Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

A­B­C­D­E­F­G­H­I­J­K­L­M­N­O­P­Q­R­S­T­U­V­W­XY­Z 


Ananas

Die Frucht der Ananaspflanze ist die aus der Mitte der Blattrosette austreibende, fleischig werdende Blütenachse, die sich zu einer 1-4 kg schweren, schuppigen Frucht entwickelt.
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Die Frucht der Ananaspflanze ist die aus der Mitte der Blattrosette austreibende, fleischig werdende Blütenachse, die sich zu einer 1-4 kg schweren, schuppigen Frucht entwickelt. Das köstlich duftende Fruchtfleisch reifer Ananas ist gelb und saftig, der Geschmack süß-säuerlich und von typischem Aroma.Früher wurde überwiegend die Sorte „Smooth Cayenne“ verkauft. Diese wurde allerdings immer mehr von der Sorte „MD2“ abgelöst, die als Sweet Ananas oder Gold Sweet Ananas bekannt ist.

Herkunft

Die Ananas wurde 1493 von Christoph Kolumbus auf Guadeloupe, Westindische Inseln, entdeckt. Die wichtigsten Anbauländer sind heute Brasilien, die Hawaii-Inseln, Indien, Indonesien, Mexico, die Philippinen, Thailand und Vietnam. Die Hauptlieferanten für Deutschland sind Costa Rica, die Dominikanische Republik, die Elfenbeinküste, Ghana, Honduras und Kenia. Das ganze Jahr über herrscht ein ausreichendes Angebot auf dem Markt.

Tipps

Ein sicheres Zeichen für die Reife einer Ananas ist der intensive Duft, der am besten am Stielansatz wahrzunehmen ist. Sind die Spitzen der einzelnen Schuppen auf der Schale braun gefärbt, so ist die Frucht trotz grüner Farbe reif. Ananas werden immer reif geerntet, da sie nach der Ernte nicht mehr nachreifen und sollten deshalb auch innerhalb von 3-4 Tagen verzehrt werden.

Zubereitung

Ananas werden meist frisch verzehrt. Hierzu schneidet man Blattschopf und Stielansatz ab und teilt die Frucht dann entweder in Scheiben oder Spalten. Danach werden alle Fruchtstücke von dem holzigen Kern befreit und die Schale abgeschnitten.Ob pur oder in süßen und herzhaften Salaten, als Belag für Kuchen und Torten, in Süßspeisen und Getränken, aber auch als Beigabe zu exotischen Curry-, Fleisch- und Fischgerichten - die hocharomatische Ananas ist eine außerordentlich vielseitig verwendbare Köstlichkeit.
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Apfel

Ihr festes, knackiges Fruchtfleisch, der intensive, süßliche Geschmack und die erfrischende Saftigkeit sowie...
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Ihr festes, knackiges Fruchtfleisch, der intensive, süßliche Geschmack und die erfrischende Saftigkeit sowie ihre einzigartige Sortenvielfalt – das sind die Gründe für die Beliebtheit von Äpfeln. Von den über 20.000 existierenden Apfelsorten haben ca. 30 größere Marktbedeutung, wobei ständig Neuzüchtungen auf den Markt kommen. Die Apfelsorten unterscheiden sich in Pflück- und Genussreife, in Lagerfähigkeit, in Geschmack (von säuerlich frisch bis nussartig süß und würzig), in Aussehen, Saftigkeit und Konsistenz des Fruchtfleisches. Die Lieblinge der Deutschen unter den Sorten sind: Jonagold, Elstar, Golden Delicious, Tenroy (Gala, Royal Gala) Granny Smith, Braeburn, Fuji, Cripps Pink (Pink Lady) Cox Orange und Gloster.

Herkunft

Die Urheimat des Apfels liegt zwischen dem Schwarzen Meer und der Kaspischen See. Im Laufe Tausender von Jahren hat er sich über alle Erdteile verbreitet. Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen. 20 kg verzehrt der Bundesbürger pro Jahr. Davon stammt etwa je die Hälfte aus dem Inland und aus Importen. 600.000 bis 700.000 t beträgt die deutsche Ernte im Jahr, Importe belaufen sich auf 600.000 t. Als Hauptexportländer müssen Italien, Frankreich, Österreich und die Niederlande genannt werden. Weitere Importe gelangen im Frühjahr und Sommer aus der Südhalbkugel zu uns (Chile, Argentinien, Brasilien, Südafrika, Australien und Neuseeland ). .

