von zylindrisch und zugespitzt bis kurz und rundlich. Die Farbe der Schale ist hell- bis dunkelbraun. Der viergeteilte braune Kern ähnelt sehr dem der Walnuss.

Herkunft

Die Heimat der Pecannuss befindet sich in den wärmeren Staaten der USA, wie z.B. Alabama, Indiana, Louisiana und Texas. Die USA sind auch der weltgrößte Produzent. Ein weiterer bedeutender Produzent ist Australien. Dieser Anbau auf beiden Seiten des Äquators führt dazu, dass der Anbau nicht mehr so saisonabhängig ist und die Pecannuss während des ganzen Jahres reift. In der Regel sind die australischen Pecannüsse bei uns beliebter, da sie durch die Pflege, die sie nach der Ernte erhalten, ein schönes braun glänzendes Aussehen aufweisen.

Tipps

Wenn man sie kühl und trocken lagert, besteht keine Gefahr, dass Pecannüsse ranzig werden.

Zubereitung

Die Schale der Pecannuss lässt sich leicht entfernen, so dass man den Kern genießen kann. Als Verfeinerung für viele Gerichte, Süßspeisen und Backwaren ist die Pecannuss sehr beliebt. In diesem Bereich gilt die Pecannuss als eine absolute Bereicherung. 
weniger Informationen

Pepino

Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.
mehr erfahren
Die Frucht des Mellowstrauches ist eine 8-15 cm lange und halb so dicke Beere, deren Form ausgesprochen variabel ist und von bananenförmig- länglich bis fleischtomatenförmig- gerippt reicht.Die Schale ist cremefarben mit dunkelroten bis violetten Streifen. Das Fruchtfleisch ist cremegelb bis lachsfarben, sehr saftig, und angenehm duftend. Geschmacklich ähnelt sie einer Mischung aus Melone und Birne, sehr süß, aber nicht ganz so ausgeprägt.

Herkunft

Beheimatet ist die Pepino in den warmen, hochgelegenen Gebirgstälern Perus und Kolumbiens. Sie wird heute aber in nahezu allen Südamerikanischen Ländern angebaut. Außerdem gibt es kleinere Kulturen in den USA, Australien, Kenia und mehreren Ländern des Mittelmeerraumes.Importiert wird die Frucht hauptsächlich aus Peru (Juli bis Januar), Chile (Februar bis August) und aus Neuseeland (Januar bis Juni).

Tipps

Man sollte Pepinos erst verzehren, wenn die Fruchtfarbe von grünlich auf cremefarben übergegangen ist und die Frucht auf leichten Druck nachgibt.Nach dem Aufschneiden verfärben sich Pepinos schnell. Sie sollten deswegen erst kurz vor dem Verzehr zerteilt werden.

Zubereitung

Man isst sie am besten roh und leicht gekühlt mit oder ohne Schale und entfernt die Kerne. Fruchtstücke kann man mit Zucker, Zitronensaft und Ingwer würzen und als delikate Nachspeise reichen. 
weniger Informationen

Petersilie

Petersilie ist ein bis 50 cm hoch werdendes Kraut mit der Blüte im Juni/Juli. Wir unterscheiden zwei Typen von Petersilie: Blattpetersilie und Wurzelpetersilie. Von der Blatt- oder Krautpetersilie werden nur die eirundförmigen Laubblätter verwendet.
mehr erfahren
Petersilie ist ein bis 50 cm hoch werdendes Kraut mit der Blüte im Juni/Juli. Wir unterscheiden zwei Typen von Petersilie: Blattpetersilie und Wurzelpetersilie. Von der Blatt- oder Krautpetersilie werden nur die eirundförmigen Laubblätter verwendet. Diese sind glatt oder kraus, wobei erstere aromatischer schmecken. Die dünne Wurzel der Blattpetersilie ist für die Verwendung in der Küche ungeeignet. Anders verhält es sich mit der Wurzelpetersilie; ihre fleischig verdickte Wurzel wird wegen des süßlich-würzigen Geschmacks hauptsächlich als Suppengewürz verwendet; die glatten Blätter kommen wie die der Blattpetersilie zum Einsatz.

