Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Tafeltraube

Der Begriff "Traube" bezieht sich auf die charakteristische Wuchsform der einzelnen Beeren in einem traubenartigen Fruchtstand. Die Beeren sind rund, rötlich rot, blau bis schwarzblau.
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Der Begriff "Traube" bezieht sich auf die charakteristische Wuchsform der einzelnen Beeren in einem traubenartigen Fruchtstand. Die Beeren sind rund, rötlich rot, blau bis schwarzblau. Im Gegensatz zu den "Weißen" enthalten die "Blauen" in der Schale den Farbstoff Anthocyan sowie im Allgemeinen mehr Gerbsäure im Fruchtfleisch. Bis zu fünf harte Samenkerne sind im Fruchtfleisch eingeschlossen. Die Wachsschicht auf der Schale entsteht durch den Wechsel zwischen der Luftfeuchtigkeit nachts und der Zufuhr warmer Luft am Tage. Kondensniederschlag verursacht jenen weißen, mehlartigen und abwischbaren Reif. Wenn dieser verdunstet, kommt es zur Wachsschicht, auch "Duftfilm" genannt, ein Zeichen von höchster Güte.

Herkunft

Ursprünglich in Transkaukasien und Mittelasien beheimatet, werden heute Reben in allen Erdteilen angebaut. Trauben gehören zu den wichtigsten Obstarten auf dem internationalen Früchtemarkt. Gut die Hälfte der Traubenernte wird in Europa produziert, wobei Italien, Griechenland und Spanien führend sind. Da die heimischen Reben fast nur für den Frischgenuss meist zu viel Säure enthaltende Keltertrauben liefern, lebt der deutsche Markt überwiegend von Importen, ca. 280 000 t/Jahr. Der weltweite Anbau von Tafeltrauben ermöglicht es dem Handel, sie das ganze Jahr über anzubieten. Die ersten sechs Monate des Jahres erhalten wir die Tafeltrauben der südlichen Hemisphäre, vorwiegend aus Südafrika, Chile, Marokko, Ägypten und Argentinien; von August bis Dezember beliefern uns die europäischen Weinbauländer. Der Höhepunkt der deutschen Einfuhren liegt im September und Oktober.

Tipps

Tafeltrauben regen die Darm- und Nierentätigkeit an und sind wirksam gegen Harnsäureablagerungen, Gicht, Arteriosklerose und andere Beschwerden. Medizinische Traubenkuren wirken entschlackend und gewichtsreduzierend. Tafeltrauben besitzen so viele positive "Nebenwirkungen" wie kaum eine andere Frucht!

Zubereitung

Man verzehrt die vorher mit lauwarmem Wasser von Staub zu befreienden köstlichen und knackigen Tafeltrauben am besten roh. Aber nicht nur zum So-Essen eignen sich Tafeltrauben. Auch auf Obstkuchen, in Salaten oder als Dekoration für kalte Aufschnitt- oder Käseplatten sind Trauben immer wieder ein optischer und kulinarischer Genuss. 
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Tamarillo

Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, sie ist also eine nahe Verwandte unserer Tomate und Kartoffel.
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Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, sie ist also eine nahe Verwandte unserer Tomate und Kartoffel. Die Tamarillo ist eine 8-10 cm lange, eiförmige Beerenfrucht mit glatter Schale. Ihr Fruchtfleisch kann gelb, rot oder dunkelpurpurrot sein und enthält zahlreiche essbare, weiche Samenkerne. Tamarillos haben einen leichtherb süßsäuerlichen Geschmack.

Herkunft

Die Heimat der Tamarillo ist das nördliche Südamerika. Heute wird sie in vielen tropischen und subtropischen Regionen angebaut, u. a. in Neuseeland, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Kenia. In kleineren Mengen kommt sie das ganze Jahr über auf unsere Märkte.

Tipps

Die Tamarillo ist reif, wenn sie auf leichten Druck hin nachgibt und ihre Farbe kräftig rot ist. Frische Tamarillos sollten bald verzehrt werden. Da in der Schale Bitterstoffe liegen empfiehlt es sich, die Frucht kurz zu überbrühen um anschließend die Schale leicht abzuziehen.