Tipps

Die Nährstoffkombination des Apfels ist ideal als Zwischenmahlzeit oder nach dem Sport, in der Schulpause oder auf der Reise. Äpfel sind einerseits wegen ihres Wasser- und Säuregehaltes durstlöschend, andererseits enthalten sie schnell verwertbare Kohlenhydrate.

Zubereitung

Der Apfel ist die Hauptobstart für den Frischgenuss. Gern wird er auch zur Zubereitung von Salaten (Obst-, Kartoffel-, Herings-, Waldorfsalat usw.), für Apfelstrudel, Kuchen und Torten verschiedenster Art, für Backäpfel, Rohkostplatten usw. gebraucht. Zu gebratener Leber mit Zwiebeln und Kartoffelbrei ist der Apfel ein besonderer kulinarischer Genuss. Ansonsten bieten Kochbücher eine Fülle von Rezepten für Äpfel.
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Apfelsine (Orange)

Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen. Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch...
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Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen. Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich, fruchtig und sehr aromatisch. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Blond- und Blutorangen; Blondorangen (u. a. Salustianas, Navel, Navelinas, Valencia-Lates) haben, je nach Sorte, hellgelbes bis orangenes, Blutorangen (u. a. 'Sanguinelli', 'Washington Sanguines' und 'Moro') orangenes bis tiefrotes Fruchtfleisch. Allen gleich ist der typisch köstliche Fruchtgeschmack und der hohe Saftanteil.

Herkunft

Die ursprünglich aus China kommende Orange ist heute eine der weitverbreitetsten Früchte auf der Erde. Von November bis Mai sind die Hauptverkaufsmonate europäischer Orangen, von Juni bis Oktober liefert die südliche Erdhälfte die frische, vitaminreiche Frucht, die im Norden Deutschlands auch als Apfelsine bezeichnet wird.

Tipps

Orangen kommen verzehrreif auf unsere Märkte und halten sich bei trockener, kühler und dunkler Lagerung oft mehrere Wochen.

Zubereitung

Orangen werden meist frisch gegessen. Aber auch frisch gepresster Saft ist besonders erfrischend und gibt Energie für den ganzen Tag. Orangen sind auch eine beliebte Zutat zu Salaten und geben Fleisch- und Fischgerichten eine besondere Note.
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Aprikose

Aprikosen sind 4-8 cm große, kugelige bis eirunde Steinfrüchte. Die Haut ist samtartig, manchmal auch glatt, und von hellgelber bis orangegelber, sonnenseitig auch geröteter Färbung.
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Aprikosen sind 4-8 cm große, kugelige bis eirunde Steinfrüchte. Die Haut ist samtartig, manchmal auch glatt, und von hellgelber bis orangegelber, sonnenseitig auch geröteter Färbung. Vom Stiel bis zum Stempelansatzpunkt verläuft die für die Aprikose charakteristische, die Frucht in zwei Fruchtbacken teilende Naht. Das Fruchtfleisch ist weiß, gelb oder intensiv orangefarben, saftig und äußerst wohlschmeckend. Die bekanntesten Sorten sind: Orange de Provence, Bergeron, Tom Cot, Bulidas und Bebeco.

Herkunft

Die Heimat der Aprikose ist China und das zum Iran und zur Türkei gehörende Hochland zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer. Der größte Teil der Weltproduktion kommt aus den wärmeren Ländern wie Spanien, Italien, Frankreich, Türkei und Griechenland. Das Frischmarktangebot mit Importen aus den südlichen Ländern geht von Mai bis September.

Tipps

Vollreif gepflückte Früchte verfügen über ein ausgezeichnetes Aroma, leider sind sie dann auch sehr verderbanfällig. Zu früh gepflückte Früchte hingegen reifen nicht nach. Sie schmecken fad und entwickeln kein Aroma.