Herkunft

Die Heimat der Petersilie ist im südöstlichen Mittelmeergebiet; heute ist sie in ganz Europa heimisch. Weltweit wird diese beliebte Gewürzpflanze im Freiland und unter Glas angebaut. Bedeutende Anbauländer in Europa sind: Frankreich, die Niederlande und einige osteuropäische Länder. Die Haupterntezeit von Blattpetersilie aus dem Freiland ist von Juni bis November, unter Glas gezogene Ware ist ganzjährig verfügbar. Petersilienwurzeln werden ab Oktober/November geerntet.

Tipps

Petersilie kann – ganz oder gehackt – tiefgefroren werden; die Blätter bleiben dabei zwar schön grün, verlieren aber an Würzwert.

Zubereitung

Petersilie ist das Würzkraut Nr. 1 in der Küche! Seine Verwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielseitig. Die fein gehackten Blätter und Stängel braucht man für Salate, Suppen, Fleischfüllungen, Eintöpfe, Soßen, Marinaden, Eierspeisen usw. Auch zur Garnierung von Speisen ist Petersilie, insbesondere die krause, bestens geeignet. Die Petersilienwurzel ist darüber hinaus als Gemüse verwendbar; sie schmeckt wie süße Möhre. 
weniger Informationen

Pfifferlinge

Pfifferlinge sind an ihren dotter- oder blassgelben, nach oben gebogenen Hüten leicht erkennbar. Die Hutunterseite läuft am Stiel herab und ist durch Lamellen charakterisiert.
mehr erfahren
Pfifferlinge sind an ihren dotter- oder blassgelben, nach oben gebogenen Hüten leicht erkennbar. Die Hutunterseite läuft am Stiel herab und ist durch Lamellen charakterisiert. Das Fleisch ist weiß und schmeckt überaus aromatisch.

Herkunft

Der Pfifferling kommt in unseren Laub- und Nadelwäldern vorzugsweise unter Kiefern vor; hauptsächlich von Juni bis Oktober. Er muß nach wie vor von erwerbsmäßigen Sammlern gesucht werden. Zur geringen und schwankenden Eigenernte kommen ebenfalls jährlich schwankende Einfuhren vor allem aus Polen, Rumänien, Littauen, Lettland,  und Österreich. Weitere Importe stammen aus Frankreich und Spanien.

Tipps

Pilze sollte man möglichst bald verbrauchen. Bitte nicht waschen, (nur abbürsten) da sich der Pilz sonst mit Wasser voll saugt und sehr schwammig wird und an Geschmack verliert.

Zubereitung

Gekocht und gedünstet eignen sich Pfifferlinge wie alle Pilze ausgezeichnet für Pilzragout und Füllungen. Bei der Zubereitung von Soßen sind sie starke Aromaträger. 
weniger Informationen

Pfirsich

Pfirsiche werden unterschieden in Früchte mit samtartiger, flaumiger Behaarung mit entweder leichter oder schwerer Steinlöslichkeit, wobei es weißfleischige und gelbfleischige Sorten gibt.
mehr erfahren
Pfirsiche werden unterschieden in Früchte mit samtartiger, flaumiger Behaarung mit entweder leichter oder schwerer Steinlöslichkeit, wobei es weißfleischige und gelbfleischige Sorten gibt. Früchte mit glatter Haut sind Nektarinen. Die Pfirsichfrucht ist rundlich mit einer deutlichen Längsfurche, die seidig behaarte Schale ist von gelber bis roter Färbung. Das saftig süße und höchst aromatische Fruchtfleisch, das einen harten Kern einschließt, macht den Pfirsich zu so einer beliebten Frucht.

Herkunft

Der Pfirsich stammt aus China. Anbau erfolgt in allen Ländern der Erde mit warm-gemäßigtem Klima, im subtropischen Sommerregengebiet wie in höheren Lagen der Tropen. Als "Pfirsichgarten Europas" gilt Italien, weiternhin wesentlicher Anbau erfolgt in Frankreich, Spanien, Griechenland, USA, Südamerika, Australien und Südafrika. Die Einfuhrsaison beginnt Mitte Mai mit spanischen Pfirsichen, von Juni bis September wird die bescheidene inländische Produktion tatkräftig unterstützt von Einfuhren aus Italien und Griechenland. Im Winter bis März beliefern uns Südafrika, Argentinien und Chile.

