Unser Fruchtlexikon

Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

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Okra

Die Okra ist eines der ältesten Gemüse. Ihre Spuren lassen sich bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. verfolgen. Die Okra gehört zu den Fruchtgemüsen.
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Die Okra ist eines der ältesten Gemüse. Ihre Spuren lassen sich bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. verfolgen. Die Okra gehört zu den Fruchtgemüsen. Die bis 2,50 m hoch werdende Okra-Pflanze hat gezahnte Blätter und gelbe Blüten. Ihre Früchte ähneln der Peperoni. Je nach Sorte sind sie 4-15 cm lang. Die Schale der Schote ist gelb bis dunkelgrün. Im Innern befinden sich kleine, runde, weiche Samenkörner. Der Geschmack der Okra ist mild, leicht herb, säuerlich-pikant und erinnert an Bohnen.

Herkunft

Die Heimat der Okra ist in Äthiopien, im Hochland Ostafrikas zu suchen. Heute ist die Okra über Afrika hinaus ein beliebtes Gemüse, das nach Deutschland in erster Linie durch die türkischen und griechischen Gastarbeiter gelangte. Importe erreichen uns das ganze Jahr über aus Afrika, Brasilien und den mittelamerikanischen Ländern.

Tipps

Okras nicht zu kalt aufbewahren. Zum Tiefgefrieren sind sie gut geeignet.

Zubereitung

Der harte Stielansatz am dicken Ende der Schote wird abgeschnitten, die Spitze gekappt. Den beim Kochen austretenden milchigen Schleim kann man verhindern, indem man die Schoten 5 Minuten in kochendem Wasser mit einem Schuss Essig blanchiert, mit kaltem Wasser abschreckt und abtropfen lässt. Die Zubereitungsarten sind vielfältig: mit anderen Gemüsen zu einer Gemüsesuppe, als Eintopf oder Warmgemüse oder als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten. 
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Orange (Apfelsine)

Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen. Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich, fruchtig und sehr aromatisch
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Orangen wachsen an 3-8 m hohen Bäumen. Sie sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich, fruchtig und sehr aromatisch. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Blond- und Blutorangen; Blondorangen (u. a. Salustianas, Navel, Navelinas, Navel-Lates, Valencia-Lates und Lates) haben, je nach Sorte, hellgelbes bis orangenes, Blutorangen (u. a. 'Sanguinelli', 'Washington Sanguines' und 'Moro') orangenes bis tiefrotes Fruchtfleisch. Allen gleich ist der typisch köstliche Fruchtgeschmack und der hohe Saftanteil.

Herkunft

Die ursprünglich aus China kommende Orange ist heute eine der weitverbreitetsten Früchte auf der Erde. Von November bis Mai sind die Hauptverkaufsmonate europäischer Orangen, von Juni bis Oktober liefert die südliche Erdhälfte die frische, vitaminreiche Frucht, die im Norden Deutschlands auch als Apfelsine bezeichnet wird.

Tipps

Orangen kommen verzehrreif auf unsere Märkte und halten sich bei trockener, kühler und dunkler Lagerung oft mehrere Wochen.

Zubereitung

Orangen werden meist frisch gegessen. Aber auch frisch gepresster Saft ist besonders erfrischend und gibt Energie für den ganzen Tag. Orangen sind auch eine beliebte Zutat zu Salaten und geben Fleisch- und Fischgerichten eine besondere Note. 
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Oregano

Oregano ist eine bis 60 cm hohe Staude, an deren rötlichen Stängeln ei- bis herzförmige, wenig behaarte Blätter sitzen. Von Juni bis September erscheinen die hellkarminroten bis rotvioletten Blüten, die in Doldenrispen zusammen stehen.
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Oregano ist eine bis 60 cm hohe Staude, an deren rötlichen Stängeln ei- bis herzförmige, wenig behaarte Blätter sitzen. Von Juni bis September erscheinen die hellkarminroten bis rotvioletten Blüten, die in Doldenrispen zusammen stehen. Oregano ist angenehm würzig im Duft und herb-pfeffrig im Geschmack, darin dem Thymian und Majoran ähnlich.

Herkunft

Die Heimat dieser mit dem Gartenmajoran verwandten Pflanze ist in ganz Europa, Kleinasien, Nordafrika, im Iran, im Himalaja und in Sibirien. Oregano ist weniger wärmebedürftig als unser Gartenmajoran. Bedeutende Anbauländer sind: Italien, Spanien, USA. Bei uns spielt der Anbau nur eine geringe Rolle. Während der Vegetationszeit kann Oregano laufend geerntet werden. Die Haupternte erfolgt aber während der Blüte.

Tipps

Als Tee lindert Oregano Husten und Erkrankungen der Luftwege.

Zubereitung

Oregano ist ein klassisches Gewürz der Italiener. Es wird vor allem für Pizza, Pasta und Spaghetti verwandt. Ohne Oregano sind diese undenkbar. Weiter kann man das Gewürz für Tomaten-, Auberginen- und Zucchinisalate, für Fleischgerichte, für Scampi, Käse, Suppen usw. verwenden. Olivenöl nimmt dem Oregano den bitteren Beigeschmack 
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Ortanique (Easy Peeler)

Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen.
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Mandarinen wachsen auf immergrünen Sträuchern oder 4-6 m hohen Bäumen. Meist sind sie nur mittelgroß, kleiner als Apfelsinen und auch früher reif als diese. Ihre Schale haftet nur lose am Fleisch und lässt sich leicht abschälen. Das Fruchtfleisch ist zart, saftig, süß, aromatisch-orangeähnlich.

Herkunft

Heimisch ist die eigentliche Mandarine in Südostchina, Nordostindien und auf den Philippinen. Heute werden Mandarinenarten weltweit angebaut, so in allen Mittelmeerländern, aber auch in Nord- und Südamerika, Südafrika, Australien und in ihrer südostasiatischen Heimat.

Tipps

Der Name der Mandarine hat sich mittlerweile als Sammelbegriff für alle jene Formen, Varietäten, Kreuzungen und Mutationen eingebürgert, die sich von den Orangen in erster Linie durch ihr Aroma und ihre dünne, leicht ablösbare Schale unterscheiden. Deshalb wird diese Zitrusfruchtgruppe immer häufiger auch als "Easy Peeler" bezeichnet. Zu ihnen zählt man außerdem: Temple, Tangerine, Satsuma, Clementine, Minneola, Kumquat/Limequat, Ortanique und Mandora.

Zubereitung

Mandarinen werden in erster Linie frisch verzehrt. Gerne gibt man diese beliebten Früchte auch in Obst- und andere Salate, in Sahnequark, Nachspeisen, zu Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und vielerlei anderen Gerichten sowie zu Backwaren verschiedener Art. 
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