Zubereitung

In erster Linie sind Aprikosen Frischfrüchte. Als Trockenobst werden sie halbiert und ungeschält angeboten.
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Artischocke

Artischocken sind ein Distelgewächs und die „Früchte“ rundlich oder zylindrisch, etwa 7-13 cm groß, violett oder grün und wiegen 150-500 g.
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Artischocken sind ein Distelgewächs und die "Früchte" rundlich oder zylindrisch, etwa 7-13 cm groß, violett oder grün und wiegen 150-500 g. Sie bestehen aus einem fleischigen Boden, dem wertvollsten Teil des Blütenkopfes, und den dachziegelartig übereinanderliegenden Hüllblättern. Diese weisen am unteren Ende fleischige Verdickungen auf, die, wie auch der Boden, verzehrt werden. Die wichtigsten Sorten bei den grünen Artischocken sind die Castell und die Camus.

Herkunft

Angebaut wird sie in allen gemäßigten und südlichen Breitengraden, schwerpunktmäßig im gesamten Mittelmeerraum. Bedeutende Erzeuger sind Frankreich, Italien, Spanien, Ägypten und Türkei. Artischocken gibt es fast das ganze Jahr über, schwerpunktmäßig im Spätherbst und Spätfrühjahr.

Tipps

Artischocken sind kein Lagergemüse. Frisch kommen der feinwürzige Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe am besten zur Geltung.

Zubereitung

Artischocken werden gekocht gegessen. Zum Verzehr die Stiele mit den untersten 3-4 Hüllblättern abschneiden, den Blütenkopf gut waschen und in kochendes Wasser geben. Das Kochwasser wird mit Salz, Essig und/oder ein wenig Zitronensaft gewürzt; Kochzeit 40-45 Minuten. Achtung! Keine Aluminiumtöpfe zum Kochen verwenden, in diesen verfärbt sich die Artischocke grauschwarz. Zum Essen werden die Blätter einzeln aus dem Blütenkopf gezupft, mit dem unteren fleischigen Ende in eine pikante Soße gestippt und mit den Zähnen abgezogen. Anschließend legt man den Blütenboden, das Herz der Knospe, zum Verzehr frei. Artischocken passen vorzüglich zu Geflügelsalat, zu den verschiedensten Fleischgerichten, ergeben auch köstliche Cremesuppen und sind in sonst noch mannigfaltiger Weise zu verwenden.
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Aubergine

Die bei uns angebotenen Auberginen sind überwiegend rundoval mit glatter, glänzender, dunkelvioletter Oberfläche.
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Die bei uns angebotenen Auberginen sind überwiegend rundoval mit glatter, glänzender, dunkelvioletter Oberfläche. Das weißliche bis cremefarbene Fruchtfleisch enthält zahlreiche winzige, essbare Kerne. Die Aubergine ist von mildem Geschmack und pikantem Aroma. Darüber hinaus gibt es noch gelbe und weiße Auberginen, die auch als Eierfrüchte bezeichnet werden.

Herkunft

Ursprünglich im tropischen Indien und in China beheimatet, werden Auberginen heute aufgrund ihres hohen Sonnen- und Wärmebedarfs vorwiegend im südlichen Mittelmeerraum und in fast allen tropischen und subtropischen Klimazonen angebaut. Außer durch die noch junge heimische Produktion von Juli bis Oktober werden wir durch Importe aus Italien, Spanien, der Türkei, Israel und aus den Niederlanden ganzjährig mit Auberginen beliefert.

Tipps

Auberginen sollten nicht zu kühl und nicht mit anderen Obst- und Gemüsearten zusammen gelagert werden (sie werden sonst sehr schnell schrumpelig und verlieren an Glanz). Vor dem Braten oder Grillen empfiehlt es sich, die in Scheiben geschnittene Frucht zu salzen, einige Minuten ziehen zu lassen und dann abzuspülen. So nimmt die Frucht weniger Fett auf. Beim Kochen oder Dünsten ist dies nicht notwendig.