Tipps

Pfirsiche sind stoß- und druckempfindlich. Ihre Lagerfähigkeit ist begrenzt.

Zubereitung

Pfirsiche werden hauptsächlich roh verzehrt. Ihre Verwendung in Obstsalaten, Kompotten, Marmeladen, Konfitüren, Bowlen oder für den Rumtopf garantieren eine fruchtige Köstlichkeit. Als "Kullerpfirsich" ist der, rundherum eingestochene, im mit Sekt aufgefüllten Glas schwimmende Pfirsich eine Bekanntheit. 
weniger Informationen

Pflaume

Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.
mehr erfahren
Die heutigen Arten der Pflaume sind vielfach Kreuzungen und kommen in mehr als 2 000 Sorten vor, welche sich, teils nur geringfügig, durch Größe, Farbe, Form, Steinlösbarkeit, Saftgehalt, Aroma und Reifezeit unterscheiden.

Herkunft

Die Urheimat der Pflaume ist Kleinasien. Die Römer brachten sie 150 v. Chr. nach Italien, von wo sie sich in ganz Europa verbreitete. Anbauschwerpunkte liegen im Mittelmeerraum, in den Balkanländern und der Bundesrepublik. Die auf unseren Märkten angebotenen Überseepflaumen stammen hauptsächlich aus Südafrika und Chile und sind von Dezember bis April erhältlich. Die europäische Pflaumenernte beginnt mit Lieferungen aus Italien, Frankreich und Spanien ab Mai, während die einheimische Ernte von Juli bis Oktober anfällt.

Hauptsorten

Die Pflaume (Rund- oder Eierpflaume) hat eine rundliche Form und ist meist mit einer deutlichen Kernnaht versehen. Sie sind oft nicht gut kernlöslich. Ihre Hauptfarbe ist blau bis violett, es gibt aber auch rote und gelbe Sorten. Das Fruchtfleisch ist überwiegend gelb gefärbt.Als Japanische Pflaume bezeichnet man vor allem die in den Wintermonaten aus der südlichen Erdhalbkugel zu uns kommenden Sorten. Sie sind ausgesprochen großfrüchtig, rund oder rund-oval mit glänzend roter oder gelber Haut. Ihr Fleisch ist weicher und saftiger als das der europäischen Pflaumen.Die Zwetsche (Zwetschge) ist länglich mit spitzen Enden, meist mit tiefdunkelblauer Haut und gelbem Fruchtfleisch und gut steinlösend. Durch ihr festes, aromatisches Fleisch eignet sie sich außer zum Frischverzehr auch sehr gut zum Kochen, Backen und Einmachen.Die Reineclaude ist kugelförmig, die grüngelbe Haut mit rötlichem Schimmer umschließt das grünlichweiße, äußerst aromatische und süße Fruchtfleisch.Die Mirabelle ist kleinfruchtig, kugelig, von gelber Farbe mit roten Wangen oder Pünktchen. Mit ihrem festen gelben und recht süßen Fruchtfleisch eignet sie sich sehr gut zum Kochen.

Zubereitung

Pflaumen sind eine erfrischende Köstlichkeit zum Rohverzehr. Darüber hinaus sind sie eine pikante Geschmacksverfeinerung für Saucen, eine leckere Beigabe für Obstsalate oder für Desserts und Aufläufe. 
weniger Informationen

Physalis

Die Kapstachelbeere (Physalis) zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle (der vergrößerte Blütenkelch) birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht.
mehr erfahren
Die Kapstachelbeere (Physalis) zeichnet sich durch die einzigartige Verpackung jedes einzelnen Früchtchens aus. Die hellbraune, lampionähnliche Hülle (der vergrößerte Blütenkelch) birgt im Inneren eine etwa kirschgroße Frucht. Die grünlichgelben bis leuchtendgelben, saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma.

