Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Walnuss

Die Walnuss ist die Frucht eines bis zu 30 Meter hohen Baumes. Ähnlich wie bei der Kastanie wird die Frucht von einer fleischigen, lederigen Außenhaut umhüllt, die ungenießbar ist und sich bei der Reife von selbst ablöst oder nach der Ernte entfernt wird.
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Die Walnuss ist die Frucht eines bis zu 30 Meter hohen Baumes. Ähnlich wie bei der Kastanie wird die Frucht von einer fleischigen, lederigen Außenhaut umhüllt, die ungenießbar ist und sich bei der Reife von selbst ablöst oder nach der Ernte entfernt wird. Die eigentliche Nuss hat eine runde bis ovale Form, ist netzig gerunzelt und hell bis dunkelbraun. Die harte Schale besteht aus zwei Hälften, die in Form einer Naht verwachsen sind. In einem vierteiligen Gehäuse befindet sich der hellbraune Kern der Walnuss. Dieser besteht in der Regel aus 2 bis 4 in der Mitte zusammengewachsenen Teilen. Umgeben wird er von einem braunen Häutchen, das das Eindringen von Sauerstoff verhindert.Die verschiedenen Sorten der Walnuss unterscheiden sich hauptsächlich durch die Größe und die Dicke der Schale.

Herkunft

Die Heimat der Walnuss sind die südeuropäischen Länder, außerdem asiatische Länder in den Gegenden um das kaspische Meer sowie Japan und Nordchina. Angebaut wird sie heute in allen mild - gemäßigten Zonen der Erde, wie Frankreich, Italien, Jugoslawien, China und vor allem Kalifornien. Letzerer ist der weltgrößte Walnussproduzent. Für unseren Markt werden die Walnüsse hauptsächlich aus diesen Ländern importiert. Die Ware aus Deutschland spielt nur eine geringe Rolle. Erhältlich sind Walnüsse praktisch ganzjährig, obwohl der Hauptabsatz im Dezember zur Weihnachtszeit stattfindet.

Tipps

Aufgrund des hohen Ölgehalts, sollte man Walnüsse kühl, trocken und luftig lagern.Des Weiteren sind Walnüsse geruchsempfindlich und sollten daher nicht mit geruchsintensiven Lebensmitteln zusammen gelagert werden.

Zubereitung

Hierzulande kennt man die Walnuss klassisch als Nuss zum Knacken und Verzehren. Dann hat sie aber bereits mehrere Vorgänge, wie Waschen und Trocknen durchlaufen. In manchen Gegenden wird sie jedoch noch unreif in Zucker eingemacht oder direkt nach der Ernte ohne jegliche Behandlung genossen. In dieser Form dient sie sehr gut als Beilage zum Wein. Die weiteren Verwendungsmöglichkeiten sind wie bei den meisten Nüssen Backwaren, als Beilage für Gerichte und Desserts und in der Süßwarenherstellung.  Das aus Walnüssen gewonnene Öl gehört zu den besten Würzen für Salate und ist auch dementsprechend teuer. 
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Wassermelone

Die Wassermelone kann 15 kg und mehr an Gewicht erreichen. Ihr Fruchtfleisch enthält noch mehr Wasser als das der Zuckermelone – bis zu 95 %.
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Die Wassermelone kann 15 kg und mehr an Gewicht erreichen. Ihr Fruchtfleisch enthält noch mehr Wasser als das der Zuckermelone – bis zu 95 %. In der warmen Jahreszeit ist die süßliche Wassermelone ein idealer Durstlöscher.

Herkunft

Die Wassermelone wird heute weltweit angebaut: in Südeuropa, Nordafrika, im Süden Rußlands, in den USA, in Südamerika, Japan, China, d. h. in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt. Die wesentlichsten Importe kommen von Mai bis Ende September aus Spanien, Italien, Ungarn, Griechenland und in der Nebensaison aus Panama und Costa Rica.

Tipps

Mit Klarsichtfolie bedeckt, kann man die Schnittflächen der angeschnittenen Wassermelone mehrere Tage im Kühlschrank frisch halten.