Zubereitung

Auberginen eignen sich nicht zum Rohverzehr. Aber gegrillt oder gebraten, geschmort, gedünstet, gefüllt, in Aufläufen oder Eintöpfen, allein und vor allem mit anderen Gemüsen wie z. B. Tomaten, Paprika, Zwiebeln etc. bieten Auberginen unendlich viele leckere und abwechslungsreiche Zubereitungsmöglichkeiten. Das milde Fruchtfleisch harmoniert mit nahezu jeder anderen Zutat. In Kombination mit kräftigen Gewürzen entfalten Auberginen ihr volles Aroma.
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Austernpilz

Die in "Pilztrauben" wachsenden Austernpilze haben kurze, nach oben verdickte Stiele. Sie sind weißlich bis grau oder braun mit einem muschelförmigen 5-15 cm großen Hut.
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Die in "Pilztrauben" wachsenden Austernpilze haben kurze, nach oben verdickte Stiele. Sie sind weißlich bis grau oder braun mit einem muschelförmigen 5-15 cm großen Hut. Das saftige, feste Fleisch hat einen kräftig-vollwürzigen Waldpilzgeschmack, der häufig besser als der von Champignons beurteilt wird. Da der Austernpilz sehr "fleischig" ist, wird er auch oft als Kalbfleischpilz bezeichnet.

Herkunft

Den vermutlich aus Südostasien stammenden Speisepilz finden wir heute überall. Er gehört zu den wenigen Pilzarten, deren Kultivierung bisher gelungen ist. Die weltweit führenden Produzenten von Austernpilzen sind Japan, Hongkong und Thailand. In Europa sind die führenden Länder Deutschland, Frankreich, Italien und Holland. Zuchtbetriebe sorgen dafür, dass der Austernpilz, der sich bei uns steigender Beliebtheit erfreut, das ganze Jahr über zur Verfügung steht.

Tipps

Austernpilze können im Kühlschrank bei 7-10° C einige Tage frisch gehalten werden, ohne Aromaverluste zu erleiden. Die weiße Schicht auf den Pilzen (nachwachsende Pilzsporen) lässt sich einfach abwischen.
Bitte nicht waschen, da sich der Pilz sonst mit Wasser voll saugt, sehr schwammig wird und an Geschmack verliert.

Zubereitung

Von Austernpilzen wird nur das untere Stielende weggeschnitten. Langwieriges Putzen entfällt. Austernpilze lassen sich -ob gedünstet, gegrillt oder gebraten - äußerst vielseitig verwenden: als Beilage zu Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichten, Omeletts, Nudel- und Reisspeisen. In neueren Rezeptbüchern wird man auf erstaunliche Ratschläge stoßen.
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Avocado

Die Schale der birnenförmigen Frucht ist je nach Sorte von hell- über dunkelgrün bis fast schwarz gefärbt und glatt über gerunzelt bis warzig geformt.
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Die Schale der birnenförmigen Frucht ist je nach Sorte von hell- über dunkelgrün bis fast schwarz gefärbt und glatt über gerunzelt bis warzig geformt. Das meist zartgrüne Fruchtfleisch umschließt einen braunen, nicht essbaren Kern. Der Geschmack des cremigen Fruchtfleisches ist mild, zartschmelzend und mit nussartigem Aroma.

Herkunft

Von dem spanischen Eroberer Cortez im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht, werden Avocados heute in fast allen tropischen und subtropischen Ländern angebaut und sind das ganze Jahr über auf unseren Märkten erhältlich. Besonders zu empfehlen ist die Sorte Hass. Unter der warzigen, fast schwarzen Haut verbirgt sich ein ganz besonders sortentypisches, köstliches Fruchtfleisch.

Tipps

Avocados eignen sich nur reif zum Verzehr. Eine vollreife Avocado fühlt sich weich an, und das Fruchtfleisch lässt sich "wie Butter" streichen. Noch feste Früchte können bei Zimmertemperatur, in Zeitungspapier eingewickelt, nachgereift werden. Da sich das Fruchtfleisch einer aufgeschnittenen Avocado rasch bräunlich verfärbt, sollten die Schnittstellen sofort mit Zitronen- oder Limettensaft beträufelt werden.

Zubereitung

Durch den nussartigen, ausgesprochen milden Geschmack harmoniert die Avocado mit vielen Zutaten - von würzig bis pikant, von süß bis sauer. Zum Verzehr werden Avocados der Länge nach rundherum aufgeschnitten, die beiden Hälften durch Gegeneinanderdrehen voneinander gelöst und der Kern entfernt. Avocados bieten die vielfältigsten Zubereitungsmöglichkeiten: herzhaft gewürzt als Brotaufstrich, pikant gefüllt mit Krabben, Edelpilzkäse, Vinaigrette etc., als Suppe (hier Avocados immer erst zum Schluss hinzufügen und nicht mehr kochen), in Salaten und als süßes Dessert.
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