Herkunft

Die Heimat der Kapstachelbeere ist die Andenregion zwischen Venezuela und Chile. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie am Kap der guten Hoffnung, dem Vorgebirge an der Südspitze Afrikas, eingeführt und fand dort großen Anklang, deshalb der Name. Hauptexportländer für Europa sind Kolumbien, Südafrika, Ecuador und Madagaskar. Kapstachelbeeren sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Kapstachelbeeren sind auch sehr gut zum Tiefgefrieren geeignet.

Zubereitung

Kapstachelbeeren aus der Hülle lösen, waschen und roh verzehren. Die kleinen Samenkerne darf man mitessen. Besonders lecker sind Kapstachelbeeren in Obstsalaten, Desserts oder als Kuchenbelag. Sie werden auch häufig „schokoliert“ und bei Desserts verwendet.
weniger Informationen

Pistazie

Die Pistazie ist mit der Cashewnuss verwandt und ist die Frucht eines Baumes, der mehrere hundert Jahre alt werden kann. Sie ist 10-20 mm groß und Oval.
mehr erfahren
Die Pistazie ist mit der Cashewnuss verwandt und ist die Frucht eines Baumes, der mehrere hundert Jahre alt werden kann. Sie ist 10-20 mm groß und Oval. Die harte Schale ist glatt und weißlich-hellbraun.  Sie springt bei der Reifung auf, so dass sich Pistazien leicht öffnen lassen. Der verzehrbare Kern ist etwas länglich und kann je nach Sorte gelb, hellgrün oder rötlich sein. Umschlossen wird er von einer Samenhaut.  Die Pistazie hat einen angenehmen aromatischen Geschmack. Im Handel findet man die Pistazie sowohl mit Schale als auch geschält und enthäutet.

Herkunft

Die Pistazie ist in Syrien, im Irak und im Iran beheimatet. In Europa wird sie vor allem in Mittelmeerländern, wie Italien und der Türkei angebaut. Weitere Produktionsländer sind die USA und Tunesien. Auf dem Markt sind Pistazien ganzjährig zu finden.

Tipps

Geröstete und gesalzene Nüsse können in einem kühlen, luftigen und trockenen Raum bis zu drei Wochen gelagert werden. Bei zu langer Lagerung können Pistazien leicht ranzig werden.

Zubereitung

Während die Pistazie im Ursprungsgebiet vielfach roh gegessen wird, genießen wir sie eher geröstet und gesalzen. Häufig verwendet werden sie auch für Knabbermischungen. Großer Beliebtheit erfreut sich Pistazieneis. Eine große Menge Pistazien geht in die Lebensmittel- und Fleischwarenindustrie. 
weniger Informationen

Pitahaya

Die Pitahaya-Frucht wächst an einem kuriosen Kaktus mit langen, dreikantigen Trieben und Zweigen. Auch die Frucht selbst ist von bizarr exotischem Aussehen.
mehr erfahren
Die Pitahaya-Frucht wächst an einem kuriosen Kaktus mit langen, dreikantigen Trieben und Zweigen. Auch die Frucht selbst ist von bizarr exotischem Aussehen. Sie ist oval bis eiförmig, ca. 10 cm lang. Auf der gelben Schale befinden sich kakteenartige Wülste und Auswüchse. Das weißliche gallertartige Fruchtfleisch enthält – gleichmäßig verteilt – zahllose schwarze Samen. Die Pitahaya, von der es auch noch eine rotgefärbte Art (Drachenfrucht)  gibt, schmeckt erfrischend und einzigartig aromatisch. Man traut ihr zu, in die Fußstapfen der bekannten Exoten Mango, Ananas usw. zu treten.

Herkunft

Die gelbe Pitahaya ist in den Tropen und Subtropen Südamerikas beheimatet. Das Hauptanbaugebiet ist Kolumbien, wo sie von der Küste bis in die Höhenlage angebaut wird. Kolumbien liefert sie von Dezember bis März und im Juli/August. Die rote Pitahaya erreicht uns überwiegend aus Thailand und Israel.InhaltsstoffeDa eine Pitahaya zu 90 % aus Wasser besteht, kann man sie ohne Reue genießen. In größeren Mengen gegessen, können Pitahayas verdauungsfördernd wirken.

Tipps

Pitahayas können bis zu 12 Tage an einem kühlen Ort aufbewahrt werden.