Zubereitung

Wassermelonen eignen sich vor allem zum Rohverzehr; dazu die Frucht in Segmente teilen und die nicht essbaren Kerne entfernen. Inzwischen gibt es auch kernarme Sorten, die das Angebot erweitern. Verwendung auch für Obstsalate, Kaltschalen, Sorbets, Desserts oder erfrischende, auch alkoholfreie, Fruchtbowlen. 
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Weißkohl

Weißkohl ist die wichtigste aller Kopfkohlarten und gilt als ein typisch deutsches Gemüse. Die Bezeichnung "Kraut" der Engländer und Amerikaner für die Deutschen hat mit diesem Gemüse zu tun.
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Weißkohl ist die wichtigste aller Kopfkohlarten und gilt als ein typisch deutsches Gemüse. Die Bezeichnung "Kraut" der Engländer und Amerikaner für die Deutschen hat mit diesem Gemüse zu tun. Der runde, feste und grüne Kopf des Weißkohls wird von glatten, glänzenden Blättern gebildet. Als besondere Sorte des Weißkohls muß der Spitzkohl genannt werden; er ist etwas kleiner, weniger fest, insgesamt feiner im Geschmack, knackig im Biss und leichter verdaulich.

Herkunft

Die wilde Form aller Kohlarten wächst an den Küsten des Mittelmeeres und an der europäischen Atlantikküste. Weil auch der Weißkohl das maritime Klima sowie Gebiete mit hohen Niederschlägen liebt, sind bedeutende Anbauländer u. a.: die Niederlande, Frankreich, Dänemark, England, Griechenland und, an exponierter Stelle, Deutschland. Das größte Kohlanbaugebiet Europas liegt in Dithmarschen. Weißkohl ist aufgrund zu verschiedenen Zeiten schnittreifer Sorten ganzjährig erhältlich. Nur 10 % unserer Marktversorgung werden importiert.

Tipps

Weißkohl kann einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Angeschnittene Köpfe sollten sie dabei abdecken.

Zubereitung

Weißkohl wird roh und fein geschnitten als Salat und Rohkost oder als gedünstetes bzw. gekochtes Gemüse verzehrt. Es bieten sich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten an, u. a.: Gemüseeintopf, Kohlrouladen mit Hackfleischfüllung, Auflauf mit Hackfleisch und Käse, Überbackener Weißkohl und Kohlsuppen. Am besten und zartesten schmecken der frühe Weißkohl und Spitzkohl.
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Wirsing

Wirsing ist, nach Weiß- und Rotkohl, unsere wichtigste Kopfkohlart. Seine hell- bis dunkelgrünen Blätter bilden lockere, runde oder oval zulaufende Köpfe und sind stark gekraust.
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Wirsing ist, nach Weiß- und Rotkohl, unsere wichtigste Kopfkohlart. Seine hell- bis dunkelgrünen Blätter bilden lockere, runde oder oval zulaufende Köpfe und sind stark gekraust. Man unterscheidet frühe, mittelfrühe, Herbst- und Wintersorten. Früher Wirsing hat stets ein helles, zartes "Herz", die späten Sorten haben dunkelgrüne Blätter und einen ausgeprägteren Kohlgeschmack.

Herkunft

Wirsing ist wie alle Kohlarten mediterranen Ursprungs. Neben der heimischen Produktion erreichen Lieferungen aus den Niederlanden, Frankreich, England und Polen unsere Märkte. Das Angebot ist ganzjährig.

Tipps

Die frühen und mittelfrühen Sorten stellen geschmacklich ein echtes Feingemüse dar und garen schneller als die kräftiger schmeckenden Herbst- und Wintersorten.

Zubereitung

Wirsingkohl wird gekocht oder gedünstet verzehrt. Die groben Außenblätter werden entfernt und der Kopf geteilt. Das Kraut wird fein geschnitten oder auch in Segmente geschnitten gegart. Außer als Eintopf oder Kohlroulade ist er kurz gedünstet und mit Sahne verfeinert die ideale Beilage für Geflügel- oder Fleischgerichte. 
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