Die ganze Welt der Frucht

Von A wie Ananas bis Z wie Zitronenmelisse
Das Fruchtlexikon von Greenyard Fresh beantwortet Ihre Fragen rund um Obst und Gemüse.

Kiwi (grün)

Die strauchartige Kiwipflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Fast 70 kg Früchte hängen traubenartig an der Pflanze; je mehr, um so kleiner die Einzelfrucht. Die länglich-ovale Kiwi mit der rostbraunen, pelzig-behaarten Haut ist ca. 5-8 cm lang, hat ungefähr 5 cm Durchmesser und 65 bis 100 g Gewicht. Das Fruchtfleisch ist grasgrün mit weißer Mitte und vielen kleinen, schwärzlichen Samenkernen. Der köstliche Geschmack der Kiwi wird gerne als Mischung aus Stachelbeeren, Melone und Erdbeeren beschrieben.

Herkunft

Die Heimat der Kiwi sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans. Schwerpunktmäßig wird sie heute in Neuseeland angebaut. Dort erhielt sie auch ihren Namen, abgeleitet vom National- und Wappentier Australiens, dem putzigen, in Erdlöchern lebenden flügellosen Waldvogel Kiwi-Kiwi. Angebaut wird sie außer in Neuseeland auch in Australien, Kalifornien, Südafrika, Südamerika und in den Mittelmeerländern. Kiwis haben eine einzigartige Karriere hinter sich. Die saftigen Früchte, die in Deutschland, dem größten Absatzmarkt der Welt, kaum noch als Exoten gelten, sind das ganze Jahr über erhältlich.

Tipps

Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß Kiwis nicht zu weich oder zu hart sind. Mittelharte Früchte haben einen optimalen Reifegrad und das volle Aroma. Im Kühlschrank sind Kiwis einige Tage haltbar.

Zubereitung

Als Frischfrucht genießt man Kiwis am besten gut gekühlt. Dazu schneidet man sie quer durch und löffelt sie aus; man kann sie aber auch schälen und in Scheiben geschnitten servieren. Die feinen Samenkerne isst man mit. Verfeinern kann man den ohnehin schon feinen Geschmack der Kiwi mit Zitronen- oder Orangensaft, Vanillesoße, Himbeergeist, Weinbrand oder Schlagsahne. Auch zum Garnieren von Süßspeißen, Salaten, Käseplatten usw. empfehlen sich Kiwis als appetitanregende Zierde.