Zubereitung

Die Pitahaya ist eine ideale Frischfrucht; ihr einzigartiges, süßliches und erfrischendes Aroma entfaltet sie nur in rohem Zustand. Zum Verzehr schneidet man die Pitahaya längs durch und löffelt das Fruchtfleisch aus. Auch für Obstsalate eignet sich diese köstliche Frucht vorzüglich. Durch ihr kurioses Aussehen eignen sich Pitahayas auch ideal zum Dekorieren und für Buffets. 
weniger Informationen

Pomelo

Die Pomelo ist eine Kreuzung aus Pampelmuse x Grapefruit. Sie ist kleiner als die Pampelmuse, aber größer als die Grapefruit und von birnenförmigem Aussehen.
mehr erfahren
Die Pomelo ist eine Kreuzung aus Pampelmuse x Grapefruit. Sie ist kleiner als die Pampelmuse, aber größer als die Grapefruit und von birnenförmigem Aussehen. Ihre weißgelbe bis grünliche Schale ist ziemlich dick und umschließt fest das Fruchtfleisch. Dieses ist von hellgelber Farbe, (zum Saisonbeginn aus Israel gibt es auch noch rote Sorten) in Segmente aufgeteilt und angenehm säuerlich im Geschmack. Je pappiger und schrumpeliger die Schale, desto besser schmeckt die Frucht. Neuere Züchtungen versprechen eine größere Marktbedeutung in den kommenden Jahren.

Herkunft

Die Kreuzung von Pampelmuse x Grapefruit ist in Israel entstanden. Erste Lieferungen erreichten Deutschland im Jahre 1974. Seit 1978 stehen größere Mengen zur Verfügung. Importe erreichen uns aus Israel von Anfang November bis April und aus Südafrika von Juli bis September.Unsere Märkte haben die Pomelo gut aufgenommen.

Tipps

Bei Zimmertemperatur halten die Früchte sich bis zu 2 Wochen.

Zubereitung

Pomelos werden roh verzehrt; es empfiehlt sich, die Außenhaut der einzelnen Segmente vorher zu entfernen. Verwenden kann man die Frucht für Obstsalate, Marmelade, Süßspeisen und Eis. Frisch gepresst, ist der süß-säuerliche Saft der Pomelo herrlich erfrischend. Ansonsten gelten alle bei Grapefruits und Orangen üblichen Zubereitungen auch für Pomelos. 
weniger Informationen

Porree

Stengelbasis und Blattscheiden des Porrees bilden einen bis 8 cm dicken und bis 40 cm langen, fest geschlossenen, weißen, bis grünweißen Schaft mit nach oben hin breiten, kräftigen, grünen, sich voneinander lösenden Blättern.
mehr erfahren
Stengelbasis und Blattscheiden des Porrees bilden einen bis 8 cm dicken und bis 40 cm langen, fest geschlossenen, weißen, bis grünweißen Schaft mit nach oben hin breiten, kräftigen, grünen, sich voneinander lösenden Blättern. Der Geschmack ist stark würzig und aromatisch.

Herkunft

Vermutet wird die Heimat des Porrees in den Mittelmeerländern und Vorderasien. Anbauschwerpunkte sind in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Türkei, Italien und Spanien. Saison ist nahezu das ganze Jahr. Unsere Ernte wird ergänzt durch Importe vor allem aus den Niederlanden, aus Belgien und Frankreich.

Tipps

Porree sollte man nicht in der Nähe aromaempfindlicher Produkte lagern. Auf Butter, Eier, Blumenkohl, Äpfel, Birnen und Beerenfrüchte übertragen sich nämlich die starken Aromastoffe. Bei Bronchialerkrankungen wirkt Porree schleimlösend.

Zubereitung

Gegessen wird der weiße, in Scheiben oder Streifen geschnittene Schaft und manchmal auch 10-15 Zentimeter vom grünen Blatt. Überwiegend wird er gedünstet oder gekocht und als Gemüse-Beilage zu Fleischgerichten, in Suppen, Eintöpfen, Auflauf, Salaten, Soßen, Fleischbrühe usw. verwendet.
weniger Informationen
Einträge 1 bis 16 von 16