Zubereitung

Tamarillos eignen sich zum Rohverzehr, indem man sie wäscht, längs durchschneidet und, je nach Geschmack mit Zucker oder Salz bestreut, auslöffelt. Sie eignet sich als exotische Beigabe zu Obst-, Fleisch-, Fisch- und Geflügelsalaten. Gebacken ist sie außerdem eine raffinierte Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. 
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Tangerine

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art. 
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Temple

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese.
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art.
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Thymian

Thymian ist ein kleiner, 15-50 cm hoch werdender, immergrüner Halbstrauch; seine aufrechten Stängel sind mit ungestielten, kleinen, lanzettförmigen, am Rande etwas eingerollten Blättern versehen.
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Thymian ist ein kleiner, 15-50 cm hoch werdender, immergrüner Halbstrauch; seine aufrechten Stängel sind mit ungestielten, kleinen, lanzettförmigen, am Rande etwas eingerollten Blättern versehen. Von Juni bis September erscheinen die weißlich bis lilarosa gefärbten Blüten. Ihr intensiver Geruch lässt die Wiesen an Juniabenden duften.

Herkunft

Die Heimat dieses schon bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern bekannten und geschätzten Gewächses ist im Mittelmeerraum. Bei uns kommt der Thymian nur gelegentlich wild vor. Anbau erfolgt hauptsächlich in Spanien, Südfrankreich, Italien, Bulgarien, in Osteuropa und in geringem Umfang auch bei uns. Die Saison beginnt mit der Blüte im Juni; ein zweiter Schnitt erfolgt im August.

Tipps

Bei Halsbeschwerden empfiehlt man Thymian als Gurgelmittel.

Zubereitung

Thymian ist das am vielseitigsten verwendbare Gewürz. Hauptsächlich kommt er für die aus den Mittelmeerländern stammenden Gerichte – für sich allein oder im Gemisch mit anderen Gewürzen – zum Einsatz. Die Italiener schätzen Thymian besonders; er harmoniert vortrefflich mit Knoblauch, Oliven, Tomaten und Wein. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind: Salatsoßen, Marinaden, Quark, Wurstwaren, Pasteten, Pökelfleisch, Rind- und Hackfleisch, Lamm- und Wildbraten, Fisch, Erbsensuppe usw. Thymian sollte immer nur sparsam verwendet werden; er kann mitgekocht werden, ohne an Aroma einzubüßen. 
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Tomate

Die Tomate ist ein frostempfindliches, krautiges, bis 1,50 m hohes Nachtschattengewächs mit mehr oder weniger stark mit Drüsenhaaren besetzten Stängeln und Blättern.
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Die Tomate ist ein frostempfindliches, krautiges, bis 1,50 m hohes Nachtschattengewächs mit mehr oder weniger stark mit Drüsenhaaren besetzten Stängeln und Blättern. Diese verleihen der Pflanze den arteigenen Geruch. An den mehr oder weniger stark verzweigten Stängeln hängen in Trauben gelbe Blüten und die Früchte. Die vielen Tomatensorten unterscheiden sich in Form, Größe und Gewicht der Früchte ganz erheblich.

Herkunft

Tomaten sind eine uralte Kulturpflanze, die von den Indios Mittel- und Südamerikas schon lange vor der Entdeckung der Neuen Welt durch die Spanier angebaut wurde. Christoph Kolumbus brachte sie 1498 nach Europa. Ihren Siegeszug begann sie allerdings erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute ist die Tomate eine der bedeutendsten Gemüsearten überhaupt. Sie werden weltweit, in allen Klimazonen angebaut. Die relativ geringe bundesdeutsche Produktion wird durch ganzjährige Importe aus 20 Ländern gewährleistet, u. a. aus den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Italien, Marokko, und den Balkanstaaten. Die meisten Hauptsorten sind inzwischen auch als Rispentomaten erhältlich. Hierbei wachsen die Tomaten seitlich an den Rispen zu dekorativen, leuchtendroten Strängen.

Hauptsorten

Die "normalen" Tomaten, Rundtomaten genannt, sind die am meisten gefragten Sorten. Größe und Gewicht variieren im Schnitt von 40-75 mm bzw. 50-100 g. Das Fruchtfleisch enthält verhältnismäßig viel Fruchtsäure und hat einen angenehm fruchtigen Geschmack.Fleischtomaten sind größer und wiegen im Schnitt 100-250 g. Sie sind mehr oder weniger unregelmäßig gerippt. Ihr Fleischanteil ist besonders hoch. Außerdem enthalten sie wenig Samenkerne. Fleischtomaten sind schnittfest, enthalten weniger Fruchtsäuren und sind deshalb süß und wohlschmeckend.Cherrytomaten sind kirschgroß, leuchtend scharlachrot oder gelb. Sie sind besonders süß und eignen sich vorzüglich zum Rohgenuss, zum Garnieren von Platten, für Cocktails oder auch zum Einlegen.Ebenfalls wegen ihrer Süße und ihrem konzentrierten Aroma besonders geeignet für Rohverzehr und Salate ist die Flaschentomate. Diese neuerdings stärker gefragten Typen sind meist leuchtend-rot, dickfleischig und kernarm. Sie lassen sich gut schälen und werden deshalb auch meist zum Kochen verwendet.

Tipps

Tomaten sind einige Tage lagerfähig, nur nicht im Kühlschrank! Am besten sind 14° C. Noch grüne, unreife Früchte kann man auf der sonnigen Fensterbank nachreifen lassen. Zum Einfrieren Tomaten enthäuten – so dienen sie als Basis für Suppen und Soßen.

Zubereitung

Tomaten lassen sich roh, in Salaten und Vorspeisen, gedünstet zu Fleisch, in Gemüseeintöpfen, Aufläufen, Pizzen, Saucen, Suppen oder gegrillt, überbacken oder, besonders die großen Fleischtomaten, gefüllt zubereiten. 
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Topinambur

Diese frostharte, ausdauernde Pflanze sieht unserer bekannten Sonnenblume sehr ähnlich. Sie wird ebenfalls 2 bis 3 m hoch, trägt herzförmige Blätter und ab September die großen schönen Blüten
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Diese frostharte, ausdauernde Pflanze sieht unserer bekannten Sonnenblume sehr ähnlich. Sie wird ebenfalls 2 bis 3 m hoch, trägt herzförmige Blätter und ab September die großen schönen Blüten. An den Wurzeln bildet sie, nach Art der Kartoffel, mittelgroße Knollen aus, die sehr unterschiedliche, oftmals seltsame Formen annehmen können: buckelig, spindelförmig, auch birnen- und apfelförmig, an frischen Ingwer erinnernd. Durch ihre hauchdünne hellbraune Schale schimmern die Knollen je nach Sorte weiß, gelb, rot oder violett. Topinambur – in gegartem Zustand – schmeckt nussig, süßlich und etwas artischockenartig.

Herkunft

Topinambur stammt ursprünglich aus Süd- und Nordamerika. Bereits die Indianer verwendeten die Pflanze als Gemüse. Im 17. Jahrhundert brachten Seefahrer die Topinambur nach Frankreich, von wo aus sie auch in andere europäische Länder gelangte. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie jedoch von der Kartoffel verdrängt. Heute wird Topinambur in Nordamerika, in der Sowjetunion, in Asien und in Australien angebaut, in geringem Umfang auch in Europa. Die Inlandserzeugung deckt den geringen Bedarf. Die Ernte der Knollen beginnt im Oktober und dauert bis Mai.

Tipps

Kenner empfehlen, Topinamburknollen niemals wie Kartoffeln zu kochen, da sie dabei Aroma verlieren und fade schmecken.

Zubereitung

Für jede Art des Verzehrs werden die Knollen unter fließendem Wasser sorgfältig gereinigt. Die dünne Haut der Knolle kann, muss aber nicht entfernt werden, da sie gut verdaulich ist. Topinambur wird, fein geschnitzelt, roh zu Salaten oder zu Rohkostgerichten zubereitet. Zum Garen werden die Knollen mit wenig Wasser oder Fett im eigenen Saft gedünstet, gebraten oder gebacken. Danach können sie als Püree oder Gemüse verarbeitet oder in Scheiben geschnitten und mit brauner Butter übergossen werden. Dicke Scheiben oder ganze Knollen können auch, in Panade gewälzt oder von Teig umhüllt, ausgebacken werden. 
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